DE359420C - Schlittschuh - Google Patents

Schlittschuh

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DE359420C
DE359420C DEC30349D DEC0030349D DE359420C DE 359420 C DE359420 C DE 359420C DE C30349 D DEC30349 D DE C30349D DE C0030349 D DEC0030349 D DE C0030349D DE 359420 C DE359420 C DE 359420C
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DEC30349D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/42Manufacture of skates

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schlittschuhe, und zwar insbesondere jener Art, bei welcher der obere Rand des Laufes vom unteren Teile des Gestelles umschlossen wird, das die Sohlen- und Absatzplatte trägt. Die Verbindung des Laufes mit dem Gestelle erfolgt. bei den bekannten Schlittschuhen mit getrenntem, aus verhältnismäßig hartem Material, wie Stahl, bestehendem Laufe mittels Nieten oder Schrauben, oder durch Verlöten, d. h. auf eine in bezug auf Festigkeit und Dauerhaftigkeit unvollkommene Weise.
Gemäß der Erfindung ist der untere Teil des Gestelles des Schlittschuhes mit dem Laufe unlösbar verbunden. Der Schlittschuh ist sehr einfach gebaut, verhältnismäßig billig herzustellen undl besteht nur aus zwei Teilen, nämlich dem Laufe undl einem den Fuß tragenden, mit dem Laufe sichter verbundenen Gestell, dessen Unterteil mit der Sohlen- und Absatzplatte aus einem Stück besteht.
Die Übertragung des bekannten Umgießverfahren» auf Schlittschuhe bot Schwierigkeiten namentlich deshalb, weil die Gefahr vorhanden ist, daß die Schrumpfung des umgossenen Metalls bei der Erstarrung den Schlittschuh verbiegt oder zerbricht. Das wird vermieden, wenn der Umguß sich in eine Längsnut auf beidien Seiten des Laufeisens einlegt, und eine Verankerung des Umgusses durch Querschlitze durch das Laufeisen nur an dem einen Ende stattfindet. Die leichte Freihaltung des Schlittschuhes von Rost ist ein besonderer Vorteil.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung. Abb. ι stellt eine Seitenansicht des Schlittschuhes, und Abb. 2 einen Längsschnitt derselben dar. Die Abb. 3, 4 und 5 zeigen je einen Schnitt nach den Linien 3-3, 4-4 bzw. 5-5 der Abb. 1. In den Abb. 6 und 7 ist ein Teil eines Schlittschuhes mit Horn im Längsschnitt bzw. in Seitenansicht dargestellt. Die Abb. 8 und 9 zeigen Schnitte nach den Linien 8-8 bzw. 9-9 der Abb. 7.
Die Begrenzungsfiächen des oberen Randes des Laufes 12 sind derart ausgebildet, daß Ansätze, Leisten o. dgl. entstehen, die mit dem unteren Teile des Gestelles des Schlittschuhes in Eingriff treten können und ermöglichen, daß das Gestell bei eingesetztem Laufe gegossen wird und bei der dem Gießen folgenden Abkühlung in der Längsrichtung schrumpfen kann, ohne zur Bildung von Qüerrissen zu neigen.
Zweckmäßig erfolgt die angegebene Ausbildung des Lauf randes in solcher Weise, daß längslaufende Nuten 13 auf beiden Seiten des oberen Laufrandes vorgesehen werden, die sich ohne Unterbrechung im wesentlichen von einem bis zum anderen Ende desjenigen Teiles des Laufes erstrecken, der vom unteren Teile 14 des Gestelles umschlossen wird. Die Seitenwände der Nuten bilden dabei Schultern, die außen durch die Seitenflächen des Laufes begrenzt sind1.
Bei der Herstellung des Schlittschuhes wird ein Modell desselben aus Holz oder Metall in die Sandform eingesetzt. Nach Abformung und Aushebung des Modelles wird der Lauf in den so gebildeten Gießraum eingesetzt. Das Metall — vorteilhaft Aluminium — wird hierauf eingegossen und bildet das Gestell mit der Sohlen- und Absatzplatte. Die Herstellung erfolgt somit in einem einzigen Guß.
Wie beispielsweise Abb. 4 zeigt, füllt das den Gestellunterteil 14 bildende Metall die Nuten 13 aus und bildet in demselben je eine Leiste, die mit den Wänden der Nut in sicherem. Eingriff steht. Da 'die Nuten 13 nicht' unterbrochen sind, kann sich das dieselben ausfüllende Metall des Gestellunterteiles beim Abkühlen in der Längsrichtung zusammenziehen. Eine Neigung zur Bildung von Querrissen kann nicht eintreten, weil keine das Schrumpfen hindernden Querstege o. dgl. vorhanden sind.
Der Lauf wird vorteilhaft an einem Ende der Nuten 13 mit einem Querschlitz 17 ausgestattet, der den Lauf seiner ganzen Stärke nach durchdringt. Beim Gießen des Gestelles
wird dieser Schlitz durch Metall ausgefüllt, welches beide Seitenteile des Gestellunterteiles als Quersteg miteinander verbindet (Abb. 5) und so einen Riegel bildet, der vollkommen jede Verschiebung des Laufes gegen den Gestellunterteil verhindert. Da sich der Schlitz 17 an einem Ende der Nuten 13 befindet, stört der Riegel das Schrumpfen des Metalles in der Längsrichtung nicht, denn das Schrumpfen erfolgt vom anderen Ende des Schlittschuhes aus in der Richtung gegen den Riegel.
In den Abb. 6 und 7 ist eine Ausführungsform des Schlittschuhes mit "nach aufwärts ragendem Horn 20 am vorderen Ende des Schlittschuhes dargestellt. In diesem Horn ist ein senkrechter Schlitz 21 angebracht. Das Gestell wird bei dieser Ausführungsform mit einem nach aufwärts ragenden Fortsatz 22 gegossen, der den Hauptteil des Homes umschließt und den Schlitz 21 ausfüllt. Der Abstand zwischen den beiden Schlitzen 17 und 21 ist verhältnismäßig gering, so daß beim Schrumpfen des Metalls nach dem Guß in dem zwischen den Schlitzen liegenden Teil des Gestelles keine Risse entstehen.
Mit dem· Gestell 14 werden die becherförmigen Träger 24 und 25 in einem Stück gegossen. Der Träger 24 ist an seinem oberen Ende mit einem nach außen und nach innen vorstehenden Flansch 26 ausgestattet, der eine Absatzplatte entsprechender Groß» bildet und im Bdearfsfalle mit Löchern für Befestigungsschrauben versehen werden kann.
Am Träger 25 ist in gleicher Weise ein Flansch 27 ausgebildet, der sich in genüge^ dem Maße nach vorn erstreckt, um eine passende Platte zu bilden, die mit der Sohle verbunden werden kann. Mit dem vorderen Teil des Gestelles 14 und des Flansches 27 ist die Stütze 29 aus einem Stück hergestellt, die den vorderen- Teil der Sohlenplatte trägt.
Wird das Gestell 14 aus Aluminium gegossen, so schließt das in die Nuten 13 gelangende Metall dicht an die Nutenwände an, so daß sich eine feste und unlösbare Verbindung ergibt, unabhängig davon, ob — wie erwähnt — der Lauf mit einem ader mehreren Schlitzen ausgestattet ist. Trotzdem ist die Verwendung der Schlitze vorteilhaft, da durch die in den Schlitzen liegenden Gestellteile die Verbindung zwischen dem Gestell und dem Lauf verstärkt wird, und! zwar insbesonders am vorderen Ende des Schlitt-Schuhes, das häufig bei derbem Gebrauch starken Beanspruchungen ausgesetzt ist.
Der Gestellunterteil 14 ist ein massiver Körper und kann, obwohl er ebenso aussieht wie das hohle, rohrförmige Gestell mancher bekannter Schlittschuhe, nicht wesentlich eingebeult werden. Die Nuten 13 sollen gerade und zur Hauptsache parallel zum oberen Rande des Laufes angeordnet sein, um die nötige Freiheit für die erwähnte, in der Längsrichtung erfolgende Zusammenziehung zu geben. Die gesamte Ausbildung kann in verschiedener Hinsicht geändert werden, ohne das Wesen der Erfindung zu berühren. Der Gestellunterteil 14 ist annähernd rohrförmig ausgebildet, d. h. er überdeckt den oberen Rand des Laufes oder den größten Teil desselben und Teile der Seitenflächen des Laufes und ist auf langer, ununterbrochener Strecke, wie bei den bekannten, ähnlichen Konstruktionen, auf dem Laufe abgestützt.
Dadurch, daß der rohrähhliche Gestellunterteil aus gegossenem Metall gebildet wird, das sich beim Erstarren zusammenzieht, wird erreicht, daß die Seitenteile des Gestellunterteiles wie Schraubstockbacken den Lauf fassen und so eine praktisch unlösbare Verbindung geben. Als Metall eignet sich besonders Aluminium, da es leicht und genügend fest ist, nicht angegriffen wird und bei' der Erstarrung sich in genügendem Maße zusammenzieht, um einen festen Sitz des Laufes zu gewährleisten.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Schlittschuh mit eingesetztem Lauf, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf mit Längsnuten über seine ganze Länge und mit einem Querschlitz an dem einen Ende versehen, und der obere Schlittschuhteil um den unteren unter Ausfüllung der genannten Nuten und des Schlitzes umgössen ist.
  2. 2. Schlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Horn des- Laufes ein Schlitz befindet, der von einem Stege des das Horn umfassenden Gestellteiles ausgefüllt ist.
  3. 3. Schlittschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell mit
    - becherförmigen Trägern aus einem Stück besteht, die nach innen und außen über die Trägerenden vorstehen und so Sohlen- und Absatzplätte bilden.
  4. 4. Schlittschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des die Sohlenplatte bildenden Flansches nach vorn verlängert und mit einer den Gestellunterteil mit der Sohlenplatte verbindenden Stütze aus einem Stück hergestellt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC30349D Schlittschuh Expired DE359420C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2638643A1 (de) * 1975-08-28 1977-03-10 Nylite Skate Co Of Canada Schlittschuh und verfahren zu seiner herstellung
DE2823564A1 (de) * 1977-11-29 1979-05-31 Iceslj Ag Kufe fuer schlittschuhe
DE3115768A1 (de) * 1980-05-08 1982-04-01 Koh-i-noor Bílovec N.P., Bílovec "schlittschuh"
DE2858337C2 (de) * 1977-11-29 1989-02-16 Warrington Inc., Mississauga, Ontario, Ca

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