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Einrichtung. zur Herstellung von Bienenkorbkühlern.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Herstellung von Bienenkorbkühlern für Automobile und andere Fahrzeuge auf elektrolytischem Wege, wobei eine Matrize aus leicht schmelzbarem Metall und auf ihr elektrolytisch ein Überzug erzeugt wird, worauf die Matrize durch Schmelzen aus dem Überzug entfernt wird. Gemäss der Erfindung besteht die Form zum Giessen der zur Herstellung des Kühlers dienenden Matrize aus einem nachgiebigen Material. Der Einguss der in Wasser tauchenden Form für das Metall der Matrize reicht bis unter die Form,
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werden kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Querschnitt durch den Kühlbehälter mit der Form zum Giessen der bei der Herstellung des Kühlers verwendeten Matrize, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht des elektrolytischen Niederschlagbehälters mit der Matrize und der Anode, Fig. 3 ein Querschnitt der Kühlerschale, die elektrolytisch auf der Matrize niedergeschlagen ist, Fig. 4 eine ähnliche
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teilweiser wagerechter Schnitt der Form. nachdem die Matrize etwas entfernt worden ist.
Die Form, in die die Matrize für die Herstellung des Kühlers gegossen wird, besteht aus
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hergestellt, wie z. B. aus Gummi, und bestellt aus einem zellenförmigen mittleren Teil C, der an der einen Seite glatt und an der anderen Seite mit einer Anzahl von Nuten c ausgerüstet ist, die ent- sprechend der Zelle'inform des Kühlers angeordnet sind. Dieser Teil C ist an seiner glatten Seite an der Platte A durch Zement oder dgl. dauernd befestigt.
An den senkrechten Rändern des Teiles f sind zwei Streifen D und D'aus Gummi oder dgl. angebracht, die die Enden der Nuten c abschliessen. Die oberen Enden der Streifen D, D'ragen aus dem Teil C hinaus, jedo -h"rheidet der Streifen D unten mit dem unteren Rande des
Körpers C ab und der Streifen D'ragt nach unten über den Körper hinaus. Unterhalb dieses Körpers C und von ihm durch einen Zwischenraum getrennt befindet sich ein wagerechter
Streifen E aus Gummi oder dgl., der auf seiner Rückseite gegen das untere Ende des hinteren Streifens D'stösst.
In der Nähe des vorderen Streifens D ist ein Hilfs- oder äusserer senkrechter Streifen F
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und mit diesem oben in gleicher Höhe abschneidet, während sein unteres Ende mit dem vorderen
Rande des wagerechten Streifens E zusammenstösst. Die verschiedenen Streifen besitzen in der Querrichtung dieselbe Dicke wie der Körper C. Sie sind an dem Seitenteile A angebracht, so dass sie mit der genuteten Aussenseite der Form C abschneiden.
Die Seenplatte A'steht mit der genuteten Seite des Körpers 0 in Verbindung und ebenso mit den anliegenden Seiten der Streifen. Auf diese Weise werden die Aussenseiten der Nuten abgeschlossen und so die Form oder die Höhlung für die zu giessende Matrize gebildet. Da ferner . die Seitenwände der Zwischenräume zwischen dem Körper C und dem unteren Streifen E und zwischen den Streifen D und F abgeschlossen sind, wird durch diese Zwischenräume der Einguss gebildet, durch den das Metall für die schmelzbare Matrize g in die Form hinein- gegossen wird.
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Der Seitenteil'ist mit dem anderen Seitenteil A durch Schrauben a oder Klammern oder dgl. verbunden. Das Metall der Matrize kann in den Einguss durch einen Trichter j hineingeleitet werden. Vor dem Eingiessen des Metalles in die Form wird die letztere erwärmt, und zwar bis über die Schmelztemperatur des Metalles. Während des Eingusses des Metalles in die Form wird die letztere in ein Wasserbad in dem Behälter G eingesetzt, wie in Fig. 1 dargestellt.
Dieses Wasser ist über den Schmelzpunkt des Metalles erwärmt, so dass dieses leicht einfliesst. Da die Eingussöffnung der Form zu dem unteren Rande des zellenförmigen oder wabenförmigen mittleren Teiles der Form führt, so wird deren Hohlraum von unten nach oben ausgefüllt, so dass auf diese Weise das Wasser aus dem Hohlraum nach oben ausgetrieben wird und nicht eingeschlossen bleiben kann, so dass ein guter Guss herbeigeführt wird. Nachdem die Form mit Metall gefüllt worden ist, werden die Matrize und die Form abgekühlt. Hierauf wird die Form aus dem Kühlbehälter entfernt und die Seitenwand der Platte A abgenommen, wodurch die offene oder genutete Seite des Zwischenteiles blossliegt.
Die Matrize 9 wild nun seitlich aus dem Hohlraum der Form herausgezogen, wie in Fig. 7 dargestellt. Wenn während dieser Entfernung des Gussstückes irgend eine Verschiebung oder Biegung in ungleichmässiger Weise erfolgen sollte, so bleibt dasselbe trotzdem nicht in der Form hangen, sondern kann leicht entfernt werden, da der Zwischenteil der Form nachgiebig ist.
Nachdem die Matrize auf diese Weise von der Form entfernt worden ist, wird das überflüssige Metall ausputzt und dann wird die Matrize zusammen mit einer Anode H in die elektro-
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Wenn der Strom eingeschaltet ist, bildet sich ein Niederschlag i aus Kupfer auf der Matrize (Fig. 3). Ist dieser Überzug oder diese Schale genügend dick, so werden die Matrize und der Überzug aus dem Bade entfernt und darauf erwärmt, so dass die Matrize schmilzt, aber der Überzug dadurch nicht beschädigt wird (Fig. 4). Der Überzug kann mit entsprechenden anderen Teilen zusammengesetzt werden, um einen wabenformigen Kühler zu bilden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Herstellung von Bienenkorbkühlem auf elektrolytischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass die Form zum Giessen der Matrize, die zur Herstellung des Kühlers dient, aus einem nachgiebigen Material besteht.