DE363307C - Bauwerk mit in Lagerstuecke eingreifenden Schwellen und Stielen - Google Patents

Bauwerk mit in Lagerstuecke eingreifenden Schwellen und Stielen

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DE363307C
DE363307C DEB95131D DEB0095131D DE363307C DE 363307 C DE363307 C DE 363307C DE B95131 D DEB95131 D DE B95131D DE B0095131 D DEB0095131 D DE B0095131D DE 363307 C DE363307 C DE 363307C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/56Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members
    • E04B2/64Load-bearing walls of framework or pillarwork; Walls incorporating load-bearing elongated members with elongated members of concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Bauwerk mit in Lagerstücke eingreifenden Schwellen und Stielen. Die Erfindung betrifft ein Bauwerk, das aus in Lagerstücke eingreifenden Schwellen und Stielen sowie anschließenden Wandplatten besteht, die ohne Zuhilfenahme besonderer Befestigungsmittel leicht zusammengesetzt werden können. Bei derartigen Bauwerken hat man bereits die Schwellen mit schwalbenschwanzförmigen Enden in die Lagerstücke eingreifen lassen und diese mit einer mittleren Aussparung zum Einsetzen eines Stieles versehen.
  • Durch die Erfindung ist bezweckt, bei einem Bauwerk dieser Art einen um das ganze Bauwerk ununterbrochen herumlaufenden Schutzraum gegen Wärmeschwankungen und Feuchtigkeit zu schaffen. Dies ist dadurch erreicht, daß die srhwalbenschwanzförmigen Enden der Schwellen mit Vorsprüngen versehen sind, die innerhalb der Aussparung des Lagerstücks zwei im Abstand voneinander befindliche Öffnungen zum Einsetzen zweier Stiele belassen, wobei sich an die Lagerstücke und Stiele beiderseits der Schwellen Wandplatten einer Hohlwand anschließen. Bei dieser Ausgestaltung der Schwellen ist durch die Verwendung zweier Stiele ermöglicht, daß der Schutzraum zwischen den Wandplatten der Hohlwand und den Stielen um das ganze Bauwerk ununterbrochen herumläuft, also auch an den Stellen, an welchen sich Stiele befinden, nicht unterbrochen wird, so daß Wärme, Kälte oder Feuchtigkeit am ganzen Umfange des Bauwerks keine Stelle finden, an der sie sich durch Steinmassen unmittelbar fortpflanzen. können, ausgenommen an den verhältnismäßig kleinen Steinmassen der Lagerstücke selbst.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer gemäß der Erfindung zusammengesetzten Wand: dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Zusammensetzung einer Ausführungsform der Wand in schaubildlicher Darstellung; Ab@b. 2 bis 5 zeigen eine weitere Ausführungsform, und zwar Abh. 2 die Ansicht einer Wand und Abb. 3 bis 5 Querschnitte nach den Linien A-B, C-D und E-F der Abb. 2.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i sind in jeder Geschoßhöhe Ecklagerstücke i z. B. aus Beton und zwischen diesen Lagerstücke 2 angeordnet, die an ihrer oberen und unteren Seite mit Aussparungen 3 und 4 versehen sind, so daß zwischen diesen eine Wand 5 verbleibt. In die Aussparungen greifen Schwellen 6 ein, deren Köpfe 7 schwalbenschwanzförmig ausgebildet und mit einem Vorsprung 8 versehen sind. Die Aussparung 3 der Ecklagerstücke i ist so ausgebildet, daß zwei rechtwinklig zueinander liegende Schwellen 6 mit ihren Köpfen 7 von der Stirnseite her eingelegt werden können, wobei die Köpfe mit ihren schrägen Flächen sich gegen schräge Flächen 9 der Lagerstücke i legen. Die Aussparung 4 gestattet das Einlegen zweier Schwellen 6 an zwei einander gegenüberliegenden Seiten. der Zwischenstücke 2, die auch mit schrägen Anschlagflächen 9 versehen sind.
  • Nach dem Einlegen der Schwellen 6 verbleibt in: der Aussparung 3 des Ecklagerstücks i zwischen den Köpfen 7 und den Vorsprüngen 8 einerseits ein rechteckiger Raum und anderseits ein den Eckwinkel enthaltender Raum, während in der Aussparung 4 des Zwisrhenlagerstücks 2 zwischen den Köpfen 7 und den Vorsprüngen 8 zwei rechteckige Räume verbleiben, die sich in einem gewissen Abstand voneinander befinden. In die rechteckigen Zwischenräume werden entsprechend: bemessene, rechteckige Stiele io mit ihren Enden eingesetzt und in den Eckwinkel des Lagerstücks i ein winkelförmiger Stiel i i. Auf die oberen; Enden der Stiele io, ii werden in der Höhe der Geschoßdecke den Lagerstücken i, 2 entsprechende Lagerstücke aufgesetzt, die ebenfalls an der oberen und unteren Stirnfläche mit Aussparungen 3 und 4 versehen sind. In diese Aussparungen werden dann wie zuvor Schwellen: 6 eingelegt. Zwischen die Lagerstücke i und 2 werden Wandplatten 12 aus Beton o. dg1. eingeschoben; sie sind mit Nuten 13 versehen, in die Federn 14 an den einander zugekehrten Seiten der Lagerstücke eingreifen. Auf diese Wandplatten 12 stützen sich Wandplatten 15 von größerer Baulänge, die zwischen die Stiele io, i i eingeschoben werden.
  • Die Lagerstücke i und 2 sind durch die Schwellen 6 in einem unverrückbaren gegenseitigen Abstand gehalten. Die Stiele sind ferner durch die Schwellen 6 in den Aussparungen 3 und 4 unverrückbar gehalten, so daß in jedem Geschoß ein wagerechtes und zwischen den Geschossen ein senkrechtes Fachwerk entsteht.
  • Durch die Verwendung zweier Stiele in jedem Lagerstück i und 2, die durch die Vorsprünge 8 der Stegköpfe 7 im Abstand voneinander gehalten werden, und durch die Anordnung der Hohlwand, deren Platten 12 und 15 sich an die Lagerstücke i und 2 und an die Stiele io und ii anschließen, ist ein Luftraum 16 geschaffen, der auf dem ganzen Umfang des Bauwerks umläuft, also nicht nur zwischen den Wandplatten 12 und 15, sondern auch zwischen den beiden in ein Zwischenlagerstück 2 eingesetzten Stielen io und den in ein Ecklagerstück i eingesetzten; Stielen io und ii vorhanden ist (Abb.3). Der Zwischenraum 16 kann mit Schlacke o. dgl. ausgefüllt werden.
  • In Abb. 2 bis 5 dient zur Verbindung der Lagerstücke i und 2 nur ein einziger Steg 6. Die Lagerstücke haben dann auf der Ober-und Unterseite verschiedene Aussparungen, indem an der Unterseite die Aussparungen 17 und 18 zur Einführung der oberen Enden der Stiele i o, i i vorgesehen sind (Abb. 5).

Claims (1)

  1. PATrNT-ANsPRUcFL: Bauwerk mit in Lagerstücke eingreifenden Sachwellen und Stielen, bei dem in einem Lagerstück zwei Schwellen mit schwalbenschwanzförmigen Enden eingreifen und zwischen diesen ein Stiel eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die schwalbenschwanzförmigen Enden (7) der Schwellen (6) mit ihren Vorsprüngen-(8) innerhalb der Aussparung (3 und 4) der Lagerstücke (i und 2) zwei im Abstand voneinander befindliche Öffnungen zum Einsetzen, zweier Stiele (io und ii) belassen, wobei sich an die Lagerstücke und Stiele beiderseits der Schwellen angeordnete Wandplatten (12, 15) einer Hohlwand anschließen.
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DE (1) DE363307C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906265C (de) * 1948-12-01 1954-03-11 Ludwig Finkeissen Dipl Ing Stahlbeton-Rahmenriegel in Fertigbauweise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE906265C (de) * 1948-12-01 1954-03-11 Ludwig Finkeissen Dipl Ing Stahlbeton-Rahmenriegel in Fertigbauweise

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