DE362020C - In einen Rollschuh umwandelbarer Schlittschuh - Google Patents

In einen Rollschuh umwandelbarer Schlittschuh

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DE362020C
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Germany
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skate
roller
convertible
carrier
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/18Roller skates; Skate-boards convertible into ice or snow-running skates

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 362020 -KLASSE 77b GRUPPE 19
(R55O55
Anton Ranger in München. In einen Rollschuh unwandelbarer Schlittschuh. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1922 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schlittschuh, welcher durch einfache Handgriffe und ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges leicht und rasch in einen Rollschuh umgewandelt werden kann.
Zu diesem Zweck sind an dem Schlittschuh zwei Laufrollen in der Weise mittels in den Laufschienenfußstützen dreh- oder—umsteckbarer Träger angeordnet, daß zwecks Benutzung als Schlittschuh durch Umklappen oder Umstecken dieser Träger die Rollen entweder an die Seite der Laufschiene oder zwecks Benutzung als Rollschuh unter diese gebracht und in diesen Stellungen festgehalten werden können. Zur Aufnahme etwaiger beim Rollschuhlaufen auftretender Stöße können die Rollen federnd mit den Trägern verbunden sein.
■ In den Abb. ι bis 3 der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Schlittschuhes dargestellt, und zwar ist in Abb. 1 ein Schnitt quer durch den Schlittschuh und den Rollenträger, in Abb. 2 eine Seitenansicht mit Schnitt durch den Rollenträger veranschaulicht, während in Abb. 3 eine Seitenansicht des Schlittschuhes in kleinerem Maßstab dargestellt ist. Den Abbildungen ist der Schlittschuh in seiner Zusammensetzung als Rollschuh zugrunde gelegt.
An den Stützen, welche die Laufschiene a des Schlittschuhes mit den Fußplatten b verbinden, sind zwei rechteckige Lochungen vorgesehen, in welche die hohlzylindrischen Träger c für die Rollen i mittels seitlich angebrachter, z. B. vierkantiger Zapfen d, eingesetzt sind. Durch je eine sich an den Rand der Lochung anlegende Flügelmutter e in Verbindung mit einer an dem Zapfen d angebrachten Schraube / kann der vorteilhaft etwas konisch ausgebildete Zapfen d in die Lochung eingezogen und damit für das Rollschuhlaufen absolut festgehalten werden. Die zur Befestigung der Träger dienenden Zapfen d können auch zylindrisch ausgeführt sein, wobei dann durch Keile oder Sperrvorrichtungen eine willkürliche Drehung derselben in horizontaler oder vertikaler Lage verhindert wird.
In den hohlzylindrischen Träger c ist der Führungsbolzen g kolbenartig eingesetzt, dessen unteres Ende zu einem senkrecht zu ihm stehenden Achsenzapfen ausgebildet ist, auf welchem die Rolle i läuft. Der Führungsbolzen g ist ferner mit einer Eindrehung k versehen, in welche die Enden einer oben am Träger befestigten kugelförmigen Feder I eingreifen. Diese Enden sichern einerseits den Führungsbolzen gegen Drehung, indem sie sich an die prismatischen Seitenflächen der Eindrehung anstützen, andererseits halten sie ihn in seiner senkrechten Lage fest, für Stöße beim Rollschuhlaufen jedoch etwas nachgiebig. Der Hohlzylinder ist dazu mit Aussparungen m und η versehen, so daß die Bewegung des Führungsbolzens und die Spannung der Feder .nicht behindert wird.
Um die willkürliche Drehung des Führungsbolzen g zu verhindern, kann er unten zwei Zapfen 0 und ρ erhalten, welche sich bei der Federung längs der Schlitze q und r bewegen. Hierbei kann statt der Bügelfeder / im Hohlzylinder eine Spiralfeder zur Aufnähme der Stöße angeordnet werden. Wird die Rolle unter Spannung der Feder so viel nach unten gezogen, daß die Zapfen 0 und p aus dem Träger c heraustreten, so kann die Rolle um i8o° gedreht werden. Sie kommt dadurch in die punktierte Lage (Abb. 1), welche sie nach Aufhebung des Zuges an der Rolle dadurch beibehält, daß die Zapfen unter Entspannung der Feder wieder in die Schlitze q und r eingreifen.
In der Zeichnung ist der Schlittschuh in der Zusammensetzung für den Gebrauch als Rollschuh dargestellt. Zur Umstellung desselben für den Gebrauch als Schlittschuh werden die Rollen i durch Drehen um i8o° in die punktierte Lage (Abb. 1) gebracht und hierauf nach Lösung der Flügelmuttern e die Träger c mit den Zapfen d herausgenommen, um 90 ° gedreht, die Zapfen d wieder in die Lochungen gesteckt und mittels der Muttern e eingezogen. Die Träger c mit den Rollen i nehmen dann die in Abb. 3 punktiert gezeichnete Lage ein, so daß nunmehr der Schlittschuh als solcher gebraucht werden kann.
Die Umwandlung desselben in einen Rollschuh ist also fehr einfach durchzuführen, und erhalten dabei die Laufrollen die für einen solchen Gebrauch erforderliche feste Verbindung mit dem Schlittschuh. Ebenso einfach ist auch dann die Umwandlung des Rollschuhes in einen Schlittschuh.
Soll die Vorrichtung bei im Gebrauch befindlichen Schlittschuhen oder ohne Veränderung des Schlittschuhgestelles angebracht also auch keine Durchbohrungen der Fußstützen vorgenommen werden, so werden die drehbaren Rollenträger an einem Fußstück, welches sich um die Fußstütze z. B. rohrschellenartig legt, angeordnet. Die Träger sind in einer horizontalen Achse desselben gelagert und können durch Verriegelung in der vertikalen oder horizontalen Lage festgehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    In einen Rollschuh verwandelbarer Schlittschuh, dadurch gekennzeichnet, daß an demselben mittels .zweier in den Fußstützen des Schlittschuhes drehbar gelagerter Träger (c) zwei mittels Bolzen in denselben geführte und mit den Bolzen um i8o° drehbare Laufrollen (i) angebracht sind, welche durch Umklappen oder Umstecken dieser Träger entweder bei Be-■ nutzung als Schlittschuh an die Seite der Laufschiene (a) oder bei Benutzung als Rollschuh unter diese gebracht und in diesen Stellungen festgehalten werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER55055D 1922-02-10 1922-02-10 In einen Rollschuh umwandelbarer Schlittschuh Expired DE362020C (de)

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