DE360285C - Weichenstellvorrichtung mit einfachem Elektromagnet - Google Patents

Weichenstellvorrichtung mit einfachem Elektromagnet

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DE360285C
DE360285C DES57359D DES0057359D DE360285C DE 360285 C DE360285 C DE 360285C DE S57359 D DES57359 D DE S57359D DE S0057359 D DES0057359 D DE S0057359D DE 360285 C DE360285 C DE 360285C
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Germany
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coupling rod
electromagnet
setting device
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simple electromagnet
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/067Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means using electromagnetic driving means

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Description

Um die elektrische Steuerung von Weichen zu vereinfachen, hat man bereits für jede Weiche nur einen Elektromagneten benutzt, dessen Zugstange am Umstellhebel abweefoselnd in zwei Rasten eingreift, die für dlas Umlegen im einen oder anderen Sinne dienen. Jedesmal nach dem Umlegen der Weiche zieht eine Feder die Kuppelstange wieder in die Bereitschaftsstellung gegenüber der anderen ίο Kupphingsrast zurück, indem bei dieser Bewegung der Kuppluing&nockeni an einer am Umstellhebel sitzenden Fläche entlanggleitet. Damit diese Umstellfläche 'gut wirken kann, muß sie zu der jeweiligen Endlage der Kuppelstange eine Neigung von etwa 45 ° haben. Sie muß infolgedessen beim1 Umlegen der Weiche um etwa 900 gedreht wenden. Dieser große Drehiungswinkel ist nur durch einen entsprechend großen Hub des Elektromagneten erhältlich. Ein Elektromagnet mit großem Luftzwisehenraum erfordert aber für die Magnetisieruingsspule eine erhebliche Größe. Es kommt ferner nodhi himzu;, d'aß von der Zugkraft nur eine dem großen Winkel entsprechendfe kleine Komponente ausgenutzt wird, so daß eine weitere Vergrößerung des Elektromagneten erforderlich ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird1 ermöglichst, mit einem bedeutend1 kleineren Elektromagneten dadurch auszukommen, djaß für das Umlegen der Kuppelstange im einen oder anderen Sinne beim Rückgang! getrennte Steuerflächen am Umstellhebel vorgesehen - werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Die zur Weiche führende Stange« greift an dem auf der Achse b sitzenden Hebel c an. Auf dieser Achse b sitzt ferner ein Formstück d, welches bei e und f die ,Rasten für den Eingriff des Kupplungsnocken g an der Kuppelstange h besitzt. An dem Formstück d sind ferner die SteuerfläcJibni i, k vorgesehen, und m ist der mit ihnen zusammenarbeitende, an der Kuppelstange h'- sitzende Steuernocken, η ist der Elektromagnet, an dessen Kern ο bei- p die Kuppelstange k angelenkt ist.
In der gezeichnetem Stellung hat der Elektromagnet η gerade seinen Kern ο angezogen und' hierdurch mittels des in der Rast e liegenden Kupplüngsnockenis g das Formstück d im Uhrzeigersinne gedreht. Sobald der Erregerstrom des Elektromagneten unterbrochien wird, zieht die Feder q den Kern· ο und! die Kuppelstange h wieder nach unten. Hierbei stößt der Steuernocken m gegen die Flächet. Die Kuppelstangeh wird infolgedessen entgegengesetzt dem- Uhrzeigersinne nach rechts bewegt und gelangt schließlich in eine solche Lage, daß der Kupplungsnocken g der Rast/ gegenüberliegt. Die Teile sind dann für dias Umstellen der Weiche im entgegengesetzten Sinne bereit. Erfolgt diese Umstellung, so wird die Steuerfläche k in den Bereich des Steuernockens m gebracht, so daß diese nach dem Unterbrechen des Stromes die Kuppelstange α wieder im Uhrzeigersinne nach links bewegen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Weichenstellvorrichtung mit einfachem Elektromagnet, der mittels einer schwingend gelagerten! Kuppelstange und zwei Rasten am Umstellhebel bei jedem Anstellen des EMctromagineteo die Weiche in eine andere Endlage bringt, wobei die durch eine Feder aus "einer Rast zurückgezogene Kuppelstange durch] eine Gleitfläch'e am Umstellhieibel in die Uage gegenüber der anderen Rast geführt wird, dadurch! gekennzeichnet, daß die Führung der Kuppelstange für jede Umlegung mit Hilfe einer besonderen an dem Weichenstelilhebel sitzenden Steuerfläche geschieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES57359D Weichenstellvorrichtung mit einfachem Elektromagnet Expired DE360285C (de)

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