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Einrichtung zur Dnrchfiihrung von Wahlen oder Abstimmungen bzw. zur Aufzeichnung der Wahl-
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Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch betriebenen Abstimmungspparat, bei welchem mehrere Abstimmsehalter, die von einem Abstimmberechtigten betätigt werden, vorgesehen sind, wobei jede Einheit mit Elektromagneten in Verbindung steht, derart, dass dieselben Elektromagneten sowohl beim Abstimmen als auch beim Zurückstellen der Schaltorgane verwendet werden und wobei eine Einrichtung zum Aufzeichnen der abgegebenen Stimme des Wahlberechtigten vorgesehen ist. Erfindungs-
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Aussertätigkeitsetzen der Abstimmstation vorgesehen, wobei auch Organe angeordnet sind, um das gleich- zeitige Betätigen von mehreren Abstimmknöpfen zu verhindern.
Zum Aufzeichnen der abgegebenen Stimme des Wahlberechtigten ist eine ein Blatt aufnehmende Druckplatte vorgesehen mit mehreren Lochstiften, die durch Solenoide betätigt werden, welche in einem Sehlitten getragen sind. der über die erwähnten Lochstifte geführt wird ; die Stromkreise zu diesen Solenoiden werden von den einzelnen Abstimmstellen aus gesteuert. Damit die Lochstifte in einer Anzahl von Gruppen geordnet werden können, wird jede Gruppe durch einen besonderen Schlitten betätigt.
Bei dem Erfindungsgegenstand sind auch Einrichtungen vorgesehen, durch welche ein oder mehrere Schlitten über den Lochstiften hin-und herbewegt werden, und solche, welche ein vollständiges Lochen oder Aufzeichnen schon während der Bewegung des Schlittens in einer Richtung zur Gänze ausführen, so dass eine wesentliche Zeitersparnis erzielt wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt der Fig. 6 nach der Linie 1-1, Fig. 2 eine ähnliche Darstellung nach der Linie 2-2 der Fig. 5, Fig. 3 einen Schnitt. 3-. 3 nach den Fig. 5, 6,7, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4--4 der Fig. o, wobei die elektrischen Stromkreise und die Anfzeichnungseinrichtungen schematisch
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schiedenen Lagen dargestellt. Fig. 15 ist ein Schnitt der Fig. 10 nach der Linie Fig. 16 ist ein Aufriss der Einrichtung zum Aufzeichnen, wobei der Deutlichkeit halber mehrere Teile in Ansicht bzw. gebrochen dargestellt sind.
Fig. 17 ist ein Schnitt der Fig. 16 nach der Linie 17-17, Fig. 18 ist ein Schnitt der Fig. 17 nach der Linie 18-18, Fig. 19 ist ein Schnitt der Linie 19-19 nach Fig. 18, während in der Fig. 20 das Schaltungsschema, welches für die elektrischen Stromkreise bei der Betätigung der Auf- zeichnungseinrichtung benutzt wird, dargestellt ist. Schliesslich zeigt Fig. 21 das zum Aufzeichnen dienende Blatt.
In der Fig. 1 ist mit a2 ein rohrförmiger Ständer bezeichnet, dessen Ende in dem Bodenteil eines
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bindung herzustellen, wobei das obere Paar der Bürsten 91 in der Normallage mit dem Streifen 90 in Berührung steht, wenn nämlich der Kolben sich ausser der Gebrauchslage befindet. Die unteren Teile der Kolbenstange 85 tragen Federn 93, die zwischen der unteren Tragplatte 88 und dem Isolierkörper 89 angeordnet sind.
Diese Federn drücken die Kolbenstange in der Normallage nach aufwärts, also in die
Lage ausser Gebrauch, wodurch zwischen dem Metallstreifen 90 und den Bürsten 91 der Kontakt geschlossen wird, während zwischen den unteren Bürsten der Stromkreis unterbrochen wird. Der zylindrische Teil 86 dient zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Kolbenstange.
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ist, welche mit den Öffnungen der Platte 94 korrespondieren, die aber in der Normallage nicht mit den Öffnungen der erwähnten Platte zusammenfallen und in dieser Lage durch eine Feder 99 gehalten sind, welche die Sperrplatte 97 gegen die Kolbenstangen 85 drückt. Die Öffnungen 98 in der Sperrplatte 97 sind so gross, dass sie die konischen Flanschteile 96 der Kolbenstangen 85 durchlassen könnpn.
W l'nn die Kolbenstangen niedergedrückt sind, dann berühren die konischen Flächen der Teile 96 die Ränder der Öffnungen 98 und drücken die Sperrplatte 97 entgegen die Wirkung der Feder 99, wodurch die Öffnungen mit den konischen Teilen in eine Linie gebracht werden, so dass die konischen Teile durchgehen können, wonach die Platte 97 oberhalb des konischen Teiles einschnappt und den niedergedrückten Knopf in seiner wirksamen Lage zurückhält. In der Normallage ist die Sperrplatte 97 gegen die Kolbenstange 8. 5 unterhalb der konischen Flanschteile 96 gedrückt und verhindert dadurch das Niederdrücken der Kolbenstange so lange, bis die Sperrplatte unter den konischen Flanschteilen wegbewegt wird.
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seitliche Verschiebung der beiden Glieder verursacht wird und dadurch die übrigen Knöpfe gegen das Niederdrücken gesichert werden.
Die Platte 94 besitzt ausser den Öffnungen zur Führung der Kolbenstange auch ein Paar von Öffnungen zur Führung von Bolzen 102, 103, welche durch die Solenoide 104, 105 betätigt werden. Diese Solenoide sind durch die Platten 88 gehalten und in ihrer Lage auch durch eine Platte 106 gesichert, welche unterhalb der Platte 88 angeordnet ist und durch Arme 107 getragen wird.
Die Bolzen 102, 103 sind an den oberen Enden der Kerne der Solenoide 104, 105 angebracht. Die oberen Enden dieser Bolzen sind konisch ausgebildet, damit sie, in die Öffnungen der Platte 97 hinein- geschoben, diese seitwärts gegen die Wirkung der Feder 99 verschieben können und damit das Nieder-
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Knöpfe zu bewirken und die Rückkehr derselben in die Normallage zu gestatten, damit sie bei der nächsten Abstimmung gebrauchsbereit stehen.
Der Richtigstellungsschalter S4 ermöglicht, dass ein Stimmberechtigter die Art seiner Abstim-
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lage der Welle 108 einen Stromkreis zwischen dem Kontaktpaar 111 schliesst, welches in den Stromkreis des Solenoids 104 geschaltet ist. derart, dass dieses Solenoid mit Strom versorgt wird, wenn in der Zentral- station der Rückstellschalter 86 betätigt wird. Durch das Isolationsstück 109 läuft unter rechtem Winkel zum Kontaktstück 110 ein zweites Kontaktstück 112, welches einen Stromkreis durch ein Kontaktpaar J. M schliesst, wenn die Welle um einen Viertelkreisbogen verdreht wird, wodurch, wie die Fig. 4 zeigt, der das Solenoid 104 mit Strom versehende Stromkreis geschlossen wird.
Das freie Ende der Welle 108 ist mit einem Griffstück 114 versehen, welchem die nötige Drehbewegung erteilt wird, wobei die erforderliche Viertelumdrehung durch ein Anschlagstück 115 (Fig. 4 und 6) begrenzt wird, welches in der Welle unmittelbar oberhalb des zylindrischen Isolierstüekes 109 befestigt ist. Das Anschlagstück ist mit einem Paar von Ansätzen 116, die gegeneinander um 90 verstellt sind, versehen, welche mit dem Anschlag 117 zusammenwirken, um die Begrenzung der Bewegung der Welle zu erzielen. Die Welle 108 ist mit einer Feder 108'umgeben, welche unterhalb des Zylinder- stückes 109 und oberhalb der Platte 88 angeordnet ist. Die Feder wird gespannt, wenn die Spindel 108 verdreht wird.
Wenn das Griffstück 114 freigegeben wird, dann bringt die Feder die Spindel 108 in die Normallage zurück. Hiedureh ist während einer Abstimmung der Abstimmbereehtigte in der Lage, seinen Wahlentschluss von Zeit zu Zeit zu ändern, ohne dass die durch die andern Wähler abgegebenen Signale durch seinen Wahlvorgang gestort werden.
Was nun den Sperrmechanismus (Fig. 15) betrifft, ist die Feder 99 an der einen Seite der SpelTvorrichtung befestigt, während ihr anderes Ende in einem Auge 118 festgehalten wird, welches an der gegenüberliegenden Seite der Platte 94 angebracht ist. Dabei ist das eine Ende dieser Feder mit dem freien Ende eines Hebels 119 verbunden, der wiederum an der Platte 94 verschwenkbar angeordnet ist.
Wie die Fig. 10-14 zeigen, bewirkt der Hebel 119, dass die Platte 97 in der Normallage mit den Kolbenstangen 85 in Berührung bleibt.
Gegenüber dem Abstimmungsschalter 82 ist ein Schloss ZU (Fig. 1-5) vorgesehen, welches eine übliche Zuhaltung aufweist und durch einen Schlüssel betätigt werden kann. Das Schiessende enthält
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Satz von Bürsten 125. Unter dem Stück 121 ist ein eckiger Ansatz 126 vorgesehen, welcher mit einem Paar von Federn 127 zusammenwirkt, damit die Spindel in einer bestimmten Lage festgehalten wird.
Vom Zylinderteil US ragt ein Stift 128 weg, der mit Anschlagstiften 1. n zusammenwirkt, welche ungefähr um 900 einander gegenüber versetzt sind, um in dieser Weise die rotierende Bewegung des Zylinders 118 zu begrenzen. Durch den Schalter N wird das Solenoid 105 betätigt und ein Stromkreis der übrigen Schalter geschlossen, wenn der Schlüssel eingesetzt und die Spindel in die in der Fig. 4 angedeutete Lage gedreht wird. Wenn das Solenoid 105 mit strom versehen ist, beim Schliessen des Stromkreises zum
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gemacht wird, wird der Stift 103 von der Platte 97 weggezogen, so dass dieselbe unter die Teile 96 gezogen wird und dadurch die Station ausser Tätigkeit setzt.
Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist, ist die Platte 84 an ihren oberen Rändern mit einem Flansch versehen zur Festhaltung einer Transparentplatte 13- ?, zou dem Zwecke, die an der Platte angebrachten Aufschriften ersichtlich zu machen, damit die verschiedenen Schalter und die betreffende Station selbst bezeichnet und unterschieden werden kann.
Was nun die Einrichtung zum Aufzeichnen betrifft, so ist diese in den Fig. 16-19 beschrieben.
Bewegliche Schlitten tragen hiebei Solenoide, welche Loehstifte betätigen. Die Schlitten sind mit K und X'bezeichnet, während der Motor, der die Schlitten antreibt, mit 0 bezeichnet ist.
Die Einrichtung zum Aufzeichnen enthält eine Grundplatte 142 und zwei Abschlussplatten14 : J, 144.
An diesen Platten ist eine Anzahl von Lochstiften 145 angebracht, welche in der Normallage unter Federwirkung durch die Platte 148 zum Teil hinausragen. Es ist hiebei auch eine Druck-oder Tiegelplatte 147 vorgesehen, welche mit Öffnungen 148 ausgestattet ist, die in einer Linie mit den Lochstiften 145 verlaufen (Fig. 17).
Bei der Betätigung der Einrichtung zum Aufzeichnen der Stimmen wird die Aufnahmekarte 14. 9 (Fig. 21) zwischen die Platte 144 und der Druckplatte 147 eingesetzt. Die Namen der Stimmberechtigten sind in vertikaler Reihe angebracht, und nach jedem Namen ist eine bestimmte Anzahl von Feldern in
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angeschrieben ist. Die einzelnen Felder liegen gegenüber den Lochstiften 145, wenn die Karte zwischen den Platten 144 und 147 eingeschoben ist. Wenn die Lochstifte niedergedrückt werden, dann wird also die Karte an einer solchen Stelle gelocht, welche einem ganz bestimmten Lochstift entspricht, wodurch eine
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trieben werden, so z. B. durch den Motor 0, der durch eine Antriebswelle 155 bzw. durch ein Zahnrad 7J6 das Getriebe in Bewegung setzt.
Die Schraubenschnecken 153 sind paarweise angeordnet, wobei jedes Paar einen Transportschlitten K, K' trägt. Die Schnecken sind durch Öffnungen 157 der Abschlussplatten 158 der beiden Schlitten geführt. Wenn die Schnecken 153 gedreht werden und mit den Schlitten die Antriebsverbindung hergestellt ist, dann werden letztere hin-und herbefördert. Die nähere Beschreibung der Schlitten wird noch unten erfolgen.
In bestimmten Stellungen der Schlitten stehen diese mit den Antriebsschnecken 153 nicht in Verbindung (Fig. 16 und 17) : wenn nun angenommen wird, dass eine abgegebene Stimme aufgezeichnet werden soll, dann muss eine Antriebsverbindung zwischen dem Schlitten K und den entsprechenden Antriebsschneeken hergestellt werden.
Dies geschieht durch den Mitnehmerstift 7J9, welcher im Teil 158 angeordnet ist und wahlweise mit der einen oder der andern der Schraubenschnecken 153 in Verbindung gebracht werden kann, wobei zu beachten ist, dass die Schnecken eines jeden Schneckenpaares in ent- gegengesetzter Richtung rotieren, sodass durch die Herstellung der Verbindung des Schlittens mit einer andern Schnecke auch die Bewegungsrichtung in die entegengesetzte geändert wird.
Der Mitnehmerstift 7a9 ist mit einem verschwenkbar angeordneten Hebel 160 verbunden. der in dem Teil 158 angeordnet ist. Diese Verbindung erfolgt durch einen Mitnehmerstift 161, der durch
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Mitnehmerstift 159 in neutraler Lage, d. h. nicht in Berührung mit einer Schraubensehnecke, wenn aber der Hebel 160 nach irgendeiner Seite verschwenkt wird. dann gelangt der Stift in das Gewinde der entsprechenden Schnecke. Das Hin- und Herbewegen des Hebels 160 wird durch einen angelenkten Arm 163
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Der angelenkte Arm ? 3 ist durch ein Gelenk 165 mit dem Exzenter oder Kurbel 166, die durch eine Welle angetrieben wird. verbunden (Fig. 16). Wenn die Welle angetrieben ist. dann wird der Hebel
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Gewinde der einen Antriebsschnecke 153 hineinbringt.
Während dieses Vorganges wird der Hebel von dem Ansehlag 168, der an dem Schlitten befestigt ist, frei gemacht, so dass der Schlitten durch die angetriebene Schnecke bewegt werden kann. Der Schlitten wird sodann gegen das andere Ende der Schnecke
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nahmevorgang von neuem eingeleitet wird.
Nach Beendigung der Schlittenbewegung in der einen Richtung wird der Schlitten enthtns sämt-
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muss, wenn wieder eine Abstimmung aufgezeichnet werden soll. Dabei dient der Hebel 777 zum Verschieben des Armes 160 bzw. zum Hineinbringen des Mitnehmerstiftes 159 in das Gewinde einer Schnecke, welche
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wird wie vorher der Hebel 170, indem er das Freigeben des Mitnehmerstiftes 159 bewirken wird tFi. 10).
In Wahl- oder Abstimmnngsorten, wo eine beträchtliche Zahl von Abstimmungsstationen ert'jrdbr- lich ist, wäre eine ausserordentlich lange Aufnahmekarte notwendig, wenn alle Lochstifte in einer Reihe angebracht wären. Um in diesem Falle eine gedrängte Konstruktion zu erzielen und die Benutzung einer kleinen Karte zu ermöglichen, sind die Gruppen der Lochstifte in zwei Abteilungen angeordnet (Fig. 16).
Hiebei ist der zusätzliche Schlittenl {' in der beschriebenen Weise angeordnet und trägt ebenfalls
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welcher wieder durch die Verbindungsstange 176 während der einen Endstellung des Schlittens J verschoben wird. Der Hebel 770'ist dagegen mit einer Schubstange 178 gelenkig verbunden, der ebenfalls
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flusst wird.
Durch eine nachgiebige Verbindung 179 zwischen den Hebeln 163'bzw. 170'und den ihnen ent- sprechenden Stangen 177 bzw. 178 wird ermöglicht, dass die Hebeln betätigt werden, wenn dieselben mit den Anschlägen 168, 169 in Eingriff stehen. Diese Anschläge sind, wie in gestrichelten Linien ange- deutet, auch an dem Schlitten K' vorgesehen. Die Schubstangen 177, 178 halten die Hebeln in der Normal-
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Bei jedem Ende der Bewegung der Schlitten A'und K'werden dieselben durch gefederte Kolben 181 abgefedert.
Diese Kolben 181 ragen von den Enden der Schlitten heraus und stossen gegen Anschläge 182.
In jener Phase, in der die Mitnehmerstifte MS ausgelöst sind, sind die Kolben 181 gegen die Federn, durch die sie abgestützt sind, niedergedrückt. Hiedurch ist erzielt, dass, wenn die Mitnehmerstifte ausgelöst
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sprechenden Sperrhebel die gesperrte Lage sichern werden. Diese Anordnung gewährleistet eine einheit- liehe Ausgangsstelle für jeden Schlitten.
An jedem Schlitten Kund K'sind Solenoide 183. 184, 185 (Fig. 4 und 17) angeordnet. Jedes
Solenoid dient zur Betätigung einer Gruppe von Lochstiften 145 mittels der Arme 187, die an der Grund- platte 158 der Schlitten K und K' verschwenkbar angeordnet sind. Diese Arme betätigen gefederte
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beeinflussen, die wieder die Loehstifte 145 niederdriieken, so dass Durchlochungen an der Aufnahme- karte 149, welche an der Druckplatte 147 aufgelegt ist, erzielt werden. Selbstverständlich können statt der beschriebenen Lochstifte auch andere Mittel. die die Aufzeichnung auf die Aufnahmekarte durch- führen, verwendet werden.
Oberhalb der Platte 1± ? an beiden gegenüberliegenden Seiten der Platte 1- 3 sind Isolierstreifen 189 angebracht, von denen der eine mit einem Kontaktstreifen 190 versehen ist, der mit einer Biirste oder
Kontaktstift 191 in Verbindung steht, während der gegenüberliegende Streifen eine Anzahl von Kontakt- stellen 192 trägt, die wieder mit Kontaktstiften 793 in Verbindung sind, die ebenfalls an dem Schlitten angeordnet sind. Die Kontaktstellen sind so angeordnet, dass ein Schliessen der Solenoidstromkreise erzielt wird, wenn sich die Stossstifte 188 oberhalb der Lochstifte 145 befinden. In der Fig. 4 ist gezeigt, dass die Solenoide 183-185 gemeinsam mit dem Kontaktstift 191 verbunden sind. der mit dem Streifen 190 in gleitender Verbindung steht, wenn der Schlitten hin-und herbewegt wird.
Die ändern Enden der
Solenoide sind mit den Kontaktstiften 793 verbunden, welche die Kontakte 192 nacheinander berühren.
Die Beschreibung der Wirkungsweise der Abstimmstelle kann nun an Hand der Fig. 4 erfolgen, in welcher der Abstimmeehanismus in der Normallage gezeigt ist. Der Sperrschalter Y wird zuerst in die dargestellte Lage gedreht, wodurch der Stromkreis zur Batterie B geschlossen wird, nachdem der die Einrichtung überwachende Angestellte vorher den Doppelschalter 8" in den Stromkreis D einge- schlossen hatte. Hiedurch wird das Solenoid 105 mit Strom versorgt und dabei durch den Stift 703 die
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ermöglicht wird.
Nachdem der Abstimmberechtigte durch Niederdrücken des einen der Knöpfe, beispielsweise des Knopfes , gestimmt hat, ist eine Verbindung zur Batterie durch die Kontakte 92 zum Schliessen des Stromkreises E hergestellt und eine die abgegebene Stimme aufzeichnende Einrichtung in Tätigkeit gesetzt, die der Einfachheit halber als Stimmaufzeichnungsapparat X schematisch angedeutet ist.
Sollte sich nun der Stimmberechtigte zur Änderung der abgegebenen Stimmentscheidung ent- schliessen, dann wird der Richtigstellungsknopf verdreht, der den Kontakt zwischen den Bürsten ll :, herstellt und dadurch einen ebenfalls zur Batterie führenden Stromkreis F schlie5t und das Solenoid 101
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knöpfe zu verhindern, damit z. B. das Wahlergebnis aufgenommen werden kann, öffnet der die Einrichtung handhabende Angestellte den Schalter wodurch die Stromversorgung des Solenoids 105 unterbrochen wird.
Dabei wird auch der Stromkreis r ; unterbrochen, welcher durch das Schloss N und durch die Kon- takte 113 zum Richtigstellungsschalter führt, wodurch wieder verhindert wird, dass der Stimmberechtigte die bereits abgegebene Stimme ändert. Hierauf kann eine Aufnahme gemacht werden, nach deren
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Beendigung der handhabende Angestellte bei der Zentrale durch Einschalten des Sehalters 86 in den Strom- kreis H die Einrichtung wieder in die gebrauchsbereite Lage bringt, nachdem durch diesen Stromkreis vermittels der Bürsten 111 das Solenoid 104 mit Strom versorgt und der niedergedriickte Druekknopf zufolge der Verschiebung der Platte 97 wieder freigegeben wird.
Hierauf ist die Abstimmstation wieder I aufnahmebereit für die nächste Abstimmung.
Wie in der Fig. 4 dargestellt ist, wird durch Niederdrücken des Knopfes 82 der Stromkreis J ge- schlossen ; hiedurch wird der Aufzeichnungsmechanismus Y in Tätigkeit gesetzt, während durch Nieder-
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betätigt. (Die Organe X, Y, Z sind zum Aufzeichnen von verschiedenen Arten der Abstimmungen vorgesehen.)
Zur Durchführung der Aufzeichnung von einzelnen Wahlstimmen durch die Stromkreise E. J. J (Fig. 4) sind die entsprechenden Kontakte 192 mit dem Aufnahmeapparat durch Leitungen E', I', J' verbunden.
Demgemäss wird, wenn der Schlitten K nach vorwärts bewegt wird und die Kontakte 192 durch die Kontaktstücke 193 berührt werden, der bestimmte jeweils geschlossene Stromkreis bewirken,
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der Loehstifte 145 betätigt, so dass an der Karte 149 die Abstimmung aufgezeichnet wird.
Die zu den zum Durchlochen dienenden Solenoiden gehörenden Stromkreise sind vervollständigt durch das Kontaktstück 191 mit dem Kontaktstreifen 190, wobei der letztere mit dem Hauptstromkreis D durch die Leitung y in Verbindung steht.
Es kann nunmehr auch die Wirkungsweise desAufnahmeapparates erörtert werden (Fig. 16 und 20).
Gemäss Fig. 20 ist der Motor 0, welcher die Schraubenschnecken 16. 3 antreibt, an den Hauptstromkreis n angeschlossen und durch einen Schalter 195 gesteuert, welcher in der Normallage geöffnet ist und durch ein Solenoid 196 geschlossen wird, welches gleichfalls durch eine Leitung 197 in den Hauptstromkreis D eingeschlossen ist. Der Stromkreis 197 wird durch einen in der Normallage geöffneten Schalter 87 der
Zentralstation geöffnet oder geschlossen ; wenn der Schalter 87 geschlossen wird, dann wird das Solenoid 196 mit Strom versorgt und dadurch der Schalter 195 in Tätigkeit gesetzt bzw. der Stromkreis des Motors geschlossen.
Gleichzeitig mit dem Schliessen des Stromkreises 197 wird auch das Solenoid 200 mit Strom versorgt, welches in denselben Stromkreis eingeschlossen ist und zum Antreiben jener Welle dient, durch welche die oben ausführlich beschriebenen Teile 166, 165, insbesondere aber der Hebel 765 in Bewegung gesetzt werden. Durch die Bewegung des Hebels 763 wird der Arm 160 und damit der Mitnehmerstift 159 des Schlittens K betätigt bzw. der Mitnehmerstift in das Gewinde der einen Sehraubensehnecke hinein- gebracht.
Hiedurch wird der Schlitten K an den Schraubenschnecken so lange bewegt, bis ein Anschlag 168 den Hebel 163 freigibt, wobei ein Zapfen 198 aus Kontaktstücken 199, die am entgegengesetzten Ende des Gestelles 142 angeordnet sind, herausgezogen wird und dadurch den Stromkreis zum Solenoid 200 unterbricht und gestattet, dass die Hebel 163 und 170 ihre normale Lage einnehmen.
Sobald der Sehlitten K seine Vorwärtsbewegung fortsetzt, berührt das Kontaktstück 191 den
Kontaktstreifen 190, wodurch die eine Seite des Stromkreises zum Solenoid 183-185 geschlossen wird.
Wenn der Schlitten jetzt seine Bewegung fortsetzt, werden die Kontaktstüeke 793 nacheinander die
Kontakte 192 berühren und damit die Aufzeichnungsstromkreise sehliessen.
Wenn nun der Schlitten das entgegengesetzte Ende seiner Bahn erreicht, wird der Anschlag 169 mit dem Hebel 170 in Eingriff kommen, dadurch gegen den Stift 164 wirken, so dass der Arm 160 den Mitnehmerstift 159 auslöst. Am Ende seiner Vorwärtsbewegung wird der Anschlag der Stossstange 176 auf die Schubstange 178 einwirken und den Hebel 170'anziehen, u. zw. in der Richtung gegen den Hebel 160 des Schlittens K', um in dieser Weise das Hineinschieben des Mitnehmerstiftes 139 in eines der Gewinde der Schraubenschneeken zu bewirken wodurch der Schlitten K' in Bewegung gesetzt wird, der so lange vorwärts bewegt wird, bis er den Hebel 763'erreicht, welcher wieder das Auslösen des Mitnehmerstiftes 7J9 des Schlittens K' bewirkt.
Gleichzeitig wird der Zapfen 198, der an dem Schlitten K' befestigt ist, augenblicklich die Kontakte 199 berühren und den Stromkreis 201 schliessen bzw. das Solenoid 202 mit Strom versorgen, wobei der letztere zum Öffnen eines in der Normallage geschlossenen Schalters 203 dient. wodurch der Stromkreis 197 unterbrochen und die Stromversorgung dem Solenoid 196 entzogen wird. womit ermöglicht wird, den Schalter 195 zu öffnen und den Motorstromkreis zu unterbrechen.
Nachdem durch den Zapfen 198 die Kontakte 199 geschlossen sind und der Mitnehmerstift 159 des Schlittens K' ausgelöst ist, bringen die Federkolben 181 den Schlitten It'in die durch den Hebel 763 erfolgende Sperrlage zurück, in welcher die Kontakte 199 wieder unterbrochen werden, wobei dem Solenoid 202 der Strom entzogen und das Schliessen des Sehalters 203 ermöglicht wird. Während der anfänglichen Betätigung schliesst der Schalter S7 augenblicklieh den Stromkreis, wodurch das Solenoid 196 mit Strom versorgt und der Schalter 195 geschlossen wird ; das Solenoid 196 bleibt hierauf mit Strom versorgt durch den Nebenstromkreis 204, so lange, bis der Schalter 203 betätigt wird.
Die Kontakte 199 sind dabei im Stromkreis 197 parallel geschaltet.
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