DE359404C - Pneumatisches selbsttaetiges Musikinstrument - Google Patents

Pneumatisches selbsttaetiges Musikinstrument

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DE359404C
DE359404C DEA34557D DEA0034557D DE359404C DE 359404 C DE359404 C DE 359404C DE A34557 D DEA34557 D DE A34557D DE A0034557 D DEA0034557 D DE A0034557D DE 359404 C DE359404 C DE 359404C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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Description

  • Amphion Piano Player Company in Syracuse, New York, V. St. A. Pneumatisches selbsttätiges Musikinstrument. Die Erfindung bezieht sich auf pneumatische selbsttätige Musikinstrumente, bei welchen in dem Kanal zwischen dem Winderzeuger und dem Exhaustor ein Regelventil für diesen Kanal vorgesehen ist, welches selbst durch die bewegliche Wandung eines Spannungsregelraumes .durch Einführung atmosphärischer Luft gesteuert wird, und betrifft ein Musikinstrument dieser Art, bei welchem zum Zwecke der Gewinnung einer fein veränderlichen Druck-Spannung in der Spielart die Spannungsregelkammer mit der Außenluft durch ein Ventil in Verbindung gesetzt ist, in welchem ein Verschlußdorn bewegbar ist, der in beiden Richtungen durch besondere Blasebälge verschoben wird, die ihrerseits wiederum durch Ventile gesteuert werden, welche durch Membrane und Rohre von verschiedenen Luftlöchern in der Führungsleiste aus betätigt werden. Den das Ventil steuernden beweglichen Boden des Druckluftreglers, der durch das Dornventil gesteuert wird, setzt man vorteilhaft mit der Niederseite des Hauptwindkanals durch einen engen DurchlaB in Verbindung, um die Tonstärke des Spieles anwachsen lassen zu können. Man kann auch die Verbindung zwischen der Regelkammer und der äußeren Atmosphäre durch ein Ventil bewirken, welches durch eine Klappe gesteuert wird, die durch eine Membran bewegt wird, welche ihrerseits durch ein Rohr von Seiten des Notenbandes beeinflußt wird. Zum Zwecke eines vollständigen Abschlusses des DrÜckluftregelventils und zur Anwendung der ganzen Druckkraft zum Wiederaufwinden des Notenblattes sieht man vorteilhaft eine durch ein Ventil regelbare zusätzliche Verbindung zwischen dem Saugluft erzeugenden Rohr und der übertragenden nachgiebigen Wand des Druckluftregelventils vor.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • Abb. z zeigt im Schnitt verschiedene Teile einer Ausdruckkontrollvoriichtung, welche selbsttätig durch das über die Führungsleiste laufende Notenband eingestellt wird.
  • Abb. 2 und 3 sind senkrechte Schnitte nach den Linien 2-2 und 3-3 in Abb. i.
  • Abb. q. ist ein Schnitt eines abgeänderten Mittels zum Lüften des Antriebsbalges für das Hauptkontrollventil für die verschiedenen Grade des Ausdruckes.
  • Ein Ventilkasten i hat eine Nummer 2, die durch einen Kanal 3 mit einer geeigneten Winderzeugungsvorrichtung oder Saugpumpe (nicht dargestellt) in Verbindung gesetzt werden kann, und die auch durch einen Kanal q. mit einer geeigneten (nicht dargestellten) Klangerzeugungsvorrichtung in Verbindung steht.
  • Die untere Seite des Ventilkastens = ist mit einer Kammer 5 versehen mit einem beweglichen Boden 6, der aus einer Biegeplatte besteht, welche zusammen mit der Kammer einen Spannungsreglerbalg zur Einstellung eines Ventils 7 mit Hilfe der Stange 8 bildet, um den Durchgang der Luft durch den Kanal q. zu beherrschen und dabei die Verbindung zwischen der Winderzeugungsvorrichtung und dem Spiel zu regeln.
  • Die Ventilstange 8 ist in einer rohrförmigen Führung g in dem Boden der Kammer 2 beweglich und an ihren entgegengesetzten Enden mit Muttern =o zum Festhalten der Biegeplatte und des Ventils versehen, so daß die beiden Muttern zusammen mit dem Ventil ? und der Biegeplatte sich bewegen, wobei Ventil und Biegeplatte einen Spannungsregler bilden.
  • Wenn sich das Instrument in Ruhe befindet, so sinkt das Ventil 7 von seinem Sitz abwärts und öffnet hierbei den Kanal q., um eine volle offene Verbindung zwischen der Winderzeugevorrichtung und dem Spiel herzustellen, und die Ausdehnung des Balges 6 zu gestatten.
  • Selbsttätige Betätigung des Hauptsteuerbalges. Der Balg 6 ist durch ein Rohr ii mit Zweigleitung 12 an einen Stutzen q.' zwischen dem Kanal q. und dem Spiel angeschlossen. Hierdurch wird eine Verbindung zwischen der Winderzeugevorrichtung und dem Balg 6 hergestellt, wodurch letzterer durch die-verschiedenen Spannungen in der Winderzeugevorrichtung beeinflußt wird.
  • Der Durchgang durch das Zweigrohr 12 ist bei i2' auf einen verhältnismäßig geringen Querschnitt im Vergleich zu dem Querschnitt der Leitung i= beschränkt, die zu dem Balg 6 führt, so daß, wenn atmosphärische Luft zu dem Balg durch die Leitung ir in einer weiter unten zu beschreibenden Weise geführt wird, sie versucht, die Luftspannung in dem Balg in einem Grade zu verhindern, der im Verhältnis zu dem eingelassenen Volumen der zugelassenen atmosphärischen Luft steht. Hierdurch wird eine entsprechende weitere Öffnung des Ventils 7 erzielt, um die bei dem Spiel hervorgerufene Klangwirkung zu erhöhen.
  • Wenn man annimmt, daß d:c Leitung =i nach der Atmosphäre hin geschlossen ist, und daß sich das Instrument in Wirkung befindet, so wird die Luftspannung in der Kammer 2 durch die Wirkung der Pumpenbälge erhöht. Eine entsprechende Erhöhung der Spannung findet in dem Balg 6 durch das Zweigrohr 12 und die Leitung ir statt, wodurch ein teilweises Zusammenfallen des Balges stattfindet und eine entsprechende Bewegung des Ventils 7 gegen seinen, den Kanal q. umgebenden Sitz hervorgerufen wird. Diese Bewegung zielt auf ein Schließen des Ventils hin; indessen wird der Ventilschluß durch die Nebenverbindung mit dem Balg verhindert.
  • Wenn die Luftspannung in dem Balg wächst und augenblicklich das Ventil 7 schließen sollte, so würde die Verbindung zwischen der Saugkammer 2 und dem Balg augenblicklich unterbrochen werden. Gleichzeitig würde sich das Ventil und der Balg zurückbewegen und die Verbindung wieder herstellen; die Wirkung dieser beiden Kräfte besteht darin, das Ventil in offener Stellung im Gleichgewicht zu erhalten. Diese Öffnungsbewegung des Ventils wird auch durch den Luftstrom unterstützt, der sich in derselben Richtung durch den Kanal q. bewegt; damit die Wirkung des Ventils durch den Balg kraftvoller geschieht und sich den verschiedenen Luftspannungen besser anpaßt, ist die Oberfläche der Biegeplatte etwas größer als die dcs Durchgangs q: und des Ventils 7, wie sich aus den Abb. i und 2 ergibt.
  • Die Nebenverbindung umfaßt die Leitung =i und ihr Zweigrohr 12 und bildet das Mittel, durch welches der Balg 6 selbsttätig die Wirkung des Ventils 7 überwacht, um jede Änderung der Tonstärke vom pianissimo zum fortissimo und umgekehrt hervorzubringen. Es ist aber verständlich, daß diese Töne rasch von einem Extrem zum anderen verstärkt oder abgeschwächt werden können, indem man Lediglich die Luftspannung in dem Balg 6 verändert; was durch das Einlassen atmosphärischer Luft in verschiedenen Mengen in geeigneter Weise geschieht. Niederspannungsregler für den H auptsteuerbalg. Verschiedene Spiele arbeiten unter verschiedenen Widerständen, welche als Belastung bezeichnet werden können. Um den größtmöglichen Umfang der Tonstärkenänderung mit Hilfe des Spannungsreglers zu erreichen, ist es wichtig, daß : der Balg 6 auf die geringste Luftspannung anspricht, welche diese Spiele in Tätigkeit setzt. Für diesen Zweck und um gleichzeitig die Balgfiäche größer zu machen als den Kanal q. und das Ventil 7, ist ein Kanal 13 vorgesehen, der von der Außenluft in den Balg hineinführt und durch ein einstellbares Ventil 14 beherrscht wird. Das Ventil dient zur Einstellung der Luftströmung zu dem Balg, wodurch eine Regelung der Luftspannung in demselben erzielt wird, so daß das Ventil sich genügend öffnet, um die Spannung in dem Spiel der Belastung anzupassen, die zur Erzeugung der sanftesten Töne erforderlich ist.
  • Windab.stufung# für die Tonstärkenänderung. In Abb. q. ist eine einfache und wirksame Vorrichtung zur zusätzlichen Regelung der Luftspannung indem Balg 6 dargestellt. Diese Vorrichtung besteht aus einer Reihe; im vorliegenden Falle aus drei Rohren 15, i6, 17 von verschiedenen Innenquerschnitten, die an dem einen Ende mit entsprechenden Kanälen 15', 16', 17' in einer Führungsleiste A in Verbindung stehen, während die anderen Enden der Rohre mit einem Fortsatz 18 des Rohres ii, der zweckmäßig oberhalb der Abzweigung 12 liegt, in Verbindung stehen, Die Kanäle 15', 16', 17' werden durch geeignete Lochungen in dem Notenband B gesteuert. Mit Hilfe dieser Durchlochungen kann Außenluft in eines der Rohre oder gleichzeitig in verschiedene Kombinationen von Rohren einströmen, um in weitestem Maße die Tonstärke zu regeln.
  • Wenn man beispielsweise annimmt, daß das Instrument unter einer verhältnismäßig geringen Spannung spielt und Pianissimowirkungen ergibt, und man nun wünscht, den Ton etwas zu verstärken, - so versieht man das Notenband an der geeigneten Stelle mit einer entsprechenden Durchlochung, die mit dem einen oder anderen Ende der Kanäle in der Führungsleiste, beispielsweisemitdem Kanal 17, zur Deckung kommt. Hierdurch kann Außenluft zu dem Balg 6 durch das Rohr ii gelangen, wodurch die Luftspannung in dem Balg vermindert und eine entsprechend größere Öffnung des Ventils 7 und infolgedessen ein Anwachsen der Luftspannung in dem Spiel erreicht wird. In ähnlicher Weise kann der Ton weiter verstärkt werden, indem man Luft durch die Leitung 15' oder 16' und ihre zugehörigen Rohre 15 bzw. 16 oder durch eine Kombination. dieser Leitungen und Rohre einläßt.
  • Kontrollvorrichtung für die Tonabstufung. In Abb. i ist eine Tonabstufungsvorrichtung dargestellt, die ein Ventilbrett i9 umfaßt, das in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel e getrennte Ventilkammern 2o besitzt. Jede hat eine Verbindung 21 zur Außenluft und ist durch einen Kanal 22 mit einer Saugkammer 23 verbünden, die ihrerseits mit einem Saugrohr 24 in Verbindung steht, welches mit der Winderzeugungsvorrichtung oder einer anderen nicht gezeichneten Saugkammer verbunden ist.
  • Geeignete Ventile 25 sind in ihren verschiedenen Ventilkammern 2o angeordnet, und können durch Primärbälge 26 bewegt werden, welche die üblichen Umlaufkanäle 27 zu der Kammer 23 besitzen.
  • Diese Bälge 26 stehen durch Rohre 28 mit verschiedenen Öffnungen 29 in der Führungsleiste A in Verbindung. Diese Öffnungen werden durch geeignete Durchlochungen in dem Notenband B gesteuert.
  • Die Ventilkammern sind durch besondere Kanäle 3o und 3o' mit gesonderten entgegengesetzt wirkenden Bälgen 31 und 3i' verbunden; die beweglichen Seiten der Bälge sind durch Lenker 32, 32' mit dem Kopf 33 eines verjüngten Ventilkörpers 34 verbunden. Dieser Ventilkörper 34 wird in einem geeigneten Block 35 geführt und wirkt mit einem zur Außenluft führenden Kanal 36 in einem Ventilgehäuse 37 zusammen, um den Eintritt von Luft in die Kammer 38 zu überwachen.
  • Die Kammer 38 ist durch ein Rohr 39 mit einem Ansatzrohr qo des Umlaufes ii zweckmäßig oberhalb des Zweigrohres i2 verbunden, so daß atmosphärische Luft, welche in die Kammer 38 eindringt, durch die Rohre 39 und qo strömt und von da durch das Rohr ix in den Balg 6 gelangt, um letzteren und sein Ventil? einzustellen und die gewünschte Klangwirkung hervorzubringen.
  • Der Ventilkörper 34 hat eine langgestreckte Kegelform, um eine genaue Regelung der zu dem Balg 6 strömenden Luft zu ermöglichen. Durch die Gegenüberstellungder beiden Bälge31 und 31' in der dargestellten Weise ist es möglich, bei der Bewegung des einen Balges, z. B. 31, unter verstärkter Luftspannung das Ventil 34 nach seiner - Schlußstellung hinzu bewegen, um den Betrag der zu dem Balg 6 strömenden Außenluft zu vermindern. Eine erhöhte Spannung in dem Balg 31 dagegen wird eine weitere Öffnung des Ventils 34 und eine Vergrößerung der in den Balg 6 eintretenden Luftmenge hervorrufen.
  • Wenn die Luftspannung in beiden Bälgen 31 und 31' dieselbe ist, so werden sie das Ven- i til 34 in einer bestimmten Mittelstellung erhalten.
  • Wenn man annimmt, daß das Instrument bei der Wirkung der Luftabstufungsvorrichtung anter verhältnismäßig geringer Spannung ar- i geitet, um entsprechend sanfte Töne, beispielsweise Pianissimowirkungen, hervorzubringen, und wenn man nunmehr den Ton zu verstärken wünscht, so hat man das Notenband an den geeigneten Stellen zeit einer entsprechenden Durchlochung zu verseben, welche zu dem Balg 31: führt. Hierdurch wird der entsprechende Primärbalg 26 und das dazugehörige Ventil25 zwecks Abschließens der Verbindung zwischen dem Balg 31' und der Außenluft und zwecks Herstellung einer Verbindung zwischen diesem Balg und der Saugkammer 25 bewegt. Auf diese Weise wird ein teilweises Zusammensinken des Balges und eine entsprechende Öffnungsbewegung des Ventils 34 hervorgerufen, um einen vergrößerten Betrag an Luft zu dem Balg 6 zuzulassen, und eine weitere Öffnung des Ventils 7 zu veranlassen, woraus sich eine Erhöhung der Luftspannung in dem Spiel ergibt.
  • Im umgekehrten Falle können der Balg 31 und das Ventil 34 dadurch bewegt werden, daß man eine DurchIochung in dem Notenband mit der entsprechenden Öffnung 29 zur Verminderung des Betrages der eintretenden Außenluft in den Balg 6 zur Deckung bringt und hierdurch eine ähnliche Verminderung der Luftspannung in dem Spiel hervorruft. Wenn die Bewegung des Ventils 34 und die entsprechende Änderung der Luftspannung in dem Spiel nur gering ist, so würde die entsprechende Dürchlochung in dem Notenband B nur verhältnismäßig kurz. sein, wodurch nur eine. geringe Bewegung des entsprechenden Balges 31 oder 31' hervorgerufen wird. Wenn aber die Bewegung des Ventils und die daraus sich ergebende Änderung der Luftspannung in dem Spiel beträchtlich ist, so müssen die Durchlochungen in dem Notenband entsprechend lang sein, und zwar so lang, daß sie ein vollständiges Zusammenklappen eines der Bälge und infolgedessen ein vollständiges Öffnen oder Schließen des Ventils 34 hervorrufen.
  • Zum Zwecke der Betonung ist ein Ventilbrett 41 mit einer Reihe von (im vorliegenden Falle drei) Windöffnungen 42 vorgesehen, welche verschiedene Größe und eine entsprechende Anzahl von Ventilen 43 zu ihrer Überwachung haben. Alle Öffnungen sind durch ein Zweigrohr 44 mit dem Fortsatz 4o des umlaufenden Rohres.ii verbunden, so daß durch Öffnung eines der Ventile entgegen der Wirkung seiner zugehörigen Feder 45 Außenluft zu dem Balg 6 gelassen wird, wodurch ein weiteres Öffnen des Ventils 7 und infolgedessen ein Anwachsen der Luftspannung in dem Spiel hervorgerufen wird.
  • An der Unterseite des Ventilbrettes 41 ist ein Gehäuse 46 angeordnet, daß eine -Saugkammer 47 und mehrere Primärbälge 48 für jedes der Ventile 43-hat. Die Saugkammer47 kann durch ein Rohr 49 mit der Winderzeugevorrichtung oder einer arideren nicht gezeichneten Saugkammer in Verbindung gesetzt werden.
  • Die Bälge 48 bewegen -ihre zugehörigen Ventile mittels Stangen 5o, die in geeigneten Öffnungen in dem Ventilbrett 41 geführt werden, wie in Abb. i dargestellt ist. Die Bälge 48 sind durch besondere Rohre 51 mit einzelnen Leitungen 52 in der Führungsleiste A verbunden.
  • Diese Öffnungen 52 werden durch das Notenband A gesteuert, welches entsprechende Durchlochungen hat, die mit den Öffnungen zur Deckung kommen, wenn man -einen oder mehrere der Bälge 48 und der zugehörigen Ventile 43 zu bewegen wünscht, damit Außenluft zu dem Hauptsteuerbalg 6 gelangen kann.
  • Wenn man die Kanäle 42 von verschiedener Größe macht, wie in Abb. 3 dargestellt, so kann man den Betrag der zu dem Balg 6 zugelassenen Luft ändern und eine entsprechende Abänderung in der Luftspannung in dem Spiel erreichen, indem man verschiedene Ventile oder verschiedene Kombinationen derselben öffnet.
  • Wenn diese Betonungsvorrichtung durch das Notenband betätigt wird und wenn die Durchlochungen in dem letzteren verhältnismäßig kurz sind, so wird ein plötzliches Öffnen und Schließen des entsprechenden Ventils oder der entsprechenden Ventile und infolgedessen eine plötzliche Änderung des beim Spielen hervorgerufenen Tones veranlaßt.
  • Wenn ein Teil des Musikstückes mit Krescendo- oder Dekrescendowirkung gespielt werden soll, so werden die Durchlochungcn in dem Notenband, welches die Wirkungen der Bälge 31 und 31' steuert, verhältnismäßig kurz sein, so daß eine stufenweise Bewegung des einen oder des anderen dieser Bälge hervorgerufen wird, je nach der gewünschten Anschwellung und Abschwellung.
  • Die Zuleitung der Außenluft zu dem Hauptsteuerbalg -kann durch irgendeine ändere selbsttätige Vorrichtung als oben beschrieben oder auch durch irgendeine von Hand einzustellende Vorrichtung hervo:gerufen werden. Anstatt die Größe der Kanäle 15', 16' und 17' in der Führungsstange zu ändern, wie in Abb. 4, können diese dieselbe Größe haben, während die. Durchloch«ngen in dem Notenband, die mit ihnen zusammenwirken, in ihrer Größe verschieden sind, wodurch im wesentlichendieselbenResultate erzieltwerden können. Abschaltvorrichtung. Bei Vorrichtungen dieser Art ist es wünschenswert, die Verbindung zwischen der Winderzeugevorrichtung und der Spielvorrichtung während des Abwickelns des Notenbandes abzuschalten, so daß die volle Energie der Winderzeugevorrichtung auf den Aufwinde- und Zurückwindemotor übertragen werden kann, der nicht dargestellt ist. Zu diesem Zweck ist an einer Seite des Ventilkastens i ein Ventilgehäuse 53 angeordnet und mit getrennten Kammern 54 und 55 versehen, die durch einen Kanal 56 miteinander in Verbindung stehen. Eine der Kammern, z. B. 54, ist durch einen Kanal 57 mit der Saugkammer 2 des Ventilgehäuses i verbunden, während die andere Kammer 55 durch ein Rohr 58 mit dem Balg 6 in Verbindung steht.
  • Ein Ventil 59 schließt gewöhnlich den Kanal 56, um die Verbindung zwischen den Kammern 54 und 55 abzusperren. Es kann durch einen Primärbalg 6o mit Luftöffnung 61 geöffnet werden, durch welche Außenluft erforderlichenfalls durch Öffnen des Ventils 62 oder durch selbsttätige Mittel eingelassen werden kann.
  • Wenn man z. B. den Notenstreifen zurückrollen will, so kann das Ventil 62 geöffnet werden, um Außenluft in den Primärbalg Einzulassen, der seinerseits das Ventil 59 öffnet und hierbei den Hauptsteuerbalg 6 mit der Saugkammer 54 durch das Rohr 58 verbindet; der Steuerbalg schließt hierbei vollständig das Ventil 7 und sperrt die Verbindung zwischen der Winderzeugevorrichtung und dem Spielwerk ab; so däß die volle Spannung der Winderzeugevorrichtung zu dem Zurückwickelmotor geführt werden kann. Die verhältnismäßig große Fläche des Balges 6 im Verhälnis zu dem Ventildurchgang 4 und dem Venti17 unterstützt wesentlich das sichere Schließen des Ventils, wenn es in unmittelbare Verbindung mit der Saugkammer 2 durch das Rohr 58 gesetzt wird. Das Ventil 7 hat eine doppelte Aufgabe: Es regelt die Luftspannung in dem Spielwerk während der Vorführung eines Musikstückes, und es sperrt die Verbindung zwischen der Winderzeugevorrichtung und dem Spielwerk ab, wenn die volle Spannung der Winderzeugevorrichtung auf-- den Aufwickel- oder Zurückwickelmotor geleitet werden soll.
  • Wenn die Verbindung zwischen der Winderzeugevorrichtung und dem Spielwerk durch Schließen des Ventils 7 unterbrochen- worden ist, um die volle Spannung der Winderzeugevorrichtung zu dem Zurückwickehnotor zu leiten, so befindet sich das Spielwerk unter dem Druck der Außenluft, so daß ein Zurückströmen der Luft durch den engen Kanal 12' und die Abzweigung 12 stattfindet, um letztere von Staub und Fasern zu reinigen, die sich dort etwa abgesetzt haben sollten.
  • Es können andere als die dargestellten Einrichtungen benutzt werden, um den Betrag der zu dem Balg zugelassenen Luft zu dem Zwecke der Betonung zu regeln, z. B. ein veränderlicher Öffnungsgrad eines oder mehrerer der Ventile 43 oder eine veränderliche Größe eines oder mehrerer Kanäle 42. Die verschiedenen zur Außenluft führenden Kanäle können von Hand oder nach Belieben selbsttätig von dem Notenblatt aus betätigt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatisches selbsttätiges Musikinstrument, bei dem in dem Kanal zwischen dem Winderzeuger und dem Exhaustor ein Regelventil für den genannten Kanal vorgesehen ist, welches selbst durch die bewegliche Wandung eines Spannungsregelraumes durch Einführung atmosphärischer Luft gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß indem Einführungsventil (36) ein Verschlußdorn (34) bewegbar ist, der in beiden Richtungen durch besondere Blasebälge (3i und 3i') verschoben wird, die ihrerseits wiederum durch Ventile (25) gesteuert werden, die durch Membrane (26) und Rohre (28) von verschiedenen Luftlöchern (29) in der Führungsleiste (A) aus betätigt werden.
  2. 2. Musikinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der das Ventil steuernde bewegliche Boden (6) des Druckluftreglers, der durch das Dornventil (34) gesteuert wird, mit der Niederdruckseite des Hauptwindkanals durch einen engen Durchlaß (i2') in Verbindung steht.
  3. 3. Musikinstrument nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der Regelkammer (5) und der äußeren Atmosphäre durch ein Ventil (42) stattfindet, welches durch eine Klappe (43) gesteuert wird, die durch eine'Membran (47, 48) bewegt wird, welche ihrerseits durch ein Rohr (5i) von Seiten des Notenbandes (B) beeinflußt wird.
  4. 4. Musikinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des vollständigen Abschlusses des Luftdruckregelventils und zur Anwendung der ganzen Druckkraft zum Wiederaufwinden des Notenblattes eine zusätzliche Verbin- j dung (56, 57, 58), durch ein Ventil (59) regelbar, zwischen dem Saugluft erzeugenden Rohr (3) und der übertragenden nachgiebigen Wand (6) des Luftdruckregelventils (7) vorgesehen ist.
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