DE35934C - Umschaltvorrichtung für Wassergasapparate - Google Patents

Umschaltvorrichtung für Wassergasapparate

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DE35934C
DE35934C DENDAT35934D DE35934DA DE35934C DE 35934 C DE35934 C DE 35934C DE NDAT35934 D DENDAT35934 D DE NDAT35934D DE 35934D A DE35934D A DE 35934DA DE 35934 C DE35934 C DE 35934C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35934D
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EUROPÄISCHE WASSERGAS-AKTIEN-GESELLSCHAFT in Dortmund
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/22Arrangements or dispositions of valves or flues
    • C10J3/24Arrangements or dispositions of valves or flues to permit flow of gases or vapours other than upwardly through the fuel bed

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
1/7
Der Zweck dieser ,Steuerung besteht darin, bei Wassergasapparaten die für die drei Perioden des Warmblasens, des Aufgebens von Brennmaterial und des Gasmachens erforderliche Einstellung bezw. Umschaltung der verschiedenen Hähne, Schieber etc. durch einen gemeinsamen Steuermecbanismus zu bewirken. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf solche Wassergasapparate, bei denen das Brennmaterial durch dieselbe Oeffnung aufgegeben wird, durch welche auch die Verbrennungsgase in den Schornstein entweichen.
Auf beiliegender Zeichnung ist die zu vorstehendem Zweck dienende Einrichtung in drei verschiedenen Stellungen der beweglichen Theile dargestellt. Darin ist G der obere Theil des Generators, Z die Oeffnung zum Aufgeben des Brennmaterials und zum Abzug der Verbrennungsgase in den Schornstein C, O das Rohr, durch welches der erforderliche Dampf zugeführt wird, R das Rohr, welches beim Gas-, machen diesen Dampf in den unteren Theil des Generators leitet, H ein Dampfblaserohr zum Hindurchsaugen von Luft durch das Brennmaterial beim Warmblasen, PLQ ein zwischen die Rohre O R und H eingeschalteter Dampfhahn eigenthümlicher Construction und B eine Stange, welche an den (in der Zeichnung weggelassenen) Schieber der Windleitung angeschlossen ist.
Die von dem Umschaltapparat zu erfüllenden Bedingungen bestehen in folgendem:
Während des Warmblasens des Brennmaterials mufs die Oeffnung Z mit dem Schornstein in Verbindung stehen, der Windschieber geöffnet und der Dampf hahn so eingestellt sein, dafs Dampf durch das Blaserohr H ausströmen, dagegen nicht durch R in den Generator treten kann.
Während der Aufgabezeit mufs die Oeffnung vT geöffnet, Windschieber und Dampf hahn, müssen geschlossen sein.
Während des Gasmachens müssen die Oeffnung Z und der Windsehieber geschlossen, der Dampf hahn dagegen für den Eintritt von Dampf in das Rohr R geöffnet sein.
Zur Erzielung dieser verschiedenen Einstellungen ist nun folgende Anordnung getroffen:.
Ueber der Aufgabeöffnung Z ist eine horizontale Platte A angebracht, welche sich vermittelst des an derselben befestigten Zahnquadranten a, des Getriebes b, des Vorgeleges η und des Steuerrades g drehen läfst, und zwar erfolgt deren Drehung um einen mit dem Dampfhahn PLQ conaxialen Drehzapfen und am zweckmäfsigsten um den Theil P des Hahnes selbst.
■ Die Platte A hat drei Oeffnungen, durch welche der Fufs des Schornsteins C, derjenige eines Aufgabetrichters M und ein Schieber oder DeckelN derart hindurchragen, dafs bei der Bewegung der Platte A diese Stücke auf einer Platte D und auf der damit bündigen Kante des die Oeffnung Z einfassenden Gufsstückes E schleifen. Ferner ist die zum Windschieber führende Stange B an den Zapfen c eines Stirnrades d angeschlossen, welches von der Welle des Steuerrades g aus durch das Getriebe e bewegt wird. Endlich ist der Dampfhahn aus den drei Theilen PL und Q hergestellt, von denen P und Q. feststehen, wäh-
rend L sich drehen läfst. Der Theil L bildet auf seiner unteren Hälfte ein Gehäuse, welches das als Kegel gestaltete obere Ende des Theiles P umfafst, während die obere Hälfte von L einen zweiten Kegel bildet, welcher von dem Theil Q. umschlossen wird. Mit dem Theil P ist das Dampfzuführungsrohr O, mit L das Blaserohr H und mit Q das zum Generator führende Dampfrohr R verbunden. Die Drehung des Theiles L erfolgt von der Platte A aus durch Vermittelung des Schornsteines und des Blaserohres H oder anderer geeigneten Zwischencylinder. Die Kanäle . in den drei Hahntheilen, die von der Platte A zu verstellenden Stücke C M und JV und der Bewegungsmechanismus des Windschiebers sind nun so zu einander in Beziehung gesetzt, dafs bei der Drehung des Stellrades g folgende Wirkungen eintreten.
Wenn der Schornstein C über der Oeffnung Z steht, wie in Fig. ι und 2, so ist durch den Hahntheil L und den Kegel von P die Verbindung zwischen dem Dampfzuführungsrohr O und dem Blaserohr H hergestellt, diejenige zwischen dem Kegel von L und dem Rohr P abgesperrt, und der Windschieber ist geöffnet. Der durch H austretende Dampf saugt alsdann Luft aus der Windleitung durch die Kohlen und treibt die entstehenden Verbrennungsgase in den Schornstein.
Ist die Platte A in die Stellung Fig. 3 und 4 gebracht, so steht der Fülltrichter M über der Oeffhung Z, und es sind der Windschieber, sowie der Dampfzütritt von O nach H und Pv abgesperrt. Es kann alsdann frisches Brennmaterial aufgegeben werden.
Wenn endlich die Platte A die in Fig. 5 und 6 angegebene Stellung hat, so ist die Oeffnung Z durch den Deckel JV geschlossen und die Verbindung zwischen O und Pv ist hergestellt, während diejenige zwischen O und H unterbrochen und der Windschieber geschlossen bleiben. Unter diesen Umständen tritt Dampf zum Gasmachen durch die Kohlen. Das dabei erzeugte Gas entweicht nach Passirung einer hydraulischen Abschlufsvorrichtung zum Gasometer.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Wassergasapparaten mit einer oberen Oeffnung Z die Anordnung, dafs mittelst einer drehbaren und durch einen Steuermechanismus zu bewegenden Platte A ein Schornstein C, ein Aufgabetrichter M und ein Deckel JV über die Oeffnung Z geschoben werden können.
2. In Verbindung mit der unter 1. charakterisirten Anordnung .die Anwendung eines Dampfhahnes, bestehend aus einem feststehenden unteren Theil P, welcher einen Hahnkegel und zugleich den Drehzapfen für die Platte A bildet, aus einem combinirten Hahngehäuse und Hahnkegel L als drehbaren Mitteltheil und aus einem feststehenden Gehäuse Q.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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