DE74403C - Vorrichtung zum Erwärmen von Löthkolben - Google Patents

Vorrichtung zum Erwärmen von Löthkolben

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Publication number
DE74403C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wick
sleeve
flame
soldering irons
heating soldering
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74403D
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English (en)
Original Assignee
LINSING & ANDERSEN in Montreux, Schweiz
Publication of DE74403C publication Critical patent/DE74403C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/02Soldering irons; Bits
    • B23K3/027Holders for soldering irons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat wird mit Petroleum geheizt und soll besonders zum Heifsmachen von Löthkolben dienen. Derselbe erzeugt bei sehr geringem Brennstoffverbrauch einen sehr hohen Hitzegrad, so dafs bei Benutzung zweier Löthkolben fortwährend gearbeitet werden kann. Die Flamme kann bequem grofs und klein gestellt werden und der Docht ist nur sehr wenig dem Verkohlen ausgesetzt. Auch ist die Vorrichtung zur Aufnahme der Löthkolben drehbar angeordnet, so dafs nur ein Kolben oder gleichzeitig zwei solcher erhitzt werden können.
Der Oelbehälter b ist auf einen Untersatz a aufgesetzt. Auf dem Oelbehälter ist die äufsere Dochthülse c angebracht, während die innere Dochthülse d durch den Oelbehälter hindurchgeführt und verschiebbar angeordnet ist. Dieselbe wird durch die Hülse e geführt, welche an dem Oelbehälter befestigt ist. Damit die Dochthülse d oben weit genug ist und eine sichere Führung erhält, ist sie mit einer Manschette d1 versehen, welche über die Führungshülse greift. Wird die Dochthülse d hochgeschoben (Fig. 4), so wird die Flamme klein, da das Innere des Dochtes mehr bedeckt wird; wird dieselbe aber niedergezogen (Fig. 5), so wird die Flamme gröfser, da der Docht nach innen frei wird. Wird die Dochthülse ganz hochgeschoben, so erlischt die Flamme, da der Docht nicht über die äufsere Hülse hervorragt. Das Verschieben der . Hülse d geschieht durch die Stange _/, die an derselben befestigt ist. Für die Stange f ist in der Führungshülse e ein schräger Schlitz angebracht und ebenso in dem Untersatz α. Wird nun die Hülse d durch die Stange gedreht, so veranlafst der schräge Schlitz in der Führungshülse das Heben oder Senken der inneren Dochthülse d, wodurch, wie schon erwähnt, das Grofs- und Kleinstellen und Erlöschen der Flamme hervorgebracht wird.
Im Innern der Dochthülse ist ein Rohr r zum Zuführen von Druckluft angeordnet, welche durch einen Ventilator oder dergleichen erzeugt werden kann. Durch die Zuführung der Druckluft wird eine sehr intensive Flamme erzeugt. Das Rohr r ist drehbar an dem Zuführungsrohre r1 angebracht und ist unten mit einem in der bekannten Weise angeordneten Hahn h versehen, welcher, je nachdem das Rohr r gedreht wird, geöffnet oder geschlossen ist. Wenn die innere Dochthülse d durch die Drehung gehoben wird, so wird der Hahn gleichzeitig geschlossen.
Um das Luftzuführungsrohr drehbar, aber nicht verschiebar mit der inneren Dochthülse zu verbinden, so dafs es bei der Bewegung der Dochthülse mitgedreht, aber nicht gehoben und gesenkt wird, ist ein Stift s an dem Rohre r angebracht, welcher sich in einer Rinne i an der Dochthülse befindet. In dem Aufsatze n, der sich über dem Oelbehälter befindet, sind Oeffnungen ο angebracht, durch welche die Luft Zutritt von aufsen zur Flamme erhält. Im Aufsatze ist eine durch die Klappe g verschliefsbare Oeffnung angeordnet, durch welche das Anzünden erfolgt. Wenn der
Docht durch längeren Gebrauch verkohlt ist, so wird derselbe nach Abnahme des Aufsatzes η vermittelst eines spitzen Gegenstandes oder der Hand gehoben und der verkohlte Theil abgeschnitten. Der Löthkolbenhalter / ist drehbar angeordnet. Derselbe befindet sich in dem oben cylinderförmig gestalteten Aufsatze η, an dem der Bolzen \ befestigt wurde, um welchen der Löthkolbenhalter drehbar angeordnet ist. Es sind zwei Oeffhungen neben einander angebracht, in welche die Löthkolben eingesetzt werden, so dafs dieselben gleichzeitig erhitzt werden können. Es kann auch eine Oeffnung angeordnet sein, welche durch eine Zunge ^1 getheilt ist, die gleichzeitig die Flamme entsprechend theilt. Soll nur ein Löthkolben erhitzt werden, so wird der Löthkolbenhalter so gedreht, dafs nicht die Zunge, sondern die betreffende Oeffnung über der Flamme steht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Vorrichtung zum Erwärmen von Löthkolben und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dafs im Innern der Dochthülse ein Druckluftzuführungsrohr (r) angeordnet ist, dessen Zuflufs durch einen Hahn (h) gleichzeitig mit der Dochtregulirungsvorrichtung vermittelst Drehens einer Stange (J) geregelt wird.
    Eine Vorrichtung der unter ι. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs ein drehbares Gehäuse (I) angeordnet ist, welches mit zwei Löchern zur Aufnahme der Löthkolben und einer Zunge fo1) zur etwaigen Theilung der Flamme versehen ist, zum Zwecke, zwei Löthkolben gleichzeitig oder nach einander über der Flamme erwärmen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74403D Vorrichtung zum Erwärmen von Löthkolben Expired - Lifetime DE74403C (de)

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