DE358338C - Wendegetriebe - Google Patents

Wendegetriebe

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DE358338C
DE358338C DEH82079D DEH0082079D DE358338C DE 358338 C DE358338 C DE 358338C DE H82079 D DEH82079 D DE H82079D DE H0082079 D DEH0082079 D DE H0082079D DE 358338 C DE358338 C DE 358338C
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sleeve
gear
gears
rotation
shaft
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/44Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
    • F16H3/46Gearings having only two central gears, connected by orbital gears
    • F16H3/60Gearings for reversal only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Wendegetriebe. Es sind bereits Wendegetriebe bekannt, bei denen der Getriebeteil, der die die Umkehr bewirkende Zahnräder enthält, in Richtung der gleichachsig liegenden treibenden und getriebenen Welle verschoben werden kann, und bei gleicher Drehrichtung der beiden Wellen mit einem Hohlkegel der antreibenden Welle, dagegen bei umgekehrter Drehrichtung der beiden Wellen mit einem Hohlkegel des feststehenden Gehäuses gekuppelt wird.
  • Die Erfindung besteht in der eigenartigen Verbindung der Antriebswelle mit einer Muffe, die an der Verschiebung der Zahnräder teilnimmt und selbst ein Zahnrad trägt. Zu diesem Zweck werden Laschen- benutzt, die quer zur Achsenrichtung stehen und deren äußere Anlenkungspunkte gegenüber den inneren in gleichem Drehsinne versetzt sind.
  • Bei den bekannten Wendegetrieben sind statt solcher Laschen Prismenführungen vorgesehen, so daß während der Verschiebung von der einen in .die andere Kupplungslage die Flächen unter dem vollen Druck der zu übertragenden Kraft aufeinander gleiten. Infolgedessen tritt an ihnen eine starke Reibung auf, und zum Verschieben ist eine verhältnismäßig große Kraft erforderlich. Bei Anwendung der Laschenverbindung gemäß der Erfindung braucht man dagegen für das Verschieben des fraglichen Gliedes keine gleitende Reibung zu überwinden, indem die äußeren Anlenkungspunkte der Laschen kleine Bögen beschreiben, also die Flächen, die in den beiden Endstellungen aufeinanderliegen, während des Verschiebeas etwas voneinander abgehoben werden.
  • Hierzu kommt noch ein weiterer Vorteil, der dadurch erzielt wird, daß die äußeren Anlenkungspunkte gegenüber den inneren in gleichem Drehsinne versetzt sind. Infolgedessen wird nämlich dem zu verschiebenden Teil während der Verschiebung zugleich eine geringe Drehung erteilt. Das hat zur Folge, daß die Kegelflansche sich. während des Kuppelns und Entkuppelns mit den Hohlkegeln leichter sowohl festklemmen wie auch -lösen lassen, als wenn sie eine geradlinige Bewegung ausführen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Wendegetriebes dargestellt. Abb. i ist ein Längsschnitt. Abb. :2 stellt schematisch das Zusammenarbeiten der verschiedenen Zahnräder dar. Abb.3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 in Abb. i, von rechts gesehen. Die Abb. q. und 5 zeigen die durch die Laschen verbundenen Teile in zwei verschiedenen Stellungen.
  • In dem feststehenden, allseitig geschlossenen Gehäuse A ist einerseits die z. B. durch einer. Verbrennungsmotor dauernd im gleichen Sinne in Umdrehung versetzte Antriebswelle B, anderseits die anzutreibende Welle C gelagert, die je nach Bedarf in dem einen oder andern Sinne umlaufen soll. Auf die Antriebswelle B ist die Nabe Dl eines Hohlkegels D aufgekeilt. Die Narbe und der Hohlkegel sind mit einem auf der Innenseite sitzenden Ring E verschraubt, von dem ein ringförmiger Flansch El in achsialer Richtung ausgeht. Er ist an zwei gegenüberliegenden Seiten ausgeschnitten und mit Lappen EI (Abb. 3) versehen, an denen zwei Laschen F gelenkig angebracht sind. Sie stehen quer zur Achsenrichtung und sind mit ihren anderen Enden an einer Muffe G befestigt, die auf einem Zapfen Cl der anzutreibenden Welle frei drehbar und zugleich verschiebbar sitzt.
  • Auf der anzutreibenden Welle C sitzt eine Hülse H frei drehbar aufgesetzt, die mittels eines Stellhebels 1 in achsialer Richtung verschoben werden kann. Bei der gezeichneten Ausführung nimmt die Welle C selbst an der Verschiebung teil. Das ist jedoch nicht unbedingt nötig, vielmehr könnte die Hülse H auch auf der Welle C verschiebbar sein. Auf jeden Fall müssen aber die Hülse H und die Welle C gegeneinander drehbar sein. Die Hülse H enthält an ihrem Umfang einen Kegelmantel Hl, der mit einem in das Gehäuse A eingesetzten Hohlkegel A1 zusammenwirkt. Mit der Hülse H und dem Kegelmantel 1-1'- ist durch die Bolzen K ein zweiter Kegelmantel HZ starr verbunden, der mit dem Hohlkegel D der Antriebswelle B zusammenwirkt. Der Kegelmantel HI ist durch einen Innenflansch H3 mit einer Nabe H4 verbunden, die auf der Muffe G frei drehbar ist. Auf das innere Ende der letzteren sowie der anzutreibenden Welle C sind Stirnräder M und N fest aufgekeilt. Sie wirken mit einem oder mehreren Paaren von Stirnrädern 0, P (Abb. 2) zusammen.. Diese sitzen frei drehbar auf den Bolzen K, welche die beiden Kegelmäntel Hl, H2 verbinden. Die Zahnräder 0, P jedes Paares kämmen miteinander, zu welchem Zweck die Zahnräder P so breit ausgebildet sind, daß sie nicht nur über das Zahnrad N, sondern auch über das Zahnrad 0 hinwegreichen. Ferner steht letzteres mit dem Zahnrad M und das Zahnrad P mit dem Zahnrad N in Eingriff. Zur Aufnahme von achsialwirkenden Drucken sind Stützkugellager O und R zwischen dem Zahnrad 1V und der Hülse H bzw. zwischen der Nabe Dl des Hohlkegels D und dem Gehäuse A angeordnet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Befinden sich sämtliche Teile in der Stellung gemäß den Abb. i und q., und .dreht sich die Antriebswelle B in dem Sinne des eingezeichneten Pfeiles, so nimmt sie mittels ihres Hohlkegels D den Kegelmantel Hz und damit die Hülse H nebst sämtlichen in dieser untergebrachten Teilen mit. Die Zahnräder M und N drehen sich also im gleichen Sinne und mit gleicher Winkelgeschwindigkeit, so daß innerhalb des Wendegetriebes keine Bewegung der verschiedenen Teile gegeneinander auftritt und die anzutreibende Welle C ebenfalls im gleichen Sinne und mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit umläuft wie die Antriebswelle B, was durch den eingezeichneten Pfeil angedeutet ist.
  • Schwenkt man dagegen den Griff des Stellhebels 1 nach links, so verschiebt sich die Welle C mit der Hülse H nach rechts, und deren Kegelmantel HI kommt nunmehr in Eingriff mit dem Hohlkegel A' des Gehäuses, wodurch er festgebremst wird (Abb. 5). An dieser Verschiebung nach rechts nimmt auch die Muffe G teil, da.sie durch die Nabe H4 des Hohlkegels HI mitgenommen wird, Die Laschen F, welche vorher die Ste:lung gemäß Abb. q. eingenommen hatten, nehmen daher jetzt die Stellung gemäß Abb. 5 ein. Die beiden Stellungen weichen etwa um gleiche Winkel von der Senkrechten zum Wellenmittel ab. Dadurch wird ein vollkommen zuverlässiges Haften des Kegelmantels HI bzw. HZ in dem, Hohlkegel A' bzw. D gewährleistet. Die Drehung der treibenden `Felle B, die im gleichen Sinne weitergeht, wird durch die Laschen F zunächst auf die Muffe G übertragen. Das auf ihr sitzende Zahnrad M versetzt über die Zahnräder 0, P das Zahnrad N und damit auch, die anzutreibende Welle C in Umdrehung, und zwar in einer dem eingezeichneten Pfeile entgegengesetzten Richtung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wendegetriebe, bei dem der die Zahnräder enthaltende Getriebeteil in Richtung der gleichachsig liegenden treibenden und getriebenen Welle verschoben werden kann, und bei gleicher Drehrichtung der beiden Wellen mit einem Hohlkegel der treibenden Welle, dagegen bei umgekehrter Drehrichtung der beiden Wellen mit einem Hohlkegel des feststehenden Gehäuses gekuppelt wird, gekennzeichnet durch die Verbindung der Antriebswelle (B) mit einer an der Verschiebung der Zahnräder (M, N, 0, P) teilnehmenden und das Zahnrad (31) enthaltenden Muffe (G) mittels Laschen (F), die quer zur Achsenrichtung stehen, und deren äußere Anlenkungspunkte gegenüber den inneren im gleichen Drehsinne versetzt sind, zu dem Zweck, beim Verschieben der Muffe (G) keine gleitende Reibung überwinden zu brauchen und ihr zugleich eine geringe Drehung zu erteilen.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zahnräder (M, N, 0, P) enthaltende Getriebeteil mittels eines als Nabe (H4) ausgebildeten Innenflansches (H3) die Muffe (G) zwischen dem auf ihr aufgekeilten Zahnrad (M) und einem die Laschen (F) aufnehmenden Flansch umschließt, zu dem Zweck, die Muffe (G) beim Verschieben des die Zahnräder enthaltenden Teiles (H-H4) mitzunehmen.
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