DE2504149C2 - Walze für ein Walzwerk - Google Patents

Walze für ein Walzwerk

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DE2504149C2
DE2504149C2 DE19752504149 DE2504149A DE2504149C2 DE 2504149 C2 DE2504149 C2 DE 2504149C2 DE 19752504149 DE19752504149 DE 19752504149 DE 2504149 A DE2504149 A DE 2504149A DE 2504149 C2 DE2504149 C2 DE 2504149C2
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DE19752504149
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Rolf Mutschellen; Siegfried Armin Dipl.-Ing. Zürich; Lehmann (Schweiz)
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Sulzer Escher Wyss AG
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Escher Wyss AG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Walze für ein Walzwerk, mit einem feststehenden Träger, um weichen ein Walzenmantel drehbar ist, der auf mindestens einem zwischen dem Träger und dem Walzenmantel angeordneten hydrostatischen Stützelement abgestützt ist, wobei der Träger an seinen Enden schwenkbar in Stützen abgestützt ist.
Eine Walze dieser Art ist z. B. aus der US-PS 02 044 bekannt. Wenn aus den bekannten Walzen ein Walzwerk aufgebaut werden sollte, mußte man jeweils ansepaUte Ständer vorsehen, wobei sich zudem Schwierigkeiten mit dem Antrieb der einzelnen Walzen ergaben. Es waren dazu komplizierte Antriebsvornchtungen, z. B. mit Dreiringlagern, erforderlich. Diese waren teuer und hatten in vielen Fällen einen zu großen Durchmesser, welcher den Zusammenbau der Walzen im Walzwerk erschwerte.
Die Erfindung hat die Schaffung einer Walze /um Ziel, welche die erwähnten Nachteile nicht aufweist und
ίο ein Bauelement bildet, das in verschiedener Weise nach Bedarf zusammen mit anderen Bauelementen zu einem Walzwerk zusammengestellt werden kann und dabei bezüglich der Ausbildung und auch des Antriebes wesentlich einfacher ist als die bekannten Walzen bzw. Walzwerke.
Die erfindungsgemäße Walze, durch welche dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Walzenmantel in schwenkbaren Armen drehbar gelagert sind welche um eine von der Drehachse des Mantels entfernte Schwenkachse schwenkbar sind, und daß die Enden des Trägers in Gehäusen abgestützt sind, welche gleichzeitig die schwenkbare Lagerung für den betreffenden Arm enthalten.
Die gemeinsame Lagerung des Trägers und des schwenkbaren Armes zur Führung des Walzenmantels in einem gemeinsamen Gehäuse gestattet, wie bereits erwähnt, die Ausbildung von Bauelementen, aus welchei. verschiedene Kalanderformen zusammengesetzt werden können. Dadurch wird die Montage beschleunigt und die Lagerhaltung vereinfacht.
Es isi dabei möglich, die schwenkbare Lagerung mit einer zu ihr koaxialen Antriebswelle zu versehen, die durch ein Getriebe mit dem Walzenmantel verbunden ist. Durch diese Maßnahme wird ein Antrieb des Walzenmantels ermöglicht, der eine wesentliche Vereinfachung gegenüber den bekannten Walzenantrieben darstellt.
Vorzugsweise kann das die Antriebswelle mit dem Walzenmantel verbindende Getriebe Zahnräder enthalten, von denen eines an der Antriebswelle und das andere an dem einen Ende des Walzenmantels angeordnet isi. Es versteht sich jedoch, daß auch andere Getriebe, wie z. B. Zahnriemen, verwendbar sind.
Es ist dabei möglich, die Antriebswelle mit einem Antriebsmotor zu kuppeln, der am Gehäuse befestigt ist. Auf diese We'se wird die durch die Walze gebildete Einheit so vervollständigt, daß sie ihren eigenen Antrieb aufweist, was den Aufbau eines Walzwerkes noch weiter vereinfacht.
Vorzugsweise können die Enden des Walzenmantels mit Endteilen versehen sein, die in den Armen drehbar gelagert sind und mit einem zentralen Mantelteil durch Kupplungen verbunden sind, welche bei Zulassung einer gegenseitigen Schwenkbewegung eine Zentrierung aer Endteile gegenüber dem zentralen Mantelteil gestatten. Dadurch wird der Antrieb des Walzenmantels zusätzlich bedeutend vereinfacht, da die äußeren Mantelteile bei jeder Stellung des Walzenmantels parallel zur Schwenkachse des Armes und somit zur Achse der Antriebswelle verlaufen.
Dabei ist es möglich, den auf der Seite der Antriebswelle befindlichen Endteil mit dem zentralen Mantelteil durch eine Kupplung zur Übertragung von Drehmoment, bei gleichzeitiger Zulassung von gegenseitigen Schwenkbewegungen, zu verbinden. Durch diese Maßnahme wird bei einem unterteilten Mantel der Antrieb von der Antriebswelle gewährleistet.
Die Gehäuse können mindestens zwei parallele Auflageflächen aufweisen, welche einen Zusammenbau von mehreren Walzen zu einem Wal/werk gestatten. Vorzugsweise können die Gehäuse drei zueinander senkrechte Auflageflächen aufweisen. Dadurch wird der Aufbau von Walzwerken nicht nur in einer Ebene, sondern auch senkrecht dazu zu sogenannten L- und Z-Kalandern ermöglicht
Die Krfmdung wird anhand in der Zeichnung sehe Tiatisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert.
Es /eigt
F i g.! einen axialen Schnitt einer Wa! «·. Fig. 2den Schnitt Il Ii aus der F < g. 1. Fig. 3 den Schnitt IU-III aus der Fig. ', Fig.4 ein Detail aus der Fig. 1 in größerer Darstellung,
F i g. 5 den Schnitt V-V ..u<, cW F i g. 4, F i g. 6 eine schematiscr..' 'ieitenansieht eines aus den Walzen zusammengesetzten L-Kalanders und
Fig.7 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt des Kalanders aus der F i g. 6.
Die in der Fig. 1 im Schnitt dargestellte Walze enthält einen zentralen Träger 1, um welchen ein Walzenmantel 2 drenbar ist. Zur Abstützung des Walzenmantels 2 auf dem Träger 1 sind hydrostatische Stützelemente 3 vorgesehen, welche z. B. nach der erwähnton HS-PS 38 02 044 ausgebildet sind und in Zylindern 4 geführte Kolben 5 enthalten (Fig. 2). Die Slützelemente 3 sind durch nicht dargestellte hyd-aulische Leitungen an die Quelle eines Druckmittels angeschlossen. Wie aus der F ι g. 1 ersichtlich ist, sind entlang des Trägers 1 mehrere Stützelemente 3 vorgesehen. Es ist jedoch auch die Anordnung einer ebenfalls in der erwähnten US-Patentschrift beschriebenen Leiste möglich, die sich entlang des Walzenmantels 2 erstreckt und ein einziges Stützelement 3 bildet.
Der ι rager 1 ist mit seinen Enden in Gehäusen 6 und 7 mit der Hilfe von kugeligen Lagern 8 und 10 abgestützt. Die kugeligen Lager 8 und 10 gestatten Schwenkbewegungen der Enden des Trägers 1 in den Gehäusen 6, 7. F.ine Drehung des Trägers 1 gegenüber den Gehäusen 6 und 7 ist durch einen vorsprung Ii eines arp Gehäuse 7 befestigten Deckels verhindert, der in eine Nu: 1Γ des Trägers 1 eingreift.
Wie aus der Fig. t hervorgeht, sind Endteile I2ä 13 des Walzenmantels 2 in Schwenkarmen 14 bzw. 15 drehbar gelagert. D> Schwenkarme 14 und 15 sind ihrerseits in den Gehäusen 6 und 7 ^m eine von der Drehachse A des Mantels 2 entfernte Schwenkachse B schwenkbar.
Zur schwenkbaren Lagerung des Armes 14 im Gciiäuac 7 ist c;n Zapfen ί6 vorgesehen. De«· Arm 15 ist im Gehäuse 6 mit der Hilfe von Hohlzapfen 17, gelagert. An den von den Zapfen 16 bzw. 17, entfernten Enden sind die Arme 14 bzw. 15 mit Lagern 20, 21 zur Lagerung der äußeren Endteile 12, versehen.
Wie noch aus der F i g. 1 hevorgeht, ist in den Hohizapfen 17, 18 eine Antriebswelle 22 drehbar gelagert, die durch eine Kupplung 23 mit einem am Gehäuse 6 befestigten Elektromotor 24 verbunden ist. Auf der Welle 22 befindet sich ein Zahnrad 25, das mit einem /wischenrad 2h ka'iirnt. weiche«· sei1. ■> 111S in eine Verzahnung 29des kiulieiies Π eingießt.
Wie noch aus der l· ι g I ersichtlich ist. sind die hndteile 12 und Π mit einem zentralen Mantclti ' 27 ; durch Kupplungen 28 verbündt··', welche eine gegenseitige Schwenkbewegung der Endteile 12, 13 gegenüber dem zentralen Mantelteil 27 gestatten und dabei die Teile zentrieren. Außerdem ist auf der Seite Jes Antriebes, d. h. des Gehäuses 6 zwischen dem Endteil 13 ίο und dem zentralen Mantelteil 27 eine Drehmomentkupplung 30 angeordnet, welche zur Übertragung des Antnebsmomentes vom Endteil 13 auf den zentralen Mantelteil 27 bei gleichzeitiger Zulassung von Schwenkbewegungen dient.
Die Ausbildung der Zentrierkupplungen 28 und der Drehmomentkupplung 30 ist aus den Fig.4 und 5 ersichtlich. Die Fig.4 ist ein Detail aus der F 1 g. 1 in größerem Maßstab, die Fig. 5 zeigt den Schnitt V-V in der F i g. 4.
Wie aus den F i g. 4 und 5 hervorgeht, hat die
Zentrierkupplung 28 die Form dnes gewellten Stahlbandes 40, das nach der Art einer sogenannten Wellenfeder ausgebildet ist und zwischtn Büchsenringen 41 und 42 angeordnet ist, die in dem Walzenmantel 2 urd des Endteiles 13 befestigt sind.
Die Drehmomentkupplung 30 enthält nach 'en F i g. 4 und 5 eine Zahnkette 43 welche in Verzannungen 44 und 45 des Walzenmantels 2 und des Endteiles 3 eingreift. Die Zahnkette 42 hat ähnlich wie die Wellenfeder 40 die Form eines endlosen Ringes und umschließt die Verzahnungen 44 und 45.
Wie noch aus der F i g. 6 hervorgeht, kann für den Antrieb des Walzenmantels 2 anstatt des Zahnradgetriebes 25, 26 und 29 ein Riemen oder ein Kettengetrie be vorgesehen werden. In einem solchen Fall sind nach der F i g. 6 die Zahnräder 25, 29 durch Riemenscheiben oder Kettenräder 25', 29' ersetzt, welche miteinander durch einen Riemen bzw. eine Kette 26' verbunden sind. Wie aus den F i g. 1 und 3 hervorgeht, sind die Gehäuse 6 und 7 mit Auflageflächen 31, 32 und 33 versehen. Die Flächen 31 und 32 sind zueinander parallel, die Auflagefläche 33 steht ?.a diesen senkrecht. Die Flächen 31, 32 und 33 sind bei beiden Gehäusen 6 und 7 gleich von der Achse A der Walze ertfernt. Die Auflageflächen 31, 32 und 33 gestatten nach der F i g. 6 einen Zusammenbau mehrerer Walzen zu einem Kalander. In der Fig.6 ist ein L-Kalander mit vier Walzen dargestellt. Die Walzen sind mit ihren Gehäusen 6 and 7, von denen allerdings in der F i g. nur die Gehäuse 6 dargestellt sind, durch Zuganker und 6i zusammengeschraubt und an einer Fundamentalste 62 befestigt Da die einzelnen Walzen mit Antriebsmotoren 24 versehen sind, gestaltet sich der Zusammenbau besonders einfach.
Die Fig. 7 zeigt die Walzen des Kalanders aus der F i g. 6 im Schnitt, wobei die Anordnung der hydrostatischen Stütüelemente 3 in den einzelnen Walzen sichtbar ist. So sind zwei Walzen 50 vorgesehen, welche eine Reihe von Stützelementen 3 enthalten, eine Walze mit zwei Reihen von Stützelementen 3, die beide in einer Ebene liegen und eine Walze 52 mit zwei Reihen von Stützelemeiiten 3, die senkrecht zueinander angeordnet sind.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. 25 04 J \9
    Patentansprüche:
    !. Walze für ein Walzwerk, mn einem feststehenden Träger, um welchen ein Walzenmantel drehbar ist, der auf mindestens einem zwischen dem Träger und dem Walzenmantel angeordneten hydrostatischen Stützelement abgestützt ist, wobei der Träger an seinen Enden schwenkbar in Stützen abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (12,13) des Walzenmantels (2) in schwenkbaren Armen (14,15) drehbar gelagert sind, welche um eine von der Drehachse (A) des Mantels entfernte Schwenkachse (B) schwenkbar sind, und daß die Enden des Trägers (1) in Gehäusen (6, 7) abgestützt sind, welche gleichzeitig die schwenkbare Lagerung (!6, 17, 18) für den betreffenden Arm (14, 15) enthalten.
  2. 2. Walzp nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß di;_ schwenkbare Lagerung (17, 18) eine zu ihr koaxiale Antriebswelle (22) aufweist, die durch ein Getriebe (25, 26, 26') mit dem Walzenmantel (2) verbunden ist.
  3. 3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe Zahnräder (25,26,26') enthält, von denen eines (25) an der Antriebswelle (22) und das andere (26) an dem einen Ende (13) des Walzenmanteis (2) angeordnet ist.
  4. 4. Wrlze nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ciie Antriebswelle (22) mit einem Antriebsmotor (24) gekuppelt ist, der am Gehäuse (6) befestigt ist.
  5. 5. Walze nach einem v.er Anspruch«» ! bis 4, dadurch gekennzeichnet, ciaß die Enden des Walzenmantels (2) mit P.ndteilen (12, 13) versehen ist, die in den Armen (14, 15) drehbar gelagert sind und mit einem zentralen Mantelteil (27) durch Kupplungen (28) verbunden sind, welche bei Zulassung einer gegenseitigen Schwenkbewegung eine Zentrierung der Endteile (12, 13) gegenüber dem zentralen Mantelteil (27) gestatten.
  6. 6. Walze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Seite der Antriebswelle (22) befindliche Endteil (13) mit dem zentralen Mantelteil (27) durch eine Kupplung (30) zur Übertragung von Drehmoment, bei gleichzeitiger Zulassung von gegenseitigen Schwenkbewegungen verbunden ist.
  7. 7. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (6, 7) zwei parallele Auflageflächen (31, 32) aufweisen, welche einen Zusammenbau von mehreren Walzen (50, 51,52) zu einem Walzwerk gestatten.
    S. Walze nach Anspruch ?. dadurch gckpnnzeichnet, daß die Gehäuse (6, 7) drei zueinander senkrechte Auflageflächen (31,32,33) aufweisen.
DE19752504149 1975-02-01 Walze für ein Walzwerk Expired DE2504149C2 (de)

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DE2504149B1 DE2504149B1 (de) 1976-07-15
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