DE356692C - Verfahren und Vorrichtung zur trockenen Destillation und Verkokung von Rohtorf u. dgl. in einem geschlossenen Druckgefaess - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur trockenen Destillation und Verkokung von Rohtorf u. dgl. in einem geschlossenen Druckgefaess

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DE356692C
DE356692C DET24479D DET0024479D DE356692C DE 356692 C DE356692 C DE 356692C DE T24479 D DET24479 D DE T24479D DE T0024479 D DET0024479 D DE T0024479D DE 356692 C DE356692 C DE 356692C
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pressure vessel
coking
peat
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B53/00Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
    • C10B53/02Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of cellulose-containing material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E50/00Technologies for the production of fuel of non-fossil origin
    • Y02E50/10Biofuels, e.g. bio-diesel

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur trockenen Destillation und Verkokung von Rohtorf u. dgl. in einem geschlossenen Druckgefäß. Bei dem Verfahren nach dem Patent 337097 erfolgt die trockene Destillation und Verkokung von Rohtorf u. dgl. in einem geschlossenen Druckgefäß in der Weise, daß die Rohmasse abwechselnd unter Druck und unter Vakuum erhitzt wird. Dieses Verfahren kann bei Erhitzung des Rohtorfes in einem Druckgefäß mit durchgehenden Heizkörpern in der Weise ausgeführt werden, daß der Grad der Erhitzung jedes einzelnen Heizkörpers und damit der ihn unmittelbar umgebenden Torfzone unabhängig von den anderen bis zur gänzlichen Ausschaltung geregelt wird, so daß die bei der trockenen Destillation und Verkokung entstehenden Gase und Dämpfe aus erhitzten Zonen unter Hindurchleitung durch kältere Zonen abgeführt werden können.
  • Die weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent besteht also darin, daß nur die inneren Zonen beheizt oder, wenn alle Zonen beheizt werden, die inneren stärker beheizt werden als die äußeren, damit die Dampfbildung und somit der Druck von innen nach außen erfolgt. Daraus ergibt sich ein geringerer Verlust an Wärme gegenüber dem Verfahren nach dem Hauptpatent.
  • Zur Ausübung des neuen Verfahrens wird ein Druckgefäß verwendet, in dessen unterem Teil eine oder mehrere Röhren mit Hähnen zum Abführen des sich ansammelnden Wassers angebracht sind.
  • Eine Ausführungsform eines derartigen Druckgefässes ist in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
  • Hierbei ist a das Druckgefäß, b sind die Heizröhren, c ist eine Dampfabzugröhre mit Abschlußventil d und e ein Manometer, während f eine Wasserabzugröhre darstellt, welche mit Abschlußventil g ausgestattet ist. Dieselbe ist im unteren Teil des Druckgefäßes a angebracht und zweckmäßig durch eine Verkleidung h aus gelochtem Blech o. dgl. gegen die Torfmasse abgeschlossen. Dies hat den Zweck, das Eindringen von Torfmasse in die Röhre f möglichst zu verhindern. Röhre f ist rückwärts offen, kann aber auch mit Löchern oder Schlitzen versehen sein, um den Eintritt des Wassers in die Röhre herbeizuführen.
  • Wird die innere Heizkörperröhre b geheizt, so genügt schon eine dadurch erzielte geringe Dampfmenge, die meistens 8 Atm. nicht zu übersteigen braucht und sehr oft weit unter dieser Atmosphärenzahl liegen kann, um das Wasser, welches in der Torfmasse enthalten ist, frei zu machen und vor sich her gegen die Abflußröhre f zu drücken. Das Abschlußventil der letzteren ist dabei geschlossen. Hat sich das Wasser in der Röhre f dann gesammelt, so wird das Ventil g geöffnet, und der Dampf im Druckgefäß a drückt das Wasser vollends aus dem letzteren.
  • Hand in Hand mit diesem Verfahren kann gleichzeitig auch ein Verdichten der Torfmasse entsprechend dem Verfahren nach dem Zusatzpatent 34o634 erfolgen. Beide Verfahren können aber auch ebensowohl nacheinander einsetzen.
  • Selbstverständlich kann man auch so verfahren, daß man die Torfmasse im Druckgefäß in der beschriebenen Weise durch den sich entwickelnden Dampf nur aufschliessen läßt und dann die Torfmasse samt Wasser, ohne erst durch das Ventil g zu entwässern, aus dem Druckgefäß unter Abnahme von dessen Deckel herausdrückt und außerhalb des Kessels weiter behandelt. Zum Beispiel kann die so aufgeschlossene Torfmasse in eine Presse gebracht und dort erst das Wasser abgepreßt und die Torfmasse verdichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Ausführungsform des Verfahrens zur trockenen Destillation und Verkokung von Rohtorf u. dgl. in einem geschlossenen Druckgefäß nach Patent 337097, dadurch gekennzeichnet, daß nur die inneren Zonen der Torfmasse beheizt oder aber, wenn alle Zonen beheizt werden, die inneren stärker beheizt werden als die äußeren, damit die Dampfbildung und sonach der Druck von innen nach außen erfolgt. a. Druckgefäß zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil des Druckgefäßes eine oder mehrere Röhren mit Abschlußhähnen zum Abführen des sich ansammelnden Wassers angebracht sind.
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