DE35646C - Regulator für Dampfmaschinen u. s. w - Google Patents

Regulator für Dampfmaschinen u. s. w

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Publication number
DE35646C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
throttle valve
arm
steam engines
regulator
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35646D
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English (en)
Original Assignee
CH. W. PlNKNEY in Smethwick, Stafford, England
Publication of DE35646C publication Critical patent/DE35646C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 60: Regulatoren für Kraftmaschinen. -
Regulator für Dampfmaschinen u. s. w.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. October 1885 ab.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht eines Theiles einer horizontalen Dampfmaschine dar, an welcher die neu erfundenen Theile angebracht sind, und
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Cylinder, den Schieberkasten und einen Theil des Regulators.
In den Figuren ist α der Schieberkasten der Maschine, b die hin- und hergehende Schieberstange, c der Sitz der Drosselklappe, d und e die Welle, auf welcher die Drosselklappe sitzt. Der Regulator besteht aas folgenden Theilen: Auf der Schieberstange b ist eine verticale Stütze f befestigt, an deren Spitze sich ein rechtwinklig gebogener, zweiarmiger Hebel g g 2 auf einer Achse g& drehen kann.
Wenn sich der Winkelhebel in seiner normalen Lage befindet, wie in Fig. 1 gezeigt, so ist der Arm g2 vertical und g horizontal. In dieser Lage wird der Hebel durch einen federnden Bolzen h erhalten, der, von der Stütze/ getragen, gegen einen an dem Hebel sitzenden Stift g4 drückt. Der verticale Arm g2 ist mit einem Gewinde versehen und trägt ein Gewicht i, welches durch ein Schraubenrad i2 auf dem Arm beliebig hoch oder niedrig gestellt werden kann, m m ist eine Führungsbüchse, in welcher sich zwei Gleitstangen k und I hin- und herbewegen können. Die untere Fläche von k gleitet dabei auf der oberen Fläche von /. Der horizontale Arm g des zweiarmigen Hebels wirkt nun auf diese beiden Gleitstangen k und I, wie später genau beschrieben werden soll.
. Das vordere Ende des horizontalen Armes g ist zugespitzt und die obere Gleitstange k ist mit einer Nase k3 versehen.
Die Gleitstangen k I haben auf beiden Enden Arme A:2/2, und zwar gehen die Arme k2 der Gleitstange k nach oben, während die Arme Γ2 der Gleitstange Z nach unten gehen, Fig. 1.
Die Welle e der Drosselklappe d liegt im rechten Winkel zu den Gleitstangen kl und liegt mit ihrer Mittellinie in derselben Ebene wie die Berührungsflächen der beiden Gleitstangen. wn2 ist ein zweiarmiger Hebel, welcher an dem Ende der Welle e sitzt; die beiden Arme desselben bilden mit einander einen sehr stumpfen Winkel. Jeder Arm ist mit einem Stift ρ bezw. q versehen, welche gegen die Arme k2 bezw. /2 wirken, Fig. 2. Die Wirkung dieser eben beschriebenen Theile ist nun folgende:
Wenn die Maschine mit normaler, durch Verstellen des Gewichtes auf dem Arm g2 nach Belieben zu verändernder Geschwindigkeit arbeitet, so verursacht das Hin- und Herbewegen der Schieberstange keine Drehung des Winkelhebels g g2 auf der Achse g3 und die Drosselklappe d tritt nicht in Wirkung. Ueberschreitet die Maschine die normale Geschwindigkeit, so verursacht das Beharrungsvermögen des Gewichtes i eine Drehung des Winkelhebels. Hat z. B. die Schieberstange b den Hub in der Richtung des Pfeiles s beendigt und geht zurück, so kann das Gewicht i in der Bewegung nicht so schnell folgen und be-
wirkt eine Drehung des Winkelhebels um g3 in der Richtung des Pfeiles r.
Das zugespitzte Ende des horizontalen Armes g, welches in der gedachten Stellung so weit nach links gerückt ist, dafs es nicht in Berührung mit der Nase k3 kommen kann, wird bei der Drehung des Winkelhebels aufwärts bewegt und drückt bei der Rückwärtsbewegung der Schieberstange b und des Gewichtes z, d. h. bei der Bewegung entgegengesetzt dem Pfeil s, gegen die Gleitstange k, wobei es auf der Nase ks aufruht. Durch den Druck von g gegen k wird k nach rechts verschoben und sein Arm k2 drückt gegen den Stift p, was eine Drehung des Hebels η zur Folge hat.
Die Drehung von η bewirkt aber mehr oder weniger ein Schliefsen der Drosselklappe und somit eine Verringerung der Geschwindigkeit der Maschine. Während die Gleitstange k nach rechts gedrückt wird, bewegt sich / nach links, denn der Stift q drückt bei der Drehung des Hebels nn2 gegen die Nase Γ2. Sobald durch das theilweise Schliefsen der Drosselklappe der normale Gang der Maschine hergestellt ist, bleibt das Gewicht i auch nicht mehr in der Bewegung hinter b zurück. Mithin stellt sich der Hebelarm g wieder horizontal und die Spitze desselben gleitet unter der Nase k3 fort. Dabei liegt die Spitze in der Richtung gegen das Ende der Gleitstange I. Sollte nun die Geschwindigkeit der Maschine geringer werden, als bei gewöhnlichem Gang, so drückt die Spitze von g gegen die Stange I, welche, wie oben erwähnt, nach links geschoben war. Diese bewegt sich dann wieder nach rechts, öffnet durch den Stift q und Hebel n'2 die Drosselklappe und stellt den normalen Gang der Maschine wieder her. Das eben beschriebene Spiel wiederholt sich jedesmal, wenn die Maschine zn schnell oder zu langsam läuft.
Diese Construction kann sowohl an liegenden, als auch an stehenden Dampfmaschinen und an Maschinen, welche mit comprimirter Luft arbeiten, angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    An Dampfmaschinen u. s. w. die Combination einer an der Schieberstange befestigten, am oberen Ende eine Achse g3 tragenden verticalen Stütze f mit einem auf g·3 drehbaren Winkelhebel g g2, dessen einer ein Gewicht tragender Arm in der Regel vertical steht, und zwei durch den Winkelhebel bewegten Gleitstangen k Z, welche bei ihrem Vorschieben die Drehung eines auf der Welle der Drosselklappe sitzenden Hebels und so ein Schliefsen und Oeffnen der Drosselklappe bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35646D Regulator für Dampfmaschinen u. s. w Expired - Lifetime DE35646C (de)

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