DE355264C - Arbeitsverfahren fuer Zweitaktmaschinen - Google Patents
Arbeitsverfahren fuer ZweitaktmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B25/00—Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2700/00—Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
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- F02B2700/031—Two stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder
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Description
- Arbeitsverfahren für Zweitaktmaschinen. Es ist bei Viertaktmaschinen bekannt, den Druck der Feder, die das Einlaßventil auf seinen Sitz drückt, aufzuheben, so daß das Ventil sich sofort selbsttätig öffnet, sobald der Druck im Zylinder auf den Druck der Einlaßleitung gesunken ist. Die Erfindung verwendet dieses Mittel dazu, um bei Zweitaktmaschinen eine vollständige Ausspülung und Neuladung des Zylinders durch die dynamische Wirkung derAuspuffgase herbeizuführen. Da sich bei Zweitaktmaschinen der Spül- und Ladevorgang infolge der außerordentlich großen Geschwindigkeit der entweichenden Auspuffgase in einer sehr kurzen Zeit vollzieht, muß sofort bei Eintreten des Unterdruckes im Zylinder die Einlaßleitung geöffnet werden. Erfolgt diese Eröffnung nicht sofort im Zeitpunkt des Druckwechsels, so sind die Auspuffgase' inzwischen schon aus ihrer Leitung entwichen, und es findet sogar wieder ein gewisses Rückströmen dieser Gase statt, solange der Einlaß geöffnet ist. Man hat deshalb schon ein Rückschlagventil in der Auspuffleitung angeordnet, durch das der Eintritt von Luft in die Auspuffleitung . oder das Rücksaugen der Auspuffgase in den Zylinder verhindert wird.
- Da ferner bei Füllungsänderungen des Motors die Auspuffspannung der Gase verschieden ist, entweichen diesemit verschiedenen Geschwindigkeiten, und es muß deshalb der Einlaß in verschiedenen Zeiten geöffnet werden können. Bei dem Gegenstand der Erfindung wird mit der Aufhebung der Federwirkung der neue Zweck erreicht, daß das Einlaßventil sich unabhängig von den mit verschiedenen Geschwindigkeiten entweichenden Auspuffgasen immer im richtigen Zeitpunkt öffnet.
- Bei der Maschine nach der Erfindung werden federbelastete, selbsttätigwirkende Ventile verwendet, jedoch wird die Federwirkung auf das Ventil durch eine Steuerung aufgehoben zu einer Zeit, wo noch der im Zylinder herrschende Kompressions- oder Verbrennungsdruck das Ventil geschlossen hält. Sobald der Auspuff erfolgt, wird in dem Augenblick, wo ein Unterdruck im Zylinder auftritt, das nunmehr nicht mehr mit der Feder belastete Ventil außerordentlich schnell diesem Unterdruck folgen und eine Neuladung zulassen. Es ist im Zeitpunkt des Druckwechsels eben nur die Masse des leichten Ventils zu beschleunigen, was durch die Anordnung seines hängenden Ventils noch unterstützt- werden kann. Die Entspannung cler Feder wird aufgehoben nach erfolgter Füllung des Zylinders beim Auswärtsgang des Kolbens, wobei die Auslaßschlitze wieder überdeckt werden. Der Schluß des Einlaßventils bzw. die Entspannung der Feder liegt demnach entsprechend der Drehzahl etwas vor oder nach dem Abdecken der Auslaßkanäle durch den zurückkehrenden Kolben, um möglichst viel Luftladung in den Zylinder zu bringen.
- Eine Maschine, welche gemäß dem die Erfindung bildenden Verfahren arbeitet, ist auf der Zeichnung in einer Abbildung schematisch dargestellt, und zwar gerade in der Stellung, wo der einwärts gehende Kolben den Auslaßkanal2 etwas geöffnet hat und die Auspuffgase sich entspannt haben. Das Einlaßventil 3 ist durch eine Feder ¢ belastet, die sich .oben gegen einen Teller 5 legt und vermittels des Keiles 6 ihre Zugkraft auf die Ventilspindel überträgt. Diese Feder ist in der gezeichneten Stellung gerade durch den Hebel-7 heruntergedrückt, so daß die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Teller 5 und dem Keil 6 aufgehoben ist und das Ventil 3 nur durch den Innendruck angepreßt ist. Das frei gewordene Ventil wird sich nun sofort öffnen, sobald der Druck im Zylinder auf den Drück der Einlaßleitung oder darunter gesunken ist.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Arbeitsverfahren für Zweitaktmaschinen, bei denen die Energie der Auspuffgase dazu benutzt wird, um den Zylinder auszuspülen und mit frischer Luft zu laden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbelastung des Einlaßventils durch eine Steuerungaufgehobenwird, bevorimZylinder der durch die ausströmenden Gase erzeugte Unterdruck einsetzt, worauf nach erfolgter Ausspülung bei Beginn des Kompressionshubes das Ventil durch die Feder geschlossen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM68579D DE355264C (de) | Arbeitsverfahren fuer Zweitaktmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM68579D DE355264C (de) | Arbeitsverfahren fuer Zweitaktmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355264C true DE355264C (de) | 1922-06-23 |
Family
ID=7312673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM68579D Expired DE355264C (de) | Arbeitsverfahren fuer Zweitaktmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355264C (de) |
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- DE DEM68579D patent/DE355264C/de not_active Expired
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