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Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Die Steuerscheibe 16 (Fig. 4) dreht-sich in der durch den Pfeil F angedeuteten
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über die Strecke a, b, c der Steuerscheibe 16, welche so gestaltet ist, dass die Rolle 15 gegen Ende des Kolbenniederganges durch die Strecke b, c zurückbewegt und das Einlass- ventil 9 mittels dos Winkelhebels 13 gesenkt wird. Hiedurch wird die Verbrennungskammer 7 mit der Verdampfungskammer 8 in Verbindung gesetzt. Beim Rirckgange des Kolbens gleitet die Rolle 15 über den Teil c, d der Steuerscheibe 16. Hiebei bleibt das Einlassventil 9 geöffnet, und die Verbrennungsprodukte können nach Anheben des Ventiles 22 aus der Maschine entweichen.
Bei dem darauffolgenden, der Strecke d, h entsprechenden Niedergang dos Kolbens findet die Ansaugung des Ladegemisches statt, wobei das Ventil. 9 folgende Bewegungen ausführt :
Solange die Rolle J ! 5 über die Strecke d, è gleitet, bleibt das Ventil unbeweglich geöffnet, so dass das Auspuffventil 22 sich selbsttätig schliesst, während das Lufteinlassventil 20 sich infolge des durch den vorgehenden Kolben erzeugten Vakuums öffnet. Auf der Strecke e, f bewirkt ein Nocken der Steuerscheibo 16'eine weitere Öfnung des Einlassventiles 9, wodurch das untere Ende der in der Ventilstange 10 angeordneten Rinnen 2i
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Sobald die Rolle 15 den Punkt f erreicht hat, werden die Rinnen 27 wieder geschlossen und die Zufuhr vom Brennstoff wird unterbrochen. Auf der Strecke f, 9 bleiht 11 das Einlassventil 9 geöffnet, wobei durch das geöffnete Ventil 20 ständig Luft eintritt. Auf der Strecke g, h wird das Ventil 9 gegen das Ende der Saugperiode geschlossen.
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etwaigen Ablagerungen befreit.
Während der Öffnung der Rinnen 27 der Ventilstange 10 wird der angesaugte Brennstoff auf das Ventil 9 geleitet, welches nun als Verdampfer wirkt, da es wegen seine@ unmittelbaren Berührung mit der Flamme stark erhitzt ist und infolgedessen den darauf geleiteten Brennstoff schnell verdampft.
Der gleichzeitig eingeleitete Luftstrom begünstigt die Verdampfung in dem Masse, dass der Zylinder am Ende des Kolbenhubes mit dem Verbrennungsgemisch angefüllt ist.
Während der Kompressionsperiode, bei welcher die Rolle 15 über die Strecke )," der Steuerscheibe- gleitet, wird das Ventil 9 geschlossen gehalten und das Verbrennungsgemisch in üblicher Weise in der Verbrennungskammer zusammengedrückt. Am Ende der Kompressionsperiode wird das Gemisch durch Funkenbildung entzündet, worauf sich (he beschriebenen Vorgänge wiederholen.
Die Erfindung bietet folgende Vorteile.
Durch die besondere Ausgestaltung des Einlassventiles @ 9 wird es ermöglicht, einerseits die Zuführung des Brennstoffes. der Luft und des Gemisches aus beiden, andererseits den Auspuff mittels eines einzigen Steuergliedes zu regeln. Der während der Ansaugte-uni Auspuffperioden in der Verdampfungskammer erzeugte Luftstrom bewirkt eine ständige und selbsttätige Reinigung des Ventiles. Infolge der starken Erhitzung, welcher dieses Einlal'-
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brennungsgemisch und dem Brennstoff wird daher ein besonderer Verdampfer überflüssig und die Maschine infolgedessen wesentlich vereinfacht.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Maschine wirken die Ventile der Luft- eintrittsöffnung und der Auspufföffnung selbsttätig. Diese Anordnung verdient deswegen (kn Vorzug, weil dadurch jede Gefahr des Zurückschlagens der Flamme in das Zuleitungsrohr vermieden wird, wenn die Entzündung einer Ladung im Zylinder bei geöffnetem Luftventil
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pflanzen, so aber wird das selbsttätig in Wirkung tretende Ventil durch den bei der Verbrennung auftretenden Druck geschlossen, und die Gase werden in der beschriebenen Weise zum Auspuff gebracht.
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Schwere oder durch Druck, zugeführt werden ;
bei der Verwendung von sehr schwerflüssigen petroleumrückständen ist eine durch Druck wirkende Speisevorrichtung vorteilhaft. Heim dargestellten Ausfübrungsbeispiel der Erfindung steht die Auspufföffnung unmittelbar mit der Verdampfungskammer in Verbindung ; diese Anordnung ist jedoch nicht erforder@@ch,
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sein. In diesem Falle wird zwar eine geringe Menge des Verbrennungsgemisches nach. Ab- schluss des Hauptventiles in der Verdampfungskammer zurückbleiben, die nicht mit zur
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Explosion gebracht und mit dem Auspuff nach aussen befördert würde. Jedoch wird diese zurückgehaltene Menge des Verbronnungsgemisches während des folgenden Ladevorganges in dem Zylinder eingeführt.
Selbstverständlich können noch andere Abänderungen der beschriebenen Maschine ge- troyen werden, ohne dass das Wesen der Erfindung dadurch berührt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verbrennungskraftmaschine für flüssige Brennstoffe mit einem gleichzeitig als Verdampfer dienenden Einlassventil für den Brennstoff und für das Verbrennungsgemisch, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Ventil (9) durch sein Eröffnen während des Auspufftaktes den Beginn des Auspuffes durch das selbsttätige Auspuffventil (22) und durch seinen Schluss während des Ladetaktes das Ende des Ansaugons von Luft durch das selbsttätige Lufteintrittsventil (20) herbeiführt.