DE318079C - - Google Patents

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DE318079C
DE318079C DENDAT318079D DE318079DA DE318079C DE 318079 C DE318079 C DE 318079C DE NDAT318079 D DENDAT318079 D DE NDAT318079D DE 318079D A DE318079D A DE 318079DA DE 318079 C DE318079 C DE 318079C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen von der Kraftmaschine unabhängigen Explosionsgaserzeuger, welcher den Kraftmaschinen vorgeschaltet werden kann. Sie besteht darin, daß . 5. der im Verbrennungskessel herrschende Verbrennungsdruck einen unter regelbarem Feder- ,.. druck stehenden Kolben in Bewegung setzt,
t. welcher eine Steuervorrichtung für die Abwärtsbewegung des Kolbens, für die Bewegung ίο der Zuflußvorrichtung des Brennstoffes und gegebenenfalls auch für die Verbrennungsluft mit einem ständig bewegten Teil kuppelt, bei derartiger Ausbildung, daß die Steuervorrichtung aus einer mit Kurven versehenen Scheibe besteht, von denen eine auf die Bewegung des Kolbens, die zweite auf die Bewegung des Brennstoffventiles und gegebenenfalls eine dritte auf die Bewegung des Luftventiles einwirkt, falls kein Rückschlagventil vorhanden ist und die Kupplung durch Stifte erfolgt, welche durch Vermittlung eines vom Kolben bewegten Hebels durch ein ständig rotierendes . Rad hindurchgeschoben werden und in die Steuerscheibe eingreifen.
Die Bauweise und Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ergibt sich aus der Zeichnung, , *' welche einen Schnitt und eine Ansicht dar-Γ; stellt.
:: In einen Behälter α ragen zwei etwa düsen-
% 30 artig gestaltete Röhren, von denen die eine ■*'■ zur Zuführung des Brennstoffes mittels des Brennstoffventiles 0 und die andere zur Zuführung der Verbrennungsluft mittels des Luftventiles q dient. In dem Explosionskessel α verbrennt das aus Gasen oder flüssigen Brennstoffen bestehende explosible Gemisch langsam. Hat der Druck eine bestimmte Höhe erreicht, .so wird in bekannter Weise der für diesen Druck eingestellte Kolben b des Zylinders c nach außen gedrückt. Die Druckfeder d gibt die dem gewünschten Druck entsprechende Belastung für den Kolben b. Die Einstellung der Feder d erfolgt durch die Stellschraube e. Bevor der Kolben b seinen äußersten Punkt erreicht, kuppelt er mittels des Hebels f eine Kupplungsscheibe g, an welcher er von beiden Seiten (Fig. 2) angreift, und das Antriebsrad h mit einer Scheibe k, die seitlich und unten mit verschiedenen Kurvenführungen ausgerüstet ist. Das - Antriebsrad h befindet sich in ständiger Drehbewegung um die Achse r, und zwar erfolgt der Antrieb beispielsweise durch die Kraftmaschine, welche mit den verbrannten Gasen gespeist werden soll. Zur Kupplung dienen die auf der Scheibe g sitzenden Kupplungszapfen i, welche durch das Antriebsrad h hindurchgehen 'und in entsprechende Aussparungen der Kurvenscheibe k greifen können.
Ist die Kupplung eingetreten, so wird die Kurvenscheibe k ebenfalls in Drehung um die Achse r versetzt. An ihr befinden sich drei Kurvenringe I, η und p, von denen die seitliche Kurve / zur Auslösung der Klinke m aus der Sperrstange s bestimmt ist, die das vorzeitige Zurückgehen des. Kolbens b, d. h. Auslösen der Kupplung, zu verhindern hat. Die Kurve η dient zur Bewegung des Brennstoffventiles 0 und die Kurve φ zur Bewegung des Luftventiles q. Diese Ventile stehen unter
dem Druck der Schraubenfedern t und u, welche seitlich von den Ventilstangen angeordnet sein können und für schnellen Schluß der Ventile sorgen.
Wenn der Kolben b seinen äußersten Punkt erreicht hat, so wird die Klinke m durch den Zug der in Fig. ι durch eine punktierte Linie angedeuteten Feder ν in die Sperrstange s hineingezogen, sie schnappt ein, und hält
ίο mittels des Hebels f und der Kupplungsscheibe g die Kupplungszapfen i in der Kurvenscheibe k fest. Das Antriebsrad A treibt infolgedessen die Kurvenscheibe k ohne Rücksicht auf den im Explosionskessel α durch den Verbrauch langsam abnehmenden Druck.
Das Brennstoffventil 0 bleibt während der Verbrennung offen, bis es, der Gestaltung der Kurve η folgend, durch die Feder t geschlossen wird. Die Einströmung des Brennstoffes findet so lange statt, bis er sich genügend ausgedehnt hat, was erstens durch die Verbrennung als solche, zweitens dadurch hervorgebracht wird, daß die schon verbrannten Gase sich nicht verdichten können, weil immer noch neuer Brennstoff verbrannt wird und die Temperatur demnach hoch bleibt. Die Einströmung kann trotz der Verbrennung stattfinden, da der Druck des Brennstoffes vor dem Ventil 0 größer ist als hinter demselben. Nach Schluß des Brennstoffventil 0 wird das Luftventil q durch die entsprechend gestaltete Kurve p geöffnet, so daß frische Luft zufließen kann. Das Luftventil wird durch den Druck der Feder u geschlossen, bevor die Klinke m aus der Sperrstange s durch die Kurve / ausgelöst wird. In derselben Zeit, in welcher der Schluß des Luftventiles q erfolgt, öffnet sich dasλBrennstoffventil 0 durch die Kurve n, wobei die Kurve I die Klinke m auslöst. Die Kurvenscheibe g steht nun still. Da das Brennstoffventil 0 kurz vorher geöffnet wurde, so strömt andauernd Brennstoff in den Explosionskessel α und steigert dort durch . seine Verbrennung den Druck derart, daß der Kolben b wieder gehoben wird, wenn der durch die Einstellung der Feder d gewünschte Druck erreicht' wird. In dieser Weise vollzieht sich das Spiel stets von neuem, so daß eine Belieferung der Kraftmaschinen mit verbrannten Gasen gewünschten Druckes ständig erfolgt.·
Es kommt nun noch darauf an, die durch die Verbrennung entstehende Wärme gut auszunutzen. Zu diesem Zweck ist ein Spiralrohr χ oder ein Kühlmantel (oder auch beides) um den Kessel α herumgelegt. Jm vorliegenden Fall liegt das Rohr außerhalb des Kessels, doch könnte es auch innerhalb angeordnet sein. Der Deckel des Kessels besitzt einen Hohlraum w, in welchem ebenfalls Wasser kreisen kann. Gegebenenfalls könnte auch nur eine dieser Wärmeabnahmevorrichtungen vorhanden sein, z. B. nur das Rohr x, der Hohlraum w oder ein Kühlmantel. · Die Kühlung kann durch Kühlwasser, Luft oder Gase erfolgen. Die angewärmte Luft wird vorteilhaft dem Luftventil q zugeführt, um einen guten Wirkungsgrad zu erzielen. ■ Wärmt man den Brennstoff vor, wobei er gleichzeitig zur Kühlung benutzt wird, so wird er. nach der Erwärmung dem Brennstoffventil 0 zugeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Explosionsgaserzeuger für Kraftmaschinen und andere Zwecke, bei welchem der Explosionsdruck die Brennstoffzuführung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Verbrennungskammer herrschende Verbrennungsdruck einen unter regelbarem Federdruck stehenden Kolben (b) nach außen schiebt, welcher eine Steuervorrichtung {k) für die Bewegung der Zuflußvorrichtung (0) für den Brennstoff und gegebenenfalls auch derjenigen (q) für die Verbrennungsluft mit einem ständig bewegten Teil (A) kuppelt, wobei die Steuervorrichtung aus einer mit zwei oder drei Kurven (I, m, p) versehenen Scheibe besteht, die Kurven auf die Bewegung des Kolbens (5) des Brennstoffventiles (0) und gegebenenfalls des Luftventiles (q) einwirken und die Kupplung durch Stifte (i) erfolgt, welche durch Vermittlung eines vom Kolben (5) bewegten Hebels (f) durch ein ständig kreisendes Rad (A) hindurchgeschoben werden und in die Steuerscheibe (A) eingreifen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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