DE337653C - Explosionsturbine mit Freiflugverdichtern - Google Patents

Explosionsturbine mit Freiflugverdichtern

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DE337653C
DE337653C DE1920337653D DE337653DD DE337653C DE 337653 C DE337653 C DE 337653C DE 1920337653 D DE1920337653 D DE 1920337653D DE 337653D D DE337653D D DE 337653DD DE 337653 C DE337653 C DE 337653C
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DE
Germany
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piston
chamber
air
ring
explosion
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DE1920337653D
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Schneider Electric SE
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Schneider et Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/06Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the working fluid being generated in an internal-combustion gas generated of the positive-displacement type having essentially no mechanical power output
    • F02C5/08Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the working fluid being generated in an internal-combustion gas generated of the positive-displacement type having essentially no mechanical power output the gas generator being of the free-piston type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Explosionsturbine mit Freiflugverdichtern. Die Erfindung betrifft eine Explosionsturbine mit Freiflugverdichtern, die zugleich Explosionsgaserzeuger sind, und bezweckt, die Einströmung der Explosionsgase in die Düse unter tunlichst konstantem Druck zu sichern, um eine tunlichst gleichförmige Beaufschlagung der Räder zu erzielen.
  • Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung sindmehrere Explosionsgaserzeuger mit Freiflugverdichtern mit zugehörigen Düsen in Reihe hintereinander geschaltet. jeder Explosionsgaserzeuger umfaßt drei Teile, deren jeder mit einem Kolben und eurem Zylinder ausgerüstet ist; der dem Laufrad am nächsten liegende Teil, der mit den Düsen in Verbindung steht, dient als Kammer zur Bildung des brennbaren Gemisches und gleichzeitig als Expansionskammer, wobei die Gase auf einen ersten Kolben wirken, der bei seiner rückläufigen Bewegung auf einen zweiten in der zweiten Kammer beweglichen Kolben wirkt, weher die Frischluft komprimiert. An den zweiten Teil schließt sich nach hinten ein dritter Teil an, der als Sammler für die Druckluft dient und der im geeigneten Augenblick durch einen achsialen Verteiler in Verbindung mit der vorderen Kammer gebracht wird, um die Verbrennungsgase in das Laufrad zu drücken. Die verschiedenen Kompressoren stehen in Verbindung miteinander; eine gewisse Anzahl davon ist durch die vorderen Kammern in ständiger Verbindung mit dem Laufrad.
  • Wie weiter unten ausgeführt werden wird, ist das Fassungsvermögen der Druckluftkammern, deren Inhalt zum Eindrücken der Gase in das Laufrad dient, so bemessen, daß man den Druck, mit welchem die Gase in die Turbine neingedrückt werden, praktisch als konstant ansehen kann.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Fig. I, 2 und 3 im Schnitt der Länge nach in schematischer Darstellung die Vorrichtung zur Erzeugung des Gasgemisches, welche in beliebiger Anzahl auf dem Umfang des Turbinenrades verteilt sind, die drei Figuren zeigen die einzelnen Teile in drei verschiedenen, für den Kreisprozeß kennzeichnenden Stellungen; Fig. 4 zeigt von hinten eine Ansicht eines Teiles der Gesamtanordnung.
  • Wie sich aus der Zeichnung ergibt, kann die eigentliche Turbine beispielsweise als Achsialturbine ausgebildet sein und einen oder mehrere Laufkränze A, A', A= besitzen, wo die Gase in einer öder mehreren Geschwindigkeitsstuien ausgenutzt werden. Das Laufrad wird aus Düsen B beaufschlagt. An jede der Düsen ist ein Kompressor gemäß der Erfindung angeschlossen.
  • Der Verdichter umfaßt drei röhrenförmige Kammern, die gleichachsig hintereinander gelagert sind. Die Kammer C, die durch eine Öffnung c mit der Düse B in Verbindung steht, stellt die Explosionskammer dar und ist zu diesem Zweck mit einer oder mehreren Vorrichtungen F zum Einführen flüssigen Brennstoffs ausgerüstet. In dieser Kammer C ist ein Kolben G verschiebbar gelagert, der hei seiner Verschiebung durch die Explosionsgase einen Ringkolben H mitnimmt, der in der zweiten Kammer D angeordnet ist und den eigentlichen Verdichterkolben für die gesamte dem Kompressor zugeführte Frischluft darstellt, die, wie weiter unten gezeigt wird, zum Teil für die Abkühlung der verbrannten Gase verwendet wird.
  • Der Ringkolben H ist in der zweiten Kammer D verschiebbar; er gleitet auf einem Teil G1 des Kolbens G, der sich zwischen dem Vorderteil G und einem hinteren Teil G2 erstreckt. Es ist ersichtlich, daß die Kammer D des Kompressors im wesentlichen eine ringförmige Kammer um die äußere Wand des Kolbenteils G1, G2 ist, der von geringerem Durchmesser ist als der Teil G.
  • Nahe ihrem Vorderende besitzt die Kammer D Zulaßöffnungen d für die Luft; am Hinterende steht diese Kammer mit der Kammer E durch Öffnungen e in Verbindung, die in einer Ringwand El angebracht sind, wo der Teil G2 des Kolbens geführt wird.
  • Diese Durchtrittsöffnungen e sind normal durch ein gemeinsames Ringventil I verschlossen, das unter der Wirkung einer oder mehrerer Federn i steht, die dass Bestreben haben, das Ventil gegen die Öffnungen e zu drücken. Der Teil G2 des Kolbens bildet durch den Boden g2 eine Scheidewand zur Kompression der in die hintere Kammer E des Zylinders eingeführten Luft. Der Kolben G, G1, G2 kann, wie auf der Zeichnung gezeigt, röhrenförmig sein und in dem Boden g2 Öffnungen g3 aufweisen.
  • Der Verteiler, der bei jedem Kreisprozeß zunächst die Einführung einer Ladung von in der Explosionskammer C komprimierter Luft und dann die Einführung der für die Abkühlung der verbrannten Gase notwendigen Druckluft in diese Kammer und ihr Eindrücken in das Laufrad sichert, ist folgendermaßen ausgebildet.
  • Eine Düsennadel J, die wechselweise die Verbindung zwischen der Düse B und der Explosionskammer C öffnet und schließt, ist an dem Vorderende eines röhrenförmigen Schaftes K ausgebildet, der in dem Kolben G, G1, G2 und in dem hinteren Boden E2 der Kompressorkammer E gelagert ist. Dieser Schaft K besitzt Öffnungen K1 in seinem Vorderteil, der sich ständig in der Kammer C bewegt; außerdem besitzt er Öffnungen KZ in dem ständig in der Kammer E befindlichen hinteren Teil. Die zuletzt genannten Öffnungen bleiben ständig geöffnet, während die Öffnungen K1 wechselweise durch einen in dem Schaft geführten Rohrschieber L abgesperrt oder geöffnet werden können. Je nachdem die Öffnungen KI geöffnet oder geschlossen sind, steht die Kammer C mit der Kammer E durch die Öffnungen K2 in Verbindung oder sie ist davon abgesperrt.
  • Um entsprechend dem Verlauf des Prozesses die Düsennadel J in die Öffnungs- oder Schlußstellung zu bringen, wird dem SrhaftK eine wechselweise Bewegung erteilt. Zu diesem Zweck trägt er einen Vorsprung K3, der in eine Kurvennut M1 an einer Nockenscheibe M eingreift. Die Scheibe wird von einer in dem Teil E des Kompressors drehbar gelagerten Welle N getragen. Die Verdrehung dieser Welle N wird durch die Verschiebung einer Muffe G3 des Kolbens bewirkt, welche üher einer Schraubennut n der Welle N als Schraubenmutter wirkt. Die gleiche Nocken-, scheibe M kann eine zweite Kurvennut M2 für den Vorsprung L1 besitzen, der an dem Rohrschieber L befestigt ist. Der Umlauf der Scheibe M bewirkt also im geeigneten Augenblick die geradlinige Verschiebung der Düsennadel J einerseits und des Rohrschiebers L anderseits.
  • Zwischen den Kammern E der verschiedenen Kompressoren der Turbine ist eine ständige \rerbindung eingerichtet mittels eines rinzförinizen Sammelrohrs 0, das mit einem als Sammler dienenden Behälter in Verbindung steht, -und in welches die Stutzen P einmünden, die mit den Kammern E in Verbindung stehen (Fig. 4). Anderseits ist zwischen den verschiedenen Nockenscheiben M ein gemeinsamer Antrieb angeordnet, und zwar in Gestalt eines gemeinsamen Zahnkranzes Q, der in die Zahnkränze m der Nockenscheiben eingreift.
  • Die Wirkungsweise dieser Verbindung zwischen den Scheiben M wird noch weiter unten erörtert werden. Zunächst ist festzustellen, daß jede Nockenscheibe auf der zugehörigen Welle N lose aufgesetzt und durch eine Freilaufkupplung mit einer inneren Scheibe verbunden ist, die auf -der Welle N aufgekeilt ist. Demgemäß werden die Scheiben Min der einen Drehrichtung der Welle N mitgenommen; dagegen bleiben sie unbewegt, wenn die Welle N in der umgekehrten Drehrichtung umläuft.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Vorausgesetzt, die Teile seien in der Stellung gemäß Fig. z, die Druckluft in dem, Sammler und in der hinteren Kammer E; diese wird durch die Öffnungen K' und den Schieber L durch,d'ie Öffnungen K1 -des Schaftes K in die Kammer C eingeführt; jede Verbindung zwischen den Kammern D und E ist abgesperrt; die Zulaßöffnungen d für die Außenluft sind geöffnet. Die Düsennadel l schließt die Verbindung zwischen der Kammer C und der Düse B. Die Luft wirkt auf die vordere und hintere Stirnfläche des Kolbens G, und da die vordere Stirnfläche einen größeren Durchmesser besitzt als die hintere, drückt die Luft die Gesamtheit G, G1, G2 des Kolbens nach rückwärts (in der Zeichnung von rechts nach links).
  • Sobald bei dieser rückläufigen Bewegung der Teil G des Kolbens mit seiner Schulter g den Ringkolben H berührt, sucht er diesen nach rückwärts (in der Zeichnung links) mitzunehmen.
  • Eine Vorrichtung zum Festhalten des Kolbens H gestattet diesen während einer erforderlichen Zeit verriegelt zu halten, und zwar so lange, bis das Druckgleichgewicht zwischen den Kammern E und C, das durch die Bewegung des Kolbens G gestört wurde, wieder hergestellt ist.
  • Diese Ausklinkvorrichtung, von der eine Ausführungsform beispielsweise in Fig. 5 bis 9 dargestellt ist, wird weiter unten beschrieben werden.
  • Bei seiner rückläufigen Bewegung hat der Kolben G anderseits durch die Verschiebung der Muffe G3 die Welle N und somit die Scheibe M gedreht. Der Vorsprung L1 an dem Schieber L gelangt in dem Augenblick, wo die Schulter g den Ringkolben H berührt, in Eingriff mit den Schrägflächen in' der Scheibe M2, wodurch der Schieber L nach vorn (von links nach rechts) verschoben wird und die Öffnungen K1 abschließt. Die Teile nehmen nunmehr die Stellung nach Fig.2 ein; der Ringkolben H ist frei geworden.
  • Die Fig. 5, 6, 7 zeigen im Längsschnitt und größerem Maßstab eine Vorrichtung zur Verriegelung und Entriegelung des Kolbens H. Diese Figuren entsprechen den Fig. I, 2 und 3; Fig.8 zeigt einen Querschnitt nach 8-8 in Fig. 6, Fig.9 einen Schnitt nach 9-9 in Fig. 5. In Fig. II, I2, I3 ist eine Einzelheit von der Seite, von vorn und von oben gezeigt.
  • Der Kolben H ist in Wirklichkeit beweglich auf einem Ring R angeordnet, der über den Teil G1 des Kolbens G, G1, G2 gestreift ist; seine achsiale Verschiebung wird durch die Schultern g und g4 begrenzt. Der Ring R besitzt eine Nut R1, deren eine Seitenwand r1 abgeschrägt ist. In der Ruhe, wenn der Ringkolben H die Stellung gemäß Fig. I, 5, 8 einnimmt, greifen eine Reihe von Riegeln S, die in entsprechenden Führungen der vorderen Wand des Kolbens H gleiten, mit ihren unteren Enden in die Kehlnut R1, wo sie durch ringförmige Federn gehalten werden, die ihre oberen Enden umfassen. Diese Federn T und U greifen von der Seite mittels Nut u und Feder t ineinander ein; sie sind als offene Ringe ausgebildet und haben das Bestreben, die Riegel S vorzuschieben, d. h. sie nach innen zu drücken; ein seitlicher Stoß auf die Riegel dagegen hat die Wirkung, daß die Ringe T und U geöffnet und gegen die Wand des Zylinders D gedrückt werden. Auf die äußeren Umflächen der Federn T und U stützt sich ein Druckstück V, dessen seitliche Vorsprünge v in Gleitbahnen w in den Schenkeln W einer Gabel eingreifen. Die Gabel läuft in eine Stange W1 aus, die dazu dient, die Einspritzvorrichtungen für den Brennstoff zu bedienen. Diese sind von beliebiger bekannter Anordnung.
  • Wie bereits weiter oben gezeigt, verschiebt sich der Kolben G unter der Wirkung der Expansion der in die Kammer C eingelassenen Druckluft nach hinten (links), bis seine Schulter g auf den Ringkolben H oder genauer auf den Ring R trifft, auf den der Kolben aufgesetzt ist. Da der von der Schulter ,a- des Kolbens G auf den Ring R ausgeübte Druck ungenügend ist, um den Widerstand der Feder T und U zu überwinden, verbleibt das Druckstück W zunächst in der Stellung gemäß Fig. 5. Die Spannung der Federn ist so bemessen, daß sie in der Kammer C eine voraus berechnete Druckerhöhung sichert. Sobald diese vorausbestimmte Druckhöhe überschritten wird, überwiegt der Druck des Kolbens G die Spannung der Federn T, U und zwingt das innere Ende d 'er Riegel R1 die Schrägfläche yl cles Ringes R hinaufzulaufen. Dies bewirkt ein Heraustreten des Druckstücks h und die Verschiebung der Gabel W und der Stange WI von links nach rechts. Die Teile kommen somit in die Stellung gemäß Fig. 6, die der der Fig.2 entspricht.
  • In diesem Augenblick wird der Brennstoff in Kammer C eingeführt, wo er sich durch die dort herrschende Lufttemperatur entzündet. I?ierdurch findet die Explosion statt. Die Gesamtheit des Kolbens H kann also von dem Kolben G mitgenommen werden.
  • Bei seiner Verschiebung in der Kammer D komprimiert der Ringkolben H die durch die Öffnung d zugeführte Frischluft, während der Kolben G, Gl, G2 die Luft in der Kammer E komprimiert. Während dieser Verschiebung ist durch die Drehung der Welle N der Vorsprung L1 auf die Schrägfläche zn3 des Nokkens M2 gelangt, wodurch der Ringschieber L rückwärts verschoben wird und die Kanäle Klöffnet. In diesem Augenblick ist der Druck der Gase in der Kammer C infolge ihrer Exrj#nsion geringer als der Luftdruck in der 1< ammer E. Hierdurch ergibt sich, daß ein genau bemessener Teil dieser Luft, während der Anschlag L1 die Schrägflächen mO durchläuft, entströmt und durch die Kanäle K1 in die Kammer C gelangt, wodurch eine Kühlung der Explosionsgase eintritt.
  • In dem Diagramm nach Fig. Io sind die Temperaturen als Ordinaten, die aufeinanderfolgenden Kolbenstellungen als Abszissen aufgetragen. Hier bezeichnet Y die Explosionstemperatur, Y1 die Temperatur, bei der der Zulaß der Luft aus der Kammer E stattfindet, Y2 die Temperatur am Ende dieser Luftzuführung (entsprechend der Ankunft des Anschlags L1 am Ende der Schrägflächen m3), Y3 schließlich die Temperatur, auf welche das Gemisch herabsinkt, wenn der Kolben G in seiner äußersten rückwärtigen Stellung gemäß Fig. 3 angelangt ist.
  • Es ist zu bemerken, daß gemäß Fig. 7 das Druckstück V selbsttätig in seiner ausgerückten Stellung gehalten wird, bis die Teile H, R, S in die Stellung gemäß Fig. 5 zurückgekehrt sind; dies wird bewirkt durch ein Sperrstück V1, das von einer Feder v1 stetig nach hinten (links) gedrückt wird.
  • Wenn die Teile in der Stellung gemäß Fig.3 angelangt sind, wobei der Druck in der Kammer D zwischen H und E1 größer ist als der Luftdruck in der Kammer E, öffnet sich das Ringventil I und es wird in die Kammer E eine Ladung von Luft eingelassen, welche dem Luftverbrauch für die Erzeugung des brennbaren Gemisches einerseits und der Abkühlung der verbrannten Gase anderseits bei jedem Spiel entspricht.
  • Wenn die Teile die Stellung nach Fig.3 einnehmen, d. h. wenn der Rücklauf des Kolbens G, G1, G2 beendet ist, haben die Anschläge L1 und k3 in Eingriff mit den Schrägflachen m4 und m1 unter der Wirkung der Drehung der Scheibe M eine gleichzeitige Rückbewegung des Rohrschiebers L und des Schaftes K und infolgedessen die Öffnung der Verbindung zwischen der Kammer C und der Düse B bewirkt.
  • Sobald die Überströmung des Gases nach der Düse B erfolgt, führt das Überwiegen des Luftdruckes auf der Seite der Kammer E den Kolben G nach rechts zurück. Bei dieser Bewegung trifft die Schulter g4 zunächst den Ring und verschiebt ihn nach rechts. Sobald die Riegel S der Nut R1 gegenüberstehen, werden sie durch die Federn T und U in sie hineingedrückt. Der Ringkolben H und der Ring R werden hierdurch starr verbunden und bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens G mitgenommen. Sobald dieser Kolben in die Stellung nach Fig. i zurückkommt, ist das Gemisch aus Luft und Explosignsgasen entsprechend abgekühlt, in das Rad A, Al, Az eingeführt und die Verbindung zwischen der Kammer C und der Düse dann durch den Eingriff des Vorsprungs IC mit dem geraden Teil der Kurvenbahn Ml, der dem Zylinder E zuriächst liegt, abgeschlossen worden, während der Anschlag Ll im Gegensatz hierzu in dem Teil der Kurvenbahn verbleibt, durch welchen die Verbindung zwischen dem Rohrschieber L und der Kammer C gesichert wird. Der Vorgang ist somit beendet.
  • Setzt man voraus, däß die Turbine beispielsweise sechs 'Kompressoren besitze, die auf dem Umfang des Laufrades verteilt sind, so können die Abmessungen dieser Kompressoren so gewählt werden, daß zwei davon die verbrannten Gase in die Turbine eindrücken, während in vier davon die Zuführung des flüssigen Brennstoffs, die Explosion und die darauffolgende Expansion bewirkt werden.
  • Diese Arbeitsweise ist zu bewirken, da sich der Vorwärtshub des Kolbens in einer erheblich geringeren Zeit vollzieht als der Rückwärtshub.
  • Es ist zu sehen, daß bei der gezeigten Vorrichtung die Gesamtenergie der Explosionen unmittelbar zur Kompression der Luft verwendet wird, und daß anderseits die Energie der so komprimierten Luft zur Abkühlung der verbrannten Gase und zu ihrer Einführung in die Turbine ausgenutzt wird. In Anbetracht dessen, ferner; daß, wie oben ausgeführt, die Zahl der die Turbine speisenden Kompressoren in jedem Augenblick größer ist als die der zur Wiederherstellung der Ladung und der Abkühlungsluft verwendeten, kann praktisch angenommen werden, daß diese Kompressoren, die untereinander durch eine Leitung 0 verbunden sind und die selbst mit einem Sammler in Verbindung steht, die Gase unter konstantem Druck fördern.
  • Die gezeigte Anordnung verbindet also mit den Vorteilen der Gleichraumverbrennung die einer Zuführung unter konstantem Druck.
  • Es ergibt sich weiterhin, daß die Menge der einzuführenden Ladung durch die Bahn des Kolbens G zwischen dem vorderen Zylinderboden C und dem Ringkolben H bestimmt ist, wobei der Druck dieser Ladung wieder festgelegt ist durch die Spannung der Federn T und U, die zur Freimachung des Ringkolbens H überwunden werden muß.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRITCHE: i. Explosionsturbine mit einer Reihe von in die Düsen einmündenden Freiflugverdichtern, die zugleich Explosionsgaserzeuger sind, dadurch gekennzeichnet daß jeder Kompressor aus drei hintereinander angeordneten Kammern (C, D, E) besteht, in denen sich die entsprechenden Teile eines Kolbens (G, G1, G2) über einer achsialen, in Verbindung mit einem darin beweglichen achsialen Rohrschieber (L) als Verteiler wirkenden Düsennadel (I, K) verschieben, und von denen die erste (C) als Explosions- und Expansionskammer dient und eine Brennstoffeinspritzvorrichtung besitzt, die zweite (D) einen von dem Arbeitskolben geschleppten Ringkolben (H) aufnimmt, durch Öffnungen (d) mit der Außenluft verbunden ist und als Kompressionskammer für die zur Gemischbildung und Kühlung bestimmte Frischluft dient, die dritte (E) als Sammler für die in der mit ihr durch ein selbsttätiges Ventil verbundenen zweiten Kammer (D) erzeugte Druckluft dient, wobei die Verbindung zwischen der dritten und der ersten Kammer durch die Düsennadel (I, K) und den Rohrschieber (L) stattfindet.
  2. 2. Ausführungsform der Turbine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Düsennadel (K, I) und des Rohrschiebers (L) durch Anschläge (K3, L1) bewirkt wird, die in Kurvenbahnen einer Nockenscheibe (M) eingreifen, die durch Verschiebung einer Schraubmuffe (G3) am Arbeitskolben (G, G-, G2) auf der die Scheibe tragenden Schraubspindel (N) gedreht wird.
  3. 3. Turbine nach Anspruch i und 2 mit einer Vorrichtung, durch die während des Füllhubes der vordersten Kompressorkammer der Arbeitskolben von dem Ringkolben der Luftkompressionskammer eine gewisse Zeit festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkolben (H) auf einen Ring (R) aufgesetzt ist, der zu ihm relativ so verschoben werden kann, daß durch in dem Ringkolben gleitende Riegel (S) Federn (T, U) gespannt werden, die normal diese Riegel in den Ring eingeschoben halten, und gleichzeitig ein sonst den Ringkolben festhaltendesDruckstück (Tl) ausgerüstet wird, das durch eine Stange ' (W1) den Zulaß des flüssigen Brennstoffs steuert.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4858662A (en) * 1988-06-03 1989-08-22 Porter-Cable Corporation Plate joiner having a superior miter guide for mitered carcase joints
US4858661A (en) * 1988-06-03 1989-08-22 Porter-Cable Corporation Plate joiner with a handle having a superior orientation
US4858663A (en) * 1988-06-03 1989-08-22 Porter-Cable Corporation Plate joiner having a quiet drive

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