DE890148C - Intermittierend arbeitendes Strahlrohrtriebwerk - Google Patents

Intermittierend arbeitendes Strahlrohrtriebwerk

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DE890148C
DE890148C DEE4076A DEE0004076A DE890148C DE 890148 C DE890148 C DE 890148C DE E4076 A DEE4076 A DE E4076A DE E0004076 A DEE0004076 A DE E0004076A DE 890148 C DE890148 C DE 890148C
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DE
Germany
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jet
combustion
pressure
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DEE4076A
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English (en)
Inventor
Jaime Jose Francisco Guardiola
Hermann Saurer
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ENGINEERING CORP Ltd
Original Assignee
ENGINEERING CORP Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/02Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof the jet being intermittent, i.e. pulse-jet
    • F02K7/06Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof the jet being intermittent, i.e. pulse-jet with combustion chambers having valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Intermittierend arbeitendes Strahlrohrtriebwerk Bei den bekannten intermittierend arbeitend--n Strahlrohrtriebwerken wird das Einlußorgan der Verbrennungskammer durch den Staudruck geöffnet und durch .den Verbrennungscdruck geschlossen, während der Auslaß aus der Verbrennungskammer nicht gesteuert, sondern dauernd offen ist. Dadurch geht ein großer Teil der einströmenden Luft, mit Kraftstoff vermengt, für die Verbrennung verloren, und die Verbrennung erfolgt bei verhältnismäßig niedrigem Druck. Außerdem besteht die Möglichkeit eines bedeutenden Verlustes infolge unvollständiger Verbrennung des Ge- misches, da -diese erst nach dem Verlassen des kohres beendet ist. Wegen der großen Abm-essungen der Verbrennungskammer ergeben sich auch für die Einlaßorgane verhältnismäßig große Abmessungen, was eine relativ langsame, unter 15 Hertz liegende Betriebsfrequenz bedingt, da die Massenträgheit des Einlaßorgans eine höhere Frequenz nicht zuläßt.
  • Die erfindungsgemäße Bauart beseitigt -diese Mängel dadurch, daß auch der Auslaß durch ein Organ gesteuert ist, das durch den Verbrennungsdruck geöffnet und durch. Fsderwirkun.g geschlossen wird. In der Verbrennungskammer kann daher bei der Füllung ein wesentlich höherer Druck erzielt werden, und Verluste von Brenngemisch können nicht mehr auftreten. Dann muß hervorgehoben werden, d'aß durch diese Anordnung der wesentliche Vorteil erreicht wird, @daß die Verbrennung bei konstantem Volumen erfolgt, wodurch eine wesentliche Steigerung des Wirkungsgrades des Triebwerks erzielt wird. Verluste an Brenngemisch können nicht mehr eintreten. Vorzugsweise weist das Triebwerk eine Mehrzahl von Verbrennungskammern mit gesonderten Ein- und Auslaßorganen von solcher 7-Jasse auf, daß sie mit einer Frequenz von mindestens 15 Hertz betrieben werden können. Die rohrförmigen Verbrennungskammern können entweder bündelartig oder in Reihenform angeordnet werden. Zur Verbesserung der Gemischbildung ist zweckmäßig die der Verbrennungskammer zugewandte Seite des Auslaßorgans mit Umlenkflächen für die einströmende Luft zu versehen. Die Verbrennungskammern werden vorzugsweise zentrisch symmetrisch um eine Achse angeordnet; wobei ihre Auslaßöffnungen in eine gemeinsame, zentrisch angeordnete Arbeitsdüse münden und jeweils zwei diametral gegenüberliegendeVerbrennungskammern gleichzeitig arbeiten, um keine unsymmetrisch angreifenden Kräfte zu erhalten. In der Arbeitsdüse wird ferner zweckmäßig ein Widerstandskörper angeordnet, der durch seine hohe Temperatur noch unverbrannte Gemischteile entzündet oder auf Entzündungstemperatur bringt. Der Vortrieb kann schließlich in weiterer Ausgestaltung dadurch gesteigert werden, daß die Arbeitsdüse injektorartig in eine sie zentrisch umgebende Zusatzluftführung mündet, um hierdurch die für die restlose Verbrennung noch nötige Luft zuzuführen und so die größtmögliche beschleunigte Masse zu erzielen.
  • Die Zeichnung zeigt in [den Fig. i bis 4 bei-sPielsweise und schematisch Längsschnitte von vier verschiedenen Ausführungsarten des Erfindungsgegenstandes; Fig. 5 ist ein Schnitt einer Variante.
  • Gemäß Fig. i sind in einem metallischen Gehäuse i vier oder mehr gleichartige Verbrennungskammern 2 zentrisch symmetrisch angeordnet. Im Kopfteil einer jeden Verbrennungskammer ist ein Einlaßorgan 3 in Form eines regelbaren Rückschlagventils eingebraut, das in der Schließlage @dargestellt ist. Durch seitlich angeordnete Düsen 4 wird der Kraftstoff eingespritzt. Zur Zünidung rIes Gemisches ist eine Zündvorrichtung 5, z. B. eine Zündkerze, vorgesehen. Das Auslaßorg.n 6 ist durch einen als Schieber wirkenden Kolben gebildet und mit Umlenkflächen 7 für die einströmende Luft ausgestattet. Es ist gegen Wirkung einer Schraubenfeder 8 in Richtung der Auslaßschlitze längs verschiebbar. Die Verbrennungskammern stehen durch die Auslaßschlitze 9 mit -der gemeinsamen Arbeitsdüse io in Verbindung, in der ein Widerstandskörper i i eingebaut ist. Die Arbeitsdüse io ragt zentrisch in die :dahinter angeordnete Zusatzluftführung 13 ein, die mittels Rippen 12- am Gehäuse i sitzt.
  • Die Wirkungsweise des Strahlrohrtriebwerks (ausgehend von den Vorgängen in einer der Verbrennungskammern während oder Fahrt) ist folgende: Infolge des von der Fahrtgeschwindigkeit abhängigen Staudrucks vor dem Kopf der Verbrennungskammer-ä öffnet sich das Einlaßorgan 3. Die Luft strömt ein, staut sich amAuslaßorgan6 an und wird von den Flächen 7 um i8o° umgelenkt, wobei sie mit dem nun durch die Düsen 4. eingespritzten Kraftstoff durchwirbelt wird. Nach Einleitung des Verbrennungsvorganges durch die Zündung schließt der entstehende Überdruck das Einlaßventil 3, sobald er die Höhe des Staudrucks überschritten hat, und wird am Ende des Verbrennungsvorganges so groß, daß er gegen die Wirkung der Feder 8 das Auslaßventil 6 öffnet, so daß die Abgase in die Arbeitsdüse to strömen. Durch die dabei eintretende Druckverminderung in der Verbrennungskammer _ schiebt die Feder 8 den Kolben 6 wieder vor und schließt somit diie Auslaßöffnung. Dann beginnt das Spiel von neuem. Inder Arbeitsdüse io wird -die Druckenergie d er Brenngase in kinknsche Energie umgesetzt. Der .dabei zum Glühen gebrachte Widerstandskörper i i führt zur Verbrennung noch unverbrannter Gemischteilchen und erhitzt überschüssige Kraftstoffreste so hoch, daß sie durch den Zutritt von Luft in der Zusatzluftführung 13 entflammen und eo die größtmögliche Masse beschleunigt wird.
  • Der Öffnungsvorgang des Einlaßorgans der Verbrennungskammer kann durch eine vorgeschaltete Druckfeder beschleunigt werden, wodurch die Frequenzzahl der Arbeitsprozesse gesteigert wird.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist im Gehäuse r eine Verbrennungskammer 2 gebildet mit einem Einlaßorgan 3 und einem Auslaßorgan 6. Das Einlaßorgan3 ist stromlinienförmig ausgebildet und gleitet auf einem Kalben: 14, welcher auf einem in Führungen 15 längs verschiebbaren: Rohr 16 sitzt und mit ihm starr verbunden ist. Das Rohr 16 bildet die Spindel des hohlen Ventilkopfes 6. Der Kolben 14 und das Einlaßorgan 3 sind gegeneinander durch die Feder 17 abgefedert.
  • Bei 4 und 5 sind die Einspritzdüsen bzw. die Zündorgane angedeutet.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsart ist folgende: Bei der Luftfüllung wird das Einlaßorgan 3 durch den, Staudruck nach rückwärts, d. h. in das Innere der Kammer 2 verschoben. Dieser Bewegung folgt das Auslaßorgan, 6 mit Spindel 16 und Kolben 14, durch seine Massenträgheit verzögert, nach. Die Stärke der das Einlaßo,rgan 3 und das. Auslaßorgan 6 gegeneinander abfedernden Feder 17 wird so gewählt, daß der Ventilkopf 6 erst dann für die AbschluBstellung gelangt, wenn, aus der Verbrennungskammer 2 die Brenngase au.sgeschoben worden sind. Beim Einsetzen des isochoren Verbrennungsprozesses wird das: Einlaßorgan3 in, folge seiner großen Angriffsfläche schlagartig in seine Schlie3stellunig -gebracht. Das, Auslaßo@r'gan 6 folgt dieser Bewegung nach, was durch eine gegenseitige Abstimmung der D@ruckwirkungsflächen 14' auf den Kolben 14 und 6' auf den Ventilkopf 6 geregelt werden kann.
  • Die Verbrennungskammer 2 könnte auch an ihrem Auslaßende voir der Au.slaßöf'fnun,g eingeschnürt werden, um sicher eine vollständige Verbrennurig bei möglichst konstantem Volumen im Innern der Kammer zu erreichen.
  • Bei bündelförmiger Anordnung der Verbrennungskammer 2 kann man auch vorsehen, da,ß der Luftein.laß und der Gasaustritt durch in üblicher Weise angetriebene rotierende Schieber gesteuert wird., welche an Stelle der Ventile 3 und 6 die Enden der Verbrennungskammer 2 steuern, d. h. öffnen oder schließen.
  • Durch die Hohlspindel 16 zieht ein Luftstrom, durch welchen sie sowie der Ventilkopf 6 gekühlt werden. Diese Luftmasse findet in der Arbeitsdüse io als Zusatzausschubmasse Verwendung.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführun.gsfo,rm, bei welcher eine Anordnung getroffen ist, gemäß welcher das AuslaßoTgan 6 während der Verbrennung in der Schließstellung .gehalten wird und beim Erreichen. des Endverbrennungs.druckes spontan zur Öffnung gebracht wird.
  • Die allgemeine Anordnung entspricht derjenigen der P'ig. 2, doch ist in dseser Ausführungsform das Einlaßorgan 3 mit Bohrungen. 18 versehen, welche in eine Ringnut i9 ausmünden:. Hinter dieser Nut i9 weist der Kolben 14 ebenfalls eine ringförmige Aussparung 2o auf, anschließend an welche sich sein: Durchmesser im Teil 2,1 vergrößert, welcher der Feder 17 als Stütze dient.
  • Bei dieser Ausführung ist die Druckwirkungsfläche 6' des Auslaßorgan@s 6 größer gehalten als die hintere Fläche des Kolbens 14.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bis zum Einsetzen der Verbrennung ist die Fläche 6' größer als die Fläche iq@. Wenn das Einlaßorgan 3 durch den Verbrennungsdruck in der Kammer :2 nach vorn in seine Schließstellung bewegt wird', lassen die Bohrungen: 18 über d'er Ringnut i9 die Druckgase auf den, erweiterten, Teil 21 des Kolbens 14 wirken, so daß, dieser Kolben schlagartig das Auslaßorgan 6 von seinem Sitz abreißt. Diese Bewegung erfolgt infolge des Überschusses der auf den Kolben 14 wirkenden Kraft gegenüber derjenigen, welche auf .das AuslaBo,rgan 6 wirkt.
  • Bei der Ausführungsart gemäß Fi,g.4 sind die Verbrennungskammern: 2, bündelförmig angeordnet. Die Zeichnung zeigt nur eine Hälfte von. zwei einander gegenüberstehenden Teilen, des Bündels. Das stromlinienförmig ausgebildete Einlaßo,rgan:3 ist auf einer feststehenden Achse 22 gleitbar gelagert. An: seinem hinteren Ende weist es eine konische Öffnung 23 auf. Im Ende der Achse 22 befindet sich die Einspritzdüse 24 für den B!renustoff, welche über den Kanal 25, die Leitung 26 durch eine Pumpe 27 intermittierend gespeist wird. Der Antrieb der Pumpenwelle 28 erfolgt durch eine auf ihrem Ende befestigte Luftschraube 2.9, so- daß die Pumpe 27 in. Abhängigkeit der Fahrgeschwindigkeit betätigt wird. Die Zündung erfolgt durch die Zündvorrichtung 30 und wird durch einen: auf der Pumpenwelle 28 angebrachten. Zündverteiler 31 gesteuert.
  • An ihrem Auslaßende ist die Kammer 2 durch ein durch ein. Ventil gebildetes Ausla.ßorgan.6, verschlossen, welches durch eine auf einer Welle 33 sitzende Nockenscheibe 34 gesteuert wird. Der Körper des Ventils: 6 trägt eine gleitbare Hülse 35, auf welche die Nockenscheibe 34 wirkt. Zwischen der Hülse 35 und dem Ventilkörper 6 ist eine Feder 36 angeordnet, so daß die Nockenscheibe das Ventil federnd nachgiebig auf seinen Sitz drückt. .
  • Das durch die Teile 6, 35 und 36 gebildete Ventil gleitet in feststehende Führungen 35a. Die Welle 33 wird durch die Welle 218 über ein Zahnrad.getriebe 37 betätigt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch den Verbrennungsdruck in der Kammer 2 wird das: Einlaßo,rgan 3 nach vorn. bewegt und in seine Schließstel-lung gebracht. Das Ausla.ßorgan 6 wird! erst nach Erreichung des Verbrennungsenddruckes geöffnet. Die durch die Nackenscheibe 34 gesteuerte Öffnung erfolgt rasch und vollständig, um die Verbrennungsgäse zur Entspannung in die Düse io freizugeben.
  • NachErreichung des vollen-Verbrennungsdruckes in der Kammer 2 gibt die Nackenscheibe 34 über eine steile Auslaßbahn :das Ventil 6 frei, wobei gleichzeitig der Teil 6 sich im Teil 35 nach. hinten verschiebt, so@ daß das Druckgas ohne unerwünschte Dro,s@selung in die Düse io übertreten kann.
  • Nach Vollendung des Auslaßvo,rganges wird durch den Staudruck das. Einlaßo,rgarn 3 wieder geöffnet, so, daß Luft mit hoher Geschwindigkeit die Verbrennungskammer :2 füllt und. die nach vorhandenen Brenngase nach rückwärts ausstößt. Das Ventil 6 wird dann durch die Nockenscheibe 34 wieder in seine Schließstellung gebracht.
  • Der Antrieb der Pumpenwelle 28 in Abhängig= keit der Fahrgeschwindigkeit könnte z. B. auch über einen Elektromotor erfolgen, dessen Drehzahl in Abhängigkeit des Staudruckes geregelt wird.
  • In der Fig. 5 ist ein Auslaßorgan dargestellt, mit welchem das gleiche Ziel erreicht werden kann wie in der vo@rbeschriebenen Ausführungsfoirm.
  • Der Ventilkörper ist als Kolben ausgebildet und besteht aus zwei ineinander gleitenden Teilen. 6a und 6b. Der Teil 6a gleitet in seiner Führung! 38 und ist durch die Feder 39 belastet, welche ihn: auf die Sitzfläche 4o drückt. Die Sitzfläche 4o un.d die Stirnfläche 40a des Teiles 6a sind ungleich geneigt und bilden zusammen, einen in Richtung des. Teiles 6b offenen Winkel. Die Feder 39 stützt sich gegen eine in: der Führung 3& eingeschraubte Stütze 42 ab. Der mittlere Teil des Ventilteiles 6a ist zylindrisch ausgebohrt undbildet für den Teil 611 eine Führung. Dieser Teillib untersteht der- Wirkung einer Feder 43, welche sich Regent eine einstellbare Stütze 44 abstützt, welche selbst in der Stütze 42 eingeschraubt ist.
  • Diese Ausführungsart arbeitet wie folgt: Bei Erreichung des Verbrennungsdruckes in der Verbrennungskammer 2 wird der Teil 6b gegen den Druck seiner Feder 43 von seinem Sitz abgehoben. Dadurch kommt der Verbrennungsdruck auf die viel größere Fläche 40a des Teiles 6a zur Wirkung, so. daß auch er von seinem Sitz entgegen der Wirkung seiner Feder 39 abgehoben wird. Durch eine richtige Einstellung der durch die Federn 39 und 43 ausgeübten Drucke erreicht man, mit dieser Anordnung ebenfalls eine spontane vollständige Freigabe der Gasaustrittsöffnung, sobald ein bestimmter Verbrennungsdruck in der Kammerz erreicht ist.
  • Die vorliegende Erfindung bietet folgende Vorteile, wie es aus denvorbeschriebenenBeispielen einwandfrei hervorgeht: a) die Verbrennungskammer wird stets vollständig mit Frischgas gefüllt und nachher vollkommen ausgespült; b) man erreicht eine praktisch stets isachoze Verbrennung und' v ermeidet Verluste an, Verbrennungsgemisch; c) durch das spontane oder mechanisch gesteuerte rasche und vollständige Öffnen der Aus_laßöfnung, wenn: ein bestimmter Verbrennungsdruck erreicht ist, wird eine Drosselung der Gase vor der Düse vermieden.
  • Nach den Fig. 2 und 3 wird bei Öffnung des Auslaßo,rgans! 6 das Verhältnis der Erweiterung der Düse dem jeweiligen Druckgefälle entsprechend angepaßt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Intermittierend arbeitendes * Strahlroh.rtriebwerk mit einer Verbrennungskammer (2), deren Einlaßorgan (3) durch den Staudruck geöffnet und den Verbrennungsdruck geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß durch ein Organ (6, 6a, 6') gesteuert wird, welches durch .den. Verbrennungsdruck geöffnet und: durch eine auf ihn wirkende Kraft (8, 17, 34, 39, 43) geschlossen wird, zwecks: Erreichung einer Verbrennung bei konstantem Volumen.
  2. 2. Strahlrohrtriebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Mehrzahl von Verbrennungskammern (2) mit gesonderten Ein- und Auslaßorganen (3, 6) von solcher Masse aufweist, daß sie mit einer Frequenz von mindestens 15 Hertz betrieben werden können.
  3. 3. Strahlrahrtriebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Verbrennungskammer (2) zugewandte Seite des Auslaßorgans (6) Umlenkflächen (7) für die einströmende Luft zur Verbesserung der Gemischbildung aufweist.
  4. 4. Strahlrohrtriebwerk nach Anspruch. i, da,-durch gekennzeichnet, daß, die Verbrennungskammern (2) zentrisch symmetrisch. um eine Achse angeordnet sind und: die Auslaßüffnun.-gen (g) in eine gemeinsame, zentrisch angeordnete Arbeitsdüse (io) münden.
  5. 5. Strahlrehrtriebwerk nach. Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei diametral gegenüberliegende Verbrennungskammern (2) gleichzeitig arbeiten.
  6. 6. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in; der Arbeitsdüse (io) ein. Widerstandskörper- (ii) angeordnet ist, der durch seine hohe Temperatur noch unverbrannte Teile des Gemisches entzündet oder auf Entzündungstemperatur bringt.
  7. 7. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen. i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsdüse (io) injektorartig in eine sie zentrisch umgebende Zusatzluftführung (13) mündet, um hierdurch die für die restlose Verbrennung noch nöti:geLuft zuzuführen und soi die größtmögliche beschleunigte Masse zu erzielen. B. Strahlrohrtriebwerk nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die auf das Auslaßorgan (6) wirkende Kraft eine Federkraft (8) ist. g. Strahlrohrtriebwerk nach Anspruch i, da,-durch gekennzeichnet, daß das Einlaßergan (3) auf einem starr mit dem Au.slaßorgan (6) verbundenen Teil (16) gleitbar angeordnet ist. io. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen. und g, d'ad'urch gekennzeichnet, daß der das Einlaßorgan (3) tragende Teil (16) durch eine in Führungen, (15) gleitbare Stange mit dem Auslaßorgan (6) verbunden ist. i i. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen i und g und, io, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (16) sowie das Auslaßorgan, (6) hohl sind, so@ ,aß sie durch einen Luftstrom gekühlt werden können. 12. Strahlrofi.rtriebwerk nach Ansprüchen, i und g, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßorgan (3) stromlinienförmig ausgebildet ist und in seiner Schließstellung mit seinen! Seitenflächen mit den Wandungen des es umgebenden 'Gehäuses (i) in Eingriff kommt. 13. Str'abl-rohrtriebwerk nach Ansprüchen. i und g, dadurch gekennzeichnet, daß der das Einlaßorgan (3) tragende Teil als Kolben (14) ausgebildet ist, wobei beide Teile gegeneinander abgefedert sind (17). 14. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen. i, g und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucl@virkungsfläche (6') :des. Auslaßorgans (6) größer gehalten ist als die hintere Fläche (14') des das Einlaßorgan (3) tragend'enKolbens (14). 15. Strablraahrtriebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, däs Einlaßorgan: (3) stromlinienförmig ausgebildet ist und auf einer feststehenden Führung (z2) gleitbar angeordnet ist, wobei es- in seiner Schließstellung mit den Wandungen des es umgebenden. Gehäuses in Eingriff kommt. 16. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen; i und 15., dadurch. gekennzeichnet, daß d'ie Führung (22) die Spritzdüse (24) für den, Brennstoff trägt, wobei ihr dieser- intermittierend durch eine Pumpe (27) zugeführt wird. 17. Strahlrohrtriebwerk nach Anspruch i, dadurch; gekennzeichnet, daß- das Auslaßorgan (6) mittels. einer Nackenscheibe (34) in der Schließstellung verriegelt wird, wobei -die die Scheibe (34) tragende- Welle (33) von der gleichen Welle (28) angetrieben wird, welche die B.renn.-stoffspeisepumpe (27) für den Brennstoff und einen Zündverteiler (31) antreibt. 18. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen i und 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaß-o@rgan (6) einen ihm gegenüber abgefederten. Teil (35) trägt und das Ganze ini einer feststehenden Führung (35a) axial verschiebbar ist. ig. Strahlrohrtriebwerk nach Ansprüchen i und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die die Brennstoffspeisepumpe (27), den. Zündverteiler (3i) und die Steuerung der Schließstellung des Auslaßo,rgans treibende Welle (33) durch eine Luftschraube (29) angetrieben wird. 20. Strahlrohrtriebwerk nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, d@aß das Auslaßo,rgan aus zwei unter Federwirkung stehenden Teilern (6a. 6b) besteht, welche übereinander gleiten, wobei die Anordnung eine solche ist, daß ein Teil (6b) mit kleiner Druckwirkungsfläche bei Erreichung eines bestimmten, Druckes in. der Verbrennungskammer von seinem Sitz abgehoben wird und den Druck auf die größere Druckwir'kungsläche (q.oa) des anderen Teiles (6a) einwirken läßt, wodurch die Öffnung des Auslaßorgan.s bewirkt wird.
DEE4076A 1950-07-20 1951-07-18 Intermittierend arbeitendes Strahlrohrtriebwerk Expired DE890148C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178646B (de) * 1959-05-01 1964-09-24 Bristol Siddeley Engines Ltd Vorrichtung zur Regelung des Mengen-verhaeltnisses von Brennstoff und Sauerstoff-traeger fuer Brennkammern
US4948360A (en) * 1986-11-06 1990-08-14 The Haser Company Limited Gas resonance device

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