DE3545307C2 - - Google Patents

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DE3545307C2
DE3545307C2 DE19853545307 DE3545307A DE3545307C2 DE 3545307 C2 DE3545307 C2 DE 3545307C2 DE 19853545307 DE19853545307 DE 19853545307 DE 3545307 A DE3545307 A DE 3545307A DE 3545307 C2 DE3545307 C2 DE 3545307C2
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DE19853545307
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Rudolf 8874 Leipheim De Wanzl
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Wanzl GmbH and Co Holding KG
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Rudolf Wanzl KG
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/06Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles
    • G07F7/0618Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles by carts
    • G07F7/0636Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles by carts in which the trolleys or carts are kept in a restricted zone such as a coral-like enclosure, or are passing a gate before use is possible

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Description

Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von mit vertika­ len Gitterstäben ausgestatteten Transportwagen, insbesondere von Einkaufswagen, mit einer aus zwei Pfosten gebildeten Ein­ schuböffnung, die durch zwei an den Pfosten befindliche Tür­ flügel verschließbar ist und seitliche Führungen aufweist, die in Einschubrichtung verlaufen und den Pfosten derart zugeordnet sind, daß ein die Transportwagen aufnehmender Gang gebildet wird, ferner mit einer berührungslos arbeitenden Abtasteinrich­ tung, die höher als die Türflügel angeordnet ist und die durch Abtastung der vertikalen Gitterstäbe die Transportwagen erkennt, mit einem Wertmarkenausgabegerät und mit einer elektronischen Steuereinheit, die mit der elektrischen Endschaltereinrichtung der Flügeltüre, mit der Abtasteinrichtung und mit dem Wertmar­ kenausgabegerät verbunden ist.
Einrichtungen dieser Art sollen z. B. Kunden in Einkaufszentren veranlassen, nach erfolgtem Einkauf die leeren Transport- bzw. Einkaufswagen wieder an die Annahme- und Bereitstelleinrichtung zurückzubringen. Man will damit vermeiden, daß beispielsweise Einkaufswagen wahllos und unbenutzt auf Parkplätzen herumstehen.
Durch die europäische Patentschrift 00 25 754 ist bereits eine derartige Einrichtung bekanntgeworden. Diese Einrichtung weist eine mit Türflügel versehene Einschuböffnung auf, wobei vor der Einschuböffnung zwei Wände vorgesehen sind, die sich ent­ gegengesetzt zur Einschuböffnung erstrecken. Beide Wände sind auf Höhe der Türflügel durch eine Querverbindung miteinander verbunden. Die Einrichtung weist in nachteiliger Weise einen erheblichen Bauteileaufwand auf. So macht sich dieser Aufwand bezüglich der mechanischen Bauteile insbesondere durch die Wän­ de, deren Rahmenteile mit Blech verkleidet sind und durch die hohlkörperartige Querverbindung, welche die Anzeigeelemente trägt, bemerkbar. Hinsichtlich der elektrischen Bauteile erkennt man den erheblichen Bauteileaufwand daran, daß das Funktionieren der Ein­ richtung Türen erfordert, welche elektromagnetisch verriegelt und entriegelt werden müssen, um die zur Ausgabe eines Gut­ scheines festgesetzten Schaltfolgen zu erfüllen. Zu diesem Zweck befindet sich in den Türen je ein Elektromagnet, die in Zusammenwirken mit orstfest angebrachten Teilen ein Ver­ riegeln und Entriegeln der Türen ermöglichen. Damit sich die Elektromagnete betätigen lassen, müssen diese auf elektrischem Wege mit einer berührungslos wirkenden Abtasteinrichtung ver­ bunden sein, welche eine Anzahl Gitterstäbe eines in die Ein­ richtung eingeschobenen Transportwagens zählt. Erst bei rich­ tiger Zählung der Gitterstäbe werden nämlich die Elektromag­ nete automatisch entriegelt. Die Verriegelung der Türen wie­ derum ist nur dann möglich, wenn ein Transportwagen vollstän­ dig in die Einrichtung eingeschoben ist und die Türen beim Zurückschwingen als Endschaltereinrichtung dienende Unterbre­ cher betätigen, die das erneute Verriegeln der Türen eben­ falls aufgrund der festgesetzten Schaltfolge ermöglichen. Die Elektromagnete müssen mit elektrischer Energie versorgt wer­ den, wozu wiederum zusätzliche Kabel erforderlich sind. Ein Teil dieser Kabel muß durch die Querverbindung hindurchge­ führt werden.
Aufwendig ist auch der Platzbedarf, den diese Einrichtung vor der Einschuböffnung benötigt. Dieser Platzbedarf ist deshalb erforderlich, weil die bereits erwähnte berührungslos wirken­ de Abtasteinrichtung in den Wänden vor der Einschuböffnung an­ geordnet ist. Dabei sind an einer Wand zwei Infrarotlichtsender und an der gegenüberliegenden Wand zwei Empfänger angeordnet, wobei Sender und Empfänger als übliche "Lichtschranke" wirken. Die beiden paarweise angeordneten Sender und Empfänger, kurz Detektoren genannt, sind relativ weit voneinander entfernt, da durch jeden Detektor nacheinander jeweils eine bestimmte Anzahl von Gitterstäben gezählt werden muß und die Türen erst dann ent­ riegelt werden, wenn der Zählvorgang durch den ersten Detektor abgeschlossen ist, andererseits jedoch durch die Entriegelung der Türen erst das Zählen der Gitterstäbe durch den zweiten De­ tektor ermöglicht wird. Diese an sich kluge Schaltfolge, welche Betrugsversuche zum unberechtigten Erhalt von Wertmarken aus­ schließen soll, erfordert jedoch das Anbringen der beiden De­ tektoren vor den Türen in einem relativ großen Abstand, was wiederum den großen Platzbedarf vor der Einschuböffnung be­ wirkt. Gerade dieser relativ große Platzbedarf ist es aber, der in Einkaufszentren vor allem beim nachträglichen Einbau der Einrichtung unerwünscht ist, da dadurch unter Umständen ursprünglich für Ware vorgesehene Stellfläche verlorengeht.
Zum Stand der Technik zählt ferner eine ähnliche, in der deut­ schen Offenlegungsschrift 33 19 530 beschriebene Einrichtung, welche die Kompliziertheit der vorgenannten Einrichtung ver­ meidet. Bei dieser Einrichtung orientiert sich die berührungs­ los wirkende Abtasteinrichtung nicht an den Gitterstäben der Transportwagen, sondern an deren Fahrrollen mit der Folge, daß am Fußboden vor der Einschuböffnung ein kastenförmiger Körper zur Aufnahme des Teils der ebenfalls aus zwei Detektoren be­ stehenden Abtasteinrichtung befestigt werden muß, um Manipu­ lationen zum Zwecke unbefugten Wertmarkenerhaltes auszuschließen. Dadurch, daß bei diesem Ausführungsbeispiel zunächst der zuvor­ derst angeordnete Detektor durch eine Fahrrolle zur Abgabe ei­ nes Signals, dann der erste und der zweite Detektor durch die­ se Fahrrolle gemeinsam und schließlich der zweite Detektor durch die gleiche Fahrrolle zur Abgabe von an die Steuerein­ heit gerichteten Signalen veranlaßt werden, wäre es ohne An­ bringen des erwähnten kastenförmigen Körpers ein leichtes, anstelle einer Fahrrolle beispielsweise mit dem Schuh die zur Gutscheinabgabe erforderliche Signalfolge nachzuvollziehen. Deshalb ist der kastenförmige Körper auch nur so weit von ei­ ner die Steuereinheit, das Wertmarkenausgabegerät und den Tür­ flügel aufnehmenden Säule entfernt, daß lediglich ein sehr schmaler Durchgang gebildet ist, durch welchen wohl noch eine Fahrrolle, nicht aber ein Schuh hindurchbewegt werden kann. Der vor der Einschuböffnung befindliche kastenförmige Körper stellt jedoch zweifelsohne ein Hindernis dar, über das man stolpern kann, da der Transportwagen so weit in die Einschub­ öffnung eingeschoben werden muß, bis der Türflügel wieder in seine die Einschuböffnung verschließende Ausgangslage zurück­ gekehrt ist, um überhaupt eine Wertmarke zu erhalten. Zumin­ dest für ältere Leute scheint die Art der Anordnung des kasten­ förmigen Körpers ein erhebliches Hindernis zu sein, das den An­ reiz, die Transportwagen wieder zurückzubringen, erheblich min­ dert. Damit wird aber das erstrebte Ziel, daß alle Transportwa­ gen wieder zurückgebracht werden sollen, nicht erreicht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, unter Vermeidung der geschilderten Nachteile eine Einrichtung der eingangs genannten Art so weiterzuentwickeln, daß sie sich durch einen möglichst geringen Bauteile- und Verkabelungsaufwand auszeichnet und daß sie vor ihrer Einschuböffnung äußerst wenig Stellfläche bean­ sprucht.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht in der Kombination der folgenden Merkmale:
  • - zumindest ein Teil der Abtasteinrichtung ist in Einschubrich­ tung nach den Türflügeln angeordnet;
  • - die Anordnung der mit elektrischer Energie zu versorgenden Bauteile erfolgt nur an einer Seite des Ganges;
  • - ein Gehäuse ist auf einem an einer Seite des Ganges befind­ lichen Pfosten angeordnet;
  • - das Gehäuse befindet sich auf jener Seite des Ganges, auf der die Zuführung der elektrischen Energie erfolgt und
  • - das Gehäuse dient zur Aufnahme zumindest der Steuereinheit und des Wertmarkenausgabegerätes.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Ab­ tasteinrichtung im Regelfalle erst nach den Türflügeln angeord­ net ist; in einem Bereich also, der durch seitliche Führungen ausgebildet, ohnehin zum Abstellen der Transportwagen in einer Reihe erforderlich ist. Dadurch entfallen vor den Türflügeln die bisher benötigten seitlichen Wände, welche die zur Abtasteinrich­ tung erforderlichen Teile enthalten. Die erfindungsgemäße Ein­ richtung benötigt also vor ihrer Einschuböffnung fast keine Stellfläche.
Ein weiterer Vorteil ist darin erkennbar, daß sämtliche Bautei­ le, die mit elektrischer Energie zu versorgen sind, auf einer Seite der Einrichtung angeordnet sind. Dadurch können die not­ wendigen elektrischen Leitungen innerhalb eines Pfostens und der dem Pfosten zugeordneten Führung verlegt werden, ohne daß am Fußboden nachträglich Leitungsrohre eingesetzt werden müssen.
Schließlich läßt die Erfindung vor der Einschuböffnung kein am Boden befindliches Hindernis entstehen, das den Anreiz zum Zu­ rückbringen der Transportwagen beeinträchtigen könnte.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher er­ läutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Einrichtung zur Aufnahme und zum Bereitstellen von Transportwagen;
Fig. 2 die gleiche Einrichtung von oben betrachtet sowie
Fig. 3 ein einfaches Blockschaltbild zur Darstellung der elek­ trischen Funktionen.
Die in Fig. 1 gezeigte Einrichtung 1 besteht aus zwei aufrech­ ten Pfosten 4, 5, die in einem Abstand zueinander angeordnet sind. Die Pfosten 4, 5 sind als sog. "Schwenktüren" ausgebildet. Sie besitzen zu diesem Zweck einen um eine senkrechte Achse schwenkbaren Abschnitt 6, wobei jeder Abschnitt 6 einen bügel­ förmigen Türflügel 10 trägt. Die Türflügel 10 sind an den schwenkbaren Abschnitten 6 so angeordnet, daß sie in bekannter Weise gegeneinander gerichtet sind. Durch die Pfosten 4, 5 und die Türflügel 10 ist eine Einschuböffnung 3 geschaffen, wobei zu bemerken ist, daß die Türflügel 10 nur in einer Richtung und zwar in der Einschubrichtung geöffnet werden können (siehe Pfei­ le). In den Pfosten 4, 5 sind in bekannter Weise Rückholfedern oder Türschließer angeordnet und mit den schwenkbaren Abschnit­ ten 6 so verbunden, daß jeder schwenkbare Abschnitt 6, und da­ mit jeder Türflügel 10, nach erfolgtem Ausschwenken wieder von selbst in seine (in der Zeichnung dargestellte) Ausgangslage zurückkehrt. Die Pfosten 4, 5 weisen an ihrem unteren Ende je eine Fußplatte 9 auf, mit der sie am Fußboden anschraubbar sind. Über und unter dem schwenkbaren Abschnitt 6 weist jeder Pfo­ sten 4, 5 einen starren Abschnitt 7, 8 auf, an welchen je eine Führung 11, 12 in Form eines in sich geschlossenen, beispiels­ weise rechteckigen Rohrbogens befestigt ist. Beide Führungen 11, 12 bilden einen Gang 15 zur Aufnahme der Transportwagen 2. Der größere Abschnitt 13 einer jeden Führung 11, 12 ist nach der Einschuböffnung 3, also nach den Türflügeln 10 angeordnet, wäh­ rend sich der kürzere Abschnitt 14 bis etwa 30 cm vor die Ein­ schuböffnung 3 erstreckt. Die Führungen 11, 12 beherbergen ei­ ne in bekannter Weise durch zwei Infrarotstrahler 16, 16′ und zumindest einen gemeinsamen Reflektor 17 gebildete berührungs­ los wirkende Abtasteinrichtung 18, die zur Erkennung bzw. Er­ fassung eines in der Einschuböffnung 3 befindlichen Transport­ wagens 2 vorgesehen ist. Man erkennt in der Zeichnung, daß die beiden auf Abstand gehaltenen Infrarotstrahler 16, 16′ in Ein­ schubrichtung betrachtet nach den Türflügeln 10 im oberen Teil des größeren Abschnittes 13 der Führung 11 eingesetzt sind, während der gemeinsame Reflektor 17, etwa durch eine spezielle Reflektorfolie gebildet, gegenüber den Infrarotstrahlern 16, 16′ im oberen Teil des größeren Abschnittes 13 der Führung 12 vor­ gesehen ist. Die Infrarotstrahler 16, 16′ und der Reflektor 17 bilden zusammen eine "Lichtschranke", deren Aufbau und Funktions­ weise hinlänglich bekannt ist und deshalb keiner weiteren Er­ klärung bedarf. Auf dem in der Zeichnung linken Pfosten 4 ist ein Gehäuse 19 aufgesetzt, das den Querschnitt eines Rechteck­ rohres besitzt. Im Gehäuse 19 befinden sich eine Steuereinheit 23 und ein Wertmarkenausgabegerät 24. Die Kabelzuführung für die Steuereinheit 23 und für das Wertmarkenausgabegerät 24 erfolgt von unten her durch den linken Pfosten 4. Über Kabel mit der Steuereinheit 23 verbunden sind auch die beiden Infrarotstrahler 16, 16′ und ein im schwenkbaren Abschnitt 6 des linken Pfostens 4 befindlicher Endschalter 26. Der Endschalter 26 ist Bestandteil der die Einschuböffnung 3 bildenden Teile. Eine Kabelzuführung zum rechten Pfosten 5 ist nicht erforderlich, da sich alle Bau­ teile, die mit elektrischer Energie versorgt werden müssen, im Beispiel auf der linken Seite des Ganges 15 befinden. Das im Gehäuse 19 befindliche Wertmarkenausgabegerät 24 ist handels­ üblicher Art. Auf eine genaue Beschreibung dieses Gerätes wird daher ebenso verzichtet, wie auf eine detaillierte Beschreibung der Steuereinheit 23, die auf elektrischer und elektronischer Basis arbeitet und die üblichen Bauteile wie integrierte Schalt­ kreise, Widerstände, Dioden usw. enthält, wie sie jedem Fach­ mann auf diesem Gebiet geläufig sind. Auf die genaue Beschrei­ bung der Steuereinheit 23 wird auch deshalb verzichtet, weil verschiedene Schaltungsmöglichkeiten, die alle zum gleichen Ergebnis führen, möglich sind.
Ergänzend zeigt Fig. 2, wie ein Transportwagen 2, im Beispiel ein Einkaufswagen, in die Einrichtung 1 eingeschoben wird. Der Pfeil deutet die Einschubrichtung an. Man erkennt die beiden zueinander gerichteten Türflügel 10, das parallel zu den Füh­ rungen 11, 12 verlaufende und auf dem linken Pfosten 4 ange­ ordnete Gehäuse 19, sowie die Infrarotstrahler 16, 16′ und den gemeinsamen Reflektor 17. Es ist leicht vorstellbar, daß an die den Gang 15 bildenden Führungen 11, 12 weitere Führungsteile an­ schließbar sind, um so ein geordnetes Abstellen von Transport­ wagen 2 nach deren Gebrauch zu erhalten.
In Fig. 3 wird anhand eines Blockschaltbildes die Funktion der Einrichtung 1 näher erläutert. Durch Einschieben eines Trans­ portwagens 2 in die Einschuböffnung 3 werden die Türflügel 10 nach rechts bzw. links bewegt. Durch die erfolgte Bewegung wird der Kontakt des im schwenkbaren Abschnitt 6 des Pfostens 4 be­ findlichen Endschalters 26 mit der Steuereinheit 23 unterbrochen. Nachdem der Transportwagen 2 den Strahl des ersten Infrarotstrah­ lers 16 unterbrochen hat, beginnt durch dessen Verbindung mit der Steuereinheit 23 das Zählen von Lichtstrahl-Unterbrechungen, die durch die senkrechten Gitterstäbe beispielsweise des Kor­ bes eines Transport- oder Einkaufswagens 2 verursacht werden. In der Steuereinheit 23 ist eine konstante Zahl von Unterbre­ chungen vorprogrammiert, um die Funktionsweise der Wagenerken­ nung zu garantieren. Durch das Weiterschieben des Transport­ wagens 2 wird auch der Lichtstrahl des nachfolgenden Infrarot­ strahlers 16′ unterbrochen. Damit wird ein weiteres vorprogram­ miertes Merkmal erfüllt. Eine Wertmarkenausgabe schließlich erfolgt jedoch erst dann, wenn der Türflügel 10 des linken Pfo­ stens 4 nach abgeschlossenem Einschiebevorgang wieder in seine Ausgangslage zurückschwenkt. Erst dann wird der Kontakt des Endschalters 26 mit der Steuereinheit 23 wiederhergestellt. Erst dann sind auch alle Bedingungen erfüllt, die für die Steuereinheit 23 notwendig sind, um eine Wertmarkenausgabe zu garantieren.
Eine Wertmarkenausgabe unterbleibt allerdings dann, wenn bei­ spielsweise eine Person die Einrichtung 1, ganz gleich in wel­ cher Richtung, passieren will. Dadurch, daß in diesem Falle die in der Steuereinheit 23 vorprogrammierte Reihenfolge der Signale nicht eingehalten wird, (Unterbrechen des Endschal­ terkontaktes, Registrieren einer bestimmten Anzahl von Stä­ ben usw.) gibt die Steuereinheit 23 kein entsprechendes Signal an das Wertmarkenausgabegerät 24 weiter. Vielmehr ist es sinn­ voll, ein Warngerät, etwa eine Hupe oder einen Summer zu in­ stallieren, der auf elektrischem Wege mit der Steuereinheit 23 verbunden dann in Aktion tritt, wenn die geforderte Signal­ reihenfolge nicht eingehalten wird. Dies wäre beispielsweise auch dann zweckmäßig, wenn jemand den Einschiebevorgang ver­ zögerte oder sonstige Unregelmäßigkeiten, etwa zum Zwecke von Manipulationen der Wertmarkenausgabe, vornähme.
Es bleibt zu vermerken, daß sich die Infrarotstrahler 16, 16′ an der Führung auch so anordnen lassen, daß der erste Infrarot­ strahler 16 kurz vor dem Türflügel 10, also am kleineren Ab­ schnitt 14 und der zweite Infrarotstrahler 16′ kurz nach dem Türflügel 10 , also am größeren Abschnitt 13 befestigt ist. In diesem Falle sind dann zweckmäßigerweise zwei Reflektoren 17 an der gegenüberliegenden Führung 12 erforderlich. Natürlich ist es auch denkbar, die Steuereinheit 23, das Wert­ markenausgabegerät 24, die Infrarotstrahler 16, 16′ und den Endschalter 26 auf der rechten Seite des Ganges 15, also in einer zu Fig. 1 und 2 spiegelbildlich angeordneten Weise vor­ zusehen.

Claims (2)

1. Einrichtung zur Annahme und zum Bereitstellen von mit ver­ tikalen Gitterstäben ausgestatteten Transportwagen, insbe­ sondere von Einkaufswagen, mit einer aus zwei Pfosten ge­ bildeten Einschuböffnung, die durch zwei an den Pfosten be­ findliche Türflügel verschließbar ist und seitliche Füh­ rungen aufweist, die in Einschubrichtung verlaufen und den Pfosten derart zugeordnet sind, daß ein die Transportwagen aufnehmender Gang gebildet wird, ferner mit einer berührungs­ los arbeitenden Abtasteinrichtung, die höher als die Türflü­ gel angeordnet ist und die durch Abtastung der vertikalen Gitterstäbe die Transportwagen erkennt, mit einem Wertmar­ kenausgabegerät und mit einer elektronischen Steuereinheit, die mit der elektrischen Endschaltereinrichtung der Flügel­ türe, mit der Abtasteinrichtung und mit dem Wertmarkenaus­ gabegerät verbunden ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
  • a) zumindest ein Teil der Abtasteinrichtung (18) ist in Ein­ schubrichtung nach den Türflügeln (10) angeordnet;
  • b) die Anordnung der mit elektrischer Energie zu versorgen­ den Bauteile erfolgt nur an einer Seite des Ganges (15);
  • c) ein Gehäuse (19) ist auf einem an einer Seite des Ganges (15) befindlichen Pfosten (4 oder 5) angeordnet;
  • d) das Gehäuse (19) befindet sich auf jener Seite des Ganges (15), auf der die Zuführung der elektrischen Energie erfolgt;
  • e) das Gehäuse (19) dient zur Aufnahme zumindest der Steuerein­ heit (23) und des Wertmarkenausgabegerätes.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Abtasteinrichtung (18) in den Führungen (11, 12) angeordnet ist, wobei die Führungen (11, 12) durch in sich geschlossene Rohrbögen gebildet sind.
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