DE3545113C2 - - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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- H04N9/64—Circuits for processing colour signals
- H04N9/68—Circuits for processing colour signals for controlling the amplitude of colour signals, e.g. automatic chroma control circuits
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbeinstelleinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Farbeinstelleinrichtung dieser Art ist in der DE
32 27 473 A1 beschrieben. Bei einer derartigen Farbeinstell
einrichtung werden über verschiedene Kanäle eingegebene
Farbwertsignale gemäß gespeicherten Funktionen verstärkt,
im Grundpegel verändert oder einer γ-Korrektur unterzogen.
Diese bei der Video-Signalaufbereitung üblichen Verarbei
tungsmaßnahmen ermöglichen jedoch nicht unmittelbar eine
gewünschte Beeinflussung der wiedergegebenen Farbinforma
tion. Insbesondere ist es mit solchen Verarbeitungsmechanis
men z. B. nicht möglich, Leuchtdichte, Sättigung und Farbton
unabhängig voneinander zu steuern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Farb
einstelleinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 derart weiterzubilden, daß auf unkomplizierte Weise
und zuverlässig insbesondere ein gewünschter Farbton genau
einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeich
nenden Teil des neuen Anspruchs 1 angegeben Merkmalen
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Farbtonparameter der gespeicherten linearen Gleichungen
mit trigonometrischen Ausdrücken können also über die
Eingabevorrichtung zum Abgleichen der Farbtonkomponenten
eingestellt werden. Somit läßt sich der Farbton in gewünsch
ter Weise und ohne großen Aufwand abgleichen, d. h., im
Gegensatz zu der herkömmlichen Farbeinstelleinrichtung
ist die Einstellung des Farbtons unabhängig von anderen
Farbvariablen durchführbar.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläu
tert.
Fig. 1 stellt beispielhaft Leitun
gen für externe Signale an einer erfindungsge
mäßen Farbeinstelleinrichtung dar.
Fig. 2 ist eine grafische Darstellung zur Erläuterung
des bei der erfindungsgemäßen Farbeinstell
einrichtung angewandten Prinzips.
Fig. 3 bis 8 sind jeweils Blockdarstellungen der erfin
dungsgemäßen Farbeinstelleinrichtung gemäß
einem ersten bis sechsten Ausführungsbeispiel.
Nach Fig. 1 werden Signale R, G und B aus Eingangsleitun
gen 100, 200 bzw. 300 beim Durchlaufen einer Farbeinstell
einrichtung 1 in Form einer Koordinatenachsen-Transformations
einrichtung verarbeitet, wobei unabhängig voneinander
durch jeweilige Steuersignale an Eingangsleitungen k, l
und Φ der Leuchtdichtesignalpegel, der Farbsignalpegel
und der Farbton geändert werden. Die hinsichtlich
dieser Parameter gesteuerten Ausgangssignale R (k, l, Φ),
G (k, l, Φ) und B (k, l, Φ) werden an den jeweils entspre
chend bezeichneten Leitungen abgegeben.
Das Leuchtdichtesignal Y nach dem NTSC-System ergibt sich aus
den Signalen R, G und B folgendermaßen:
Y = 0,30R + 0,59G + 0,11B (1)
Zum Steuern des Pegels des Leuchtdichtesignals wird für
die Pegeländerung ein Parameter k eingeführt. Daraufhin
ergibt sich der geänderte Pegel Y(k) des Leuchtdichtesig
nals aus folgender Gleichung:
Y(k)=k · Y
=k (0,30R + 0,59G + 0,11B) (2)
=k (0,30R + 0,59G + 0,11B) (2)
Für andere Parameter sowie allein für die Farbtoneinstel
lung ist es nur erforderlich, die Koordinaten des Farb
differenzsignals zu transformieren. Nach Fig. 2 können
unter der Voraussetzung, daß die Koordinaten des Farbsig
nals beispielsweise Achsen (R-Y) und (B-Y) mit jeweils
vorgeschriebenen Koeffizienten sind, die Farbsättigung C
und der Farbton γ folgendermaßen ausgedrückt werden:
(R-Y) = C sinγ (3)
und
(B-Y) = C cosγ (4)
Zur Änderung dieses Farbtons um den Winkel Φ müssen die
Achsen (R-Y) und (B-Y) in ihrer Ebene um
den Winkel Φ um den Ursprung geschwenkt werden. Für die geschwenkten
Achsen (R-Y) ( Φ) und (B-Y) ( Φ) ergibt sich
(R-Y) ( Φ) = C sin(γ-Φ) (5)
und
(B-Y) ( Φ) = C cos( γ-Φ) (6)
Durch Erweitern der Gleichungen (5) und (6) und Einsetzen
der Gleichungen (3) und (4) ergibt sich nach einer Umord
nung:
(R-Y) ( Φ) = C sin( γ-Φ)
= C sinγ cosΦ - C cosγ sinΦ
= (R-Y) cosΦ - (B-Y) sinΦ (7)
= C sinγ cosΦ - C cosγ sinΦ
= (R-Y) cosΦ - (B-Y) sinΦ (7)
und
(B-Y) ( Φ) = C cos( γ-Φ)
= C cosγ cosΦ + C sinγ sinΦ
= (B-Y) cosΦ + (R-Y) sinΦ (8)
= C cosγ cosΦ + C sinγ sinΦ
= (B-Y) cosΦ + (R-Y) sinΦ (8)
Eine weitere Achse (G-Y) ( Φ) der Koordinate für das hin
sichtlich des Farbtons G geänderten Signals (G-Y) ergibt
sich folgendermaßen: wenn die hinsichtlich des Farbtons
geänderten Signale R, G, B und Y mit R( Φ), B( Φ) und
Y( Φ) bezeichnet werden, wird der Leuchtdichtesignalpegel
durch die Änderung des Farbtons nicht geändert, da nur
die Koordinaten transformiert werden; es gilt daher:
Y = Y( Φ) = 0.3R( Φ) + 0.59G( Φ) + 0.11B( Φ)
0.59{G( Φ) - Y( Φ) } = - 0.3 {R( Φ) - Y( Φ) } - 0.11 {B( Φ) - Y( Φ) }
0.59{G( Φ) - Y( Φ) } = - 0.3 {R( Φ) - Y( Φ) } - 0.11 {B( Φ) - Y( Φ) }
Gemäß dem NTSC-System sind die Signale (R-Y) und (B-Y)
folgendermaßen bestimmt:
(R-Y) = 0,70R - 0,59G - 0,11B (10)
und
(B-Y) = - 0,30R - 0,59G + 0,89B (11)
Wenn zur Einstellung des Farbvektorwerts der Farbwert mit
einem Parameter l geändert wird, sind die sich ergebenden
Farbdifferenzsignale die folgenden:
(R-Y) (l) = l · (R-Y) (12)
(B-Y) (l) = l · (B-Y) (13)
und
(G-Y) (l) = l · (G-Y) (14)
Wenn die beiden Parameter Φ und l gleichzeitig geändert
werden, werden die Farbdifferenzsignale zu:
(R-Y) (l, Φ) = l · (R-Y) ( Φ) (15)
(B-Y) (l, Φ) = l · (B-Y) ( Φ) (16)
und
(G-Y) (l, Φ) = l · (G-Y) ( Φ) (17)
Daher werden für die Farbwertsignale unter Berücksichti
gung der drei Parameter k, l und Φ folgende Gleichungen
erzielt:
R(k,l, Φ) = Y(k) + (R-Y) (l, Φ) (18)
G(k,l, Φ) = Y(k) + (G-Y) (l, Φ) (19)
G(k,l, Φ) = Y(k) + (G-Y) (l, Φ) (19)
und
B(k,l, Φ) = Y(k) + (B-Y) (l, Φ) (20)
Durch das Einsetzen der Gleichungen (2), (7), (8), (9),
(10), (11), (15), (16) und (17) in die Gleichungen (18)
bis (20) und Umordnen derselben ergibt sich:
R(k,l, Φ) = {0.30k + l (0.30sinΦ + 0.70cosΦ) }R
+ 0.59 {k + l (sinΦ - cosΦ}G
+ {0.11k - l (0.89sinΦ + 0.11cosΦ}B (21)
G(k,l, Φ) = {0.30k - l (0.28sinΦ - 0.30cosΦ) }R
+ {0.59k - l (0.19sinΦ - 0.41cosΦ) }G
+ {0.11k + l (0.49sin Φ - 0.11cosΦ) }B (22)
B(k,l, Φ) = {0.30k + l (0.70sinΦ - 0.30cosΦ) }R
+ 0.59 {k - l (sinΦ + cosΦ) }G
+ {0.11k - l (0.11sinΦ - 0.89cosΦ) }B (23)
+ 0.59 {k + l (sinΦ - cosΦ}G
+ {0.11k - l (0.89sinΦ + 0.11cosΦ}B (21)
G(k,l, Φ) = {0.30k - l (0.28sinΦ - 0.30cosΦ) }R
+ {0.59k - l (0.19sinΦ - 0.41cosΦ) }G
+ {0.11k + l (0.49sin Φ - 0.11cosΦ) }B (22)
B(k,l, Φ) = {0.30k + l (0.70sinΦ - 0.30cosΦ) }R
+ 0.59 {k - l (sinΦ + cosΦ) }G
+ {0.11k - l (0.11sinΦ - 0.89cosΦ) }B (23)
Da diese Gleichungen lineare Gleichungen aus den drei
Signalen R, G und B sind, deren Koeffizienten jeweils
alle drei Parameter k, l und Φ für den Leuchtdichtesig
nalpegel, den Farbwert bzw. den Farbton enthalten, ist
aus den Gleichungen (21) bis (23) ersichtlich, daß für
die gegebenen drei Eingangssignale, nämlich beispiels
weise die Signale R, G und B die erwünschten Ausgangssig
nale R(k, l, Φ), G(k, l, Φ) und B(k, l, Φ) erzielbar
sind, wenn die Parameter k, l und Φ auf geeignete Weise
geändert werden.
Die Farbeinstelleinrichtung nach Fig. 1 ist so ausge
legt, daß die Berechnung gemäß den Gleichungen (21) bis
(23) ausgeführt wird. In der Fig. 3 ist ein erstes Aus
führungsbeispiel der erfindungsgemäßen Farbeinstell
einrichtung gezeigt, bei dem über die jeweiligen Ein
gangsleitungen 100, 200 und 300 als Kanäle mehrere von
einander unabhängige Eingangssignale bzw. Farbwertsignale
in Form der Signale R, G und B an eine Matrixschal
tung 2 als erste Matrixeinrichtung angelegt werden, die
drei Ausgangssignale in Form der Signale Y, (R-Y) und
(B-Y) abgibt. Diese Umsetzung erfolgt nach den Gleichun
gen (1), (10) und (11). Die Matrixschaltung 2 ist entwe
der mit einem Halbleiter-Festspeicher (ROM) oder einer
analogen Rechenschaltung aufgebaut. Das Signal Y wird an
einen Multiplizierer 11 angelegt, der mit einem Wähler 16
für das Wählen von Werten des Parameters k für den Pegel
des Leuchtdichtesignals zusammenwirkt und der ein Aus
gangssignal kY abgibt. Dieses Signal wird dann an eine
zweite Matrixeinrichtung bzw. Matrixschaltung 14 ange
legt. Der Multiplizierer 11 stellt dabei eine Leuchtdich
tesignalpegel-Steuereinrichtung dar.
Das Signal (B-Y) wird an Multiplizierer 3 und 4 angelegt,
während das Signal (R-Y) an Multiplizierer 5 und 6 ange
legt wird. Ein Farbton-Wähler 15 als Winkelsteuereinrich
tung gibt ein Ausgangssignal ab, das den vorgewählten
Wert für den Farbton-Parameter Φ darstellt und das an
einen cosΦ-Generator 7 und einen sinΦ-Generator 8 ange
legt wird. Der Ausgang des cosΦ-Generators 7 ist mit den
Multiplizierern 3 und 6 verbunden, während der Ausgang
des sinΦ-Generators 8 mit den Multiplizierern 4 und 5
verbunden ist. Durch das Addieren der Ausgangssignale der
Multiplizierer 3 und 4 wird an dem Ausgang eines Addie
rers 9 das Signal (R-Y) ( Φ) erhalten. Ein weiterer Addie
rer 10 nimmt die Ausgangssignale der Multiplizierer 5 und
6 auf und erzeugt an seinem Ausgang ein Signal (B-Y) ( Φ).
Die Bauteile 3 bis 10 bilden eine Farbton-Verschiebungs
einrichtung.
Ein Farbdifferenzsignalwert- bzw. Farbwertwähler 17 er
zeugt ein Ausgangssignal, mit dem in jeweiligen Multipli
zierern 12 und 13 als Farbdifferenzwert-Steuereinrichtun
gen die Ausgangssignale der Addierer 9 und 10 multipli
ziert werden, um jeweils Signale (B-Y) (l, Φ) und (R-Y) (l, Φ) zu erhalten.
Aus den Signalen kY, (B-Y) (l, Φ) und (R-Y) (l, Φ) bildet
die zweite Matrixschaltung 14 die Signale R(k, l, Φ),
G(k, l, Φ) und B(k, l, Φ). Diese Matrixschaltung 14 ist
mit einem Festspeicher aus Halbleiterspeicherelementen
aufgebaut.
Die Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Farbeinstelleinrichtung, bei dem
ein zusätzlicher Wähler 18 für das Einstellen von Hellig
keitswerten in Verbindung mit einem Addierer 19 zum Ad
dieren eines Ausgangssignals m des Wählers 18 zu dem
Ausgangssignal des Multiplizierers 11 vorgesehen ist,
wodurch auch unabhängig der Helligkeitswert bzw. Leucht
dichtewert gesteuert werden kann. Der Addierer 19 bildet
einen Teil der Leuchtdichtesignalpegel-Steuereinrichtung.
Das heißt, bei diesem Ausführungsbeispiel werden für die Ein
gangssignale R, G und B in der Schaltung Ausgangssignale
R(k, l, m, Φ), G(k, l, m, Φ) und B(k, l, m, Φ) nach
folgenden Gleichungen erzeugt:
R(k, l, m, Φ) = kY + m + l(R-Y) ( Φ) (24)
G(k, l, m, Φ) = kY + m + l(G-Y) ( Φ) (25)
G(k, l, m, Φ) = kY + m + l(G-Y) ( Φ) (25)
und
B(k, l, m, Φ) = kY + m + l(B-Y) ( Φ) (26)
In der Fig. 5 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Farbeinstelleinrichtung gezeigt.
Die eingegebenen Signale R, G und B werden durch die
erste Matrixschaltung 2 in die Signale Y, (R-Y) und (B-Y)
umgesetzt. Das Signal Y wird in dem Multiplizierer 11 zu
dem Signal kY sowie ferner durch den Addierer 19 zu dem
Signal kY+m, welches an die zweite Matrixschaltung 14
angelegt wird.
Die Signale (R-Y) und (B-Y) werden mittels eines Modula
tors 21 symmetrisch moduliert und dann
mittels eines veränderbaren Phasenschiebers 22 entspre
chend dem Farbton-Parameter Φ geändert. Das Ausgangssig
nal dieses Phasenschiebers 22 wird in einem Multiplizie
rer 12′ mit dem Farbwert-Parameter l multipliziert.
Danach werden mit einem Demodulator 23 Signale (R-Y) (l, Φ) und (B-Y) (l, Φ) erzielt. Ein Oszillator 20 führt dem
Modulator 21 und dem Demodulator 23 ein Trägersignal zu.
Die zweite Matrixschaltung 14 setzt die Signale kY+m, (B-
Y) (l, Φ) und (R-Y) (l, Φ) in die Signale R(k, l, m, Φ),
G(k, l, m, Φ) und B(k, l, m, Φ) um.
Die Fig. 6 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Farbeinstelleinrichtung, bei dem
für eine Vielzahl von Werten für die jeweiligen Variablen
und Parameter R, G, B, Φ, k, l und m die gemäß den
Gleichungen (24), (25) und (26) berechneten Ergebnisse
tabelliert und in einem Festspeicher 24 als Speicher
so gespeichert sind, daß bei dem Adressieren des
Festspeichers 24 mit den jeweiligen Werten die durch die
linearen Gleichungen (24) bis (26) bestimmten Ausgangs
signale R( Φ, k, l, m), G( Φ, k, l, m) und B( Φ, k, l, m)
abgegeben werden. Die Verwendung eines solchen Speichers
ermöglicht eine starke Verminderung des
Schaltungsaufwands, jedoch muß der Speicher
eine sehr große Speicherkapazität haben.
Zum Vermindern der gesamten Speicherkapazität kann der
Festspeicher in Teilspeicher aufgeteilt werden, wie es
bei einem fünften Ausführungsbeispiel der Farbeinstell
einrichtung nach Fig. 7 beschrieben ist. Nach Fig. 7
wird in einem ersten Festspeicher (ROM) bzw. einer ersten
Speichereinheit 25 eine Funktion kY + m für die Werte
R, G, B, k und m tabelliert. In einem zweiten Festspei
cher bzw. einer zweiten Speichereinheit 26 werden für
die Werte R, G, B, Φ und l Funktionen l(R-Y) ( Φ) und l(B-
Y) ( Φ) tabelliert. Ein dritter Festspeicher bzw. eine
dritte Speichereinheit 27 hat die gleiche Funktion
wie die Matrixschaltung 14, so daß bei der Adressierung
der Speichereinheit mit den Werten kY + m, l(R-Y) ( Φ)
und l(B-Y) ( Φ) die Signale R(k, l, m, Φ), G(k, l, m, Φ)
und B(k, l, m, Φ) abgegeben werden. Das Merkmal der
Speichereinheiten 25 und 26 liegt
darin, daß sie neben den Eingangsanschlüssen für alle
Farbwertsignale R, G und B zusätzliche Eingangsanschlüsse
für die Parameter k, m, Φ und l haben. Obzwar bei einem
derartigen System eine gesteigerte Anzahl von Festspei
chereinheiten eingesetz ist, entsteht ein Vorteil da
durch, daß die gesamte Speicherkapazität verringert ist.
Zur weiteren Verringerung der Speicherkapazität wird die
Anzahl der Festspeichereinheiten bei einem sechsten Aus
führungsbeispiel der erfindungsgemäßen Farbeinstell
einrichtung gemäß Fig. 8 weiter gesteigert, in welcher
mit 27, 28, 29, 30 Festspeicher bezeichnet sind.
Der Festspeicher 28 als erste Speichereinheit wird
mit den Signalen R, G und B adressiert und gibt die
Signale Y, (R-Y) und (B-Y) ab. Der Festspeicher 29 als
dritte Speichereinheit wird mit den Signalen (R-Y),
(B-Y) und Φ adressiert und gibt die Signale (R-Y) ( Φ) und
(B-Y) ( Φ) ab.
Der Festspeicher 30, als zweite Speichereinheit wird
mit den Signalen Y, m und k adressiert und gibt das
Signal kY + m ab, während der Festspeicher 31 mit den
Signalen (R-Y) ( Φ), (B-Y) (Φ) und l adressiert wird und die
Signale l(R-Y) ( Φ) und l(B-Y) ( Φ) abgibt.
Der Festspeicher 27 als vierte Speichereinheit hat
die gleiche Funktion wie der Festspeicher bzw. die Spei
chereinheit 27 nach Fig. 7. Falls die Festspeicher 24
bis 31 Halbleiter-Festspeicher sind, ist es leicht, die
Ausmaße des Systems auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
Bei diesem sechsten Ausführungsbeispiel kann jeder Fest
speicher für sich eine kleine Speicherkapazität haben;
damit genügt insgesamt eine kleine Kapazität für den
Aufbau des Systems der erfindungsgemäßen Farbeinstell
einrichtung.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
wurde die erfindungsgemäße Farbeinstelleinrichtung
zwar im Zusammenhang mit Speichern oder Recheneinheiten
für die Transformation der Koordinaten der Farbwertsignale
beschrieben, jedoch besteht keine Einschränkung hierauf.
Vielmehr können auch Systeme mit Mikrocomputern einge
setzt werden, die die Transformation der Koordinatenach
sen gemäß den Gleichungen (18) bis (20), (21) bis (23)
oder (24) bis (26) ermöglichen.
Bei dem ersten, dem zweiten, dem dritten, dem fünften und
dem sechsten Ausführungsbeispiel erfolgt zwar die Ein
stellung des Farbtons unter Verwendung der beiden Farb
differenzsignale (R-Y) und (B-Y), jedoch können mit einem
gleichwertigen Ergebnis andere Farbdifferenzsignale
herangezogen werden (wie beispielsweise Signale (R-G) und
(B-G) ).
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Gestaltung nicht nur
bei dem NTSC-System, sondern auch bei dem PAL-System und
dem SECAM-System anwendbar, und zwar mit einer geringfü
gigen Änderung insofern, als die jeweiligen Koeffizienten
der Glieder R, G und B in der Matrix für das Bilden des
Signals Y aus den Signalen R, G und B geändert werden.
Falls in die Farbeinstelleinrichtung das Signal Y und
zwei Farbdifferenzsignale wie die Signale (R-Y) und (B-Y)
eingegeben werden, können diejenigen Teile der Rechen
schaltung bzw. diejenigen Speicher weggelassen werden,
die die Signale R, G und B in das Signal Y und die beiden
Farbdifferenzsignale umsetzen.
Falls ferner die Ausgangssignale der Einrichtung das
Signal Y und zwei Farbdifferenzsignale wie die Signale
(R-Y) und (B-Y) sind, muß nur eine Rechenschaltung oder
ein Speicher zum Bilden des Signals Y und der beiden
Farbdifferenzsignale aus den Signalen R, G und B hinzuge
fügt werden.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung kann mit der erfin
dungsgemäßen Farbeinstelleinrichtung, die mehrere
voneinander unabhängige Farbwertsignale aufnimmt,
der Farbton der eingegebenen Farben allein eingestellt werden.
Claims (12)
1. Farbeinstelleinrichtung mit mehreren Kanälen zur Ein
gabe mehrerer Farbwertsignale und mit einem Speicher,
der voneinander verschiedene Umsetzfunktionen für die
eingegebenen Farbwertsignale speichert, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Farbtonabgleichvorrichtung (15; 22; 26;
29) vorgesehen ist, die eine Eingabevorrichtung für
Farbtonparameter ( Φ) besitzt und den Speicher aufweist,
und daß mit den Umsetzfunktionen die Pegel der einge
gebenen Farbwertsignale umgesetzt werden, wobei die Umsetz
funktionen lineare Gleichungen mit trigonometrischen Funk
tionen darstellen, die jeweils die den Farbkomponenten ent
sprechenden Farbtonparameter enthalten.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicher (25 bis 27) eine erste Speichereinheit
(25) zum Erzeugen eines Leuchtdichtesignals aus den einge
gebenen Farbwertsignalen und eine zweite Speichereinheit
(26) zum Erzeugen von Farbdifferenzsignalen aus den einge
gebenen Farbwertsignalen aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicher (25 bis 27) eine dritte Speichereinheit
(27) zum Erzeugen mehrerer unabhängiger Farbwertsignale
unter Benutzung der Ausgangssignale der ersten und der
zweiten Speichereinheit (25, 26) aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste und zweite Speichereinheit (25,
26) jeweils Anschlüsse für die Eingabe der Farbwertsignale
sowie Signaleingabeanschlüsse für das Verändern der einzel
nen Ausgangssignale der ersten und der zweiten Speicherein
heit haben.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicher (27 bis 31) eine die eingegebenen Farb
wertsignale aufnehmende erste Speichereinheit (28) zum
Erzeugen eines Leuchtdichtesignals und zweier Farbdifferenz
signale, eine zweite Speichereinheit (30) zum linearen
Umsetzen des von der ersten Speichereinheit erzeugten
Leuchtdichtesignals, eine dritte Speichereinheit (29,
31) zum Umsetzen der von der ersten Speichereinheit
erzeugten beiden Farbdifferenzsignale gemäß jeweils vorge
schriebenen trigonometrischen Funktionen und eine vierte
Speichereinheit (27) zum Erzeugen mehrerer unabhängiger
Farbwertsignale unter Verwendung der Ausgangssignale der
zweiten und der dritten Speichereinheit aufweist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Farbtonabgleichvorrichtung den Speicher in Form
einer die eingegebenen Farbwertsignale aufnehmenden Matrix
einrichtung (2) zum Erzeugen eines Leuchtdichtesignals
und mehrerer Farbdifferenzsignale, eine Leuchtdichtewert-
Steuereinrichtung (11) zum Steuern des Pegels des von
der Matrixeinrichtung erzeugten Leuchtdichtesignals, eine
Phasenschiebereinrichtung (3 bis 10) zum Umsetzen der
von der Matrixeinrichtung erzeugten mehreren Farbdifferenz
signale gemäß den trigonometrischen Funktionen, eine Winkel
steuereinrichtung (15) zum Steuern der Winkelvariablen
der trigonometrischen Funktionen in der Phasenschieberein
richtung und eine Farbdifferenzwert-Steuereinrichtung
(17) zum gemeinsamen Steuern des Pegels der Farbdifferenz
signale in der Phasenschiebereinrichtung aufweist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch
eine die Farbdifferenzsignale über die Phasenschieber
einrichtung sowie das Leuchtdichtesignal über die Leucht
dichtewert-Steuereinrichtung aufnehmende weitere Matrix
einrichtung (14) zum Erzeugen der unabhängigen Farbwert
signale.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die erstere Matrixeinrichtung (2)
einen Halbleiterspeicher aufweist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die weitere Matrixeinrichtung (14) einen
Halbleiterspeicher aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Phasenschiebereinrichtung (3 bis
10) einen Halbleiterspeicher aufweist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Farbdifferenzsignale In
formationen über die Differenz zwischen einem Rot-Farbwert
signal und dem Leuchtdichtesignal sowie zwischen einem
Blau-Farbwertsignal und dem Leuchtdichtesignal enthalten.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die eingegebenen Farbwertsignale
Signale für Rot, Grün und Blau sind.
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|---|---|---|---|
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