DE354084C - Elektrischer Signalantrieb - Google Patents
Elektrischer SignalantriebInfo
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- DE354084C DE354084C DE1921354084D DE354084DD DE354084C DE 354084 C DE354084 C DE 354084C DE 1921354084 D DE1921354084 D DE 1921354084D DE 354084D D DE354084D D DE 354084DD DE 354084 C DE354084 C DE 354084C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/12—Visible signals
- B61L5/14—Form signals, e.g. semaphore arms
- B61L5/16—Local operating mechanisms for form signals
- B61L5/161—Local operating mechanisms for form signals using electromotive driving means
- B61L5/163—Driving mechanisms
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- Valve Device For Special Equipments (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 2. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 354084 KLASSE 2Oi GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Siemensstadt b. Berlin*).
Elektrischer Signalantrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1921 ab.
Die elektrischen Signalantriebe arbeiten
gewöhnlich in der Weise, daß das Signal mit Hilfe eines Elektromotors in die Fahrtlage
gebracht und in dieser durch eine elektromagnetische Kupplung gehalten wird. Das
Zurücksinken in die Haltlage erfolgt dann durch Unterbrechung des durch die elektromagnetische
Kupplung fließenden Stromes. Man kann auch unter Vermeidung besonderer elektromagnetischer Kupplungen das Signal
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Carl Eduard Zix in Berlin-Siemensstadt.
dadurch in der Fahrtlage 'halten, daß man den Motor über eine Reibungskupplung weiter
auf das Signal wirken läßt. Das Signal bleibt dann so lange in der Fahrtlage, bis der
Betriebsstrom für den Motor unterbrochen wird, wobei das Signal unter Rückdrehung
des Motors in die Haltlage zurücksinkt.
Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß während der ganzen Fahrtstellung des
ίο Signales dem Motor eine ziemlich erhebliche elektrische Energie zugeführt werden muß,
die lediglich zur Bildung eines dem Rückdruck des Flügels entsprechenden Drehmomentes
dient.
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Signalantrieb, bei dem das Signal ebenfalls
durch weitere Stromzuführung zum Motor nach Erreichung der Fahrtlage in dieser gehalten
wird. Gemäß der Erfindung wird jedoch das Signal nicht durch die Stellkraft des
Motors selbst gehalten, sondern durch eine Sperre, die erst dann zur Auslösung kommt,
wenn der Betriebsstrom für den Motor ganz abgeschaltet wird. Das Signal sinkt alsdann
unter Rückdrehung des Motors in seine Haltlage zurück. Man erhält durch die Einrichtung
gemäß der Erfindung den Vorteil, daß dem Motor nur so viel Strom zugeführt zu werden braucht, daß gerade durch das in ihm
wirkende Drehmoment die Auslösung der Sperre verhindert wird. Besondere Leitungen
für Kuppelströme o. dgl. sind auch hierbei nicht erforderlich.
In den Abb. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 1 ist darin
der Motor, der das auf der feststehenden Achse 2 drehbare Zahnrad 3 bewegt. Zahnrad
3 ist mit einer Scheibe 4 verbunden, die derartig exzentrisch auf der Achse 2 sitzt,
daß sie je nach ihrer Stellung einen Auslösehebel 5 aushebt oder nicht. Dieser Auslösehebel
5 sperrt ein mit dem weiteren Signalantrieb verbundene Sperrklinkenrad 6 bei der
Rückdrehung, wodurch das mit ihm über besondere Zahnräder verbundene Signal am Zurückfallen gehemmt wird. Die Stellkraft
wird von den Rädern 3 und 4 auf das Rad 6 durch zwei Mitnehmer 7 und 8 übertragen,
von denen je einer an dem Rade 4 unid dem Rade 5 sitzt. 9 ist eine Spiralfeder, die mit
dem Rade 6 verbunden ist und so auf den Mitnehmer 7 des Rades 4 wirkt, daß sie diesem
entgegen der Motorkraft zu· drehen versucht. Ist der Motor stromlos, so stellen sich
die Scheiben 4 und 5 unter Einfluß der Feder 9 so, wie in Abb. 2 schematisch angegeben.
Die Sperrklinke 5 wird dabei durch das exzentrische Rad 4 aus den Sperrzähnen des Rades
6 ausgehoben. Erhält der Motor Strom, so dreht er zunächst mit der Scheibe 4 die Feder
9 bis in die Lage nach Abb. 3, wodurch der Sperrhebel 5 in seine Sperrzähne einfällt.
Bei Weiterlauf des Motors wird die Scheibe 6 durch die Anschläge 7 und 8 mitgenommen,
so daß sie. sich im Sinne des Pfeiles dreht und über weitere Zahnräder o. dgl. das Signal
in die Fahrtstellung bringt. Bei dieser Drehung wird das Rad 6 von der Sperrklinke 5
nicht behindert. Ist die Fahrtstellung erreicht, so wird dem Motor nur noch so viel Strom
zugeführt, daß er gerade die Feder 9 spannen kann. Das Signal wird' durch Einfallen
der Klinke 5 in die Sperrzähne des Rades 6 am Zurückfallen behindert. Erst wenn der
nur noch schwache Strom für den Motor vollständig aufhört, erfolgt eine Riückdrehung des
Motors zunächst nur unter Einwirkung der Feder 9. Da hiermit auch eine Drehung des
Rades 4 in die Lage nach Abb. 2 verbunden ist, wird die Sperrklinke 5 aus den Sperrzähnen
des Rades 6 ausgehoben, wodurch das Signal zum Rückstellen kommt.
Claims (4)
1. Elektrischer Signalantrieb mit Aufrechterhaltung des Signales in der Fahrtlage
durch den Motorstrom, dadurch gekennzeichnet, däß das Signal durch eine
Sperre in der Fahrtlage gehalten wird, die nach Unterbrechung des Motorstromes
zur Auslösung kommt, so daß das Signal in die Haltlage zurücksinken kann.
2. Elektrischer Signalantrieb nach Ansorueh i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aushebung der Sperre durch ein mechanisches Glied erfolgt, das erst nach vollkommener
Unterbrechung des Motorstromes betätigt wird.
3. Elektrischer Signalantrieb.nach Anspruch
ι und 2, dadurch gekennzeichnet, To°
d!aß die Aushebung der Sperre dlurch eine exzentrische Scheibe erfolgt, die nach"
Aufhören des Motorstromes durch' eine Feder in eine den Sperrhebel auslösende Stellung1 gebracht wird1.
4. Elektrischer Signalantrieb· nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Motor zugeführte elektrische Energie nach Beendigung der Stellbewegung so verringert wird, daß das Drehmoment des no
Motors nur noch die Spannkraft der Feder überwindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE354084T | 1921-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE354084C true DE354084C (de) | 1922-06-02 |
Family
ID=6286278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921354084D Expired DE354084C (de) | 1921-01-15 | 1921-01-15 | Elektrischer Signalantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE354084C (de) |
-
1921
- 1921-01-15 DE DE1921354084D patent/DE354084C/de not_active Expired
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