DE353389C - Melkmaschine - Google Patents

Melkmaschine

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Publication number
DE353389C
DE353389C DE1919353389D DE353389DD DE353389C DE 353389 C DE353389 C DE 353389C DE 1919353389 D DE1919353389 D DE 1919353389D DE 353389D D DE353389D D DE 353389DD DE 353389 C DE353389 C DE 353389C
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Germany
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udder
milking
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rollers
milking machine
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DE1919353389D
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GUSTAV HERMANN VOM STEIN
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GUSTAV HERMANN VOM STEIN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/02Milking machines or devices with mechanical manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 353389 KLASSE 45 g GRUPPE 2
Gustav Hermann vom Stein in Düsseldorf-Oberkassel.
Melkmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1919 ab.
Die bisher bekannten Melkmaschinen,
welche das Euter und die Zitzen durch Unterlagen, stützen und mittels Walzen, die sich von oben nach unten über die Zitzen bewegen, dieses ausmelken, haben, soweit der Antrieb der Melkwalzen mechanisch geschieht, den Nachteil, daß sich die Bahn, in welcher die Melkwalze geführt wird, nicht der Form der Zitzen und des Euters anschmiegt, sondern diese in einer der Unter-
lage ungefähr parallelen Fläche bearbeitet.
Dadurch wird aber stellenweise ein zu star- «ker, ja schädlicher, stellenweise ein für die Melkwirkung zu geringer Druck auf das Euter und die Zitzen ausgeübt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Melkmaschine mit Polsterunterlage für Euter und Zitzen, bei der durch geeignete Antriebsorgane die Bewegungsbahn der MeIkwalzen so gestaltet wird, daß sie sich der Form des Euters und der Zitzen vollkommen anschmiegt. Hierdurch wird ein für die gute Melkwirkung nötiger gleichförmiger Druck auf die genannten Organe während des ganzen Weg'es der Melkwalze ausgeübt. Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal dieser Erfindung ist die Vermeidung jeglicher bewegter Maschinenteile in der Nähe des Euters mit Ausnahme der glatten Enden dier MeIkwalzen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Melkmaschine dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen eine Stirnansicht in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen. Abb. 3 zeigt die Seitenansicht und Abib. 4 den Grundriß.
Die durch Stangen i" verbundenen Rahmen ι besitzen Führungen 2, in denen die durch Stangen 3° verbundenen Rahmen 3 mittels Schlitten 4 senkrecht geführt sind. An den Rahmen 3 ist eine Welle 5 angeordnet, auf der zwei Exzenterscheiben 6 und' 7 und Nockenscheiben 8 befestigt sind. Die Exzenterbügel sind durch Stangen 9 und1 10 mit zwei Hebelpaaren 11 und 12 verbunden, die drehbar an den Rahmen 3 gelagert sind und in denen verschiebbar Stangen 13 und 14 stecken, die an ihren Enden die Wellen τ 3 und 16 der beiden Melkwalzen 17 und 18 halten. Die Stangen 13, 14 der Walzen werden durch Federn 19 und 20 nach außen gedrückt. Durch die Bewegung der Exzenter werden also die Melkrollen 17 und 18 auf und ab geschwenkt. Rollen 21 am Rahmen 1 werden durch Federn gegen die Nockenschieiben 8 gezogen, so daß bei der Drehung der Welle 5 gleichzeitig auch mittels der Nockenscheiben die Rahmen 3 gehoben und gesenkt werden. Die Abb. 1 zeigt die Rahmen in gesenkter Lage und die Abb. 2 in gehobener Stellung. Der Antrieb der Welle 5 erfolgt mittels des Schneckengetriebes 22, das durch einen Ketten- odier Schnurtrieb 23 die Welle 5 in Umdrehung versetzt. Zur besseren Führung für die Rahmen 3 sind noch in deren Enden Rohre 24 angebracht, in denen Stangen 25 verschiebbar stecken, die mit dem Rahmen 1 verbunden sind. An der Führung 2 des einem Rahmens 1 ist eine Leiste 26 mittels Schrauben 27 befestigt, auf der aaiswechselbar das Polster 28 mittels Schrauben 29 angebracht ist. Die Walzen 17 und 18 ragen seitwärts über die Rahmen 1 und 3 hinaus, und ebenso sind die Leiste 26 und das Polster 28 seitlich angeordnet, so daß die Maschine von vorn oder hinten unter das Euter geschoben werden kann. Dabei wird das Polster 28 zwischen die Zitzen gebracht und j gegen das Euter gedrückt, so daß die Melikwafeen auf den Außenseiten des Euters von oben bis unten entlangstreichen, können. Durch die gileichzeitige Bewegung der Rahmen 3 mittels der Nockenscheiban 8 und der Melkrolle mittels der Exzenter ergibt sich eine Relativbewegung der Melkrollen, die sich der Form des Euters ziemlich anpaßt. Durch entsprechende Ausbildung der Nockenscheibe 8 kann diese Relativbewegung, in der gewünschten Weise geändert" werden. Die Melkrollen legen sich oben gegen das Euter, streichen an diesem und dan Zitzen entlang und heben sich vor ihrem Hochgehian ab, so daß sie frei in die Höhe gehen können und sich erst oben wiadier gegen das Euter legen. Aus dem auf diese Weise bearbeiteten Euter wird die Milch vollständig gelöst und durch die Zitzen abgezogen. Die Milch, kann dann frei in ein untergesetztes Gefäß fließen.
Mittels Haken 30 kann die Vorrichtung an der Kuh aufgehängt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Melkmaschine mit das Euter und die Zitzen stützendem Polster und Melkwal- 9S zen, welche auf und ab schwingend diese gegen das Polster drücken, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem auf und ab schwingenden Rahmen (3) sitzenden Melkwalzen mittels Kurvenscheibe (8), Exzenter (6, 7), Lenkstangen (9, 10) und Hebeln (11, 12) derart bewegt werden, daß ihre Bahn sich der natürlichen Form des Euters und der Zitzen anschmiegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919353389D 1919-10-25 1919-10-25 Melkmaschine Expired DE353389C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE353389T 1919-10-25

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DE353389C true DE353389C (de) 1922-05-16

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