DE3532012C2 - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/24—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills
- B24B3/26—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills of the point of twist drills
- B24B3/28—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills of the point of twist drills by swivelling the drill around an axis angularly to the drill axis
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Bohrer-Schärfgerät
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges Bohrer-Schärfgerät ist aus der
CH-PS 2 36 272 bekannt. Zum Kontrollieren des
Schleiferfolgs muß der Bohrer bei diesem Schärfgerät
aus der Winkelprofil-Halteschiene genommen werden.
Jedoch besteht beim Wiedereinlegen im allgemeinen die
Gefahr, daß der Bohrer nicht wieder reproduzierbar in
der gleichen Lage wie vorher einsetzbar ist.
Ein aus der DE-PS 8 39 908 bekanntes weiteres
Bohrer-Schärfgerät eignet sich nur für verhältnismäßig
kleine Bohrer und ist von kompliziertem Aufbau.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
bei einem einfach aufgebauten Bohrer-Schärfgerät
Maßnahmen zur Gewährleistung eines einwandfreien
Schliffes vorzusehen, um den Schleiferfolg auf
einfache Weise kontrollieren zu können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Bohrer-Schleifgerät
zeichnet sich durch seine Einfachheit und
eine kostengünstige Herstellung aus ebenso wie
durch den damit erzielbaren präzisen Schliff.
Das Bohrer-Schärfgerät ist zum Befestigen an
jeder Art von Schleifmaschine. Eine kleine Grundplatte 1 ist in ganz
bestimmtem Abstand von der Seitenfläche einer Schleifscheibe 36
an der Schleifmaschine dauerhaft angeschraubt. Der bewegliche Gerätefuß
4 sitzt auf der Grundplatte 1 und hat einen 6 mm breiten Längsschlitz
in den eine, in die Grundplatte 1 einschraubbare 6 mm starke Schraube
6 ragt, welche den Gerätefuß 4 in eingestellter Stellung auf der
Grundplatte 1 arretiert.
Ein schmaler Steg 2 auf der Grundplatte 1 befindet sich in gleicher
Höhe und längs des Gerätefußes 4. Auf diesen Steg 2 der Grundplatte
ist ein Stück Millimeterband 3 aufgeklebt. Gegenüber, auf dem
Gerätefuß 4 ist passend dazu ein Strich 5 eingefräst, welcher
auf das Millimeterband zeigt. Bei dieser Verstellung bewegt man das gesamte
Gerät, samt Bohrer. Den Bohrer muß man dann wieder soweit nach vorne
schieben, bis die Spitze an der Schleifscheibe 36 anliegt. Obiger Steg
2 gilt gleichzeitig als Anschlag an dem sich der Fuß entlangschiebt.
Ein Rohrstück 7 ist etwa 24 mm hoch und sein Innen-⌀ 13 mm 9. Dasselbe
dient zur Aufnahme und Führung des Zapfens 13 des langen Schwenkungsarmes
11. Ferner ist an dem Rohrstück 7 eine kleine flache Metallplatte
8. Diese dient als Anschlag für die Flügelschraube 14 am langen
Schwenkarm 11.
Ein 10 mm starker, 6 mm langer 4-Kantstab 11 wird mittels eines 13 mm
starken Zapfens 13 in der Mitte unter dem 4-Kantstab 11 in dem 24 mm
langen Rohrstück 7 auf dem Gerätefuß 4 drehbar gelagert. Dadurch ist
es möglich, das Gerät so weit zu schwenken, daß man die Bohrerschneiden vor
die Augen bekommt. Die Schneiden kann man dann von Hand so einstellen, daß
sie genau senkrecht stehen, wie dies zum Schleifen erforderlich ist.
Eine stark abgefederte Flügelschraube 14 hat eine Doppelfunktion:
Durch Anliegen an einer Anschlag-Platte 8 an dem Rohrstück 7 sorgt
sie dafür, daß das gesamte Gerät sich immer in der Parallele zur
Schleifscheibe 36 befindet. Außerdem hat sie die Aufgabe, beim Schleifen
den Bohrer immer nahe an der Schleifscheibe 36 zu halten.
Ein durchgehender Strich 12 ist durch die Mitte der Oberseite des
4-Kantstabes 11 eingefräst. Dieser Strich dient zum Einjustieren des
Gerätes an der Schleifscheibe 36. Als Hilfsgerät dazu dient ein Stück
Blech 34 das mit einer Klammer 37 an der Schleifscheibe 36
befestigt wird. Durch Anschweißen eines weiteren schmalen Blechstreifens
35 an dem größeren Stück Blech 34 bildet dessen Unterkante die
gleiche Kante wie die Schleifscheibe 36. Auf diese Weise ist eine genaue
Einjustierung des Gerätes an der Schleifscheibe 36 möglich. Der Fuß 4
bleibt immer am Gerät. Auf das Rohrstück 7 wird ein Stopfen 10 gegen
Schmutz gesteckt, wenn das Schärfgerät nicht benötigt wird. Der Schwenkarm
11 wird samt Bohrerkäfig 27 ausgehängt und an geschützter Stelle
aufbewahrt.
Ein Rohrstück 15 am rechten Ende des langen Schwenkarmes 11 dient
zur Aufnahme des Zapfens 17 am kurzen
Schwenkarm 22. Damit ist der Bohrerkäfig 27 der auf
dem kurzen Schwenkarm 22 angebracht ist, drehbar gelagert.
Da die Schwenkbewegung des Bohrers sehr begrenzt
gehalten sein muß, ist am oberen Rand des Rohrstückes
15 eine 6½ mm breite und 3 mm tiefe Fuge 16 eingefräst.
In diese Fuge 16 greift eine 3-mm-Madenschraube
18 ein. Auf diese Art wird die Schwenkungsbewegung in
bestimmten Grenzen gehalten. Die Madenschraube 18 ist in
den Zapfen 17 des kurzen Schwenkarmes 22 eingeschraubt.
In die
beiden Fugen 28 des Bohrerkäfigs 27 wird ein Klemmstück 31 im Innern des
Bohrerkäfigs 27 geführt, in welches sich eine 6-mm-Flügelschraube
30 aufsetzt. Die Flügelschraube 30 wird in
einem Gewindestück im Deckel des Bohrerkäfigs 27 geführt.
Durch Anziehen der Flügelschraube 30 wird der Bohrer im
Käfig 27 arretiert. Der Käfig 27 hat an seinem hinteren
Ende einen breiten Rand 29 als Widerlage für die Klemmscheibe
32.
An der Vorderseite einer Hülse 32 ist eine Scheibe mit größerem
Durchmesser angebracht bzw. aufgeschweißt. Diese doppelte Scheibenhülse 32
hat eine konische Bohrung mit einer lichten Weite von
1-10 mm, ähnlich einem Drehherz bei der Drehbank. Diese
Hülse 32 wird von hinten über den im Käfig 27 eingespannten
Bohrer geschoben und mittels der Schraube 33 am
Bohrer fest angeschraubt. Der Bohrer kann nun ruhig hin
und her gewendet werden, die Distanz der Bohrerspitze zur
Schleifscheibe 36 wird nicht verändert.
Mit Hilfe einer Platte 25, die gegen eine andere
kleine Platte 19 am kurzen Schwenkarm 22, die auch eine
Bohrung 23 hat, angeschraubt ist, wird der Bohrerkäfig 27
am kurzen Arm 22 befestigt. Diese Schwenkbarkeit dient
der Einstellung des Bohrer-Schneidwinkels. Zum Einstellen
des entspr. Winkels wird der Bohrerkäfig 27 nach oben
oder unten geschwenkt. Als Hilfe dazu dienen einige eingefräste
Striche 19 als Grad-Einteilung auf der Platte
am kurzen Schwenkungsarm 19. Auf der anderen Platte 25
befindet sich im Gegensatz dazu ein eingefräster senkrechter
Strich 26. Um ein unbeabsichtigtes Verstellen der
beiden Platten zu verhindern, legt man ein Stückchen
doppelt beschichtetes Schleifpapier zwischen die Plattenlegen.
Einen Zapfen 17 10×37 mit aufgeschweißtem 4-Kant 12×14 22
mit 8-mm-Innengewinde, durch das eine 8-mm-Schraube 20
führt. Am hinteren Ende der Schraube befindet sich die
kleine Platte 19. Am vorderen Ende ist die Schraube 20
mit 2 Muttern 21 fest gekontert. Mit Hilfe dieser Schraube 20
kann der Bohrerkäfig 27 mehr nach
vorn oder hinten geschoben
und arretiert werden. Dies bei einer Änderung
der Grad-Einteilung. Auf der Rückseite des Zapfens 17
ist eine 3-mm-Madenschraube 18 eingeschraubt und durch
Bestreichen mit Leim (das Gewinde) dauerhaft festgehalten.
Diese Schraube 18 greift in die Fuge 16 des Rohrstückes
15 am langen Schwenkarm 11 ein und begrenzt dadurch die
Schwenkbewegung des Bohrers.
Die Schwenkbewegung des Bohrers soll nicht mehr als etwa
35 Grad betragen. So von 80°-45° und nur von rechts
nach links.
Die angegebenen Maße sind lediglich beispielhaft.
Als erstes mußte nun erreicht werden, daß sich der
Schwenkungspunkt des Gerätes immer genau unter der
Mitte der Bohrerspitze befindet. Aber dies bei allen
Bohrern, gleichgültig, ob es ein dünner (ca. 4 mm) oder
ein dicker (ca. 20 mm) ist. Dies wird erreicht, indem sich
die Stellung des Bohrers nicht ändert, sondern statt
dessen das gesamte Gerät unter dem Bohrer von der
Schleifscheibe hinweg nach hinten verschiebt (Bild C/2+3.)
Der Schwenkungsbereich am erfindungsgemäßen Gerät ist sehr
begrenzt. Nur so groß wie eben nötig. Dies wird auf
folgende Weise erreicht:
An dem rechten Ende des langen Schwenkarmes 11
(Länge 6 cm) befindet sich ein kurzes Rohrstück 15
welches im Winkel von 90 Grad nach unten zeigt. Länge
ca. 3 cm, Innen-Ø 10 mm. In die Oberkante dieses Rohrstückes
ist eine kleine Fuge 16 (etwa 7 mm breit u.
3 mm tief) eingefräst. In diese Fuge 16 greift eine
kurze, 4 mm starke Madenschraube 18. Diese ist in die
Rückseite des Zapfens 17 des kurzen Schwenkarms 22
eingeschraubt und mittels Leim im Gewinde haltbar
arretiert. Diese Schwenkungsbegrenzung ist sehr wichtig.
Wäre die Fuge 16 links etwas breiter, so erhielt der
Bohrer hinter der Schneide einen starken Buckel, der
die Schnittleistung stark beeinträchtigen würde. Bei
einer Verbreiterung nach rechts würde das Ende des
Hinterschliffes stark herabgezogen, was eine Schwächung
der Schneide zur Folge hätte. Diese Fuge 16 hilft also
mit, der Bohrerschneide einen idealen Schliff zu geben.
Um die Änderung des Schwenkungspunktes bewerkstelligen
zu können, ist der Fuß des Gerätes 2teilig. Das
Unterteil 1 (die Grundplatte) wird vor der Breitseite
der Schleifscheibe 36 fest aufmontiert und bleibt immer
dort. Das Oberteil 4 (der eigentliche Fuß) ist eine
kleinere Platte auf der sich ein dickes, kurzes
Rohrstück befindet 7. In demselben ist der Zapfen 13
des langen Schwenkarmes 11 drehbar gelagert. Am
rechten Ende des Armes 11 ist der kurze Schwenkarm 22
nebst Bohrerkäfig 27 mittels Zapfen 17 in einem
kleinen Rohrstück 15 drehbar gelagert. An dem Rohrstück
des Fußes 4 ist eine kleine Platte 8 als Anschlag
angebracht. Unter dem langen Schwenkungsarm 11 befindet
sich eine stark abgefederte Flügelschraube 14
welche an dem Anschlag 8 anliegt. Dadurch wird erreicht,
daß beim Verstellen des Gerätefußes 4 das gesamte
Gerät samt Bohrerkäfig 27 mitgeht und sich immer
genau parallel zur Schleifscheibe 36 befindet. Mit
Hilfe der Flügelschraube 14 kann außerdem die Distanz
des Bohrers zu der Schleifscheibe 36 fein verändert
werden, wie dies beim Schleifen erforderlich ist. Somit
hat diese Schraube 14 eine doppelte Aufgabe. Neben dem
Fuß 4 befindet sich auf der Grundplatte 1 ein schmaler
Metallsteg 2, auf dem ein Stück eines Millimetermaßes 3
aufgeklebt ist. Gegenüber, auf dem Fuß 4 ist ein dazu
gehörender Strich 5 eingefräst. Mit dieser Einrichtung
kann man durch Vor- oder Rückwärtsschieben den
Schwenkungspunkt immer genau einstellen.
Jeder Bohrer hat 2 Schneiden. Damit sich der Bohrer
beim Wenden nicht verschieben kann wird über den Bohrer
eine Anschlagscheibe 32 geschoben. Diese muß am hinteren
Ende des Bohrerkäfigs 27 fest anliegen. Der Käfig 27
hat zum besseren Anliegen der Anschlagscheibe 32 einen
verbreiterten Rand 29. Mittels Feststellschraube 33
wird die Scheibe 32 am Bohrer arretiert. Wäre diese Sicherung
nicht vorhanden, dann würde die Schneide des Bohrers
ungenau und das Gerät hätte zum großen Teil seine
Bedeutung verloren.
Um den Bohrer richtig im Bohrerkäfig 27 einsetzen zu
können, muß man den Käfig 27 von der Schleifscheibe 36
weg und vor die Augen schwenken können. Dies geschieht
mittels des großen Schwenkarmes 11. Die beiden Bohrerschneiden
müssen senkrecht stehen. Diese Einstellung
geschieht von Hand. Nach Einstellen derselben wird der
Bohrer mittels einer Flügelschraube 30 die sich im
Deckel des Bohrerkäfigs 27 befindet, fest arretiert.
Nun kann der Schleifvorgang beginnen, indem der Käfig 27
in kurzen, begrenzten Bewegungen hin und her geschwenkt
wird.
Zur besseren Erläuterung ist in Bild C Nr. 1 das
Gerät in Draufsicht mit eingelegtem
8-mm-Bohrer zu sehen. Die Einzelteile sind numeriert wie vor.
Ansonsten liegt dieser Zeichnung keinerlei weitere
Beschreibung bei.
Mit den beiden Zeichnungen Nr. 2 + 3 in Bild C
ist rein schematisch der Unterschied in der Einstellung zwischen
einem Bohrer 10 mm und einem Bohrer 20 mm aufgezeigt. Als
Faustregel gilt: Die Hälfte der Bohrerstärke in Millimetern
ist gleich die Distanz des Schwenkungspunktes zur Schleifscheibe.
Claims (7)
1. Bohrer-Schärfgerät mit einer bezüglich einer Schleifscheibe
ortsfest vorgesehenen Grundplatte und einem darauf
linear gegenüber einem Maßstab verschiebbaren Gerätefuß,
- bei dem durch Verschieben des Gerätefußes eine Schwenkachse für die Erzeugung einer Hinterschliff-Fläche eines Bohrers parallel vor einer Stirnfläche der Schleifscheibe festlegbar ist,
- und bei dem ein erster Schwenkarm um einen eine Schwenkachse bestimmenden Schwenkzapfen verschwenkbar ist, wobei der Schwenkarm über eine Winkelverstelleinrichtung für die Einstellung des Bohrer-Spitzenwinkels eine Einrichtung zur Bohrerhalterung trägt,
dadurch gekennzeichnet,
- daß zwischen dem ersten Schwenkarm (22) zur Bestimmung des Hinterschliffwinkels und dem Gerätefuß (4) ein weiterer Schwenkarm (11) vorgesehen ist,
-daß der weitere Schwenkarm (11) in einem Drehlager (7) auf dem Gerätefuß drehbar gelagert ist und an seinem freien Ende mit dem Schwenkzapfen (17) des ersten Schwenkarms (22) drehverbunden ist,
- daß der weitere Schwenkarm (11) parallel zur Stirnfläche der Schleifscheibe (36) über einen Anschlag (8) ausrichtbar ist,
- und daß die Einrichtung zur Bohrerhalterung (27) so ausgebildet ist, daß sich die Schwenkachse des Schwenkzapfens (17) und die Bohrerachse schneiden.
- bei dem durch Verschieben des Gerätefußes eine Schwenkachse für die Erzeugung einer Hinterschliff-Fläche eines Bohrers parallel vor einer Stirnfläche der Schleifscheibe festlegbar ist,
- und bei dem ein erster Schwenkarm um einen eine Schwenkachse bestimmenden Schwenkzapfen verschwenkbar ist, wobei der Schwenkarm über eine Winkelverstelleinrichtung für die Einstellung des Bohrer-Spitzenwinkels eine Einrichtung zur Bohrerhalterung trägt,
dadurch gekennzeichnet,
- daß zwischen dem ersten Schwenkarm (22) zur Bestimmung des Hinterschliffwinkels und dem Gerätefuß (4) ein weiterer Schwenkarm (11) vorgesehen ist,
-daß der weitere Schwenkarm (11) in einem Drehlager (7) auf dem Gerätefuß drehbar gelagert ist und an seinem freien Ende mit dem Schwenkzapfen (17) des ersten Schwenkarms (22) drehverbunden ist,
- daß der weitere Schwenkarm (11) parallel zur Stirnfläche der Schleifscheibe (36) über einen Anschlag (8) ausrichtbar ist,
- und daß die Einrichtung zur Bohrerhalterung (27) so ausgebildet ist, daß sich die Schwenkachse des Schwenkzapfens (17) und die Bohrerachse schneiden.
2. Bohrer-Schärfgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung für den Bohrer als Bohrerkäfig (27)
ausgebildet ist und daß eine mit dem Bohrer kraftschlüssig verbindbare,
am Bohrerkäfig drehbar anlegbare Feststelleinrichtung
(32) zur axialen Lagefestlegung des Bohrers vorgesehen
ist.
3. Bohrer-Schärfgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkzapfen (17) am weiteren Schwenkarm (11) in einer
dazu rechtwinklig angeordneten Drehbuchse (15) mit Drehwinkelbegrenzung
ausgebildet ist.
4. Bohrer-Schärfgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehwinkelbegrenzung durch eine Ausnehmung (16) an der
Drehbuchse (15) für den Schwenkzapfen (17) und einen Stift (18)
am Schwenkzapfen (17) ausgebildet ist.
5. Bohrer-Schärfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das auf dem verschiebbaren Gerätefuß (4) angeordnete
Schwenklager (7) zur Achse des Schwenkzapfens (17)
parallel angeordnet ist.
6. Bohrer-Schärfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse für die Hinterschliff-Fläche
einen Abstand von etwa einem halben Bohrerdurchmesser
vor der Stirnfläche der Schleifscheibe liegt.
7. Bohrer-Schärfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Schwenkarm (22, 19) bezüglich seines Abstandes zwischen der Schwenkzapfen-
Achse (17) und dem Bohrerspitzenwinkeldrehpunkt (23) der Winkelverstellung
verstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853532012 DE3532012A1 (de) | 1985-09-07 | 1985-09-07 | Bohrer - schaerfgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853532012 DE3532012A1 (de) | 1985-09-07 | 1985-09-07 | Bohrer - schaerfgeraet |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3532012A1 DE3532012A1 (de) | 1987-06-11 |
| DE3532012C2 true DE3532012C2 (de) | 1988-11-24 |
Family
ID=6280401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853532012 Granted DE3532012A1 (de) | 1985-09-07 | 1985-09-07 | Bohrer - schaerfgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3532012A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH236272A (de) * | 1942-10-05 | 1945-01-31 | Schaer Alfred | Vorrichtung zum Führen von Spiralbohrern beim Schleifen derselben. |
| DE839908C (de) * | 1950-03-30 | 1952-05-26 | Alfred Ganahl | Bohrer-Schleifmaschine |
-
1985
- 1985-09-07 DE DE19853532012 patent/DE3532012A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3532012A1 (de) | 1987-06-11 |
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Legal Events
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