DE451584C - Messerandrueckvorrichtung an Maehmaschinen - Google Patents
Messerandrueckvorrichtung an MaehmaschinenInfo
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- DE451584C DE451584C DEP49325D DEP0049325D DE451584C DE 451584 C DE451584 C DE 451584C DE P49325 D DEP49325 D DE P49325D DE P0049325 D DEP0049325 D DE P0049325D DE 451584 C DE451584 C DE 451584C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/13—Cutting apparatus
- A01D34/17—Holding-down devices for the knife
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
Bei bisher an Mähmaschinen benutzten Vorrichtungen zum Andrücken der Messer gegen
die Gegenmesser sind die über die Messer greifenden Andrücker an dem Fingerbalken
befestigt und pressen gegen die Oberseite der Messer. Die an der Messierschiene befestigten
Messer sind dadurch nach hinten geschützt und geführt, daß sie ein wenig über die hintere Kante der Messerschiene
vorstehen und mit dem überstehenden Teil auf der Oberseite des Fingerbalkens liegen,
und daß gleichzeitig die Hinterkante der Messerschiene an der Vorderkante des Fingerbalkens
anliegt.
An den erwähnten drei Anlagestellen, d.h. i. zwischen der Oberseite der Messer und den
Andrückern, 2. zwischen dem Fingerbalken und dem nach hinten überstehenden Teil der
Messer und 3. zwischen der Hinterkante der Messerschiene und der Vorderkante des Fingerbalkens,
findet eine sehr starke Abnutzung statt. Infolgedessen entsteht zwischen Messern
und Gegenmessern häufig ein Zwischenraum, in dem sich das Stroh, einlegen und
durchbiegen kann, anstatt abgeschnitten zu werden. Es sind nun schon Einrichtungen
bekannt geworden, welche die Beseitigung dieses Nachteiles bezwecken. Dabei ist es
wichtig, daß die Messer an drei Stellen derart nachgestellt werden können, daß sie gut anliegen
und nach der Abnutzung nicht auf der Hinterkante der Gegenmesser wackeln. Die bisher bekannten Vorrichtungen lassen sich
aber nur an einer oder zwei Stellen nachstellen, und zwar beispielsweise durch Anordnung
von Längsschlitzen, Unterlagsscheiben u. dgl. Es ist auch vorgeschlagen worden,
die sogenannten Andrückdaumen mit der Lagerfläche für die Messerschiene aus einem
Stück herzustellen, so daß beide Teile gleichzeitig verstellt werden können. Es ist ferner
bekannt, die Andrückvorrichtung um eine feste Führung, d.h. um eine Achse, unterhalb der
Fläche der Messerschiene zu kippen bzw. zu schwingen, doch wird dadurch das Messer nur an
einer Stelle niedergedrückt. Auch dient diese Vorrichtung 'nicht zum Nachstellen der Messer
bei Abnutzung, sondern zur Reinigung der Messerhalter. Um mehrere Andrücker gleichzeitig
ansetzen zu können, sind dieselben dabei auf einer drehbaren Welle befestigt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine dreifache Nachstellung durch einen Handgriff für
jeden Messerhalter bzw. -andrücker für sich. Diese gleichzeitige Verstellung an drei Stellen
wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein Andrücker sowohl gegen die Messeroberseite
als auch gegen die untere Fläche des Messerhinterteils sowie gegen die Messerschienenhinterkante
anliegt und durch Ver-Stellung einen Ausgleich dieser drei Abnutzungsstellen ermöglicht, indem der Andrücker
über eine an dem Fingerbalken befestigte zylindrische Führung gleitet, deren
Bogenmittelpunkt derart liegt, daß beim Vorschieben des Andrückers der gegen die Messeroberseite
anliegende Teil gesenkt, während der unter dem Messexhinterteil und gegen die
Messerschienenhinterkante anliegende Teil gehoben und vorgeschoben wird. Die Verstellung
des Andrückers gegenüber dem Führungsteil erfolgt dabei durch eine Stellschraube,
die in dem 'einen Teil eingeschraubt ίο und gegen einen festen Anschlag am anderen
Teil verstellbar ist.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der neuen Vorrichtung dargestellt,
und zwar zeigen
Abb. ι einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 2 eine Oberansicht,
Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Linie C-D der Abb. 2,
Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Linie C-D der Abb. 2,
Abb. 4 den verstellbaren Teil des Andrükkers in Seitenansicht,
Abb. 5 und 6 weitere Ausführungen des Andrückers im Querschnitt bzw. Seitenansicht.
An der Messerschiene 5 sind die Messer 1 befestigt, die auf den Gegenmessern 2 gleiten.
Die Messer liegen in den Fingern 7, welche von dem Fingerbalken 4 getragen werden.
Jeder Andrücker besteht aus einem festen, an dem Fingerbalken 4 befestigten TeE 8 und
einem daran verschiebbaren beweglichen Teil 9. Beide Teile 8 und 9 sind kreisbogenförmig,
und zwar liegt der Bogenmittelpunkt in dem gezeichneten Falle unter dem Messer 1.
Das Vorderende des verstellbaren Teiles 9 des Andrückers liegt nach der Zeichnung auf
zwei Messern 1; es ist aber selbstverständlich, daß ein solcher übergreifender Teil für jedes
einzelne Messer angeordnet sein kann. Der Hinterteil des verstellbaren Teiles 9 ist mit
an seinen beiden Seiten in der Längsrichtung vorstehenden Teilen 10 versehen, welche teils
unter die Unterseite derjenigen Teile 6 der Messer 1 greifen, welche über die Hinterkante
der Messerschiene 5 vorstehen, und sich/ teils gegen diese Hinterkante legen. Der
Teil 9 ist mit einem in seiner Verschiebungsrichtung langgestreckten Schlitz 11 versehen,
der sich an einer Schraube 12 führt. Am Hinterende hat der Teil 9 eine Stellschraube
13, die sich verstellbar gegen eine Nase 14
an dem festen Teil 8 abstützt.
Wenn an den obenerwähnten Stellen eine derartige Abnutzung stattgefunden hat, daß
ein Nachstellen des Andrückers erforderlich ist, wird die Schraube 12 gelöst und die Stellschraube
13 entsprechend verstellt. Der Teil 9 dreht sich dabei vorwärts., wodurch er mit
seinem Vorderende gegen die Oberseite des Messers gedrückt wird und dieses zum festen
Anliegen an dem Gegenmesser 2 bringt. Gleichzeitig werden die seitlichen Vorsprünge
des Teiles 9 angehoben und mitgenommen, wodurch sie teils gegen die Unterseite des
Messers 1 an dem hinter der Messerschiene 5 vorstehenden Messerteil 6 und teils gegen die
Hinterkante der Messerschiene drücken. Die Messerschiene und die Messer haben dann
wieder die feste Anlage und Führung erhalten, die notwendig ist, um die richtige Schneidwirkung
der Messer zu erzielen.
Die Ausführung nach Abb. 5 der Zeichnung unterscheidet sich von der oben beschriebenen
dadurch, daß der verstellbare Teil 9 an der Unterseile des festen Teiles 8 angeordnet ist.
Bei der Ausführung nach Abb. 6 besteht der Andrücker nur aus einem verstellbaren Teil 9,
der um eine Achse 15 drehbar ist, die mit dem Fingerbalken 4 fest verbunden sein kann.
Eine durch eine hintere Verlängerung des Andrückers eingeschraubte und sich gegen den
Fingerbalken 4 abstützende Stellschraube 16 ermöglicht die Einstellung.
Claims (3)
- Patentansprüche:j. Messerandrückvorrichtung an Mähmaschinen, dadurch gekennzeichnet,, daß ein Andrücker sowohl gegen die Messeroberseite als auch gegen die untere Fläche des Messerhinterteils sowie gegen die Messerschienenhinterkante anliegt. und durch Verstellung einen Ausgleich dieser drei Abnutzungsstellen, ermöglicht, indem der Andrücker über .eine an dem Fingerbalken befestigte, zylindrische Führung gleitet, deren Bogenmittelpunkt derart ■ liegt, daß beim Vorschieben des Andrükkers der gegen die Messeroberseite anliegende Teil gesenkt, während der unter dem Messerhinterteil und gegen die Messerschienenhinterkante anliegende Teil gehoben und vorgeschoben wird.
- 2. Messerandrückvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Andrückers gegenüber dem 10g Führungsteil mittels einer Stellschraube erfolgt, die in dem einen Teil eingeschraubt und gegen einen festen Anschlag am anderen Teil verstellbar ist.
- 3. Messerandrückvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Andrücker anstatt um .eine feste Führungsbahn um einen unterhalb der Messerstange gelegenen Drehpunkt mittels einer gegen den Fingerbalken wirkenden Stejl- 11g schraube beweglich ist (Abb. 6).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE451584X | 1924-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE451584C true DE451584C (de) | 1927-10-29 |
Family
ID=20310092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP49325D Expired DE451584C (de) | 1924-06-18 | 1924-12-14 | Messerandrueckvorrichtung an Maehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE451584C (de) |
-
1924
- 1924-12-14 DE DEP49325D patent/DE451584C/de not_active Expired
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