DE35279C - Maschine zum Guillochiren von Metall- und Steinnufsknöpfen und dergl - Google Patents

Maschine zum Guillochiren von Metall- und Steinnufsknöpfen und dergl

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DE35279C
DE35279C DENDAT35279D DE35279DA DE35279C DE 35279 C DE35279 C DE 35279C DE NDAT35279 D DENDAT35279 D DE NDAT35279D DE 35279D A DE35279D A DE 35279DA DE 35279 C DE35279 C DE 35279C
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DE
Germany
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sleeve
prism
guilloché
nuff
stone
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Application number
DENDAT35279D
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English (en)
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GEBR. BRILL in Barmen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/48Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs
    • B23Q1/4852Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single sliding pair followed perpendicularly by a single rotating pair
    • B23Q1/4857Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single sliding pair followed perpendicularly by a single rotating pair followed perpendicularly by a single rotating pair
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B44B3/06Accessories, e.g. tool or work holders
    • B44B3/065Work holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. August 1885 ab.
In beiliegender Zeichnung bedeutet A den rotirenden Fräser. Der zu verzierende Gegenstand, z. B. ein Knopf B, wird in einem Klemmfutter C befestigt, und zwar geschieht dies Einspannen durch Drehen der Scheibe D, welche die Schraubenmutter zu dem am hinteren Ende befindlichen Gewinde des Stückes E bildet, während in letzteres das Klemmfutter C eingeschraubt ist. C und E stecken in der Hülse F. Auf die runde Hülse F ist ein vierseitiges oder vielseitiges, z. B. ein sechskantiges, Prisma G aufgeschoben. Diese ganze Vorrichtung liegt lose auf dem Ständer H, vorn in der halbrunden Gabel K, hinten in einem dem Sechskant entsprechenden auswechselbaren Futter L gelagert. Der Ständer H ist um zwei Zapfen drehbar, welche in den Augen des Stückes M gelagert sind. An einem Zapfenende befindet sich ein Segment mit Löchern;, in welche der Stift einer an dem Stück M befestigten Feder einspringt, wodurch die Hülse F unter einem beliebigen Winkel zur Horizontalen eingestellt werden kann. Das Stück M und mit ihm die Hülse F kann auf der Platte N um eine verticale Achse gedreht werden und läfst sich ebenfalls durch die Löcher O, Fig. 3, und den an seinem Ende mit einer Feder versehenen Hebel h in jeder Lage feststellen. ' An N ist der mit Gewinde versehene Bolzen P befestigt, der in dem Ständer Q. durch das Handrad T auf- und niederbewegt werden kann. Eine an Q. angebrachte Feder springt in die am Umfang des Stellrades gebohrten Löcher ein, so dafs die Hülse F hierdurch in jeder Höhe festgehalten werden kann. Der Ständer Q. ist durch eine Schraube in der Mitte einer runden Scheibe V drehbar befestigt (in der Zeichnung ist dieselbe etwa zur Hälfte gezeichnet). Ein kleines Excenter mit Hebel h' greift in Kerben ein, welche am Umfange der Scheibe V sich befinden; hierdurch kann man also auch die Drehung des Ständers Q. auf der Scheibe V regeln.
Um den zu verzierenden Gegenstand genau centrisch im Spannfutter C zu befestigen, ist in demselben ein Kolben mit einem Haken eingesetzt, der durch eine im Stück E befindliche Spiralfeder immer nach hinten gezogen, der Gegenstand B also an das Klemmfutter C angedrückt wird.
Um nun z. B. einen Knopf mit einem Muster zu versehen, wird der Ständer sowohl in verticaler wie horizontaler Richtung so gedreht, dafs die Zähne des Fräsers eben nur die zu verzierende Stelle des Knopfes berühren bezw. ausarbeiten. Ist eine Linie eingefräst, so schiebt der Arbeiter mit der Hand die Hülse zurück, hebt dieselbe etwas hoch und legt sie so, dafs nun die nächste Kante des Prismas unten in die Führung zu liegen kommt. Die Figuren würden also, dem sechskantigen Prisma ent-. sprechend, aus sechs Linien bestehen; durch Anwendung eines acht- oder zwölfkantigen Prismas würden dementsprechende Figuren entstehen. Das Prisma G hat auf seinem Umfange innen so viele Nuthen, wie aufsen Kanten; auf der Hülse F befindet sich eine dementsprechende Nase. Dadurch ist es möglich, z. B. mit dem sechskantigen Prisma auch zwölftheilige Figuren zu erzeugen, wenn man

Claims (1)

  1. nach einander, erst durch Drehung des Prismas um seine Kanten, eine sechstheilige Figur fräst und dann das Prisma so auf die Hülse F schiebt, dafs die nächste Nuth auf die Nase der Hülse F zu sitzen kommt.
    Erhalten die Zähne des Fräsers nicht, wie hier angenommen, eine sticheiförmige, sondern breite oder beliebig anders geformte Schneidekante, so lassen siqh die verschiedenartigsten Muster erzeugen, deren Zahl noch gröfser wird, wenn man an Stelle eines Fräsers deren mehrere neben einander anwendet. Stellt man den ganzen Apparat auf einen Support, so wird die Verstellbarkeit des Apparates bezw. des Knopfes noch gröfser. An Stelle der hier angenommenen Segmente mit Federn zur Feststellung in der gewünschten Lage können auch Schnecken mit Schneckenrädern angewendet werden.
    Pateντ-An Sprüche:
    An einer Maschine zum Guillochiren von Metall und Steinnufsknöpfen oder sonstigen Massenartikeln:
    a) Die Construction des den zu bearbeitenden Gegenstand aufnehmenden Apparates, bestehend in einer um ihre Längsachse drehbaren Einspannvorrichtung, die zunächst in einem in vefdealer Ebene drehbaren und vermittelst eines Segmentes feststellbaren Gestell H ruht, welches in dem in horizontaler Ebene drehbaren und ebenfalls zu justirenden Stück M gelagert ist, und dem auf der Scheibe V angeordneten Stativ Q. mit der Schraube P, durch welche Theile ebenfalls die Stellung bezw. Höhenlage der Einspannvorrichtung geändert werden kann.
    b) Die Einrichtung der Einspannvorrichtung, bestehend aus der Hülse .Fmit dem Prisma G, dem durch die Scheibe D anziehbaren Klemmfutter C und einem in der Längsachse von Hülse bezw. Klemmfutter angebrachten, vorn mit einem Haken versehenen und durch eine Feder stets rückwärts gezogenen Stiftes, ' durch welchen eine selbsttätige Centrirung des in das Klemmfutter eingelegten Knopfes bewerkstelligt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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