DE687784C - Schnellspann-Maschinenschraubstock - Google Patents

Schnellspann-Maschinenschraubstock

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DE687784C
DE687784C DE1936B0172398 DEB0172398D DE687784C DE 687784 C DE687784 C DE 687784C DE 1936B0172398 DE1936B0172398 DE 1936B0172398 DE B0172398 D DEB0172398 D DE B0172398D DE 687784 C DE687784 C DE 687784C
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DE
Germany
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pin
quick
jaw
base plate
release machine
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Expired
Application number
DE1936B0172398
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Brockhaus
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Individual
Original Assignee
Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/12Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement
    • B25B1/125Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement with one screw perpendicular to the jaw faces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Schnellspann-Maschinenschmubstock Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnellspann - Maschinenschraubstock, bei welchem eine verschieblich geführte Backe durch einen in verschiedene in der Sohlplattenmitte vorgesehene Ausnehmungen einsteckbaren Zapfen einstellbar ist. Bei einem bekannten Schraubstock dieser Art hat man vorgeschlagen, den zur Schnellverspannung benötigten Zapfen in der an sich normalerweise feststehenden Backe lose anzuordnen. Beim Schnellverspannen dieser Backe wurde dann der Zapfen aus dieser Backe von Hand herausgezogen, die Backe in die neue Stellung geschoben und dann der Zapfen wieder eingesteckt. Diese Ausführungsart, welche in ihrer Bedienung umständlich ist, hat den weiteren Nachteil, daß die oft wochenlang in derselben Stellung verbleibende Backe sowie der Zapfen leicht anrosten oder sich infolge Verschmutzung festsetzen.
  • Bei einer anderen Ausführung hat man den zur Schnellverspannung dienenden Zapfen in dem Widerlager der zum Verschieben der beweglichen Backe erforderlichen Spindel derart lose angeordnet, daß der Zapfen beim Schnellverspannen hochgehalten werden muß.
  • Es sind weiter Schnellspann-Maschinenschraubstöcke bekannt, bei welchen die Spindelmutter ein Schwenkstück trägt, welches mit einem Ende sperrklinkenartig in eine Verzahnung der Grundplatte greift. Dieses Schwenkstück ist mitsamt der Spindel-: mutter in einem an der beweglichen Schraubstockbacke befestigten besonderen Gehäuse geführt und kann nur durch Zurückdrehen der Spindel bis zum Endanschlag aus der Sperrverzahnung der Grundplatte ausgeklinkt werden. Diese Bauart ist in der Bedienung umständlich und in der Herstellung verwickelt und teuer. Außerdem eignet sich d'_eselbe nicht zur Aufnahme hoher Drücke, wenn man nicht eine sehr breite und tiefe Verzahnung wählt, was aber entsprechende Vergrößerung der Baubreite bedingt.
  • Durch die Erfindung werden Schnellspann-Maschinenschraubstöcke der erstgenannten Art dadurch verbessert, daß der Zapfen an der Unterseite eines an der Spindelmutter pendelnd aufgehängten Schwenkstückes fest angebracht ist, wobei die Spindel in an sich bekannter Weise an der beweglichen Backe schwenkbar gelagert ist. Hierdurch ergibt sich eine sehr einfache, billig herzustellende Bauart, die besonders auch für gesenkgeschmiedete Schraubstöcke oder solche aus Stahlguß geeignet ist. Die Bedienung dieser Schraubstöcke während des Schnellverspannens ist sehr einfach, da der an dem an der Spindelmutter pendelnd aufgehängten Schwenkstück befestigte Zapfen infolge der Gewichtswirkung stets abwärts gerichtet bleibt und so mit Leichtigkeit ohne besondere Hilfsmittel durch Absenken der Spindel, welche ja in der beweglichen Backe schwenkbar gelagert ist, in die gewünschte Ausnehmung der Sohlplatte hineingleitet.
  • Eine weitere Verbesserung dieses Schraubstockes wird dadurch erreicht, daß das Schwenkstück mit sehr groß bemessener Unterfläche auf der Sohlplatte aufliegt. Hierdurch wird der Zapfen von den sich beim Festspannen und während des Arbeitens ergebenden Drücken zu einem großen Teil entlastet, da diese auch über die groß bemessene Unterfläche des Schwenkstückes auf die Sohlplatte übertragen werden.
  • Die Löcher in der Sohlplatte können senkrecht gerichtet sein, wobei die Druckfläche, das Schwenkstück und die entsprechenden Anlageflächen der Sohlplatte in waagerechter Ebene liegen. Günstiger ist es aber, wenn die Löcher der Sohlplatte und der senkrecht zur Druckfläche des Schwenkstückes gerichtete Zapfen eine geringe Neigung schräg aufwärts zur festen Backe hin besitzen und wenn die Auflageflächen der Sohlplatte und des Schwenkstückes senkrecht zur Achse des Zapfens stehen. Auf diese Weise ergibt sich eine treppenartige Absetzung der Auflageflächen der Sohlplatte, und es wird ein Herausspringen des Zapfens nach oben infolge der beim Festspannen von Werkstücken eintretenden Drücke unter allen Umständen vermieden. Die Neigung der Löcher und der Flächen darf selbstverständlich hierbei nur gering gewählt werden, da im andern Falle das Herausziehen des Zapfens erschwert bzw. verhindert würde.
  • Um die Entlastung des Zapfens von den auftretenden Drücken noch weiter zu verbessern, soll dieser Zapfen nahe dem der beweglichen Schraubstockbacke zugekehrten Ende der Druckfläche angeordnet werden, so daß sich die letztere im wesentlichen nach hinten erstreckt und die auftretenden Drücke auf die entsprechende Anlagefläche der Sohlplatte überträgt.
  • Selbstverständlich können der Feststellzapfen und die entsprechenden Löcher der Sohlplatte auch einen anderen als einen runden Querschnitt erhalten.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i ist ein Aufriß; Fig.2 ist ein Teil eines Grundrisses zu Fig. i ; Fig. 3 zeigt die Mutter mit dem Schwenkstück in einer Ansicht von hinten; Fig. q. ist ein Längsschnitt durch die Mitte des Schraubstockes.
  • Der Schraubstock besteht im wesentlichen aus der Sohlplatte i, einer beweglichen Backe 2 und der hinteren festen Backe 3, die in bekannter Weise um einen senkrechten Zapfen q. schwenkbar ist. Die Spindel 5 besitzt einen kugeligen Kopf 6, der in einer kugelpfannenartigen Ausnehmung 7 der Backe 2 befestigt und durch einen Ring 8 gehalten ist.
  • Die Spindel trägt die als zylindrischer Querbolzen ausgebildete Mutter 9, auf welcher das gabelartige Schwenkstück io angeordnet ist.
  • Dieses Schwenkstück ist in der aus Fig..I ersichtlichen Weise auf der Mutter drehbar, während die Mutter selbst in einer senkrecht hierzu gerichteten Ebene um die Spindel gedreht werden kann.
  • Das Schwenkstück besitzt auf der Unterseite eine ebene Auflagefläche i i, aus welcher nahe dem der Backe :2 zugekehrten Ende ein zylindrischer Zapfen 12 herausragt. Dieser Zapfen ist senkrecht zu der Auflagefläche i i angeordnet (vgl. Winkel a in Fig. i).
  • In der Mitte der Sohlplatte sind eine Reihe dem Zapfen 12 entsprechende zylindrische Bohrungen 13 vorgesehen, die eine geringe Neigung schräg aufwärts in Richtung auf die feste Backe besitzen (vgl. Winkel ß in Fig. 4.). Dementsprechend besitzen die Druckflächen i i und die entsprechenden Auflageflächen 1.4 der Sohlplatte eine geringe Neigung schräg aufwärts in Richtung auf die bewegliche Backe. Um die bewegliche Backe 2 aus der Stellung nach Fig. i in eine andere Stellung zu bringen, wird die Spindel angehoben (Fig. ¢) und dann der Ansatz des Schwenkstückes in die gewünschte Öffnung 13 eingeführt. .
  • Der Erfindungsgedanke ist selbstverständlich bei beliebiger Ausbildung der Schraubstockbacke und der Führung derselben anwendbar.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: i. Schnellspann-Maschinenschraubstock, bei welchem eine verschieblich geführte Backe durch einen in verschiedene in der Sohlplattenmitte vorgesehene Ausnehmungen einsteckbaren Zapfen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen an der Unterseite eines an der Spindelmutter pendelnd aufgehängten Schwenkstückes fest angebracht ist, wobei die Spindel in an sich bekannter Weise an der beweglichen Backe schwenkbar gelagert ist.
  2. 2. Schnellspann-Maschinenschraubstock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkstück (io) mit sehr groß bemessener Unterfläche auf der Sohlplatte aufliegt.
  3. 3. Schnellspann-Maschinenschraubstock nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (i3) der Sohlplatte und der senkrecht zur Druckfläche (ii) des Schwenkstückes (io) gerichtete Zapfen (i2) eine geringe Neigung schräg aufwärts zur festen Backe hin besitzen und daß die Auflageflächen (i4) der Sohlplatte und des Schwenkstückes senkrecht zur Achse des Zapfens (ia) stehen. q.. Schnellspann-Maschinenschraubstock nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (i2) nahe dem der beweglichen Schraubstockbacke (2) zugekehrten Ende der Druckfläche (ii) angeordnet ist.
DE1936B0172398 1936-01-03 1936-01-03 Schnellspann-Maschinenschraubstock Expired DE687784C (de)

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DE (1) DE687784C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040467B (de) * 1954-08-12 1958-10-02 Hilma G M B H Maschf Oberdruck-Parallelschraubstock
DE1292099B (de) * 1964-03-11 1969-04-03 Felice Amedio Paul De Schraubstock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040467B (de) * 1954-08-12 1958-10-02 Hilma G M B H Maschf Oberdruck-Parallelschraubstock
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