Die Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Prüfen von gleichartigen gedruckten Schaltungskarten auf Fehler
nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs und eine Vorrichtung
zum Durchführen des Verfahrens.
Gedruckte Schaltungskarten müssen vor dem Bestücken auf
Fehler des Schaltungsmusters hin geprüft werden.
Aus der US 41 85 298 ist eine Vorrichtung bekannt,
bei der zwei Schaltungskarten auf einen in X- und Y-Rich
tung beweglichen Tisch aufgelegt und von jeweils einer
Kamera abgetastet werden. Die von den Kameras erzeugten
Bilder werden miteinander verglichen, festgestellte
Abweichungen werden angezeigt.
Das vorbekannte Verfahren hat den Nachteil, daß die
beiden miteinander zu vergleichenden Schaltungskarten exakt
übereinstimmend relativ zu der zugehörigen Kamera aus
gerichtet sein müssen. Eine derartige übereinstimmende
Ausrichtung ist jedoch praktisch unmöglich, was insbe
sondere dann zu erheblichen Fehlern bei dem Prüfvorgang
führt, wenn das zu prüfende Schaltungsmuster auf den
Schaltungskarten sehr fein ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Prüfen von gedruckten Schaltungs
karten auf Fehler anzugeben, das einen zuverlässigen
Vergleich auch dann gewährleistet, wenn die zu verglei
chenden Schaltungskarten nicht genau miteinander ausgerich
tet sind. Außerdem soll eine Vorrichtung zum
Durchführen des Verfahrens geschaffen werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren
gelöst, wie es im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
angegeben ist. Im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 5
werden die Merkmale einer Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
angegeben. Die auf Anspruch 1 bzw. Anspruch 5
zurückbezogenen Ansprüche geben vorteilhafte Ausgestal
tungen des Verfahrens bzw. der Vorrichtung nach der
Erfindung an.
Die Erfindung wird
anhand einer Zeichnung erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine schematische perspektivische An
sicht, die eine mechanische Vorrichtung
einer Ausführungsform nach der vorlie
genden Erfindung wiedergibt;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, die den
Vorgang des Abtastens der gedruckten
Schaltungskarten verdeutlicht;
Fig. 3 eine Darstellung einer nach dem vorge
schlagenen Verfahren geprüften gedruck
ten Schaltungskarte;
Fig. 4 eine Darstellung, die verdeutlicht, wie
die von der Kamera nacheinander abgeta
steten Streifen der gedruckten Schaltungs
karten einander überlappen;
Fig. 5 ein Blockschaltbild, welches die Vor
richtung nach der Erfindung verdeut
licht;
Fig. 6 eine erläuternde Darstellung, die den
Speicherraum für die in Fig. 5 gezeig
ten Speicher verdeutlicht;
Fig. 7 eine Darstellung, die das Prinzip des
Lesens der Markierungen zum Erkennen
einer Fehlausrichtung wiedergibt;
Fig. 8 ein Blockschaltbild des Schaltkreises
zum Lesen der Markierungen und zum Er
mitteln des Betrages der Fehlausrich
tung;
Fig. 9 ein Blockschaltbild, das die Einzelhei
ten des Schaltungsaufbaus zum Erkennen
der Fehlausrichtungen der Markierungen
wiedergibt;
Fig. 10 eine Darstellung, aus der die Abweichung
der kreisförmigen Markierungen von den
Bezugskoordinaten deutlich wird;
Fig. 11 eine Darstellung der Anordnung der
Bilddaten relativ zu den absoluten Koor
dinaten;
Fig. 12A-12E Verfahren zum Ausrichten der Bilddaten
miteinander;
Fig. 13A und 13B zur Erläuterung dienende Darstellungen
der Abtastlinien, aus denen der Wechsel
der Bildpunkte deutlich wird;
Fig. 14 eine Darstellung der Verschiebung der
vorangehend erfaßten Bilddaten in bezug
auf die jeweils erfaßten Bilddaten;
Fig. 15 ein Blockdiagramm eines Teiles der in
Fig. 5 gezeigten Schaltungsanordnung;
Fig. 16A und 16B Blockdiagramme von Einzelheiten der in
Fig. 15 dargestellten Schaltungsanord
nung;
Fig. 17 ein Blockdiagramm, das die Steuerung der
Daten verdeutlicht;
Fig. 18A und 18B Darstellungen, die die Art und Weise der
Ausrichtung der Bilddaten verdeutlichen;
Fig. 19A-19D beispielhafte Darstellungen eines Ver
fahrens zum Erkennen von Fehlern, und
Fig. 20A-20D beispielhafte Wiedergaben von Fehlermu
stern.
Fig. 1 gibt eine schematische perspektivische Ansicht
der Vorrichtung wieder und zeigt einen Rahmen 1, der
ein zweidimensionales, rechteckiges Koordinatensystem
X-Y definiert. Ein Paar von Führungsschienen 3, die
sich in Richtung der Y-Achse erstrecken, sind auf dem
Rahmen 1 befestigt. Ein die gedruckten Schaltungskarten
tragender Tisch 5 wird entlang der Führungsschienen 3
mittels einer Spindelstange 7 a, die von einer Tischan
triebseinheit 7 in Drehung versetzt wird, hin- und
herbewegt.
Ein Bildaufnahmeblock 11 ist oberhalb der Führungs
schienen 3 in X-Richtung ausgerichtet oberhalb der Füh
rungsschienen 3 angeordnet zum Gewinnen von Bildern der
gedruckten Schaltungskarten, die auf dem Tisch 5 aufliegen.
Der Bildaufnahmeblock 11 wird von einer Antriebsein
heit, etwa einem Pneumatikzylinder, in Richtung der X-
Achse hin- und herbewegt.
Eine Markierungseinheit 15 zum Markieren der gedruckten
Schaltungskarten 9, beispielsweise mit Tinte, ist benachbart
zu dem Bildaufnahmeblock 11 vorgesehen. Wenn der Tisch
5 in Richtung der Y-Achse bewegt wird, wird ein Motor
17 der Markierungseinheit 15 betrieben, um die Position
des Markierungskopfes 15 zu steuern, der mittels eines
Spannriemens entlang der Führungsstange 21 gleitet, um
die gedruckten Schaltungskarten 9 an den ermittelten Stel
len als fehlerhaft zu markieren.
Weiter ist eine Tragschiene 25 auf dem Rahmen 1 befe
stigt, die sich in Richtung der Y-Achse über die Kanten
des Rahmens 1 hinaus erstreckt. Diese Tragschiene 25
ist dazu eingerichtet, jeweils eine Seite eines aus
zwei Systemen bestehenden Transportmittels 27, 29 für
die gedruckten Schaltungskarten sanft zu führen, die durch
entsprechende Antriebsmittel in Richtung der Y-Achse
hin- und herbewegt werden.
Das Transportmittel 27 zum Zuführen der gedruckten
Schaltungskarten weist einen Saugröhrenrahmen 27 a an
seinem unteren Abschnitt zum automatischen Zuführen von
ungeprüften gedruckten Schaltungskarten 9 a auf eine obere
Oberfläche des Tisches 5 auf. Die Transportmittel 29
zum Abführen gedruckter Schaltungskarten, das unterhalb des
Transportmittels 27 zum Zuführen der gedruckten
Schaltungskarten angeordnet ist, weist an seinem unteren
Abschnitt einen weiteren Saugröhrenrahmen 29 a auf zum
Abführen der gedruckten Schaltungskarten von dem Tisch 5
und zum automatischen Transportieren der gedruckten
Schaltungskarten in Richtung der Y-Achse, um diese in einem
vorgegebenen Abschnitt abzulegen.
Eine Halterungseinheit für die gedruckten Schaltungskarten
ist benachbart zu dem einen Ende des Rahmens der Y-
Richtung zur Halterung der gedruckten Schaltungskarten
vorgesehen. Die Halterungseinheit 31 für die gedruckten
Schaltungskarten wird durch einen offenen oberen Bühnenab
schnitt und einen unteren, vertikal in zwei Behälter 33
und 35 unterhalb des oberen Bühnenabschnitts aufgeteil
ten unteren Bühnenabschnitt gebildet. Eine Kassetten
einheit für die gedruckten Schaltungskarten ist mit Posi
tionierstiften und verschiedenen Sensoren versehen an
dem offenen oberen Bühnenabschnitt der Halterungsein
heit 31 versehen, um ungeprüfte, miteinander ausgerich
tete und übereinanderliegende gedruckte Schaltungskarten
9 a zu halten. Der Behälter 33 ist mit einer mit einem
Handgriff versehenen Kassette bestückt, die von der
Kassetteneinheit 37 aufgenommen wird und in der X-
Richtung entnommen werden kann. Entsprechend ist der
andere Behälter 35 mit einer mit einem Handgriff ver
sehenen Kassette 41 bestückt, die von der Kassettenein
heit 37 aufgenommen und in der Richtung der X-Achse aus
dieser entnommen werden kann. Die Kassetten 39 bis 41
dienen zur Aufnahme der geprüften gedruckten Schaltungskar
ten 9 b bzw. 9 c.
Die ganze Halterungseinheit 31 zur Aufnahme der ge
druckten Schaltungskarten wird in Abhängigkeit von vorgege
benen Steuersignalen vertikal geführt. Bei Speisen
eines umkehrbaren Motors 43 mit Antriebssignalen wird
eine mit dem Motor 43 verbundene Antriebswelle 45 in
Drehung versetzt, so daß die Kassetteneinheit 31 ent
lang eines Paares von Führungsstangen 47 nach oben oder
nach unten bewegt wird. Es ist zu beachten, daß der
Mechanismus zum Übertragen der Antriebskraft und der
gleichen in seinen Einzelheiten in Fig. 1 nicht ge
zeigt wird. Die Halterungseinheit 31 ist über Rollen
mit einer herabhängenden Masse gekoppelt, deren Gewicht
dem der Halterungseinheit 31 entspricht, wodurch die
Kassette 31 ausbalanciert durch eine kleine Antriebs
kraft vertikal bewegt werden kann.
Die Halterungseinheit 31 wird verriegelt zusammenwir
kend mit den vorerwähnten Transportmitteln 27, 29 zum
Zu- bzw. Abführen der gedruckten Schaltungskarten geführt.
Beispielsweise wird die Halterungseinheit 31 nach oben
geführt, wenn das Transportmittel 27 zum Zuführen über
die Halterungseinheit 31 bewegt wird. Wenn dagegen das
Transportmittel 29 zum Abführen der gedruckten Schaltungs
karten in Richtung auf die Halterungseinheit 31 bewegt
wird, wird diese nach oben bewegt, um das Transportmit
tel 29 entweder in dem Behälter 33 oder in dem Behälter
35 aufzunehmen.
Die Halterungseinheit 31 ist mit einem Ozonerzeuger 49
entlang des seitlichen Abschnitts der oberen Kassetten
einheit 37, die die einander überlappenden, ungeprüften
gedruckten Schaltungskarten aufnimmt, versehen. Dieser
Ozonerzeuger 49 erzeugt Ionen und injiziert Ozon in
Richtung auf die gedruckten Schaltungskarten 9 a, wenn die
oberste der übereinanderliegenden gedruckten Schaltungskar
ten von dem Transportmittel 27 zum Zuführen abgehoben
wird, um ein elektrostatisches Anhaften der gedruckten
Schaltungskarten 9 a zu verhindern.
Das ganze in Fig. 1 gezeigte mechanische System wird
von einem Gehäuse abgedeckt, das es vor Staub schützt
und gegenüber einfallendem Licht abblockt. Dieses Ge
häuse kann im Bereich der Kassettenaufnahmeeinheit 31
teilweise geöffnet sein.
Fig. 2 erläutert das Abtasten der gedruckten Schal
tung. Die abzutastende gedruckte Schaltungskarte wird mit
tels eines Paares von Stiften 93, die auf dem Tisch 5
angeordnet sind, ungefähr positioniert. Der Tisch 5
wird in Richtung der Y-Achse hin- und herbewegt. Ein
integrierter Bildaufnahmeblock 11 führt die Bildgewin
nung eines vorgegebenen Bereiches der gedruckten
Schaltungskarte 9 durch, auf der ein Schaltungsmuster vorhanden
ist. Der Bildaufnahmeblock 11 weist acht CCD- (charge
couple device) Kameras 202 auf, die bildbildende Linsen
L in ihren unteren Abschnitten und jeweils eindimensio
nale CCD-Bildsensoren von 2048 Bits aufweisen. Die
eindimensionalen CCD-Bildsensoren sind dazu eingerich
tet, die gedruckten Schaltungskarten in Richtung der X-
Achse abzutasten.
Die acht CCD-Kameras 202 sind in der Vorrichtung als
Kanäle CH 0 bis CH 7 aufeinanderfolgend in der X-Achse
angeordnet, sie sind voneinander unabhängig einschließ
lich der mit den CCD-Kameras gekoppelten Schaltkreisen.
Die Kameras 202 der jeweiligen Kanäle sind dazu einge
richtet, eine Prüfzone 204 der gedruckten Schaltungskarten
in Richtung der X-Achse, d. h. in der Hauptabtastrich
tung über eine Breite von etwa 32 mm abzutasten. Die
Nebenabtastrichtung entspricht der Richtung der Y-
Achse. Der Tisch 5 wird in Richtung der negativen Y-
Achse bewegt. Am Endpunkt wird der Bildaufnahmeblock 11
schrittweise um 32 mm in die X-Achse verschoben. Der
Tisch 5 wird sodann in Richtung der positiven Y-Achse
bewegt, wodurch die ganze Prüfzone 204 einer Bildgewin
nung unterzogen wird, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
Es ist zu beachten, daß die Größe der Prüfzone 204 bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 500 mm × 500 mm
beträgt.
Die gedruckte Schaltungskarte 9 ist zuvor mit einem Paar
von Positionier- oder Registriermarkierungen 206 a,
206 b, 206 c und 206 d auf beiden Seiten der Prüfzone 204
in Richtung der X-Achse versehen. Diese Markierungen
206 a bis 206 d sind bei dem Herstellen der gedruckten
Schaltungskarte unter Verwendung von CAD (computer aided
design) und durch einen Ätzprozeß erstellt worden.
Sie sind so ausgebildet, daß sie in einer gleichblei
benden räumlichen Anordnung zu dem Schaltungsmuster und zu
den Positionierungslöchern 193 stehen. Jede der Markie
rungen 206 a bis 206 d hat die Form eines Kreises mit
einem Durchmesser von 3 mm. Diese kreisförmigen Markie
rungen 206 a bis 206 d dienen zur exakten Erkennung einer
Fehlausrichtung zwischen einer zuvor auf dem Tisch 5
ausgerichteten gedruckten Schaltungskarte und einer nach
folgend auf diesen aufgelegten Schaltungskarte.
Fig. 2 zeigt, daß die Markierung 206 a innerhalb des
Bereiches des Kanals CH 0 der Kamera 202 und die Markie
rung 206 b innerhalb des Bereiches des Kanals CH 7 der
Kamera 202 ist. Die Bewegung des Tisches 5 in Richtung
der negativen Y-Achse mit einer vorgegebenen Geschwin
digkeit wird die Markierung 206 a von dem Kanal CH 0
gelesen, während die Markierung 206 b gleichzeitig von
dem Kanal CH 7 gelesen wird. Beide Markierungen 206 a und
206 b werden so von den Kanälen CH 0 und CH 7 gelesen,
wodurch die Beträge der Fehlausrichtung von Bezugskoor
dinaten gefunden werden, die durch das Prüfsystem er
kannt werden, d. h. die Bezugspositionen für die Markie
rungen 206 a und 206 b.
Die Prüfzone 204 wird sodann von den acht Kanälen CH 0
bis CH 7 der CCD-Kamera 202 abgetastet. Es werden also
acht Streifen 208 von ungefähr 32 mm gleichzeitig einer
Prüfung unterzogen, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
Wenn die Bewegung des Tisches in Richtung der negativen
Y-Achse gestoppt wird, wird der ganze Bildaufnahmeblock
11 um den Abstand p, also 32 mm in Richtung der X-Achse
versetzt. In einem solchen versetzten Zustand liegt die
Markierung 206 c in einer Position in dem Bereich der
CCD-Kamera 202 des Kanals CH 0 und die Markierung 206 d
in dem Bereich der CCD-Kamera 202 des Kanals CH 7. Bei
Bewegung des Tisches 5 in Richtung der Y-Achse mit
einer bestimmten Geschwindigkeit wird die Markierung
206 c von dem Kanal CH 0 gelesen, während die Markierung
206 d gleichzeitig von dem Kanal CH 7 gelesen wird. Auch
bei einer derartigen Rückwärtsbewegung werden die Be
träge der Fehlausrichtung von den in dem Prüfsystem
definierten Bezugskoordinaten gefunden auf der Basis
des Lesens der Markierungen, bevor die Prüfzone 204 in
den Bereich der jeweiligen Kanäle kommt, wie dies bei
der Vorwärtsbewegung geschieht.
Bei der Rückwärtsbewegung wird die Prüfzone 204 durch
die acht Kanäle CH 0 bis CH 7 abgetastet, eine Bildgewin
nung der Streifen 210 von etwa 32 mm Breite zum Ausfül
len der Abstände zwischen den vorerwähnten acht Strei
fen 208 unterzogen zu werden.
Die ganze Prüfzone 204 wird also in sechzehn Streifen
unterteilt, die jeweils unabhängig voneinander abgeta
stet werden. Die Prüfzone 204 ist in Fig. 3 zur Ver
deutlichung der Darstellung schraffiert dargestellt.
Die Streifen 210 oder 208 sind in derselben Richtung
entsprechend der Y-Achse einer Richtung schraffiert.
Die Schraffurrichtungen geben nicht die Abtastlinien
an, die Abtastlinien sind vielmehr in Richtung entlang
der Anordnung der CCD-Kameras, d. h. senkrecht zu der Y-
Achse. Die Größe der Bildpunkte beträgt 16 µm × 16 µm
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel.
Obwohl die jeweiligen Kanäle CH 0 bis CH 7 in der voran
gehenden Beschreibung angegeben worden sind, als wenn
diese über eine Breite 32 mm abtasten, beträgt die
tatsächliche Abtastbreite 32,768 mm, wie dies in Fig.
4 schematisch dargestellt ist. Benachbarte Kanäle 208
und 210 überlappen einander jeweils um 0,768 mm, die in
der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung abgetastet werden,
um zu vermeiden, daß die Befestigungsgenauigkeit der
eindimensionalen CCD-Bildsensoren, die in den CCD-Kame
ras 202 angeordnet sind und die Justiergenauigkeit des
ganzen optischen Systems einschließlich der Bildsenso
ren absolut exakt ausbilden zu müssen.
Die gedruckten Schaltungskarten sind, wie Fig. 2 zeigt,
mit zwei weiteren Markierungen 206 c und 206 d zum Erken
nen der Beträge der Fehlausrichtung durch bei der Rück
wärtsbewegung versehen, um eine Ungenauigkeit bei dem
Versetzen des Bildaufnahmeblocks 11 zu kompensieren.
Wenn die Versetzgenauigkeit sehr hoch ist, sind die
vorerwähnten Markierungen 206 c und 206 d nicht erforder
lich, da die Beträge der Fehlregistrierung ausreichend
gut erkannt werden kann durch Lesen lediglich der Mar
kierungen 206 a und 206 b bei der Vorwärtsbewegung.
Fig. 5 zeigt ein schematisches Blockdiagramm der Vor
richtung zur Prüfung gedruckter Schaltungskarten auf Mu
sterfehler. Ein mit einer gestrichelten Linie umgebener
Schaltungsblock 212 weist eine CCD-Kamera 202 auf, die
mit acht Kanälen versehen ist. Der Schaltungsblock 202
ist bezüglich der beiden durch Vergleich zu prüfenden
gedruckten Schaltungskarten dazu eingerichtet, Daten von
entsprechenden Bildpunkten in zwei Kanäle bei Vor
wärts- und Rückwärtsabtastung zu vergleichen, wobei
sich bei diesem Vergleich ergebende Abweichungen ausge
geben werden.
Ein Fehlausrichtungserkennungskreis 214 ist mit dem
Schaltungsblock 212 der Kanäle CH 0 und CH 7 verbunden,
um das Ausmaß einer Fehlausrichtung der jeweiligen
gedruckten Schaltungskarten von den in dem System definier
ten Bezugskoordinaten festzustellen.
Ein Taktsignalgenerator 216 versorgt die den Schal
tungsblock 212 bildenden Schaltkreise und den Fehlaus
richtungserkennungskreis 214 mit Taktimpulsen und den
erforderlichen Zeitsignalen.
Ein Systemrechner 218 steuert den Schaltungsblock 212
für acht Kanäle. Der Systemrechner 218 leitet die Er
kennungsdaten des Fehlausrichtungserkennungskreises 214
auf zur Berücksichtigung der Beträge der Fehlausrich
tung der beiden gedruckten Schaltungskarten zueinander und
liefert das Rechenergebnis an den Schaltungsblock
212. Auf der Basis dieser Ergebnisdaten werden die
Bilddaten der beiden gedruckten Schaltungskarten miteinan
der verglichen, wobei der Systemrechner 218 auf diesem
Vergleich beruhende Fehlerdaten erkennt. Der System
rechner 218 gibt Markierungsadressen entsprechend den
Fehlerstellen an die in Fig. 1 gezeigte Markierungs
einheit 15 aus, die wiederum eine Markierung auf der
gerade geprüften gedruckten Schaltungskarte anbringt.
In dem Schaltungsblock 212 wird die einen eindimensio
nalen Bildsensor von 2048 Bits beinhaltende CCD-Kamera
202 von einem CCD-Steuerkreis 220 gesteuert, um seriell
analoge Bildsignale auszugeben, die in der CCD-Kamera
202 verstärkt und einem Analog/Digital-Wandler 222 ein
gegeben werden. Der A/D-Wandler 222 wandelt die analo
gen Bildsignale in digitale Bildsignale von beispiels
weise sechs Bits um, die sodann einem Binär-Umsetzer
224 zugeführt werden. Der Binär-Umsetzer 224 erzeugt
auf der Basis der vorgenannten digitalen Signale binäre
Signale "1" und "0" entsprechend der Helligkeit der
Bildpunkte. Die Genauigkeit der Binärsignale wird durch
eine zweistufige Binärumsetzung verbessert. In der er
sten Stufe werden eine hohe Schwelle und eine tiefe
Schwelle bezüglich der vorerwähnten 6-Bit Digitalsi
gnale gesetzt, wobei die die hohe Schwelle übersteigen
den Signale als "1" und unterhalb der unteren Schwelle
liegende Signale als "0" gesetzt werden. Bezüglich der
Signale zwischen den beiden Schwellen werden die Ent
scheidungen zwischen "1" und "0" aufgrund des folgenden
Fließverfahrens unter Verwendung eines zweidimensiona
len Abstandfilters von 5 × 5 durch Setzen einer Zwi
schenschwelle und einer fließenden Schwelle gesetzt.
Die durch dieses Verfahren gewonnenen genauen Binärsi
gnale werden einer Glättung unterzogen, um Quantisie
rungsfehler zu beseitigen. Beispielsweise wird ein Si
gnalfeld von 3 × 3 einer 1-Bit Korrektur unterzogen. Da
die meisten Schaltungsmuster von gedruckten Verdrahtungs
karten linear gebildet sind in der vertikalen und in
der horizontalen Richtung, dient eine solche Glättung
der Reduzierung der Wahrscheinlichkeit einer Fehl
übereinstimmung bei der nachfolgend durchgeführten Da
tenanpassung. Die in dem Binär-Umsetzer 224 gewonnenen
Binärsignale werden einem Datenverdichtungskreis 226
zugeführt. Es ist zu beachten, daß die Binärsignale von
dem Binär-Umsetzer 224 der Kanäle CH 0 und CH 7 dem Fehl
ausrichtungserkennungskreis 214 zugeführt werden kön
nen.
Der Datenverdichtungskreis 226 führt eine Datenverdich
tung der binären Bildsignale durch Verwendung eines
Lauflängen-Kodierverfahrens durch. Da die Länge einer
Abtastzeile höchstens 2048 Punkte beträgt, kann die Ab
tastzeile ausgedrückt werden durch eine Datenlänge von
12 Bits. Um die Lauflänge zu behandeln, wird ein 4-Bit-
Slicesystem verwendet als Zähler, und ein Übertrag wird
verwendet für die Anschlüsse. Da der Basisabschnitt
viel weiter ist als der Musterabschnitt als typisches
Kennzeichen der gedruckten Schaltungskarten, wird die
Lauflänge als variable Länge, nicht aber als vorgegebe
ne Länge gewählt.
Die in dem Datenverdichtungskreis 226 verdichteten bi
nären Bilddaten werden in einem Speicher 230 gespei
chert, der von einem Speichersteuerkreis 228 gesteuert
wird. Der Speicher 230 wird beispielsweise von dynami
schen Speicherelementen gebildet, in dem ein Adreßbe
reich kreisförmig aufgebaut ist bezüglich der gespei
cherten Daten, wie es in Fig. 6 schematisch darge
stellt ist. Den Streifen 208 (Fig. 3) entsprechende
Bilddaten werden in Adressen A 1 bis A 2 und den Streifen
210 entsprechende Bilddaten in Adressen A 3 bis A 4 ge
speichert.
Speicherdaten 208 m und 210 m in dem Speicher 230 werden
ausgelesen, wenn eine nachfolgende gedruckte Schaltungskar
te abgetastet wird. Wenn der Binär-Umsetzer 224 (Fig.
5) sich auf die nachfolgende gedruckte Schaltungskarte
beziehende Binärsignale ausgibt, erkennt der Fehlaus
richterkennungskreis 214 eine Fehlausrichtung dieser
gedruckten Schaltungskarte in bezug auf die Bezugskoordina
ten des Systems, wodurch die Erkennungsdaten in den
Rechner 218 eingegeben werden. Gleichzeitig mit der
Eingabe dieser Daten wird die relative Fehlausrichtung
gegenüber der vorherigen Schaltungskarte berücksichtigt, um
den Betrag der Fehlausrichtung der vorangehenden ge
druckten Schaltungskarte in bezug auf die jeweils gedruckte
Schaltungskarte zu ermitteln, d. h. auf der Grundlage der
Position der jeweiligen gedruckten Schaltungskarte. Die
derart ermittelten Daten des Betrages der Fehlausrich
tung werden in einen Bilddaten-Angleichsteuerkreis 234
eingegeben.
Wenn eine Prüfzone 204 einer nachfolgenden gedruckten
Schaltungskarte etwa in dem Bereich der CCD-Kamera 202 ist,
liefert der Bilddaten-Angleichsteuerkreis 234 Steuer
signale an den Speichersteuerkreis 228 auf der Grund
lage der Daten des Betrages der Fehlausrichtung, wo
durch das Lesen des Speichers 230 gesteuert wird. Die
Steuerung wird mit anderen Worten durchgeführt durch
die Steuersignale in bezug auf eine Bezugslesezeit
schneller oder langsamer.
Aus den aus dem Speicher 230 ausgelesenen verdichteten
Daten werden die ursprünglichen Bilddaten durch den
Datenexpanderkreis 232 wiedergewonnen. Die wiedergewon
nenen Bilddaten werden in den Bilddaten-Angleichsteuer
kreis 234 eingegeben, der wiederum die Angleichung der
Bilddaten in Einheiten der Abtastlinien und der Abtast
zeilen auf der Basis der vorerwähnten Daten des Betra
ges der Fehlausrichtung steuert.
Ein Exclusiv-Oder-Schaltkreis 236 vergleicht die Aus
gangssignale des Binär-Umsetzers 224 und die Bilddaten
des Bilddaten-Angleichsteuerkreises 234 in Einheiten
der Bildpunktdaten. Die beiden miteinander zu verglei
chenden Bildpunktdaten entsprechen daher als Ergebnis
der Steuerung durch den Angleichsteuerkreis 234 ent
sprechenden Bildpunkten auf beiden gedruckten Schaltungs
karten. Eine räumliche Fehlausrichtung der beiden ge
druckten Schaltungskarten wird nämlich durch den Ausgleich
steuerkreis 234 kompensiert. Der Exclusiv-Oder-Schalt
kreis 236 gibt ein "0"-Signal aus, wenn beide Bild
punktdaten miteinander übereinstimmen und ein "1", wenn
die beiden Signale unterschiedlich voneinander sind,
die ausgegebenen Signale werden seriell in einen Feh
lererkennungskreis einer nächten Stufe eingegeben.
Der Fehlererkennungskreis 238 erkennt Musterfehler
durch Anwendung der vorbeschriebenen Fehleranalyse-
Logiken, durch die Fehlersignale ausgegeben werden, die
eine Information über die Koordinaten der Bildpunkte
oder Bildpunktgruppen enthalten, die in den Rechner 218
eingegeben wird. Die Fehlersignale werden von dem Rech
ner 218 ausgegeben, wenn der Tisch rückwärts bewegt
wird. Sie werden weiter mit bei dem rückwärtigen Abta
sten entdeckten Fehlersignalen zusammengesetzt, wodurch
ein Markierungssteuersignal an die Markierungseinheit
15 (Fig. 1) ausgegeben wird, um eine Markierung der
als fehlerhaft erkannten Stelle auf der gedruckten
Schaltungskarte selbst aufzubringen, beispielsweise mit
einer Tinte.
Die den jeweiligen gedruckten Schaltungskarten betreffenden
Bilddaten werden in dem Speicher 230 gespeichert. Wenn
die die vorangehende gedruckte Schaltungskarte betreffenden
Bilddaten 208 m und 210 m gelesen werden, werden die
nachfolgenden Bilddaten in Speicherzonen eingeschrie
ben, bei denen das Lesen abgeschlossen ist. So werden,
wie Fig. 6 zeigt, beispielsweise nachfolgende Bildda
ten unter Adressen B 1 bis B 2 und B 3 bis B 4 als Ersatz
für die vorangehenden Bilddaten eingeschrieben. Es ist
daher ausreichend, wenn der Speicher 230 für die acht
Kanäle eine Speicherkapazität zum Speichern der Bildda
ten einer gedruckten Schaltungskarte aufweist. Da die zu
speichernden Daten weiter einer Datenverdichtung unter
zogen werden, wird die Kapazität auf etwa 1/100 gegen
über dem Speicher der Bilddaten in Bildpunkteinheiten
reduziert. Die Schaltkreise 226 und 232 bestehen im
wesentlichen aus Zählkreisen und wenigen Steuerkreisen
und können kostengünstig erstellt werden, während die
Kapazität des Speichers 230 bemerkenswert klein ist.
Der Einsatz von teueren Speicherelementen ist mit ande
ren Worten nicht erforderlich, was zu einer Kostenredu
zierung und einem kompakten Schaltungsaufbau führt.
Fig. 7 zeigt das Prinzip des Lesens einer kreisförmi
gen Markierung 206 zum Erkennen einer Fehlausrichtung.
Fig. 8 zeigt ein Blockschaltdiagramm zum Feststellen
der Beträge der Fehlausrichtung Δ x und Δ y. In Fig. 7
wird ein Bezugspunkt 0 0 (X 0, Y 0) bestimmt in bezug auf
die absoluten Koordinaten X-Y derart, daß eine quadra
tische Fläche 102 um den Bezugspunkt 0 O definiert wird
durch Koordinaten (X 1, Y 1), (X 1, Y 2), (X 2, Y 2) und (X 2,
Y 1). Die kreisförmige Markierung 206 ist dabei immer in
der quadratischen Zone 102 angeordnet. Das Bezugszei
chen 103 gibt einen gedachten Kreis um den Bezugspunkt
0 0 an, der im Durchmesser der kreisförmigen Markierung
206 entspricht und zur Illustration des Prinzips darge
stellt ist. Dieser gedachte Kreis 103 zeigt die Posi
tion, in der die kreisförmige Markierung 206 ursprüng
lich angeordnet war. Wenn der Mittelpunkt 0 m der kreis
förmigen Markierung 206 von dem Mittelpunkt 0 0 des
gedachten Kreises 103 um Δ x in Richtung der X-Achse
und um Δ y in Richtung der Y-Achse abweicht, steht der
Betrag Δ x der Abweichung in einem bestimmten Verhält
nis zu der Fläche S(x) eines Gebietes, die durch eine
symmetrische Bezugslinie 103 x und eine symmetrische
Linie 206 x der kreisförmigen Markierung definiert ist.
Andererseits steht der Betrag Δ y in einem bestimmten
Verhältnis zu dem Gebiet S(y) einer Fläche, die durch
eine symmetrische Bezugslinie 103 y in eine symmetrische
Linie 206 y der kreisförmigen Markierung 206 definiert
ist. Die Werte Δ x und Δ y können daher durch Bestimmen
der Flächen S(x) und S(y) eindeutig bestimmt werden.
In Fig. 8 gibt das Bezugszeichen 104 eine zur Bildauf
nahme dienende CCD-Kamera an, die das Objekt in Rich
tung der X-Achse abtastet. Das Abtasten in Richtung der
Y-Achse wird durchgeführt durch Bewegung des aufzuneh
menden Objekts in Richtung der negativen Y-Achse. Der
Ausgang von der CCD-Kamera 104 wird durch einen Analog/
Digital-Wandler 122 gewandelt und in einem Binärumset
zer 124 in binäre Werte umgesetzt, um in einen mit zwei
Eingängen versehenen UND-Schaltkreis 126 eingegeben zu
werden. Der UND-Schaltkreis 126 empfängt Zonensteuer
signale an seinem anderen Eingang, so daß er nur akti
viert ist, wenn das Abtasten innerhalb der quadrati
schen Zone 102 durchgeführt wird. Der Binärumsetzer 124
gibt für den Hintergrund binäre Bildsignale von "0" aus
und "1" für die kreisförmige Markierung 206. Ein X-
Achsen-Vorwärts/Rückwärts-Zähler 128 und ein Y-Achsen-
Vorwärts/Rückwärts-Zähler 103 zählen unabhängig von
einander die binären Bildpunktsignale von "1", die die
kreisförmige Markierung 206 betreffen.
Ein Vorwärts/Rückwärts-Schaltzeitsignalgenerator 132
gibt Vorwärts/Rückwärts-Schaltsignale an den X-Achsen-
Vorwärts/Rückwärts-Zähler 128 zu Zeitpunkten, die der
Position der symmetrischen Bezugslinie 103 x des gedach
ten Kreises entsprechen, wie dies in Fig. 14 gezeigt
ist, beispielsweise X = X 0. Das Vorwärts/Rückwärts-
Schalten wird durchgeführt durch Abtasten in Richtung
der X-Achse. Die auf der linken Seite der symmetrischen
Bezugslinie 103 x gezählten Werte werden genau ausgegli
chen mit den Zählwerten auf der rechten Seite der ge
strichelten Linie 103 x′, die nach rechts von der symme
trischen Linie 206 x um den Betrag Δ x abweicht. Im
Ergebnis wird ein integrierter Zählwert erreicht, der
dem doppelten der Fläche S(x) entspricht an dem Vor
wärts/Rückwärts-Zähler 128 bei Beendigung des Abtastens
der quadratischen Zone 102.
Der Vorwärts/Rückwärts-Schalttaktsignalgenerator 134
gibt Vorwärts/Rückwärts-Schaltsignale an den Y-Achsen-
Vorwärts/Rückwärts-Zähler 130 zu Zeitpunkten, die der
symmetrischen Bezugslinie 103 y des gedachten Kreises
103 entsprechen, wie Fig. 14 zeigt, d. h. Y = Y 0. Ein
solches Vorwärts/Rückwärts-Schalten wird nur einmal bei
dem Abtasten in der Y-Richtung durchgeführt. Die Zähl
werte werden daher bei dem Abtasten in Richtung der X-
Achse integriert, während die integrierten Zählwerte
auf der oberen Seite der gestrichelten Linie 103 y′, die
nach oben um Δ y von der symmetrischen Linie 206 y ab
weicht, exakt mit den integrierten Zählwerten auf der
unteren Seite unterhalb der symmetrischen Bezugslinie
103 y ausgeglichen werden. Im Ergebnis wird ein inte
grierter Zählwert erreicht, der dem Doppelten der Zone
S(y) entspricht in dem Vorwärts/Rückwärts-Zähler 130
der Y-Achse bei Beendigung des Abtastens der quadrati
schen Zone 102.
Da die Fläche der kreisförmigen Markierung 206 zunächst
leer ist, werden die Flächen S(x) und S(y) durch Mittel
136 auf der Grundlage der vorerwähnten integrierten
Zählwerte ermittelt, wodurch die Fehlausrichtungsbeträ
ge Δ x und Δ y gefunden werden. Die Mittel 136 können
gebildet ein durch die vorgegebenen Arbeitsprogramme
oder durch eine ROM-Tabelle von integrierten Daten in
Fehlausrichtungsbeträge anstelle der Programme für ein
schnelles Arbeiten. Die Schalttaktsignalgeneratoren 132
und 134 können geeignet implementiert sein durch einen
Aufbau mit Zählern zum Zählen der X-Takte zum fort
schreitenden Abtasten in Richtung der X-Achse, und Y-
Takten zum fortschreitenden Abtasten in Richtung der Y-
Achse.
Die Beträge der Fehlausrichtung werden in der vorge
nannten Weise durch die integrierten Werte ermittelt,
da wegen des Prüfens der Schaltungsmuster nach dem Ätzen
die Musterprüfung der gedruckten Schaltungsplatten und die
Markierungen zum Erkennen der Fehlausrichtung auch
durch Ätzen entsprechend den Verdrahtungsmustern er
stellt werden, die Markierungen unscharf sein können.
In dieser Beziehung entsteht ein besonderes Problem für
die Genauigkeit der Erkennung einer Fehlausrichtung bei
dem Lesen von Markierungen von gedruckten Schaltungskarten.
Es ist wichtig, daß bei der Integration erkannter Feh
ler pro Abtastung der Kreis ausreichend groß ist, da
bei der vorliegenden Erfindung Mittelwerte ermittelt
werden, deren Ergebnisse in der Genauigkeit unterhalb
der Größe eines Bildpunktes liegen. Dies liegt daran,
daß bei Beachtung eines mit einem Abschnitt der Mar
kierung überlappten Bildpunktes unter der Annahme, daß
die vorerwähnten Bedingungen eingehalten sind, Bild
punkte in der Nähe des betrachteten Bildpunktes liegen,
wobei die Komponenten der Markierungen, die Bildpunkte
belegen, voneinander in der Rate etwas unterschiedlich
sind. Unter Berücksichtigung der Gleichmäßigkeit eines
Kreises ändert die sich von der Marke belegte Rate
graduell in einem Bereich von 0 bis 100%. Mit der
äußeren Kante der Markierungen überlappte Bildpunkte,
die in der vertikalen und der horizontalen Richtung
gleichmäßig verteilt sind, wird die Anzahl der entspre
chenden Bildpunkte in dem jeweiligen Bereich im wesent
lichen gleich. Fehler der Zählwerte (der S(x) und S(Y))
während einer Fehlausrichtung der Markierung um einen
Bildpunkt werden sich im wesentlichen linear verändern.
Quantisierungsfehler sind daher durch die Aufsummierung
durch Korrigieren der Fehlausrichtung mit einer hochge
nauen Information, die in der vorerwähnten Weise er
reicht wird, vermieden.
Obwohl die auf der gedruckten Schaltungskarte zuvor ausge
bildete Markierung 206 in dem vorgenannten Beispiel
kreisförmig ausgebildet ist, braucht diese Markierung
nicht kreisförmig gebildet sein, sie kann vielmehr auch
zwei symmetrische Linien aufweisen, die rechtwinklig
zueinander verlaufen, etwa als Quadrat, als Rechteck
oder als Rhombus, es kann auch ein Oval vorgesehen
sein, um eine Fehlausrichtung bezüglich der parallelen
Bewegung zu erkennen. Die vorerwähnte kreisförmige Form
hat jedoch die Vorteile des gleichen Abstandes von
seinem Mittelpunkt in allen Richtungen und neigt bei
dem Ätzen nicht zur Unschärfe.
Die besondere Ausgestaltung des vorerwähnten Verfahrens
führt dazu, daß die Beträge Δ x und Δ y der Fehlaus
richtung mit einer Genauigkeit unterhalb eines Bild
punktes erkannt werden kann, durch einen einfachen Auf
bau unter Verwendung der Symmetrie der symmetrischen
Markierung, als auch durch Finden eines integrierten
Zählwertes durch einfaches Umschalten der Vorwärts/
Rückwärts-Zähler.
Fig. 9 zeigt einen Schaltkreis 214 zur Erkennung einer
Fehlausrichtung einer Markierung nach der vorliegenden
Erfindung, auf den das vorerwähnte Verfahren angewendet
wird, in seinen Einzelheiten. Der Schaltkreis 240 ist
für einen Kanal CH 0 und ein Schaltkreis 242 entspre
chend dem Schaltkreis 240 für den Kanal CH 7 vorgesehen.
Binäre Signale von dem Binär-Umsetzer 224 werden dem
Schaltkreis 240 bzw. 242 zugeführt. In einem Datenregi
ster 244 sind Daten auf den X-Koordinaten einer quadra
tischen Zone gesetzt, in der eine kreisförmige Markie
rung positioniert ist, ein zentraler Koordinatenwert X 0
davon wird von einem Computer 218 über ein Input/Qut
put-Interface 248 gesetzt. Weiter werden in einem Da
tenregister 246 Daten auf der Y-Koordinate der recht
eckigen Zone und ein zentraler Koordinatenwert Y 0 davon
von dem Systemrechner 218 über das Input/Output-Inter
face 248 gesetzt. In der vorliegenden Ausführungsform
ist die Größe der quadratischen Zone 4 mm × 4 mm und
der Durchmesser der kreisförmigen Markierung 3 mm, die
Mittelpunkte X 0 und Y 0 sind in den Mittelpunkten des
Abtastens der jeweiligen Kanäle CH 0 und CH 7 angeordnet.
Von einem Impulsgenerator 250 erzeugte Impulse werden
als Servoimpulse ausgegeben, d. h. als Zeilentaktimpulse
über eine Tischsteuerung 252 einem den Tisch 5 (Fig. 1)
antreibenden Motor 14 über einen Motorantrieb 254 zuge
führt zu werden. Ein Tisch 5 wird zur Drehung eines
Sensors 256 für einen Startpunkt des Abtastens in der
Y-Achse angetrieben, wodurch ein Zeilenzähler 258 zum
Zählen der Zeilenanzahl gelöscht wird, um mit dem Zäh
len zu beginnen.
Andererseits gibt ein CCD-Impulsgenerator 260 Startsi
gnale zum Antreiben einer CCD-Kamera aus, d. h. an einem
Punkt A an einen CCD-Steuerkreis 220, und gibt sodann
CCD-Taktimpulse, d. h. Bildpunkttakte zum Fortschreiten
der fotoelektrischen Umwandlung der in den CCD gespei
cherten Signale. Die Startsignale von dem CCD-Impulsge
nerator 260 werden in einen Bildpunktzähler 262 zum
Zählen der Bildpunkttaktimpulse simultan als Löschsi
gnale eingegeben, wodurch der Zählvorgang an dem Bild
punktzähler 262 gestartet wird. Die Bildpunkttakte wer
den weiter einem X 0-Zähler 268 über einen UND-Schalt
kreis 264 eingegeben, während die Zeilentakte einem Y 0-
Zähler 272 über einen UND-Schaltkreis 270 eingegeben
werden.
Ein Komparator 274 vergleicht den Inhalt des Registers
244 mit dem des Bildpunktzählers 262, wodurch ein Ein
gangszonensteuersignal zu einem UND-Schaltkreis 278
über einen UND-Schaltkreis 276 eingegeben wird, während
Steuersignale einem Zähler 268 über einen UND-Schalt
kreis 264 zugeführt werden. Ein Komparator 280 ver
gleicht die Inhalte der Register 246 und des Zeilenzäh
lers 258, um Zonensteuersignale dem UND-Schaltkreis 278
über einen UND-Schaltkreis 276 einzugeben, während
Steuersignale dem Y 0-Zähler 272 über den UND-Schalt
kreis 270 zugeführt werden.
Ein Vorwärts/Rückwärts-Zähler 282 zählt zunächst die
die kreisförmige Markierung betreffenden Bildpunktsi
gnale auf, er wird verschoben zum Herabzählen durch Um
schaltsignale, die ausgegeben werden, wenn der Zähler
268 den Wert Y 0 zählt. Entsprechend zählt ein aufwärts
zählender Zähler 284 zunächst Bildpunktsignale auf, er
wird zum Herabzählen umgeschaltet durch ein Umschalt
signal, das ausgegeben wird, wenn der Zähler 272 den
Wert Y 0 erreicht.
Aufzählende Zähler 286 und 288 des Schaltkreises 242
führen ein Aufzählen der Bildpunktsignale entsprechend
der kreisförmigen Markierung durch, wie diese von dem
Kanal CH 7 ausgegeben werden, entsprechend dem aufzählen
den Zähler 282 und 284 des Schaltkreises 240.
Wenn das Lesen der kreisförmigen Markierung abgeschlos
sen ist, nimmt der Systemrechner 218 die in den jewei
ligen Zählern 282, 284, 286 und 288 aufgezählten Werte
über das Input/Output-Interface 248 an. Unter Steue
rung durch die Zentralrecheneinheit 290 werden die Da
ten mit anderen Worten von einer digitalen Input/Out
put-Einheit 229 in dem Speicher 296 über einen Rechner
bus 294 gespeichert. Auf der Basis der gespeicherten
Daten führt der Zentralrechner 290 eine Berechnung der
Fehlausrichtung (Δ x 11, Δ y 11) und (Δ x 12, Δ y 12) aus
von den Bezugspunkten, wie dies Fig. 10 zeigt, durch
Programme. In entsprechender Weise werden die kreisför
migen Markierungen 206 c und 206 d durch die in Richtung
der X-Achse um den Betrag p in Richtung der X-Achse
versetzten Kanäle CH 0 und CH 7 gelesen, wenn der Tisch
rückwärts angetrieben wird, so daß die Beträge der
Fehlausrichtung (Δ x 21, Δ y 21) und (Δ x 22, Δ y 22) durch
den Rechner 218 berechnet werden.
In Fig. 9 ist der Antriebsmotor 141 für den Tisch mit
einem Drehencoder 142 versehen, der Codierimpulse in
einen Tischsteuerkreis für einen Feedback-Vorgang ein
gibt, wodurch der Tisch 5 mit hoher Genauigkeit ange
trieben wird. Der Startpunkt-Sensor 256 wird beispiels
weise durch einen Differential-Wandler mit einer Meßge
nauigkeit von 1 µm gebildet. Der Startpunkt wird nicht
festgestellt, wenn der Tisch 5 rückwärts getrieben
wird, die Koordinaten werden durch das Herabzählen des
Zeilenzählers 258 bestimmt. Fig. 9 zeigt weiter eine
Fokussiersteuerung 251, die von Impulsen eines Impuls
generators 250 gesteuert über einen Treiber 255 einen
Motor 143 antreibt, der eine Höhenverstellung der zu
prüfenden gedruckten Schaltungskarte ermöglicht.
In Fig. 11 gibt das Symbol 0 eine Bildpunktebene in
absoluten Koordinaten und das Symbol PX einen Bildpunkt
an. Das Symbol F gibt die Position von Bildpunktdaten
einer Prüfzone an, von der zuvor Bilddaten gewonnen
worden sind und das Symbol R gibt die Position der
nachfolgend gewonnenen Bilddaten bezüglich der Bild
punktebene 0 an. Die Position PX 0 wird als Startpunkt
der Bildebene angesehen, es ist die Position zum Star
ten des Abtastens in Richtung der X-Achse und der Y-
Achse der Prüfzone, d. h. der Startpunkt der Zeitbasis.
In dem in Fig. 11 gezeigten Zustand ist die Bildpunkt
größe 16 µm, die Positionen F und R weichen daher um
etwa 70 µm voneinander ab. Es ist daher nicht sinnvoll,
einen F-Bildpunkt 7-8 und einen R-Bildpunkt 7-8 mitein
ander zu vergleichen. Um einen Vergleich zwischen zwei
Bildpunkten sinnvoll zu machen, müssen beispielsweise
ein F-Bildpunkt 4-4 und ein R-Bildpunkt 8-8 miteinander
verglichen werden.
Bei dem erfindungsgemäßen System werden zwei gedruckte
Schaltungskarten nacheinander auf dem Tisch 5 mit einem
Abstand von höchstens ±0,240 mm, d. h. ±15 Bildpunkte
voneinander abweichend angeordnet. Diese Abweichung
muß zum Vergleichen der Bildpunkte in Echtzeit kompen
siert werden.
Die Fig. 12A und 12E zeigen das Prinzip des Ver
gleichs. Da die die vorhergehende gedruckte Schaltungskarte
betreffenden Bilddaten in Echtzeit den Bilddaten der
nachfolgenden gedruckten Schaltungskarte entsprechend ge
macht werden, werden nachfolgend gewonnene Bilddaten,
d. h. die hier mit R bezeichneten Bilddaten, als Bezugs
punkt gewählt.
Fig. 12A zeigt die Bilddaten F der vorangehenden ge
druckten Schaltungskarte, die einfach parallel relativ zu
den nachfolgenden Bilddaten verschoben werden. In die
sem Fall werden die Bilddaten R und F durch Über
einanderschieben der Bildpunktdaten r des Anfangspunkts
der Bildpunktdaten R mit den Bilddaten des Anfangs
punktes f der Bilddaten F vollständig miteinander aus
geglichen.
In Fig. 12B sind die Bilddaten F in bezug auf die
Bilddaten R "verdreht". In einem solchen Fall sind die
Bilddaten F und die Bilddaten B nicht vollständig mit
einander ausgeglichen, wenn die Bilddaten des Anfangs
punktes der jeweiligen Bilddaten einander entsprechen,
d. h. wenn ein Punkt F parallel zu einem Punkt r ver
schoben wird. Um in diesem Fall eine Ausrichtung zu
bewirken, sind die in den Fig. 12C bis 12E gezeigten
Verfahrensschritte anzuwenden.
Zunächst wird, wie dies Fig. 12C zeigt, der Punkt f
auf einer ersten Abtastzeile l r der Bildpunktdaten R
verschoben. Dies bedeutet ein Verschieben in Richtung
der Y-Achse auf der Koordinatenebene und Verschieben
entlang der Zeile in Echtzeit.
Sodann wird, wie dies Fig. 12D zeigt, der Punkt f in
Übereinstimmung gebracht mit dem Startpunkt r der Bild
daten R auf der ersten Abtastzeile l r . Dies bedeutet
ein Verschieben in Richtung der X-Achse auf einer Koor
dinatenebene und Verschieben in der Bildpunktebene in
der Zeitbasis.
Schließlich werden, wie dies Fig. 12E zeigt, die Bild
daten F in Blöcken F 1, F 2, . . . , F 12 von vorgegebener
Größe aufgeteilt, um einen Vergleich der Bilddaten mit
jedem Block in bezug auf die Bilddaten R der entspre
chenden Blöcke zu ermöglichen. Die rotatorische Bewe
gung wird also durch eine Parallelbewegung durch Auf
teilung in Blöcke ersetzt. Der in Fig. 12E gezeigte
Zustand gibt das Ergebnis des Vergleichs wieder, die
Anzahl der aufgeteilten Blöcke ist lediglich beispiel
haft.
Das Prinzip der Aufteilung in einzelne Blöcke wird
jetzt unter Bezugnahme auf die Fig. 13A und 13B
beschrieben. Das Symbol l r gibt Bilddaten an, die der
nachfolgenden gedruckten Schaltungskarte entsprechen. Diese
sind in Einheiten von Bildpunkten aufgeteilt, die durch
durchgezogene Linien wiedergegeben werden. Die Symbole
l f 1 und l f 2 geben kontinuierliche Zeilendaten an, die
den vorangehenden gedruckten Schaltungskarten entsprechen,
die also den mit gestrichelten Linien dargestellten Bild
punkteinheiten entsprechen. Es wird angenommen, daß die
Bildpunkte der Startpunkte der Zeilen l r und l f 1 mit
einander übereinstimmen. In diesem Zustand werden die
Punkte Xex eindeutig bestimmt, in denen die Bildpunkte
der Zeile l f 1 vertikal von denen der Linie l r um 1/2
Bildpunkt abweichen. Auch in Richtung der Y-Achse wer
den die Punkte, in denen eine solche Abweichung über
1/2 Bildpunkt auftritt, eindeutig bestimmt. In Richtung
der Y-Achse müssen die Bildpunkt-Wechselpunkte jedoch
aufeinanderfolgend in Richtung der Y-Achse verschoben
werden, um die Wechselpunkte aufeinanderfolgend zu
finden. Die Blöcke und deren Größe sind durch die Bild
punkt-Wechselpunkte in der X- und der Y-Achse bestimmt.
Fig. 13B verdeutlicht, daß die Linie l r mit einem
Abschnitt auf der linken Seite des Punktes Xex der
ersten Zeile l f 1 verglichen wird und sodann mit dem
Abschnitt rechtsseitig von dem Punkt Xex verglichen
wird, einschließlich der Bildpunkte an dem Punkt Xex der
zweiten Zeile l f 2. Dies entspricht dem vertikalen Ver
schieben der Blöcke.
Um die Bilddaten in Blöcke aufzuteilen, werden die
Bildpunkt-Wechselpunkte durch Berechnung ermittelt. Zu
nächst findet der Rechner 218 aus den Daten über den
Betrag der Fehlausrichtung der kreisförmigen Markierun
gen der beiden gedruckten Schaltungskarten die Fehlausrich
tung der vorangehenden gedruckten Schaltungskarte in bezug
auf die nachfolgende gedruckte Schaltungskarte, d. h.
die relative Abweichung der Prüfzonen. Weiter wird die
Neigung der vorangehenden Prüfzone in bezug auf die
nachfolgende Prüfzone aus der relativen Fehlausrichtung
errechnet. Auf der Basis dieser Daten werden zweidimen
sionale Ebenen der Prüfzonen übereinander gelegt, um die
Bildpunktwechselpunkte durch ein analytisch geometri
sches Verfahren zu finden. Bei der vorliegenden Erfin
dung ist die Größe der Prüfzone 500 mm × 500 mm. Weiter
beträgt der maximale Fehlausrichtungsbetrag ±15 Bild
punkte in Bildpunkteinheiten, wie oben beschrieben. Da
sechzehn Prüfzonen in Form von Kanälen vorhanden sind,
ist entweder ein Bildpunktwechselpunkt oder kein sol
cher Punkt in Richtung der X-Achse in einem Kanal
vorhanden. Mit Bezug auf die Richtung der Y-Achse kön
nen maximal 32 Bildpunkte vorhanden sein, wenn die
maximale Fehlausrichtung vorliegt. Die gesamte Prüfzone
wird daher in 32 × 32 Abschnitten geprüft, wenn die
Fehlausrichtung Richtung der X- und der Y-Achse maximal
ist.
Der Betrag des Ausgleichs der vorangehenden Bilddaten F
wird, wie Fig. 14 zeigt, in bezug auf die nachfolgen
den Bilddaten gefunden unter Bestimmung der Bildpunkt
wechselpunkte X 1, Y 1, Y 2, . . . , Y 5. An einemPunkt Y 3 in
Richtung der Y-Achse ist beispielsweise der Ausgleichs
betrag M 3 (ausgedrückt als Anzahl von Bildpunkten in
Richtung der X-Achse). Bei einem Bildpunktwechselpunkt
X 1 in Richtung der X-Achse ist der Ausgleichsbetrag K
(ausgedrückt als Anzahl von Bildpunkten in Richtung der
Y-Achse). Es ist zu beachten, daß Fig. 14 nur einen
Kanal zeigt. Unter Berücksichtigung des vorerwähnten
maximalen Betrages der Fehlausrichtung mit +15 Bild
punkten ist K gleich 1. Da die gesamten Bilddaten F
bereits in Richtung der X-Achse verschoben worden sind,
wird ein tatsächlich aufgebrachter Ausgleichsbetrag M x
in Richtung der X-Achse gewonnen durch Addieren des
Betrages Δ zum Verschieben in M 1, M 2, . . . . Dies wird
auch auf die Koordinaten X 1 aufgegeben.
Die Beschreibung bezieht sich im folgenden auf ein Ver
fahren, mit dem die Daten in Bildpunktübereinstimmung
gebracht werden, auf der Grundlage der Ausgleichsdaten
und der Daten der Fehlausrichtung M y in Richtung der Y-
Achse.
In Fig. 15 werden die von dem Rechner 218 errechneten
X-Ausgleichsdaten (Y, M x ), Y-Ausgleichsdaten (X, K) und
die Daten der Fehlausrichtung der Y-Achse (M y ) einem
Rechnerbus 294 ausgegeben, um über einen Prozeßbus 302
durch eine dititale Input/Output-Einheit 292 und ein
Input/Output-Interface 300 auf der Systemseite ausgege
ben zu werden. Der Prozeßbus 302 ist mit Schaltkreisen
für acht Kanäle gekoppelt, ein Input/Output-Schaltkreis
304 nimmt die vorerwähnten Daten entsprechend einem
Kanal durch die Adreßbestimmung von dem Prozeßbus 302
auf. Die in dem Input/Output-Schaltkreis 304 aufgenom
menen Daten werden zu vorbestimmten Zeiten in einen
Ausgleichsteuerkreis 234 eingebracht, der von keinen
Takten gesteuert Bildpunkttakte aufnimmt. Die Daten der
Fehlausrichtung in der Y-Achse entsprechen einer Spei
cherleseadresse, bei Erreichen dieser Speicherlese
adresse gibt der Schaltkreis 234 Speicherlesesignale an
einen Speichersteuerkreis 228 aus, wodurch die Ge
schwindigkeit des Lesens der Bilddaten von dem Speicher
230 gesteuert wird. Aus den gelesenen Daten werden
mittels des Expanderkreises 232 die ursprünglichen
Daten wiedergewonnen, die in den Schaltkreis 234 einzu
geben sind, der wiederum die Bilddaten in Einheiten der
Zeilendaten durch die X- und Y-Ausgleichsdaten ausrich
tet, wodurch ausgerichtete Daten in einen Excklusiv-
ODER-Schaltkreis 236 eingegeben werden. Der Schaltkreis
236 empfängt an seinem anderen Eingang binäre Signale,
die laufend durch Abtasten gewonnen werden von einem
Binärumwandler 224 durch einen Verzögerungskreis 306.
Die Ergebnisse des Vergleichs in dem Schaltkreis 236
werden einem Fehlererkennungskreis 308 eingegeben, der
zuvor Daten der Prüfbereiche von einem Schaltkreis 310
zum Bestimmen der Prüfzonen erhalten hat, um Adreßda
ten auf Fehlerstellungen innerhalb des Prüfbereichs
auszugeben. Die Adreßdaten der Fehlerpositionen werden
in den Rechner 218 über den Input/Output-Schaltkreis
304, den Prozeßbus 302 und die Input/Output-Einheit 300
eingegeben. Der Schaltkreis 310 zum Bestimmen der Prüf
zone gibt Daten des Bereiches aus, in dem ein Datenver
gleich unwirksam ist.
Die Fig. 16A und 16B zeigen den in Fig. 15 wieder
gegebenen Schaltkreis mit mehr Einzelheiten.
In Fig. 16A weist der Input/Output-Schaltkreis 304
einen Kanalwahlschalter 311 auf, der beispielsweise aus
einem Berührungsschalter zum Bestimmen der Kanalanzahl,
einem Adreßanpaßkreis 312 zum Erkennen einer Überein
stimmung der Adreßdaten in den Kanälen, einem Zwei
richtungs-Buspuffer 313 zum zeitweisen Speichern der
Eingangs/Ausgangs-Daten von dem Prozeßbus und einem
Steuer- und Statusregister-Multiplexer 214 zum Spei
chern, um Steuersignale und Statussignale der jeweili
gen Schaltkreiselemente zu liefern, die die Grundlage
der Daten bilden, besteht. Der Register-Multiplexer 314
gibt Signale DB 0 bzw. DB 1 in Antwort auf einen Ein
gangsbefehl DIN oder einen Ausgangsbefehl DOUT, wodurch
Daten von dem Puffer 313 usw. gespeichert werden mit
Steuerstatussignalen CS 0 bis CS 7 in Registermitteln und
Latchmitteln.
Der Fehlererkennungskreis 308 weist einen Fehlerdaten
matrixkreis 321 zum Aufnehmen von Fehlerdaten von dem
Exclusiv-ODER-Schaltkreis 236, einen Fehlererkennungs
kreis 322 zum Entscheiden bezüglich der Fehler auf der
Grundlage der Ausgangssignale von dem Schaltkreis 321,
einen Fehlerpositionserkennungskreis 323 zum Bestimmen
der Fehlerpositionen anhand der Ausgänge von dem
Schaltkreis 322 und ein Register 324 auf, in dem Daten
zum Bestimmen der Fehlergröße gesetzt werden, d. h. der
Bereich der Fehler, die horizontal und vertikal entlang
der Bildpunkte gefunden wurden. Diese Fehlergröße kann
aus acht Arten gewählt werden, die Schaltkreise 321 und
322 sind dazu eingerichtet, der maximalen Fehlergröße
zu entsprechen. Der Fehlererkennungskreis 323 nimmt
beispielsweise hochrangige 7-Bits der Zeilenzähldaten
und hochrangige 2-Bits der Bildpunktzähldaten auf, wo
durch die Fehlerpositionsadressen bestimmt werden. Ein
Verfahren zum Erkennen der Fehler aus den Fehlerdaten
wird im nachfolgenden unter Bezugnahme auf Fig. 19
beschrieben.
Der Prüfbereichsetzschaltkreis 310 weist Register 325,
326, 327 bzw. 328 mit Komparatoren auf, Daten der obe
ren und unteren Grenzen bezüglich der X- und Y-Richtung
in einer Prüfzone von mehr als einem Kanal werden in
den Registern 325 bis 328 gesetzt, um mit den Zähldaten
in der X-Richtung bzw. Y-Richtung verglichen zu werden.
Bezüglich Fig. 16B werden X-Ausgleichsdaten (Y, M x )
aufeinanderfolgend in FIFO-Registern 331 und 332 eines
Bildpunkt-Angleichsteuerkreises 234 gesetzt. X-Adressen
der Y-Ausgleichsdaten werden in einem Latchkreis 333
gesetzt. Daten K der Y-Ausgleichsdaten werden in einem
Register 334 zur Erzeugung von Y-Ausgleichsdaten ge
setzt. Y-Achsen-Fehlausrichtungsdaten M y zum Steuern
der Speicherlesezeit werden in einem Register 335 für
die Speicherleseadressierung gesetzt. Ausgangssignale
von einem Zeilenzähler 336 zum Zählen der Zeilenblocks
werden von einem Komparator 337 verglichen mit den Aus
gängen von dem Register 335, wodurch bei Übereinstim
mung Startsignale ausgegeben werden. Bilddaten von dem
Datenexpansionskreis 232 werden einem Bilddatenfeldma
trixkreis 338 eingegeben.
Ausgangssignale von einem Zeilenzähler 338′ zum Zählen
der Zeilentakte werden von einem Komparator 339 mit von
dem FIFO-Register 331 ausgegebenen Daten verglichen.
Bei Übereinstimmung dieser Daten gibt FIFO-Register 332
X-Ausgleichsdaten M x entsprechend der Y-Daten aus,
während das FIFO-Register 331 nachfolgend Y-Daten aus
gibt.
Die X-Ausgleichsdaten M x , die von dem FIFO-Register 332
ausgegeben werden, werden einem Selektiveingang eines
Multiplexers 340 eingegeben, der mit 93 Zeilen eines
Matrixschaltkreises 338 verbunden ist.
Ausgleichssignale eines Bildpunktzählers 341 zum Zählen
der Bildpunkttakte werden mittels eines Komparators 342
mit von einem X-Adressenlatchkreis 333 ausgegebenen
Adressen verglichen. Bei Übereinstimmung der Daten wird
ein Y-Ausgleichs-Generatorkreis 334′ aktiviert, um die
Y-Ausgleichsdaten K in dem selektiven Eingang des Mul
tiplexers 334 einzugeben. Der Multiplexer 340 wählt
einen aus den 93 Bildpunktdaten über Daten von 9 Bits
insgesamt von M x und K aus, die in den selektiven
Eingang eingegeben sind, wodurch diese dem Exclusiv-
ODER-Schaltkreis 236 ausgegeben werden. Die ausgegebe
nen Bildpunktdaten sind die Daten eines Bildpunktes
entsprechend dem Abstand zu dem Bildpunkt von gerade
abgetasteten und in den anderen Eingang des Schaltkrei
ses 236 eingegebenen Bildpunktdaten.
Im folgenden werden Einzelheiten unter Bezugnahme auf
Fig. 17 beschrieben. Ein Bilddatenfeldmatrixkreis 338
weist drei 31-Bit Schieberegister 351, 352, 353 und
zwei 2048-Bit Schieberegister 354 und 355 auf. Bildda
ten von einem Speicher 230 werden einem Schieberegister
351 und einem Schieberegister 354 eingegeben, deren
Ausgänge den Schieberegistern 352 und 355 zugeführt
werden. Die Ausgangssignale des Schieberegisters 355
werden in ein Schieberegister 353 eingegeben. Die In
halte der jeweiligen Schieberegister werden um 1 Bit
entsprechend den Bildpunkttakten verschoben, d. h. bei
Takten von 600 ns. Jeweilige Bitdaten der Schieberegi
ster 351 bis 353 werden in einen Multiplexer 340 paral
lel eingegeben.
Ein Ausgleichs-Generator 356 gibt die jeweiligen Genera
toren an, wie in Fig. 16B gezeigt. Ein Verzögerungs
kreis 306 zum Verzögern der durch Abtasten gewonnenen
Daten wird durch ein 2048-Bit Schieberegister 357 und
ein 15-Bit Schieberegister 358 gebildet. Es ist nicht
erforderlich, darauf hinzuweisen, daß diese Schiebere
gister in Synchronisation mit den Bildpunkttakten ver
schoben werden. Ein Verschieben um insgesamt 2063 Bits
wird von den Registern 357 und 358 durchgeführt, da ein
schraffiert dargestelltes zentrales Bit 353 c dieses 31-
Bit Schieberegisters 352 als Bezugspunkt für den Aus
gleich angesehen wird.
Wenn der Ausgleichsgenerator 356 die Daten M y ausgibt,
steuert ein in dem Speichersteuerkreis 228 a befindli
cher Zeitkreis die Lesezeit für den Speicher 230 durch
Ersetzen der Bilddaten in der X-Achse betreffenden Be
träge der Fehlausrichtung durch die Zeit, wodurch das
Auslesen der gespeicherten Bilddaten beschleunigt oder
verlangsamt wird. Der Zeitpunkt wird daher unter Bezug
auf die Beträge der Fehlausrichtung bestimmt. Wenn der
Daten-Expanderkreis 232 ein Pufferspeicher zum zeitwei
sen Speichern der expandierten Daten aufweist, kann die
Lesezeit des Pufferspeichers in Zeileneinheiten von den
Daten M y geändert werden, statt nach dem eben angegebe
nen Verfahren.
Wenn der Ausgleichsgenerator 356 die Daten M x und K
ausgibt, wird eines der Bits der Schieberegister 351,
352 und 353 in Abhängigkeit von den Daten ausgewählt.
Wenn kein Ausgleich verursacht wird, wird das Bezugsbit
353 c gewählt. In dem Fall, daß die vorangehenden Bild
daten F nach links gegenüber den nachfolgenden Daten R
fehlausgerichtet sind, wird ein Bit ausgewählt, das um
einen vorgegebenen Betrag nach rechts von dem Bezugsbit
353 c abweicht. In dem umgekehrten Fall, d. h. in dem in
Fig. 19C gezeigten Fall, wird ein Bit linsseitig des
Bezugsbits 353 c gewählt. Wenn die vorangehenden Daten F
im Uhrzeigersinn bezüglich der nachfolgenden Bilddaten
R gedreht sind, wird ein Bit unterhalb des Bezugsbits
353 c gewählt durch die Neigung bestimmenden Daten K.
Wenn die Drehung gegen den Uhrzeigersinn gegeben ist,
wie dies in Fig. 19C gezeigt ist, wird ein Bit ober
halb des Bezugsbits 353 C gewählt.
Die Fig. 18A und 18B zeigen verschiedene Arten der
Bildpunktentsprechung in Abstands-Koordinatensystemen.
Das Symbol R gibt nachfolgend gewonnene Bilddaten als
Bezugsdaten an, das Symbol F gibt vorangehend gewonnene
Bilddaten an. Ein Startbildpunkt A in einer ersten
Abtastzeile l r 1 der Daten R wird mit einem Ausgleichs
startbildpunkt a in einer ersten Zeile l f 1 der Daten F
verglichen. Ein Endbildpunkt B in der ersten Abtastzei
le l r 1 der Daten R wird mit einem Endbildpunkt b in
einer zweiten Zeile l f 2 des Datenausgleichs F in Rich
tung der X-Achse verglichen. F ist ein Ausgleich X = X 1
in Richtung der Y-Achse. Ein Startbildpunkt C in einer
schließlich abgetasteten Zeile der Daten F wird mit
einem Startpixpunkt c in einer schließlich abgetasteten
Zeile der Daten R verglichen.
Die Beschreibung bezieht sich im folgenden auf ein Ver
fahren zum Erkennen von Fehlern, d. h. auf Beispiele der
in Fig. 16A gezeigten Schaltkreise 321 und 322.
Ein Fehlerdatenmatrixkreis 321 ist, wie Fig. 17A
zeigt, durch in Kaskade verbundene Ebenen von 2048-Bit
Schieberegistern 361, 362, 363 gebildet. Das Schiebe
register 361 nimmt die Daten "1" und "0" von dem Exklu
siv-ODER-Schaltkreis 236 auf. Wenn z. B. die Erken
nungsgröße mit 3 × 3 gewählt ist, wird eine Fehlerer
kennungsmaske 364 (Fig. 19B) unter Bezugnahme auf die
Datenmatrix berechnet.
Bei einem bestimmten Aufbau ist der Fehlererkennungs
kreis durch ein ROM gebildet, wie dies in Fig. 19C
gezeigt ist, so daß 0, 1 und 2-Ordnungsbitdaten der
Schieberegister 361 bis 363 dem Adreßeingang des ROM
zugeführt werden. Zuvor werden, wie Fig. 19D zeigt,
den Maskenmustern entsprechende Daten in das ROM einge
schrieben.
Eine Fehlerentscheidung ist getroffen, wenn das ROM "1"
ausgibt. Eine solche Entscheidung wird dann getroffen,
wenn für vier benachbarte Bildpunkte ein Fehler auf
tritt, wie dies aus der Maske 364 in Fig. 19B zu er
kennen ist, d. h. wenn kontinuierliche Flächen über 32
µm × 32 µm unterschiedlich sind, bezogen auf ihre Län
ge. Der in Fig. 20a als fehlerhaft angesehen, während
die Zustände nach den Fig. 20b bis 20d nicht als
fehlerhaft angesehen werden.
Derartige lineare oder L-förmige Fehler, die nicht be
nachbarte Gebiete angeben, werden nicht als fehlerhaft
angesehen, wegen der Quantisierungsfehler an den Kanten
von Schreibmustern der gedruckten Schaltungskarten.
Obwohl die Maskengröße in dem vorangehenden Beispiel 3
× 3 ist, kann die Größe von n × n durch Erhöhung der
Anzahl der Schieberegister (Fig. 19A) erhöht werden,
verschiedene Arten von Änderungen können angewendet
werden, um Maskenmuster als fehlerhaft zu erkennen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung, wie es hier beschrieben worden ist, wer
den die Bilddaten in dem Speicher 230 aufeinanderfol
gend ersetzt, vorzugsweise unter Berücksichtigung des
Ätzvorgangs für die gedruckten Schaltungskarten. Die vor
liegende Erfindung ist jedoch auf ein solches Vorgehen
nicht beschränkt, die Daten können nach jeder oder nach
jeder zweiten gedruckten Schaltungskarte ersetzt werden.
Ein solches Arbeitsverfahren wird zuvor durch eine
entsprechende Eingabe an der Tastatur oder dergleichen
dem Computer eingegeben. Obwohl die Daten in dem Spei
cher 230 grundsätzlich ersetzt werden, können ausnahms
weise die Bilddaten der ersten abgetasteten gedruckten
Schaltungskarte gehalten werden. Ein solches Vorgehen kann
sinnvoll sein bei der Erstellung einer kleinen Anzahl
von gedruckten Schaltungskarten.
Das bei der vorliegenden Erfindung verwendete Ver
gleichssystem verlangt lediglich eine Leseeinheit ge
genüber den üblichen Vergleichssystemen, in denen zwei
parallele Musterleseeinheiten vorhanden sind. Weiter
können die zu prüfenden gedruckten Schaltungskarten relativ
ungenau auf dem Prüftisch aufgesetzt sein durch einfa
ches Vorsehen von Positioniermarken auf den zu prüfen
den gedruckten Schaltungskarten. Dies bedeutet weiter einen
einfachen Aufbau im Vergleich mit den üblichen Syste
men, die zwei parallele Einheiten erfordern. Obwohl
Speichereinheiten für die Bildinformation bei dem vor
liegenden System üblicherweise groß sind, kann Spei
cherkapazität durch das vorgeschlagene Speicherverfah
ren eingespart werden.
Kleinere Veränderungen gegenüber dem Muster der ur
sprünglichen Fotomaske, wie eine bei dem Ätzvorgang ver
ursachte Verdickung oder Verdichtung, kann durch das
direkte Vergleichen aufeinanderfolgender gedruckter
Schaltungskarten berücksichtigt werden. Da bei jedem Prüf
zyklus Bezugsdaten neu eingeschrieben werden mit leich
ten Änderungen des Ätzzustandes, wie durch Schwankungen
der Ätzlösung und dergleichen verursachte Verdünnung
oder Verdickung, können Fehler gefunden werden, die
sonst schwer aufzufinden sind.