DE3519130C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04N1/00—Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
- H04N1/387—Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals
- H04N1/3872—Repositioning or masking
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- Signal Processing (AREA)
- Editing Of Facsimile Originals (AREA)
- Image Analysis (AREA)
- Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)
- Controls And Circuits For Display Device (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur elektronischen
Maskenbildung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Aus der DE-OS 33 12 050 ist bereits ein Verfahren zur
elektronischen Maskenbildung bekannt, bei dem die Vorlage
nur einmal, und zwar mit einer hohen Genauigkeit,
abgetastet wird. Die so gewonnenen Daten werden abgespeichert,
wobei ein Speicher mit hoher Speicherkapazität
erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß es
trotz weit geringerem Speicherbedarf mit weitgehend
unbeeinträchtigter Genauigkeit arbeitet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Der Unteranspruch gibt eine vorteilhafte
Ausgestaltung des vorgeschlagenen Verfahrens an.
Anders als bei dem vorbekannten Verfahren wird bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren lediglich der Ausschnittbereich
des Bildes zuvor grob, d. h. mit großem Punktabstand
abgetastet und der Ausschnittsbereich sodann auf
einem Monitor dargestellt. Die auszuschneidende Fläche
wird mittels einer Koordinateneingabeeinrichtung unter
Monitorbeobachtung umrissen, die Daten der Umrißlinie
werden in einen besonderen Umrißlinienspeicher eingeschrieben.
Bei der nachfolgenden eigentlichen Feinabtastung,
während gleichzeitig die Aufzeichnung erfolgt,
werden die bei dem groben Abtasten nicht erfaßten,
den Zwischenzeilen entsprechenden Daten der Umrißlinien
durch Interpolation und Glätten gewonnen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung
erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm, welches den Gesamtaufbau
einer Ausführungsform der Vorrichtung zum
Erstellen einer elektronischen Maskierung
unter Verwendung eines Farbscanners darstellt;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung, die die
auf der Eingabetrommel aufgespannte Vorlage
und die auszuschneidende Fläche darstellt;
Fig. 3-a eine schematische Darstellung eines Glättungskreises;
Fig. 3-b eine entsprechende Zeitdarstellung;
Fig. 3-c eine schematische Darstellung des Zeitablaufs;
Fig. 3-d eine schematische Darstellung des Zeitablaufs;
Fig. 4 eine Darstellung zur Verdeutlichung der Abtastdaten
jedes Bildelementes positioniert
in absoluten Koordinaten zum Zeitpunkt des
groben Abtastens;
Fig. 5 eine schematische Darstellung, wie die durch
das Mittelwertbilden der in Fig. 4 gezeigten
Abtastdaten gewonnen worden sind;
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer Darstellung
der Fläche auf einem Farbmonitor;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Ziehens
der Umrißlinie einer elektronischen Maske
mittels eines Digitalisierfeldes;
Fig. 8 eine schematische Darstellung entsprechend
der Kontur einer elektronischen Maskierung,
wie sie auf einem Farbmonitor dargestellt
wird;
Fig. 9 und 10 die Abfolge des Auslesens der Konturdaten;
Fig. 11-a die Verschaltung des Farbauslegsteuerkreises;
Fig. 11-b eine zeitliche Darstellung des Ablaufs des
Abschnittserkenner;
Fig. 12-a eine beispielhafte Darstellung der Konturlinie;
Fig. 12-b neun ausgelesene Dateneinheiten;
Fig. 13-a, 13-b, 13-c Darstellungen der Umrißdaten;
Fig. 14 eine schematische Ansicht der Datenspeicherung
in dem FIFO-Speicher;
Fig. 15-a eine Einzelheit des Steuerkreises;
Fig. 15-b eine zeitliche Darstellung des Farbauslegens;
Fig. 16-a und 16-b die ROMs;
Fig. 17 Signale (a) bis (f);
Fig. 18 ein Blockdiagramm des Glättungskreises;
Fig. 19 eine Datenart zur elektronischen Maskierung;
Fig. 20 ein Diagramm, welches das Verhältnis zwischen
den ausgelesenen Maskierungsdaten und den
umgebenden Maskierungsdaten verdeutlicht;
Fig. 21 eine zeitliche Darstellung der Signale des
Glättungskreises;
Fig. 22 eine Ausbildung der Glättungsdaten nach der
Darstellung von Fig. 21;
Fig. 23 eine Darstellung eines Glättungsmusters;
Fig. 24 ein Beispiel eines Anordnungsmusters, und
Fig. 25 ein Beispiel des Glättens einer elektronischen
Maske.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer
schematischen Darstellung, wobei das Bezugszeichen 1
eine Eingabetrommel bezeichnet, auf der eine Vorlage 2
befestigt ist. 3 ist der Motor zum Drehen und Antreiben
der Eingangstrommel 1 in der Hauptabtastrichtung, 4 ein
Drehencoder, der auf dem Motor 3 koaxial angebracht
ist, um bei jeder Umdrehung eine bestimmte Anzahl von
Impulsen zu erzeugen. 5 gibt einen Eingangsabtastkopf
an, der auf einer Schubspindel 7, die von einem Motor 6
angetrieben wird, in der Unterabtastrichtung bewegt
wird. Der Abtastkopf 5 ist mit einem Linearencoder 9
versehen und weist eine Aufnahmeoptik 8 zum fotoelektrischen
Abtasten der Vorlage 2 in der Abfolge der
Abtastlinien auf sowie einen Magnetkopf zum Lesen des
Aufzeichnungsmaßstabs, z. B. dem Magnetisierungsmuster
eines gleichbleibenden Abstandes der Bezugslinien, die
parallel zu der Schubspindel 7 angeordnet. Diese Komponenten
bilden das Abtastsystem eines Farbscanners.
Das Bezugszeichen 10 gibt eine Aufzeichnungstrommel an,
auf die ein Aufzeichnungsfilm 11 angeordnet ist. 12 ist
ein Motor zum Drehen und Antreiben der Aufzeichnungstrommel
10 in der Hauptabtastrichtung, 13 ein Drehencoder,
der koaxial auf dem Motor 12 befestigt ist, um
eine bestimmte Anzahl von Impulsen bei jeder Umdrehung
abzugeben. 14 ist ein Ausgabekopf, der auf einer Schubspindel
16, die von einem Motor 15 gedreht wird, in der
Nebenabtastrichtung bewegt wird, um den Aufzeichnungsfilm
11 mit einer bestimmten Intensität des jeweiligen
Farbstrahls in der Abfolge der Abtastlinien entsprechend
dem Bildsignal von dem Eingangsabtastsystem aufzuzeichnen.
Diese Komponenten bilden den Ausgang des
Abtastsystems des Farbscanners.
Das Bezugszeichen 17 gibt einen Analog/Digital-Wandler
zum Umwandeln der Bildsignale von dem Abtastkopf 5 in
ein digitales Signal an, 18 einen Zeitsteuerkreis, der
wie folgt arbeitet: Ein Abtastimpulssignal der Hauptabtastrichtung
(Y-Richtung) wird von dem Drehencoder 4
und ein Abtastimpulssignal in der Nebenabtastrichtung
(X-Richtung) von dem Linearencoder 9 eingegeben. Der
Zeitpunkt der Digitalwandlung in dem Analog/Digital-Wandler
17 wird gesteuert, und wenn ein Befehl von
einer Eingangseinheit 19 eingegeben und wie folgt verarbeitet
wird, wird die Aufnahmeoptik 8 des Aufnahmekopfes
5 in die gewünschte Position gebracht, etwa im
Fall der groben Abtastung. Die gewünschten groben Abtastdaten
werden vom Abtaststeuerkreis 22 eingegeben
und die Drehung des Motors 3 für die Drehung und der
Motor 6 für die Längsbewegung werden entsprechend gesteuert.
Ein willkürlich gewählter Punkt auf der Eingangstrommel
1 kann durch absolute Koordinaten (X, Y) ausgedrückt
werden, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, indem
die Position in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung)
durch Zählen der von dem Drehencoder 4 erzeugten Impulse
und Löschen des Zählers durch einen bei jeder Umdrehung
erzeugten Impuls und die Position in der Unterabtastrichtung
(X-Richtung) durch Zählen der Impulssignale
von dem Linearencoder 9 bestimmt werden.
Zwischenzeitlich wird innerhalb des auf die Eingangstrommel
1 aufgebrachten Vorlage eine gestrichelt wiedergegebene
rechteckige Fläche (der Ausschnitt) bestimmt,
der einen elektronischen Maskierungsbereich
angibt durch Verwendung seiner absoluten Koordinaten
(X, Y). Bei dieser Bestimmung wird der Eingabekopf 5
durch Betreiben des transversalen Motors 8 in der Nebenabtastrichtung
(X-Richtung) bewegt, die Eingangstrommel
1 wird manuell in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung)
gedreht. Das Aufnahmeobjektiv 8 wird mit dem
Ursprungspunkt ausgerichtet, d. h. mit dem kleinsten
Koordinatenwert in dem Ausschnitt. Sodann werden die
absoluten Koordinatenwerte des Ursprungspunkts P des
Ausschnitts in dem Speicher in den Zeitsteuerkreis 18
eingeschrieben. Um die Ausschnittsfläche zu definieren,
wird auf dieselbe Weise der auf einer der Ausschnittsfläche
entsprechenden Diagonale liegender Punkt bestimmt,
nämlich der maximale Koordinatenpunkt Q der
Ausschnittsfläche. Auch dieser wird in den Speicher
eingeschrieben.
Nachdem die minimalen und maximalen Koordinatenpunkte P
und Q der Ausschnittsfläche aufgezeichnet worden sind,
werden die zum Bestimmen der Abtastbedingung der Vorlage
erforderlichen Daten (der Vergrößerungsfaktor, die
Anzahl der Abtastlinien, die Druckwerte usw.) in den
Abtaststeuerkreis 22 unter Verwendung des Digitalisierers
20 oder einer Tastatur 21 eingegeben.
In diesem Abtaststeuerkreis 22 ist das folgende Arbeitsprogramm
vorgegeben. Wenn Daten eingegeben werden,
werden nach diesem Programm die folgenden Rechnungen
wie folgt durchgeführt, so daß ein grobes Abtasten
durchgeführt wird:
D x = (x n - x₀) a · l (a)
D y = (y n - y₀) a · l (b)
A - 1 < D x /M ≦ A (c)
B - 1 < D y /M ≦ B (d)
L = l/C (e)
f s = π RNl/C (f)
D y = (y n - y₀) a · l (b)
A - 1 < D x /M ≦ A (c)
B - 1 < D y /M ≦ B (d)
L = l/C (e)
f s = π RNl/C (f)
wobei D x die Anzahl der Abtastdaten in der Unterabtastrichtung
(X-Richtung) des Ausschnitts, D y die Anzahl
der Abtastdaten in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung)
des Ausschnitts, x n der maximale Ausschnittskoordinatenwert
der X-Richtung, x₀ der minimale Ausschnittskoordinatenwert
der X-Richtung, x₀ der minimale Ausschnittskoordinatenwert
in der Y-Richtung, a eine
Strecke (in cm) einer Koordinate, d. h. zwischen zwei
zusammenhängenden Koordinaten in der X- oder Y-Richtung,
l die Anzahl der Abtastlinien pro cm bei transversalem
Schub, also in der Unterabtastrichtung (X-Richtung)
oder in der Drehrichtung, d. h. in der Hauptabtastrichtung
(Y-Richtung), M die Anzahl der Bildpunkte
auf dem Farbmonitor, die für die horizontale und die
vertikale Richtung gleich ist (beispielsweise 512), A
und B ganzzahlige Variable, C eine ganze Zahl, die
angibt, ob A oder B größer ist, L die Anzahl der transversalen
Linien pro cm bei dem groben Abtasten, f s die
Abtastfrequenz bei dem groben Abtasten, R der Durchmesser
der Eingangstrommel 1 und N die Drehgeschwindigkeit
(Drehungen pro sec) der Eingangstrommel 1 sind.
Bei dem groben Abtasten der Anzahl der transversalen
Linien l, die nach Gleichung (e) bestimmt ist, wird die
ganze Zahl C, die in Gleichung (e) den Divisor bildet,
mit C/2, C/3, C/4 usw. bestimmt, wenn die Anzahl der
transversalen Abtastlinien 2 L, 3 L, 4 L usw. ist, wenn die
Anzahl der Daten D x , D y größer ist als die Anzahl der
Datendisplaypunkte M oder wenn die Anzahl von Linien L
das Maß des die Vorlage 2 durchdringenden, von dem
Aufnahmeobjektiv einfallenden Lichts oder die Größe des
optischen Abtastschlitzes übersteigt. Auf diese Weise
werden die rohen Abtastdaten von dem Abtaststeuerkreis
22 bestimmt. Diese Daten werden eingerichtet zur Einspeisung
in den Hintergrundspeicher 22 von dem Abtaststeuerkreis
22 über den Eingangszeitsteuerkreis und
Ausdünnungsstrich und Mittelwertsbildner 23, der weiter
unten beschrieben wird, so daß die Vorbereitung für das
grobe Abtasten fertig ist.
In dem Schaltkreis 23 zum Ausdünnen und Mittelwertbilden
werden die Daten geglättet zur Umwandlung in eine
geeignete Zahl von Datenpunkten oder eine geeignete
Datenform, wenn die groben Abtastdaten in einer besonderen
Einrichtung wie oben vorbestimmt sind und das von
der Aufnahmelinse 8 aufgebrachte Bildsignal von dem
A/D-Wandler 17 digitalisiert ist und die Anzahl der
Abtastdaten D x oder D y , die zu digitalisieren sind,
größer ist als die Anzahl der Displaypunkte M oder wenn
die Blendenöffnung kleiner als erforderlich ist, so daß
die Abtastdaten nicht als ein Bild auf dem ganzen
Schirm des Farbmonitors direkt dargestellt werden können.
Ein Beispiel für den Ausdünnungs- und Mittelwertbildner
auf 1/3 ist in Fig. 3(a) gezeigt. Wenn beispielsweise
die Koordinaten (X m , Y n ) (Fig. 4) abgetastet werden, um
diese in diesem Zustand zu glätten, sind die Koordinaten,
von denen der Mittelwert zu bilden ist, wie in dem
schraffierten Gebiet angegeben, d. h. (X m-1, Y n-1),
(X m-1, Y n ), (X m-1, Y n+1), (X m , Y n-1), (X m , Y n ), (X m ,
Y n+1), (X m+1, Y n-1), (X m+1, Y n ), und (X m+1, Y n+1). Unter
der Annahme, daß die Abtastdaten jeden Satzes von
Koordinaten mit D (m-1, n-1), D (m-1, n), D (m-1, n+1),
D (m, n-1), D (m, n) , D (m, n+1), D (m+1, n-1), D (m+1, n),
und D (m+1, n+1) gegeben sind, werden die Mittelwertdaten
D (K, l) (Fig. 5) durch folgende Gleichung ausgedrückt:
D (K, l) = D (m-1, n+1) + D (m-1, n) + · · · + D (m+1, n+1)/3²
In Fig. 3-a, sind T₁ und T₂ Eingangsanschlüsse für das
Impulssignal in der X-Richtung bzw. der Y-Richtung, G₁,
G₂ Trimmgatter für die X-Richtung bzw. die Y-Richtung,
T₃ ist ein Verbindungsanschluß mit dem Datenbus für das
Dividieren der Zählfrequenz, T₂ ein Verbindungsanschluß
für den Datenbus zur Eingabe eines Mittelwertkoeffizienten
(in diesem Fall 1/3²), T₅ ist ein Verbindungsanschluß
mit dem Datenbus zur Eingabe der Abtastdaten und
D ist ein Verzögerungselement.
Zur Mittelwertbildung werden die Daten der acht umgebenden
Koordinatenpunkte gemeinsam mit den Abtastdaten
des Koordinatenpunktes (X m , Y n ) (Fig. 4) erhalten.
Um dies zu bewirken, sind zwei Ein-Zeilen-Puffer
41, 42 mit insgesamt neun Registern vorgesehen, d. h.
Registern R₁, R₂, R₃ zum Halten der Abtastdaten D (m+1, n+1),
D (m+1, n) , D (m+1, n-1) der obigen Koordinatenpunkte,
Register R₄, R₅, R₆ zum Halten der Abtastdaten
D (m, n+1), D (m, n) , D (m, n-1) und Register R₇, R₈ und
R₉ zum Halten der Abtastdaten D (m-1, n+1), D (m-1, n) ,
D (m-1, n+1), und diese Ein-Zeilen Puffer 41, 42 werden
von einem Ein-Zeilen-Puffer-Steuerkreis 43 gesteuert.
Der X-Richtungs-Frequenzteiler 44 und der Y-Richtungs-Frequenzteiler
45 dienen dazu, die Zeitsteuerung für
das Mittelwertbilden der Abtastdaten der obigen neun
Koordinateneinheiten zu bewirken. Ein Addierer 46 führt
eine Addition des Zählers der obigen arithmetischen
Formeln durch zum Berechnen der Mittelwertdaten D (K, l).
Ein Multiplizierer 47 multipliziert den Eingang des
Nenners 1/3².
Die Darstellung des zeitlichen Ablaufs in dem Verdünnungs-
und Mittelwertkreis von Fig. 3-a ist in Fig. 3-b
gezeigt. Diese Darstellung verdeutlicht den zeitlichen
Ablauf der Mittelwertbildung der in den Fig. 3-c und
Fig. 3-d gezeigten Daten. Wenn der dritte Datenwert auf
der dritten Zeile in den Mittelwertbildner eingegeben
wird (D₃₃ [in Fig. 3-c mit einem Kreis angegeben]),
werden die Daten gemittelt. Nach Ablauf der Verzögerungszeit
des Verzögerungselementes D von Fig. 3-a werden
die Mittelwertdaten d₁₁ ausgegeben. Danach werden
entsprechend die Daten d₁₂ an den Datenpunkt D₃₆ weitergegeben.
Die Koordinaten der nachfolgend zu (X m , Y n ) zu mittelnden
Daten sind (X m , Y n+3). Unter der Annahme, daß
die zum groben Abtasten erforderlichen Vorbereitungen
wie eben beschrieben durchgeführt sind, wird das grobe
Abtasten mittels des Aufnahmeobjektivs 8 des Aufnahmekopfs
5 in der Abschnittsfläche der Vorlage 2 durchgeführt,
der Ausgangspunkt P wird erreicht. Zu diesem
Zeitpunkt wird das Zählen der Einschreibadresse in den
Farbmonitor 25 gestartet in dem Adresserzeugungskreis
26. Die von dem Analog/Digital-Wandler 17 gelieferten
rohen Abtastdaten werden in den Hintergrundspeicher 27
entsprechend von dem Adresserzeugungskreis 26 bestimmten
Adressen eingeschrieben als grobe Abtastdaten, wie sie
von dem Mittelwertbildner 23 gefordert werden. Die
in den Hintergrundspeicher 27 eingeschriebenen groben
Abtastdaten werden in Echtzeit als Bild auf dem Farbmonitor
25 dargestellt mittels eines Parallel/Seriell-Wandlers
31, eines Datenselektors 33 und eines Digital/Analog-Wandlers
34, so daß das Fortschreiten des
groben Abtastens durch Beobachtung des Farbmonitors 25
verfolgt werden kann.
Wenn die Aufnahmelinse 8 die Ausschnittsfläche der Vorlage
2 übersteigt, erhalten der Hauptmotor 3 der Eingangstrommel
1 und der Motor 6 des Abtastkopfs 5 von
dem Eingangssteuerkreis 18 Stopsignale, die Motoren 3,
6 werden gestoppt, das grobe Abtasten ist fertig.
Um die Verzerrung des auf dem Farbmonitor 25 wiedergegebenen
Bildes möglichst klein zu halten, muß das Bild
so eingerichtet werden, daß es auf der Mitte des Schirmes
des Farbmonitors 25 wiedergegeben wird.
Entsprechend ist vorgesehen, vor dem Beginnen des groben
Abtastens durch das Ausgeben der Offsetdaten
(H OFF ), (V OFF ), die in den folgenden Gleichungen von
dem Scannersteuerkreis 22 in den Adressgeneratorkreis
26 (Fig. 6) zu setzen.
Der Bereich von M × M in Fig. 6 stellt die Bildfläche
einer Kathodenstrahlröhre des Farbmonitors dar.
H OFF = (M - D y /C)/2 (g)
V OFF = (M - D x /C)/2 (h)
Da die Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) des Aufnahmekopfes
5 und dessen Unterabtastrichtung (X-Richtung)
der horizontalen Richtung (H-Richtung) und der vertikalen
Richtung (V-Richtung) auf dem Schirm des Farbmonitors
25 entsprechen, wenn die groben Abtastdaten in dem
Ausschnitt der Vorlage 2 in den Hintergrundspeicher 27
des Farbmonitors 25 eingeschrieben werden, wird der
Hintergrundspeicher 27 von dem Adressgenerator 26 gesteuert,
so daß die Adressen der vertikalen Richtung
des Monitors der Hauptabtastrichtung des Scanners entsprechen,
und so, daß die Adressen der horizontalen Richtung
des Farbmonitors der Nebenabtastrichtung des Scanners
entsprechen.
Auf diese Weise wird der durch grobes Abtasten gewonnene
Ausschnitt der Vorlage 2 auf dem Bildschirm des
Farbmonitors 25 dargestellt, wie dies durch die in Fig.
6 schraffiert dargestellte Fläche angegeben wird. In
dem nächsten Schritt wird das Verfahren zum Erstellen
der elektronischen Maske unter Beobachtung des dargestellten
Bildes beschrieben.
Bei der Erstellung der elektrischen Maske wird, um
damit zu beginnen, ein Cursor zum Ausschneiden (der
Kreuzcursor in Fig. 8) durch einen Cursorgenerator 28
erzeugt und auf dem Bildschirm des Farbmonitors dargestellt.
Dieser Cursor wird von dem Operator mit Hilfe
eines Stiftes (Fig. 7) mittels einer Koordinateneingabeeinrichtung,
etwa einem Digitalisierer 20 oder einer
Eingabetastatur 21 unter Beobachtung des auf dem Farbmonitor
25 dargestellten Bildes bewegt. Zu diesem
Zeitpunkt muß die Ursprungsstellung zur Herstellung
einer Entsprechung mit den Displayadressen des
Farbmonitors 25 zunächst eingegeben werden, beispielsweise
mittels des Digitalisierers 20.
Bei Bewegen des Cursors wird die dem Umriß der elektrischen
Maske entsprechende Bahn in Echtzeit in den
Steuerspeicher 29 eingeschrieben, diese Bahn wird, wie
Fig. 8 zeigt, vorzugsweise auf dem Bildschirm eines
Farbmonitors 25 über einen Parallel/Seriell-Wandler 32
und dem Datenselektor 33 dargestellt, so daß der Umriß
der elektrischen Maske leicht gebildet werden kann.
Bei diesem Vorgang müssen unnötige Abschnitte der Umrißlinie
aufgrund von Zeichenfehlern mit dem Stift
entfernt werden durch Anwahl einer Betriebsart zum
Löschen der Umrißlinie und durch Verwendung des Cursors,
so daß der Umriß eine sanfte, geschlossene
Schleife bildet.
Nach der Erstellung des Umrisses der elektrischen Maske
wird die Fläche innerhalb des Umrisses sodann farbig
ausgelegt. Zunächst werden neun Einheiten von Farbdaten
(D₁₁, D₁₂, D₁₃, D₂₁, D₂₂, D₂₃, D₃₁, D₃₂, D₃₃) von der
oberen linken Stellung des Bildschirms (Speicheradresse
00) in der horizontalen Richtung ausgelesen, wie dies
Fig. 9 zeigt, unter Bewegung der horizontalen Richtung
in der X-Richtung durch ein Bildelement, wie dies in
Fig. 10 gezeigt ist. Diese Dateneinheiten werden einem
Abschnittserkenner 96 (Fig. 11-a) in dem Farbauslegkreis
30 eingegeben und die Daten des Umrißabschnitts jeder
der horizontalen Linien werden in einen FiFo-Speicher 93
eingelesen. In dem Abschnittserkenner 96 wird, wenn das
Register 82 die Umrißdaten (Abschnittssignal a = 1)
jeder horizontalen Linie erkennt, bestimmt, ob diese
Umrißdaten den Umriß wiedergeben, dadurch, daß er die horizontale
Linie kreuzt oder daß die Umrißlinie lediglich die
horizontale Linie berührt. Die Ein-Bit-Daten
zum Bestimmen des farbig auszulegenden Bereiches jeder
horizontalen Linie werden in den FiFo 93 über die
Ziffer der Abschnitte eingeschrieben.
Die Arbeitsweise des Abschnittserkenners 96 für die
Umrißdaten, wie er in Fig. 12-a gezeigt ist, wird unten
beschrieben.
Bezüglich der 4. Zeile wird die Datenänderung des 3 × 3
großen Gebietes zunächst so, wie dies in Fig. 13-a
gezeigt ist, durchgeführt. Auf der 18. Linie wird es, wie in Fig. 13-b
gezeigt, durchgeführt, die 27. Linie entspricht Fig. 13-c. Die zeitliche
Darstellung des Abschnittserkenners 16 für diese
Fälle wird in Fig. 11-b gezeigt. Der in den FiFo 93
eingeschriebene Inhalt wird in Fig. 14 gezeigt. Kurz
gesagt (Einzelheiten des Vorgehens werden weiter unten
verdeutlicht) werden alle Abschnittsdaten jeder horizontalen
Richtung in den FiFo 93 als "0" oder "1"-Information
eingeschrieben.
Die Fläche wird sodann entsprechend diesen Abschnitten
farbig ausgelegt. Bei dem farbigen Auslegen werden die
Konturdaten jeder Linie in der horizontalen Richtung in
den Steuerspeicher 29 ausgelesen, der Lese/Schreib-Vorgang
wird für eine Adresse ausgeführt und das
Schreib/Lese-Signal wird durch die Abschnittsdaten
maskiert und lediglich das erforderliche Gebiet farbig
ausgelegt. Fig. 15-a zeigt ein Beispiel des Aufbaus des
Steuerspeichers 29, Fig. 15-b zeigt die zeitliche Darstellung
des farbigen Auslegens der 4., 18., und 27.
Zeile in Fig. 12.
Da der Schaltkreis zum farbigen Auslegen vollständig
hardwaremäßig ausgelegt ist, geschieht das farbige
Auslegen in Echtzeit. Die Einzelheiten des Vorgehens
von Fig. 11-a werden unten beschrieben.
Neun aus dem Steuerspeicher wie in Fig. 12 gezeigt
ausgelesene Daten, d. h. D (n-1, m-1), D (n, m-1), D (n+1, m-1),
D (n-1, m) , D (n, m) , D (n+1, m), D n-1, m+1), D (n, m+1),
D (n+1, m+1) werden sequentiell in Register 72 bis
79 eingeschrieben, wodurch sie einen Zugang zu einem
ROM 81 zur Erkennung eines Umrißmusters ermöglichen.
Dieses ROM 81 erzeugt Signalmuster von 16 Bits, d. h.
einem Abschnittsignal (a) einem Holdsignal (b), einem
Holdlöschsignal (c), einem Umfangsrichtungssignal 1 (d)
einem Umfangsrichtungssignal 2 (e) und einem Tangentensignal
(f), abhängig von den neun in Fig. 16-a und 16-b
gezeigten Grundmustern. Diese Signale (a-f) werden jeweils
in den folgenden Fällen gezeigt, die anhand von
Fig. 17 erklärt werden. Das Abschnittssignal (a) wird
erzeugt, wenn die Zentraldaten D (m, n) aus den neun
Dateneinheiten = 1 sind (Fig. 17(a)).
Bei den folgenden Signalen (b) bis (f) sind die Zentraldaten
D (n, m) immer 1. Das Holdsignal (b) wird
erzeugt, wenn sowohl D (n, m) und D (m+1, n) beide 1
sind, oder wenn D (n-1, m) , D (n, m) und D (n+1, m) alle
gleich 1 sind (Fig. 17 (b-1)). Das Holdlöschsignal (c)
wird erzeugt, wenn sowohl D (n-1, m) und D (n, m) gleich
1 sind (Fig. 17(c)). Das Umrißrichtungssignal 1 (d)
wird erzeugt, wenn eines oder mehrere der Daten D (n-1, m-1),
D (n, m-1) und D (n+1, m-1) gleich 1 sind (Fig. 17(d-1), (d-2)).
Das Konturrichtungssignal 2(e) wird erzeugt, wenn
eines oder mehrere der Daten D (n-1, m+1), D (n, m+1) und
D (n+1, m+1) gleich 1 sind (Fig. 17(e-1), (e-2)).
Das Tangentensignal (f) wird erzeugt, wenn sowohl die
Daten D (n-1, m-1) und D (n+1, m-1) gleich 1 sind oder
wenn sowohl die Daten D (n-1, m+1) und D (n+1, m+1)
gleich 1 sind (Fig. 17(f-1), (f-2)).
Die neun Grundmuster werden auf der Grundlage dieser
Muster beschrieben.
Muster 1 tritt auf, wenn D (n, m) gleich 1 ist und wenn
eines oder mehrere der nachfolgenden Daten D (n-1, m-1),
D (n, m-1) und D (n+1, m-1) gleich 1 sind oder wenn eines
oder zwei oder mehrere nachfolgende der Daten D (n-1, m+1),
D (n+1, m+1) gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal
(a) gleich 1 ist, das Holdsignal (b) gleich 0
ist, das Holdlöschsignal (c) gleich 0 ist, das Umrißrichtungssignal
1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0
ist.
Das Muster 2 erscheint, wenn D (n, m) gleich 1 und
sowohl D (n-1, m-1) und D (n+1, m-1) gleich 1 sind, wobei
das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b)
gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal
1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich 1
ist.
Das Muster 3 tritt auf, wenn D (n, m) gleich 1 und
sowohl D (n-1, m+1) und D (n+1, m+1) gleich 1 sind, wobei
das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b)
gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal
1 (d) gleich 0, das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 1
ist.
Das Muster 4 tritt auf, wenn sowohl D (n, m) und D (n+1, m)
gleich 1 und wenn eines oder beide der Daten D (n-1, m-1),
D (n, m-1) und D (n+1, m-1) gleich 1 und wenn alle
der Daten D (n-1, m+1) D (n, m+1) und D (n+1, m+1) 0 sind,
wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal
(b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das
Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f)
gleich 0 ist.
Das Muster 5 tritt auf, wenn sowohl D (n-1, m) und D (n, m)
gleich 1 und wenn alle der Daten D (n-1, m-1), D (n, m-1)
und D (n+1, m-1) gleich 0 sind und wenn eines oder
mehrere der Daten D (n-1, m+1), D (n, m+1) und D (n+1, m+1)
gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a)
gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 1, das Holdlöschsignal
(c) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 1 (d)
gleich 0, das Umrißrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und
das Tangentensignal (f) gleich 0 ist.
Das Muster 6 tritt auf, wenn sowohl D (n-1, m) und D (n,
m) gleich 1 und wenn eines oder mehrere der Daten D (n-1, m-1),
D (n, m-1) und D (n+1, m-1) gleich 1 und wenn
alle der Daten D (n-1, m+1), D (n, m+1) und D (n+1, m+1) 0
sind, wobei das Abschnittsignal (a) gleich 1, das Holdsignal
(b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 1,
das Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal
(f) gleich 0 sind.
Muster 7 tritt auf, wenn sowohl D (n-1, m) und D (n, m)
gleich 1 und wenn alle der Daten D (n-1, m-1), D (n, m-1)
und D (n+1, m-1) gleich 0 und eines oder mehrere aus den
Daten D (n-1, m+1), D (n, m+1) und D (n+1, m+1) gleich 1
sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das
Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich
1, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Umrißrichtungssignal
2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal
(f) gleich 0 sind. Das Muster 8 tritt auf, wenn alle
Daten D (n-1, m) , D (n, m) und D (n+1, m) gleich 1 sind,
wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal
(b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das
1 (d) gleich 0, das Umrißrichtungssignal
2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f)
gleich 0 sind.
Das Muster 9 tritt auf, wenn D (n, m) gleich 0 ist,
wobei das Abschnittssignal (a) gleich 0, das Holdsignal
(b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das
Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f)
gleich 0 sind. In Muster 9 bedeutet, daß X entweder 0
(weiß) oder 1 (schwarz) ist. In Fig. 17 dienen (a), (b-1),
(c), (d-1), (d-2), (e-1) und (e-2) zur Erläuterung
der Signale (a) bis (f), sie sind ursprünglich keine
Grundmuster und finden sich nicht in dem ROM 81. Sie
entsprechen den unnötigen Linien oder dgl. wie sie oben
erwähnt worden sind, die zuvor wie oben angegeben gelöscht
worden sind.
Diese Signale von 6 Bits werden verriegelt und in dem
Register mittels des Verzögerungselementes stabilisiert
durch die Impulse, nachdem der Ausgang des ROMs 81
stabilisiert ist; die Steuerdaten zum farbigen Auslegen
werden in den FiFo 93 entsprechend dem Zustand jedes
Bits eingeschrieben.
Die Bedingung zum Einschreiben in das FiFo 93 besteht
darin, daß das Abschnittssignal (a) gleich 1 ist, während
der Q-Ausgang des Holdsteuerregisters 85 gleich 0
ist. Die in den FiFo 93 einzuschreibenden Daten sind 1,
wenn die Umrißdaten die ausgelesene horizontale Linie
kreuzen und 0, wenn sie diese berühren.
Unten wird die Arbeitsweise des Abschnittserkenners 96
und das Steuerverfahren zum Einschreiben in den Steuerspeicher
29 zum Zeitpunkt des farbigen Auslegens von
drei horizontalen Linien, die in Fig. 12-a gezeigt
werden (Fig. 11-a), erklärt.
Ein horizontales Zeilenendsignal wird für jede Zeile
zum Löschen der Register 85, 86, 87 über den NOT-Schaltkreis
95 und die NOR-Schaltkreise 84, 88 gespeist.
der -Ausgang des Registers 85 wird 1. Wenn die
vierte Linie bei Feststellung eines Abschnitts ausgelesen
wird, werden die neun Dateneinheiten (Fig. 13-a)
sequentiell in das ROM 81 eingespeist und zur Eingabe
in den Abschnittserkenner 96 umgewandelt. Im Ergebnis
werden die Ausgänge des Registers 82, d. h. das Abschnittssignal
(a), das Holdsignal (b) und das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 1 bei der Adresse 17, der
-Ausgang wird gleich 0. Andererseits wird das "1"-Signal
(a), das durch das Verzögerungselement 92 eingegeben
ist, gleich 0 in dem UND-Schaltkreis 90 und wird
dem FiFo 93 und dem NOR-Gatter 88 über die Verzögerungselemente
92′, 92′′ zugeführt. Da es nicht möglich
ist, alleine anhand dieser Adressinformation zu bestimmen,
ob ein Kreuzen oder Berühren der Umrißlinie vorliegt,
werden die Muster sequentiell diskriminiert bei
den Adressen 18 und 19 und der Adresse 20, das Holdlöschsignal
(c) wird 1, der -Ausgang des Registers 85
wird 1 für einen ansteigenden Impuls, der dem FiFo 93
über einen UND-Schaltkreis 90 und dem Verzögerungselement
92′ eingegeben wird. Zu diesem Zeitpunkt werden
die Ausgangsbeurteilungsdaten (l) des UND-Gatters 91 in
den FiFo 93 eingeschrieben. Da das Umrißrichtungssignal
(d) nicht gleich 1 wird, verbleibt der Ausgang des
Registers 86 in diesem Fall auf 0, die in den FiFo 93
einzuschreibenden Daten sind gleich 0 (die vierten
FiFo-Schreibdaten (l) in Fig. 11-b).
Unter Bezugnahme auf die 18. Linie werden neun Dateneinheiten
(Fig. 13-b) in den Abschnittserkenner 96
eingegeben. Bei Adresse 7 werden die Ausgänge der Register
82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Umrißrichtungssignal
1 (d) und das Umrißrichtungssignal 2
(e) gleich 1 und die Ausgänge h, i der Register 86, 87
werden beide gleich 1. Das Tangentensignal (f) ist
gleich 0, es wird jedoch auf 1 gesetzt durch den NOT-Schaltkreis
89. Der Ausgang des UND-Schaltkreises 91
wird gleich 1, so daß die Beurteilungsdaten "1" in den
FiFo 93 eingeschrieben werden. Infolgedessen wird der
Anstiegsimpuls dem NOR-Gatter 88 über das Verzögerungselement
92′′ eingeschrieben, die Register 86, 87 werden
gelöscht.
Bei der Adresse 27 wird entsprechend ein "1" in den
FiFo 93 (den 18. FiFo-Schreibdaten (l) in Fig. 11-b)
eingeschrieben.
Unter Bezugnahme auf die 18. Linie werden neun Dateneinheiten
(Fig. 13-b) dem Abschnittserkenner 96 zugeführt.
Bei Adressen 7 werden die Ausgänge der Register
82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Konturrichtungssignal
1 (d) und das Konturrichtungssignal 2 (e)
gleich 1 und die Ausgänge h, i der Register 86, 87
werden beide gleich 1. Das Tangentensignal (f) ist
gleich 0, es wird jedoch auf 1 gesetzt mittels des NOT-Schaltkreises
89 und der Ausgang des UND-Schaltkreises
91 wird gleich 1, so daß die Beurteilungsdaten "1" in
das FiFo 93 eingeschrieben werden. Entsprechend wird
der Anstiegsimpuls über das Verzögerungselement 92′′
dem NOR-Gatter 88 zugeführt, die Register 86, 87 werden
gelöscht.
Unter Adressen 87 wird entsprechend "1" in das FiFo 93
(die 18. FiFo-Schreibdaten (l) in Fig. 11-b) eingeschrieben.
Bezüglich der 27. Linie werden neun Dateneinheiten
(Fig. 13-c) in den Abschnittserkenner 96 eingeschrieben.
Bei einer Adresse 4 werden die Ausgänge des Registers
82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Konturrichtungssignal
1 (d) und das Konturrichtungssignal 2 (e)
gleich 1, die Beurteilungsdaten "1" werden in das FiFo
93 eingeschrieben. Sodann werden unter Adressen 13 bis
16 die Unterscheidungsdaten "0" in das FiFo eingeschrieben
wie bei der vierten Zeile. Bei Adressen 24
werden weiter wie in dem Fall der Adresse 4 die Unterscheidungsdaten
"1" in das FiFo 93 eingeschrieben. Zu
diesem Zeitpunkt werden die oben angegebenen Diskriminationsdaten
so in dem FiFo 93 angeordnet, wie dies in
Fig. 14 gezeigt ist.
Im folgenden wird der Vorgang des farbigen Auslegens
(des Einschreibens einer "1") innerhalb des in Fig. 12-a
gezeigten Umrisses erklärt für die 4., 18. und 27.
horizontale Zeile unter Bezugnahme auf Fig. 15-a (einer
Einzelheit des Steuerspeichers 29) und der zeitlichen
Darstellung von Fig. 15-b.
Nach Abschluß des Auslesens der horizontalen Zeilen
wird das DFF 107 als Schreib/Lese-Gatter gelöscht durch
das horizontale Zeilenendsignal . Das Auslegsteuergattersignal
ist gleich 1.
Die Daten werden, wie Fig. 12-a zeigt, in der horizontalen
Richtung von der Adresse 1 der 1. Zeile ausgelesen,
die Konturdaten "1" werden aus dem Steuerspeicher
102 über einen Ausgangslatchtakt n (Ausgangslatch CK)
ausgelesen bei Adresse 17 der 4. Zeile der Speicheradresse
m. Sodann wird ein von 0 auf 1 wechselndes
Anstiegssignal über ein UND-Gatter 103 (Fig. 15-a)
ausgegeben.
Das Anstiegssignal u wird dem Taktanschluß des FiFo 93
eingegeben und die ersten Daten q (die 4. in Fig. 14
gezeigten Daten) "0" werden ausgegeben. Die Daten q "0"
werden dem UND-Gatter 106 eingegeben, um dem Takteingang
x des DFF 107 den Wert "0" zu übergeben. Entsprechend
wird das Anstiegssignal v dem UND-Gatter 106 über
ein Verzögerungselement 110 eingegeben, der Ausgang x
verbleibt jedoch auf 0. Sodann werden bei der Adresse
21 der vierten Zeile die Umrißdaten "0" aus dem Speicher
102 ausgelesen, ein sich von 1 auf 0 änderndes
Abfallsignal wird von dem UND-Gatter 108 ausgegeben.
Das Geschehene von der 5. Zeile bis zu der 26. Zeile ist
identisch, die 18. Zeile wird daher unten beschrieben.
Das DFF 107 wird, wie oben erwähnt, bei jeder horizontalen
Zeile gelöscht. Bei der Adresse 7 der 18. Zeile
wird eine "1" von dem Steuerspeicher 102 ausgelesen,
der Ausgang u des UND-Gatters 103 wird ein Anstiegssignal
und q "1" wird von dem FiFo 93 geliefert. Der
Ausgang des UND-Gatters ist ein Anstiegssignal v, das
über ein Verzögerungselement 110 geliefert wird. Der
Eingang x des DFF 107 ist ein Anstiegssignal, so daß
der Ausgang t des DFF 107 gleich 1 ist. Wenn ein
Schreib/Lese-Impuls als Impuls S in den Steuerspeicher
102 über Gatter 104, 105 eingegeben wird, wird der von
dem Selektor 101 ausgewählte Wert "1" in die Adresse 7
eingeschrieben.
Fortschreitend zur Adresse 8 wird "0" von dem Steuerspeicher
102 ausgelesen, der Ausgang u des UND-Gatters
103 wird ein abfallendes Signal. Da der Schreib/Lese-Impuls
r jedoch als Impuls S über die Gatter 104, 105
in den Steuerspeicher 102 eingegeben ist, werden Daten
"1" eingeschrieben. Daten "1" werden daher in Adresse
26 eingelesen.
Unter Adresse 27 wird eine "1" aus dem Steuerspeicher
102 ausgelesen, der Ausgang u des UND-Gatters 108 wird
ein ansteigendes Signal und q "1" wird von dem FiFo 93
ausgegeben. Der ansteigende Impuls x wird über das DFF
107 über ein Verzögerungselement 110 und das UND-Gatter
106 eingegeben, um einen Ausgang t = "0" zu erreichen,
wodurch die Gatter 104, 105 gesperrt werden. Der
Schreib/Lese-Impuls r erreicht daher nicht den Steuerspeicher
102, die horizontalen Linien bleiben damit
unverändert.
Entsprechend wird bei der 27. Linie in Fig. 12-a q
gleich "1" von dem FiFo 93 bei Adresse 4 eingegeben und
"1" wird in Adressen 5 bis 12 eingeschrieben. Wenn q
gleich "0" von dem FiFo 93 bei Adresse 13 ausgegeben
wird, gelangt der Anstiegsimpuls x nicht zu dem DFF
107, der Ausgang t des DFF 107 verbleibt auf "1", so
daß eine "1" kontinuierlich eingeschrieben wird bis zur
Adresse 23. Bei Adresse 24 wird, wenn q gleich "1" von
dem FiFo 93 ausgegeben wird, der Ausgang t des DFF 107
gleich 0, das Schreiben wird nach der Adresse 24 unterbrochen.
In Fig. 15-a wird das Gatter 103 verwendet bei dem
Einschreiben der Umrißlinie. Das Einschreiben der Umrißlinie
wird hier nicht beschrieben, weil dies in
bekannter Weise durchgeführt wird. Das UND-Gatter 109
ordnet die von dem Speicher 102 ausgelesenen Umrißdaten
um, wenn das Abschnittserkennungssignal gleich 1 ist,
wie dies in Fig. 3-a gezeigt ist oder wählt die Speicheradresse
m zur Umordnung wie in Fig. 12-b gezeigt
und führt diese Daten zu den Registern 71 bis 79.
Bezüglich des Verfahrens des farbigen Auslegens wird
natürlich sowohl das Verarbeiten durch die zentrale
Recheneinheit, wenn diese Zeit gegeben ist, und das
manuelle farbige Auslegen von jedem Punkt mit dem
Schreiber, möglich.
Jetzt ist die elektrische Maske in dem vorangehend
beschriebenen Vorgang vollständig erstellt, es wird
sodann wie gewöhnlich in dem nachfolgenden Verfahren
abgetastet.
Wenn die Aufnahmelinse 8 des Aufnahmekopfs 5 das Gebiet
des Ausschnitts der Vorlage 2 erreicht, wird ein Abtastimpuls
zu dem Analog/Digital-Wandler 17 von dem
Eingabe-Zeitsteuerkreis 18 eingegeben. Zu demselben
Zeitpunkt wird dieser Abtastimpuls in den Adressgenerator
26 von dem Eingangs-Zeitsteuerkreis 18 geführt,
während bei dem Adressgenerator 26 dieser Eingangsabtastimpuls
auf 1/C reduziert wird. Weiter wird eine
Speicherausleseadresse des Steuerspeichers 29 erzeugt und
das Auslesen der elektrischen Maskendaten, die in den
Steuerspeicher 29 eingeschrieben wird, wird begonnen in
Übereinstimmung mit der Erzeugungszeit der Bilddaten
bezüglich des Datenausgangssteuerkreises 36 über einen
Glättungsschaltkreis 38.
Bei dem Analog/Digital-Wandler 17 werden die von dem
Aufnahmeobjektiv aufgenommenen Farbauszugsbildsignale
rot R, grün G und blau B in Digitalwerte gewandelt.
Diese R-, G- und B-Bilddaten werden in entsprechende
Druckmengendaten der Farben Gelb Y, Magenta M und Cyan
C in dem Abtaststeuerkreis 35 gewandelt, um einem Ausgabesteuerkreis
36 eingegeben zu werden.
In dem Datenausgangssteuerkreis 36 werden die individuellen
Bilddaten in Y, M und C-Druckfarbenmengendaten in
Echtzeit maskiert, Ausschnittsbildsignale werden erzeugt.
Die erzeugten Bildsignale werden zu einem in Ein-Zeilen-Puffer
in dem Datenausgabesteuerkreis 36 in zeitlicher
Übereinstimmung eingeschrieben, sie werden weiter
sequentiell in zeitlichen Serien entsprechend dem Ausgang
von dem Zeitsteuerkreis 24 ausgegeben. Die so
ausgelesenen Daten, z. B. das Gelbbildsignal wird als
ein Rastertonsignal aus einem Punkterzeugungskreis 37
ausgegeben. Dieses Rastertonsignal wird auf der Druckfläche
Y der Gelbauszugsplatte des Aufzeichnungsfilms 11 auf
der Aufzeichnungstrommel 10 mittels des Ausgabekopfes
11 gedruckt. Dieser Vorgang wird für Magenta-, Cyan-
und Schwarzbildsignale, die gleichzeitig ausgelesen
werden, wiederholt, sie werden sequentiell in den Magenta-,
Cyan- und Schwarzdruckgebieten der Auszugsplatten
M, C und K des Aufzeichnungsfilms 11 gedruckt.
Dieses hier angegebene Druckverfahren ist lediglich
beispielhaft, es ist natürlich möglich, andere Druckverfahren
zu verwenden.
Bei dieser Vorrichtung können die elektrischen Maskierungsdaten
entsprechend des ungefähren Umrisses gewandelt
werden in genaue elektrische Maskierungsdaten,
wenn die elektrischen Maskierungsdaten sehr grob sind
und Schwankungen der Kontur der erstellten elektrischen
Maskierung auf dem Aufzeichnungsfilm 11 deutlich werden.
Dies geschieht in einem Glättungskreis 28, so daß
eine Maskierung mit einem glatteren Umriß auf das Bild
unter Verwendung dieser neun Maskierungsdaten verwendet
werden können.
Fig. 18 zeigt ein Blockdiagramm für eine Ausführungsform
eines Glättungskreises 28, wobei T₁, T₂ Eingangsanschlüsse
der Abtastimpulssignale der X-Richtung bzw.
der Y-Richtung, G₁, G₂ Trimmgatter der X-Richtung und
der Y-Richtung, T 4′ ein Verbindungsanschluß mit dem
Datenbus von dem Abtaststeuerkreis 22 zu dem Register
52 und dem Drei-Zustand-Puffer 64, T 5′ ein Eingangsanschluß
für Impulse zum Setzen der Register 52 und T₆
ein Verbindungsanschluß für den Datenbus zum Führen der
elektrischen Maskierungsdaten von dem Steuerspeicher 29
sind.
Die Ein-Bit-Daten der elektrischen Maskierung von "0"
oder "1", die von dem Steuerspeicher 29 ausgelesen werden,
sind in neun Ein-Bit-Registern R₁₁, R₁₂, R₁₃, R₁₄,
R₁₅, R₁₆, R₁₇, R₁₈ bzw. R₁₉ gespeichert entsprechend
den Abtastdaten D (m+1, n+1), D (m+1, n) , D (m+1, n-1),
D (m, n+1), D (m, n) , D (m, n-1), D (m-1, n+1), D (m-1, n) ,
D (m-1, n-1). Der Fluß dieser elektrischen Maskierungsdaten
ist in der Abfolge der Register R₁₁, Register
R₁₂, Register R₁₃, Ein-Zeilen-Puffer 53, Register R₁₄,
Register R₁₅, Register R₁₆, Ein-Zeilen-Puffer 54, Register
R₁₇, Register R₁₈, Register R₁₉ und den Ein-Zeilen-Puffern
53, 54, die von einem Ein-Zeilen-Puffersteuerkreis
55 gesteuert werden.
Die elektrischen Maskierungsdaten, die aus dem Steuerspeicher
29 ausgelesen werden, werden dabei in drei
Gruppen aufgeteilt, wie dies in Fig. 19 gezeigt wird.
Gruppe (a) beinhaltet die Daten außerhalb des Gebietes
der elektronischen Maske, Gruppe (b) beinhaltet die Daten
der Grenze (des Umrisses) der elektrischen Maskierungsdaten
und Gruppe (c) beinhaltet die Daten innerhalb des
Gebietes der elektronischen Maske. Da die elektrischen
Maskierungsdaten von Gruppe (b) dem Glättungsvorgang
unterzogen sind, reicht es zur Unterscheidung, daß der
eine Satz der elektrischen Maskierungsdaten, der jeweils
ausgelesen worden ist, zu Gruppe (b) gehört, daß
die elektrischen Maskierungsdaten (die Hauptmaskierungsdaten)
der schattierten Koordinaten (X m , Y n ) jeweils
ausgelesen werden, wie dies in Fig. 20 gezeigt
ist. Die elektrischen Maskierungsdaten der umgebenden
acht Koordinateneinheiten werden gleichzeitig ausgelesen
und bestätigen, daß die Hauptmaskierungsdaten
gleich 1 sind und wenigstens eine der umgebenden acht
Dateneinheiten nicht gleich 1 ist. Wenn alle acht Dateneinheiten
gleich 1 sind, bedeutet dies, daß das
Innere nicht einem Glättungsprozeß unterzogen wurde.
In diesem Fall sind die Hauptmaskierungsdaten die in
dem Register R₁₅ gespeicherten elektrischen Maskierungsdaten,
die peripheren Daten sind die elektrischen
Maskierungsdaten, die in den Registern R₁₁, R₁₂, R₁₃,
R₁₄, R₁₅, R₁₆, R₁₇, R₁₈ bzw. R₁₉ gespeichert sind.
In dem RAM 57 werden 2⁸ = 256 verschiedene Glättungsmuster
zuvor eingeschrieben von dem Abtaststeuerkreis 22
entsprechend den Bedingungen der umgebenden acht Punkte.
Ein geeignetes Muster wird gewählt mittels des
Selektors 56 ausgelesen, die Hauptmaskierungsdaten
werden geglättet. Die Hauptmaskierungsdaten werden mit
anderen Worten zur Glättung interpoliert mit dem gewählten
Glättungsmuster.
Die Adresse zum Auslesen der 256 verschiedenen Glättungsmuster
wird erzeugt durch den Frequenzteilerkreis
1 (202) in der X-Richtung und den Frequenzteilerkreis 2
(204) in der Y-Richtung. Diese Frequenzteilerkreise
202, 204 werden von den Abtastimpulsen der Bilddaten in
der X-Richtung und der Y-Richtung angesteuert. Dabei ist
T₇ ein Verbindungsanschluß mit dem Adressenbus zum RAM-Schreiben
und T₈ ist ein Verbindungsanschluß für ein
Steuersignal, das verwendet wird, wenn ein Glättungsmuster
in das RAM über den Zustandspuffer 64 eingeschrieben
wird.
Die Arbeitsweise des in Fig. 18 gezeigten Schaltkreises
ist wie folgt. Wenn das Trimmgatter für die X-Richtung
aktiviert ist, wird G₁ "H" und X-Richtungs-Abtastimpuls
T₁ wird dem Frequenzteilerkreis 1 (202) über das Gatter
201 eingegeben. In dem T 1′ Frequenzteilerkreis 1 (202)
wird eine Frequenzteilung um 1/4 bewirkt, so daß der
Ausgang G 1′ "H" annimmt von dem ersten zum zweiten T 1′,
und von dem fünften zum sechsten T 1′.
Wenn das Trimmgatter der Y-Richtung geöffnet wird, wird
G₂ "H" und der Y-Richtungs-Abtastimpuls T₂ wird dem
Frequenzteilerkreis 2 (204) über das Gatter 203 eingegeben.
Der T 2′ Frequenzteilerkreis 2 (204) bewirkt eine
Division um 1/4, so daß der Ausgang G 2′ "H" wird von
dem ersten zum zweiten T 2′ und von dem fünften zum
sechsten T 2′.
Der Verriegelungsimpuls G₃ der Register R₁₁ bis R₁₉
wird über die Gatter 204 als G 1′, G 2′ eingeführt.
Das bedeutet, daß durch den dem rohen Abtasten entsprechenden
Verriegelungsimpuls die elektrischen Maskierungsdaten
von T₆ sequentiell verriegelt werden. Die
Adress- und Steuersignale A₄ für die Ein-Zeilen-Puffer
53, 54 werden von einem Ein-Zeilen-Puffer-Steuerkreis
55 ausgegeben, dieser Schaltkreis löscht die Adresse
durch das T 1′ Signal und zählt die Adressen durch das
G₃ Signal.
In dem RAM 57 zum Erzeugen der Glättungsmuster wird
über einen Selektor 56 eine Glättungsmusterschreibadresse
eingeführt von T₇, nachdem die groben Abtastbedingungen
bestimmt sind. Der Impuls und die Glättungsdaten
werden zu demselben Zeitpunkt von dem T 4′
Anschluß über den Drei-Zustands-Puffer 64 geschrieben.
Zu diesem Zeitpunkt wird ein "L" Signal dem T₈ Anschluß
eingegeben, welches den Selektor 56 umschaltet und die
Freigabe des Drei-Zustands-Puffers steuert.
Bei der Glättung werden die Glättungsmuster entsprechend
den Ausgangsdaten A₁ der Register R₁₁ bis R₁₅
gewählt. Die von den Ausgangsadressen R₂, R₃ in den
Frequenzdividierern 1 und 2 (202, 204) ausgewählten
Glättungsmuster werden ausgelesen, sie werden nach dem
Glätten als elektrische Maskierungen verwendet.
Die zeitliche Darstellung von 4 × 4 für den in Fig. 18
beispielhaft gezeigten Schaltkreis ist in Fig. 21 gezeigt.
Fig. 22 zeigt die Anordnung der Glättungsdaten
der zeitlichen Darstellung (Fig. 21).
Fig. 23 zeigt ein Beispiel eines Glättungsmusters einer
elektrischen Maske, in der lediglich drei Muster P₁, P₂
und P₃ wiedergegeben werden. Diese Glättungsmuster
werden durch benachbartes Aneinanderordnen der Elemente
der Untermuster gebildet, beispielsweise aus 16 Abschnitten
A₁ bis A₁₆ entsprechend einem Bildelement bei
dem gewöhnlichen Abtasten, wie dies in Fig. 24 gezeigt
ist und geteilt von einem P × P Ein-Masken-Element
entsprechend der Größe eines Bildelementes bei dem
groben Abtasten. Es gibt, einschließlich der drei obengenannten
Muster, 16² = 256 Möglichkeiten der Anordnung
von a₂, a₃, a₄, a₇, a₈, Fig. 24 bezieht sich auf das
Muster P₂. Bei dem Glätten der elektrischen Masken
werden geeignete aus diesen 256 Mustern ausgewählt abhängig
von den Bedingungen der umgebenden acht Daten
der Hauptmaskierungsdaten.
Fig. 25 zeigt den Umriß U der elektrischen Maske vor
der Glättung und die Kontur u davon nach dem Glätten.
Die kreuzschraffierte Fläche in der oberen linken Hälfte
gibt das Gebiet eines Bildelements bei dem gewöhnlichen
Abtasten an.
Claims (2)
1. Verfahren zur elektronischen Maskenbildung, bei
der die auszuschneidende Fläche mit einer Koordinateneingabeeinrichtung
unter Monitorbeobachtung des abgetasteten
Bildes eines Cursors bestimmt wird, die Umrißlinie
in einen Umrißlinienspeicher geschrieben wird,
die umrissene Fläche farbig ausgelegt und aus einem
Steuerspeicher entnommene Umrißliniendaten bei der
Abtastung in Echtzeit zur Maskierung benutzt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - zur Darstellung des Ausschnittbereiches des Bildes auf dem Monitor durch vorangehende grobe Abtastung gewonnene Bilddaten verwendet werden, und
- - die bei der Grobabtastung nicht erfaßten Umrißliniendaten der Zwischenlinien während der Feinabtastung durch Interpolation und Glätten gewonnen werden.
2. Verfahren zur elektronischen Maskenbildung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrißlinien
der bei dem Grobabtasten nicht erfaßten Zwischenzeilen
durch Auswahl vorgegebener Musterelemente ermittelt
werden.
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|---|---|---|---|
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