DE350195C - Gehaeuse- und Getriebeanordnung fuer Fahrzeugmotoren mit Dreipunktaufhaengung - Google Patents

Gehaeuse- und Getriebeanordnung fuer Fahrzeugmotoren mit Dreipunktaufhaengung

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Publication number
DE350195C
DE350195C DE1920350195D DE350195DD DE350195C DE 350195 C DE350195 C DE 350195C DE 1920350195 D DE1920350195 D DE 1920350195D DE 350195D D DE350195D D DE 350195DD DE 350195 C DE350195 C DE 350195C
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DE
Germany
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housing
support arm
crankshaft
gear arrangement
camshaft
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Expired
Application number
DE1920350195D
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English (en)
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Argus Motoren GmbH
Original Assignee
Argus Motoren GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Gehäuse- und Getriebeanordnung für Fahrzeugmotoren mit Dreipunktaufhängung. Um bei Motorfahrzeugen die Übertragung von Formänderungen des Fahrgestellrahmens auf den Motor und das Getriebe zu verhindern, ist es bereits bekannt, Motor und Getriebe an drei Stellen aufzuhängen, also eine sogenannte Dreipunktaufhängung zu wählen.' Bei bekannten Ausführungen dieser Art wird der Motor mittels zweier hinterer Tragarme des Gehäuseoberteiles oder Gehäuseunterteiles <in Längsschienen des Fahrzeugrahmens befestigt, während das Vorderende, entweder mittels einer schnabelartigen Verlängerung des Unterteiles oder des am Motorgehäuse angeschraubten Getriebekastendeckels an einer Querstrebe des Fahrzeugrahmens durch Verschraubung befestigt ist.
  • Die bekannte Anordnung, bei der sich alle Befestigungsstellen am Unterteil des Gehäuses befinden, hat den Nachteil, daß beim Ausbau der Kurbelwelle der Gehäuseoberteil mit den Zylindern, also fast der ganze Motor, entfernt werden muß.
  • Die andere bekannte Ausführungsform, bei welcher der- vordere Gehäusetragarm als ein Teil des Getriebekastendeckels ausgebildet ist, ; läßt wohl einen Ausbau der Welle nach unten zu; jedoch ist es hierbei, um zu den Steuerrädern zu gelangen, nötig, den ganzen Motor auszubauen, da er mittels des Deckels am Rahmen befestigt ist. Außerdem hat diese Anordnung den Nachteil, daß die Befestigungsschrauben des Deckels beim Fahren utxgünstige stoßweise Beanspruchungen aufzunehmen haben.
  • Diese Nachteile sind gemäß vorliegender Erfindung beseitigt, indem die Möglichkeit geschaffen wird, die vordere in der senkrechten Mittelebene des Gehäuses liegende Auf- i hängungsstelle mit dem Gehäuseoberteil zu einem Stück zu vereinigen, derart, daß der Ein- und Ausbau der Getrieberäder ohne Abnahme des Gehäuseoberteils oder Gehäuseunterteils und der Ausbau der Kurbelwelle nach Wegnahme des Gehäuseunterteils erfolgen kann.
  • Dieser technische Erfolg wird durch eine besondere Lagerung und Antriebsweise der Triebwelle für die Hilfsapparate (Zündmagnet und Wasserpumpe) und der Nockenwelle erreicht, derart, daß die Triebwelle durch in der ; Seitenwandung angeordnete Öffnungen des Gehäuses ' herausnehmbar ist, während die :Nockenwelle durch eine seitliche Öffnung in der vorderen Stirnwand entfernt werden kann. Somit bleibt genügend Raum, um in der senkrechten Mittelebene des Gehäuseoberteils dea Tragarm mit dessen vorderer Stirnfläche zu vereinigen.
  • Die Lagerung dieses vorderen Tragarmes des Gehäuseoberteils erfolgt gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung auf einem Bock, der auf dem Vorderquerträger des Wagenrahmens zu befestigen ist und als Führungsstück die Kurbelwelle bzw. deren zum Ankurbeln dienende Verlängerung umgreift, während der Gehäusetragarm lagerartig auf diesem Bock sitzt und mit diesem unter ZVahrUng eines gewissen Spieles verschraubt ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine schaubildliche Darstellung des Gehäuseoberteils, Abb. 2 eine schaubildliche Darstellung cles Getriebes, Abb. 3 eine Einzelheit, Abb.4 eine Vorderansicht des Gehäuseoberteils.
  • Auf der Kurbelwelle a (Abb. 2) sitzt ein Schraubenrad b, welches mit dem Schraubenrad c der quer zur Kurbelwelle gelagerten Triebwelle f in Eingriff steht. Letztere dient zum Antrieb der Hilfsapparate, nämlich des Magnetzündapparates und der Wasserpumpe. Auf der Triebwelle f sitzt ein kleines Kegelrad d, das mit einem größeren Kegelrad e der Nockenwelle g in Eingriff steht. Letztere liegt durch diese Anordnung seitlich von der senkrechten Mittelebene des Motorgehäuses. Auf dem vorderen Ende der Kurbelwelle a sitzt fliegend eine Schnur- oder Riemenscheibe s, von der aus ein endloser Trieb zu der Schnur- oder Riemenscheibe t der Barüberliegenden Ventilatorwelle führt.
  • Der Gehäuseoberteil (Abb. z und 4) trägt in der senkrechten Mittelebene seiner Vorderwand einen rippenartig nach vorne ragenden kräftigen Arm 1, der an seinem unteren Ende in Gestalt einer oberen Lagerschale @m endigt Auf dem schräg nach aufwärts verlaufenden Rücken des Armes l sitzt ein Auge r mit einer senkrechten Bohrung. In den Seitenwänden des Armes 1 sind Öffnungen n vorgesehen, durch die der Riemen- oder Schnurtrieb greift, welcher die Scheiben s und t (Abb. a) mitein -ander verbindet; die Schnur- oder Riemenscheibe s kommt hiernach innerhalb des hohl ausgebildeten Tragarmes 1 zu liegen, während die die Scheibe t tragende Ventilatorwelle oberhalb des Gehäuseoberteils gelagert ist.
  • In den Seitenwandungen des Gehäuseoberteils .sind Öffnungen i und k vorgesehen, deren gemeinsame Mittelachse I-II mit der Mittelachse I-II der Triebwelle f (Abb. z) zusamrnenfällt. Beim Ausbauen kann daher die Triebwelle f durch die Öffnung i herausgezogen werden.
  • In der vorderen Stirnfläche des Gehäuse oberteiles ist neben dem Arm 1 eine Öffnung h vorgesehen, deren `wagerechte Mittelachse III-IV mit der Mittellinie III-IV der Nockenwelle g (Abb. a) zusammenfällt. Beim Ausbauen kann daher, nachdem die Triebwelle f, wie erwähnt, durch die seitliche Öffnung i entfernt worden ist, die Nockenwelle g durch die seitliche Öffnung h der Gehäusestirnwand herausgezogen werden. Es ist also nicht erforderlich, zwecks Herausnahme und Wiedereinbau des Rädergetriebes den Gehäuseoberteil und naturgemäß auch nicht den Gehäuseunterteil zu entfernen.
  • Unterhalb der Öffnung i ist ein Arm o mit schalenartiger Oberfläche in der Gehäusewand angeordnet, der zur Auflagerung des von der Triebwelle f betätigten Magnetapparates dient.
  • Der Ausbau der Kurbelwelle a, deren Mittellinie V-VI mit der wagerechten Mittelachse V-VI des am unteren Ende des Tragarmes 1 vorgesehenen Lagers in zusammenfällt, kann nach Abnahme des Gehäuseunterteiles erfolgen, so daß die durch den Arm 1 erfolgte Befestigung am Wagenrahmen nicht gelöst zu werden braucht. Dadurch, daß die Mittellinie der Kurbelwelle a mit der Achse V-VI des Lagers m zusammenfällt, wird noch der Vorteil erreicht, daß Verdrehungen des Motors gegenüber dem Fahrzeugrahmen ohne wesentliche Beanspruchungen starrer Teile möglich sind und weiterhin, daß die Welle der Andrehkurbel zentrisch hindurchgeführt werden kann.
  • Zur Befestigung des Gehäuseoberteiles auf dem Fahrgestell dient ein Bock p (Abb. 3), der mittels seiner beiden seitlichen Augen auf dem Vorderquerträger des Wagenrabmens verschraubt wird. Der zylindrische Mittelteil v dieses Bockes umgreift das Kurbelwellenende a; auf diesem Mittelteil v sitzt das Lager in des Tragarmes 1. Mit dem Mittelstück v des Bockes p ist ein nach aufwärts ragender Schraubenbolzen q verbunden der durch die senkrechte Bohrung des Auges r (Abb. i) hindurchgeführt wird. Zwischen dem Bolzen q und der Bohrung des Auges r wird zweckmäßigerweise so viel Spielraum gelassen, daß bei vorkommenden kleinen gegenseitigen Verdrehungen des Kurbelgehäuses gegenüber dem vorderen Querträger des Fahrgestelles eine gewisse Nachgiebigkeit gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Gehäuse- und Getriebeanordnung für Fahrzeugmotoren mit Dreipunktaufhängung, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Tragarm der Dreipunktaufhängung in der senkrechten Mittelebene der vorderen Stirnfläche des Gehäuseoberteiles angeordnet ist, und daß neben diesem Tragarm in der Stirnwand eine Öffnung (h) zum Ein- und Ausbau der seitlich von der Motorwelle gelagerten Nockenwelle (g) vorgesehen ist, während in den Seitenwänden angeordnete Öffnungen (i, k) den Ein- und Ausbau der die Nockenwelle (g) sowie die Hilfsapparate antreibenden Triebwelle (f) ermöglichen. z. Gehäuse- und Getriebeanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des vorderen Tragarmes (1) lagerartig auf einem an dem Fahrzeugrahmen befestigten Bock (p) sitzt, dessen zylindrischer Mittelteil die Kurbelwelle (a) umgreift und mittels eines senkrechten, den Gehäusetragarm (1) durchdringenden Bolzens (q) mit dem Gehäuseoberteil verbunden ist. 3. Gehäuse- und Getriebeanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß innerhalb des hohl ausgebildeten Gehäusetragarmes (1) die Antriebsscheibe (s) für die oberhalb des Gehäuses gelagerte Ventilatorwelle sitzt, wobei das endlose Antriebsorgan durch seitliche Öffnungen (n) des Tragarmes hindurchgeführt wird. 4.. Getriebeanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kurbelwelle (a) mittels Schraubenräder (b, c) angetriebene Triebwelle (f) für die Hilfsapparate (Zündmagnet, Wasserpumpe) oberhalb der Kurbelwelle in der Querrichtung des Gehäuses gelagert ist und mit einem Kegelrädergetriebe (d, e) die seitlich von der Kurbelwelle angeordnete Nockenwelle (g) antreibt..
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