DE34872C - Bremsvorrichtung - Google Patents
BremsvorrichtungInfo
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- DE34872C DE34872C DENDAT34872D DE34872DA DE34872C DE 34872 C DE34872 C DE 34872C DE NDAT34872 D DENDAT34872 D DE NDAT34872D DE 34872D A DE34872D A DE 34872DA DE 34872 C DE34872 C DE 34872C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C7/00—Braking mechanisms and brake control devices specially adapted for animal-drawn vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
MAX BIRNBAUM in MITTWEIDA. Bremsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Sepetmber 1885 ab.
Die selbsttätige Wagenbremse kann nach dem Belieben des Kutschers beim Anziehen
und Zurückhalten der Pferde, sowie in einem von diesen beiden Fällen in Kraft treten, oder
sie kann auch gänzlich zur Ruhe gesetzt werden. In letzterem Falle werden die beiden
Stifte α b und c d in die Stange ef eingelassen. Die Stange ef geht durch den Ring χ. Die
beiden Stifte α b und c d müssen vom Kutscherbock aus bewegbar sein und dürfen nur von
oben nach unten oder umgekehrt bewegt werden können. In die Stange ef soll vorn die
Deichsel eingelegt werden. Wenn die Pferde den Wagen nach vorn oder hinten ziehen
wollen, wird die Stange ef unbeweglich bleiben, denn dieselbe wird durch die dicht
neben dem Ring χ stehenden Stifte gehalten. Es werden also nur die Stifte gegen den Ring
geprefst, die Stange ef aber wird ihre Lage behalten, und daher kann die Bremse nicht in
Kraft treten.
Es müssen für die beiden Stifte α b und c d
zum Einlassen in die Stange ef nicht zwei einzelne Löcher gebohrt sein, sondern es mufs
sich in der Stange ef ein Schlitz befinden, der so breit ist, dafs der hintere Stift an jeder
Stelle pafst. Dieser Schlitz beginnt dicht hinter dem Ring χ, so dafs der hintere Stift c d
gerade die Oeffnung schliefst. Der Schlitz geht dann nach vorn in der Stange ef weiter.
Dicht vor dem Ring χ mufs der Schlitz erweitert sein. In diese gröfsere Oeffnung soll
der vordere Stift α b passen; derselbe mufs also dicker als der hintere Stift c d sein.
Bei der Fahrt mufs der dickere Stift α b aus der Stange ef gehoben sein, der dünnere c d
dagegen seine Lage in dem Schlitz behalten. Wenn die Pferde den Wagen anziehen, wird
der Stift c d gegen den Ring χ geprefst, also wird die Bremse nicht in Kraft treten. Wenn
die Pferde aber beim Bergabfahren oder Anhalten zurückziehen, dann wird die Stange ef
mit der Deichsel nachgeben und nach hinten bewegt werden. Der Stift c d kann die Stange
nicht halten, denn er wird immer in dem Schlitz op stehen. Dadurch, dafs die Stange ef
nach hinten bewegt wird, drückt sie den Hebel eg·, der mit ihr durch ein Gelenk verbunden
ist und mit ihr in der Ruhe einen rechten Winkel bildet, ebenfalls zurück, und dann wird der Hebel h k mit dem an dem
unteren Ende befestigten Hemmschuh gegen den Reifen des Rades geprefst. Der Hemmschuh wird wieder gelöst, sobald die Pferde
die Stränge und somit die Stange ef wieder anziehen.
Soll der Wagen durch die Pferde an der Deichsel zurückgezogen werden, so wird der
Stift α b in die Stange eingelassen. Derselbe ist dicker als der Schlitz, mithin ist also die
Stange ef befestigt und die Bremse wird nicht arbeiten.
Der hintere Stift c d wird während der Fahrt meistens seine Lage in dem Schlitz behalten müssen; nur wenn der Kutscher die
Pferde aus irgend einem Grunde nicht durch die Zügel zu halten vermag, mufs er den
Stift c d heben. Es wird dann die Stange ef nach vorn gezogen werden, der Hebel e g
sich also auch nach vorn bewegen, und dann der Hebel h i mit seinem Hemmschuh gegen
das Rad geprefst; je mehr die Pferde dann anziehen, um so stärker wird der Wagen gebremst
werden.
Wenn die Pferde einige Zeit eingespannt stehen sollen, müssen beide Stifte gehoben
werden; es wird dann der Wagen bei jeder Bewegung der Pferde gebremst werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine Bremsvorrichtung, bei welcher die mit den Bremsbacken i und k verbundene Bremsstange e f durch Einlegen von Stäben a b und cd in die Löcher des Schlitzes op der Bremsstange am Führungsring χ der letzteren so gehemmt werden kann, dafs die Bremsbacken nur beim Anziehen oder nur beim Zurückgehen der Pferde an den Radumfang geprefst werden oder die Bremsstange in der Mittellage überhaupt unverschiebbar festgelegt wird, die Bremse also wirkungslos bleibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34872C true DE34872C (de) |
Family
ID=310758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34872D Active DE34872C (de) | Bremsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34872C (de) |
-
0
- DE DENDAT34872D patent/DE34872C/de active Active
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