DE36373C - Sicherheitsvorrichtung, zum Lösen des Ortscheits und zum gleichzeitigen Bremsen von Wagen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung, zum Lösen des Ortscheits und zum gleichzeitigen Bremsen von Wagen

Info

Publication number
DE36373C
DE36373C DENDAT36373D DE36373DA DE36373C DE 36373 C DE36373 C DE 36373C DE NDAT36373 D DENDAT36373 D DE NDAT36373D DE 36373D A DE36373D A DE 36373DA DE 36373 C DE36373 C DE 36373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
same time
safety device
locus
loosening
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36373D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. URBAN in Gars am Inn, Bayern
Publication of DE36373C publication Critical patent/DE36373C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C7/00Braking mechanisms and brake control devices specially adapted for animal-drawn vehicles
    • B62C7/04Automatic brake control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B62B5/0404Braking mechanisms; Locking devices against movement automatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1885 ab.
Gegenüber dem Kutschersitz an dem Kothflügel oder am schrägen Fufsboden hängt, wie Fig. i, 2 und 6 zeigen, in einigen Scharnieren drehbar das Trittbrett a. Dasselbe lehnt sich gegen eine am Ende des Hebels dd1 befindliche Nase d. Der Hebel ist doppelarmig, hat in der am Wagen befestigten Achse A seinen Drehpunkt und ist am unteren Ende bei dl mit der Zugstange b verbunden.
Im Punkte B des Obergestelles des Wagens hat ein Winkelhebel m η seinen Drehpunkt. Das eine Ende desselben ist mit der Zugstange b verbunden, während das andere Ende desselben zungenförmig nach Fig. 3 oder nach Fig. 4 unter einem eingedrehten Kopf des durch den Reibnagel gehenden Stiftes c greift. Dieser Stift c ist keilförmig, Fig. 3, oder rund, Fig. 4, und wird in beiden Fällen durch eine sich gegen den Reibnagel stemmende Feder f herabgedrückt. Am unteren Ende des Stiftes c greift das eine Ende eines am Untergestell des Wagens angebrachten doppelarmigen Hebels op ein, welcher in C seinen Drehpunkt hat, während das andere Ende desselben einen Stift s trägt, an dem die gesammte Einspannvorrichtung hängt.
Auf der Achse A ist ein zweiter einarmiger Hebel Ad2, Fig. 1, 2 und 5, aufgekeilt, an welchem die mit dem Bremshebel verbundene Druckstange b1 hängt. Der Bremshebel hat in D seinen Drehpunkt und wird mit Zahn und einem mit Sperrzähnen versehenen Bogen fixirt.
Das Zugstängchen b hat bei ν eine Erhöhung; über diese greift eine um E drehbare Klinke ν Ew, welche bei Lösung in die beiden mit Zähnen versehenen Scheibenkränze xy fällt und dieselben gegenseitig in ihrer Drehbewegung hindert.
Durch einen Druck des Fufses auf das Trittbrett α wird nun Folgendes bewirkt:
1. Wird der die Einspannvorrichtung mit dem Wagen verbindende Stift s herabgezogen und dieselbe gelöst.
2. Wird durch den gleichen Druck der Sperrzahn des Bremshebels aus dem schräg verzahnten Bogen herausgehoben, der Bremshebel nach vorwärts geschleudert und das Gefährt wirksam gebremst.
3. Wird zu gleicher Zeit die in ungebremstem Zustande über die Erhöhung des Zugstangchens b greifende Klinke ν E w durch Vorwärtsgehen desselben von der Erhöhung herab und in die beiden verzahnten Scheibenkränze fallen, wodurch dieselben gegenseitig gesperrt und die Vorderachse am Drehen verhindert ist.
Durch Zurücklegen des Bremshebels in seine ursprüngliche Lage wird die Bremse wieder gelöst, die Klinke steigt wieder durch die Rückwärtsbewegung des Zugstängchens b auf dessen Erhöhung, tritt aus -den Zähnen der Scheibenkränze, und die Arretirung der Vorderachse ist aufgehoben.
Ein mit einem Carabiner an dem Leitseil befestigtes und auf eine Trommel T aufgewickeltes, etwa 50 m langes Nothleitseil hat den Zweck, das Thier bis zu einer gewissen Entfernung auch bei gelöster Einspannvorrichtung noch im Zügel zu halten.
Die Trennung des Thieres vom Wagen geschieht durch Fufsdruck bei a, Fig. 1, 2 und 6,
auf das Trittbrett, wodurch der Reibnagel und die Auslösungsvorrichtung in Function treten.
Die Bremse, welche in verschiedenen Graden gesperrt werden kann, kann auch durch Druck mittelst einer Feder angezogen werden.
Um eine noch raschere Bremswirkung zu erzielen, wird eine Bandbremse an dem Sicherheitsgefährt angebracht, Fig. 7.
Der Bremshebel D mit B1 zieht die Bremslasche bei C an, welche zu beiden Seiten auf der Bremsachse A2 aufgekeilt sind, und das untere Auge der Laschen nimmt bei E die Zugstange, verbunden mit der Bandfeder F, welche in den eingedrehten Nabenring greift, und so ist die Reibung der Bandfeder mit der Radnabe hergestellt. Die Feder ist am Anlauf der Radachse befestigt.
Durch diese Bremse wird die hintere Radachse nicht mehr nach rückwärts gedrückt und somit ein ruhigeres Fahren beim Bremsen bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Lösen des Ortscheits und zum gleichzeitigen Bremsen von Wagen eine Sicherheitsvorrichtung, charakterisirt durch die vom Trittbrette α aus bewegbaren Winkelhebel ddl b η mit dem Stift c, welcher, durch den Reibnagel R geführt, den Doppelhebel op herabdrückt, den Stift s aus der Deichsel zieht und so die Lösung der Deichsel mit Ortscheit vom Wagen bewirkt, sowie die gleichzeitig bewegten Winkelhebel d2 bl D CEF zum Anziehen der Bremse nebst dem Nothleitseile N.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36373D Sicherheitsvorrichtung, zum Lösen des Ortscheits und zum gleichzeitigen Bremsen von Wagen Expired - Lifetime DE36373C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE36373C true DE36373C (de)

Family

ID=312188

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT36373D Expired - Lifetime DE36373C (de) Sicherheitsvorrichtung, zum Lösen des Ortscheits und zum gleichzeitigen Bremsen von Wagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE36373C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE36373C (de) Sicherheitsvorrichtung, zum Lösen des Ortscheits und zum gleichzeitigen Bremsen von Wagen
DE20318072U1 (de) Fliehkraftbremse für Kinderwagen und Rollstühle
DE37294C (de) Bremsvorrichtung an Fahrrädern. 0
DE842896C (de) Handbremshebel mit Nachholvorrichtung fuer Fahrzeugbremsen, insbesondere fuer Kraftwagen
DE34872C (de) Bremsvorrichtung
DE627418C (de) Bremseinrichtung eines Fahrzeuganhaengers
DE122767C (de)
DE50173C (de) Hebelbremse für Fuhrwerke mit Anwendung gezahnter Nabenringe
DE98104C (de)
DE45380C (de) Neuerung an Wagenbremsen
DE91025C (de)
DE186846C (de)
DE226983C (de)
DE698836C (de) Sicherheitsbremseinrichtung fuer gezogene Fahrzeuge
DE55028C (de) Fortwährend wirkende Strafsenwagen-Bremse, deren Lösung durch Hand oder durch Anziehen der Zugthiere erfolgt
DE57025C (de) Rangirbremse
DE59804C (de) Bremse für Fuhrwerke, insbesondere für Fahrräder
DE209305C (de)
DE168844C (de)
DE398370C (de) Bremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE187292C (de)
DE196412C (de)
DE112480C (de)
DE76519C (de) Kraftsammelnde Bremse für Strafsenbahnfahrzeuge
AT130310B (de) Einrichtung zur Betätigung der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels Bremshebels.