DE106182C - - Google Patents
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- DE106182C DE106182C DENDAT106182D DE106182DC DE106182C DE 106182 C DE106182 C DE 106182C DE NDAT106182 D DENDAT106182 D DE NDAT106182D DE 106182D C DE106182D C DE 106182DC DE 106182 C DE106182 C DE 106182C
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- rings
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- braking device
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G5/00—Devices for producing mechanical power from muscle energy
- F03G5/02—Devices for producing mechanical power from muscle energy of endless-walk type, e.g. treadmills
- F03G5/04—Horsemills or the like
- F03G5/045—Security devices for horsemills
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Verhütung von Unglücksfällen an Göpelwerken, namentlich solchen für landwirtschaftliche
Betriebe, mufs man Einrichtungen treffen, welche gestatten, das Werk augenblicklich zu
bremsen. Die Bremswirkung mufs sehr stark und plötzlich sein. Beim Beginn des Bremsens
wird aber auf die weiterziehenden Thiere ein starker Ruck ausgeübt, der schädlich auf
diese einwirkt, und durch den unruhige Thiere zum Scheuen gebracht werden können. Man
hat daher vielfach, um diesem Uebelstand abzuhelfen, mit der Bremsvorrichtung eine Vorrichtung
verbunden, welche in dem Augenblick, in dem die Bremse geschlossen wird,
die Verbindung zwischen den Göpelarmen und den Strängen der Zugthiere löst, so dafs die
Thiere vollständig frei sich weiterbewegen können. Da aber bei derartigen Einrichtungen
in der Regel die Verbindung der Zugthiere mit dem Göpel vollständig gelöst wurde,
konnten die Thiere weglaufen und mufsten vor Wiederbeginn der Arbeit eingefangen werden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Absträngvorrichtung, bei welcher zwar im
Augenblick des Schliefsens der Bremse die Verbindung der Stränge mit den Deichseln des
Göpels gelöst wird, aber das Weglaufen der Zugthiere unmöglich gemacht ist.
Das Wesen der Erfindung ist aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.
Fig. ι zeigt das Ende eines Göpelarmes mit der Absträngvorrichtung in Vorderansicht, während
Fig. 2 die Oberansicht desselben darstellt.
■Mittels eines Ringes / ist das Zugscheit oder Ortscheit in der üblichen Weise nahe dem
Ende des Göpelarmes befestigt. Die Seile oder Stränge sind mittels der Ringe α in den
Haken b des Zugscheites festgehakt. Dann ist der Strang durch die Ringe d des Geschirres
geführt, und das freie Ende wird durch die an den Enden des Ortscheites befestigten Ringe e
sowie durch einen in der Mitte sitzenden Ringy hindurchgezogen und mittels der Ringe g
auf den etwas gekrümmten Hebelarm h eines um den Bolzen i drehbaren zweiarmigen
Hebels k aufgeschoben.
Für gewöhnlich wird der Hebel k durch die Nase m in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Stellung festgehalten. Dabei stützt sich das Ende des Hebelarmes h gegen ein auf dem
Göpelarm sitzendes, hakenförmig gebogenes Stück q und verhindert dadurch, dafs die Ringe
g g von ihm abgestreift werden.
Zieht man jetzt die Nase m zurück, so wird der Hebel infolge des von den Zugthieren ausgeübten
Zuges die in Fig. 2 durch punktirte Linien angedeutete Stellung einnehmen. Die Ringe g gleiten von dem Hebelarm h herunter
und die Stränge werden durch die Ringe f und e hindurchgezogen. Begrenzt wird dieses
Hindurchgleiten dadurch, dafs sich die Knebel η gegen die Ringe d des Geschirres legen.
Die Zugthiere werden also nicht vollständig vom Göpel gelöst, können daher nicht weglaufen.
Ein beunruhigender Ruck auf sie wird aber nicht ausgeübt, da im Augenblick des
Bremsens die Verbindung mit der Deichsel gelöst wird. Wenn sie keine Last mehr hinter
sich fühlen, werden sie in den meisten Fällen von selbst stehen bleiben; auch hat inzwischen
der Führer des Göpels Gelegenheit gehabt, sie anzuhalten.
Die Nase m, welche den Hebel in seiner Stellung hält, wird durch eine Feder ο immer
in EingrirFstellung gehalten. Die Rückseiten der Nase werden zweckmäfsig in der aus
Fig. 2 ersichtlichen Weise abgeschrägt, so dafs nach dem Auslösen die Theile bequem in ihre
Schlufsstellung zurückgedrängt werden können. Zwischen den zur Geradführung der Nase m
dienenden Ansätzen ρ ist die Feder ο gelagert.
Das Zurückziehen der Nase m erfolgt durch Anziehen der Kette r. Letztere steht zweckmäfsig
mit einem auf dem Göpelkreuz befestigten Hebel von beliebiger Form in Verbindung,
durch dessen Umlegen nicht allein die Absträngvorrichtung, sondern auch die Bremsvorrichtung des Göpels bethätigt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mit einer Bremsvorrichtung gleichzeitig in Thätigkeit gesetzte Vorrichtung zum Absträngen der Zugthiere von Göpelwerken, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Einrücken der Bremsvorrichtung ein Hebel (k h) entriegelt und durch den Zug der Thiere so eingestellt wird, dafs die mittels Ringe (g) auf dem kürzeren Hebelarm aufgeschobenen freien Enden der mit den anderen Enden am Ortscheit (c) befestigten Stränge vom Hebel herabgleiten und von den Thieren so weit vorgezogen werden können, bis die in die Stränge eingeschalteten Knebel (n) gegen die Ringe (d) schlagen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106182C true DE106182C (de) |
Family
ID=376382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106182D Active DE106182C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106182C (de) |
-
0
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