DE348679C - Elektrische Steuerung fuer motorisch bewegte fuehrerlose Gefaesse - Google Patents

Elektrische Steuerung fuer motorisch bewegte fuehrerlose Gefaesse

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DE348679C
DE348679C DENDAT348679D DE348679DD DE348679C DE 348679 C DE348679 C DE 348679C DE NDAT348679 D DENDAT348679 D DE NDAT348679D DE 348679D D DE348679D D DE 348679DD DE 348679 C DE348679 C DE 348679C
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stops
common
vessels
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DENDAT348679D
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MASCHINENFABRIK
R STAHL
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MASCHINENFABRIK
R STAHL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/002Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; for control of magnetic suspension or levitation for vehicles for propulsion purposes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

  • Elektrische Steuerung für motorisch bewegte führerlose Gefäße. Sogwohl im Aufzugbetrieb bei der Aufgabe, Asche oder sonstige Massengüter in verschiedenen Stockwerken aufzunehmen und etwa nach einem hochliegenden Bunker zu entleeren, als bei Horizontal- oder Schrägförderung, wenn z. B. der glühende Koks von den verschiedenen Ofen eines Gaswerks nach einem gemeinsamen Löschturm befördert werden soll, ist es erwünscht, zwischen den einzelnen Stellen der abgebenden Gruppe von von Haltepunkten beliebig hin und her steuern zu können, aber auch von jedem dieser Punkte nach der Sammelstelle zu fahren, dort selbsttätig zu entleeren und ebenso selbsttätig nach einem inzwischen, (durch anfallendes Material) erst bestimmten Punkt wieder zurückzufahren.
  • Wollte man derartige elektrische Steuerschaltungen so ausführen, wie es bei Aufzugschaltungen üblich ist, so wären eine große Anzahl von Schaltmagneten und Stockwerkumschaltern und entsprechend viele Steuerstromleitungen nötig, welche die Anlage außerordentlich verwickelt machen würden.
  • Gemäß der Erfindung ist es gelungen, eine überraschend einfache Steuerungsanlage für solche Fälle zu schaffen, deren Eigenart und Vorzüge aus dem nachstehend beschriebenen und in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel hervorgehen.
  • Im wesentlichen beruht die Erfindung darauf, daß bei Benutzung der bei elektrischen Aufzugs-Druckknopfsteuerungen üblichen, in Abhängigkeit von der Bewegung des Fahrkorbs angetriebenen sogen. Ringscheibe, die Stillstand des Antriebsmotors herbeiführt, wenn ein in ihrem Umfang vorgesehenes Isolierstück den Steuerstromzweig der gewünschten Haltstelle unterbricht, außer der Schaltvorrichtung (Schalthebel), die den gewünschten Steuerstromzweig anschließt, so daß der Fahrkorb o. dgl. von irgendeiner Haltestelle zu einer beliebigen anderen Haltestelle gesteuert wenden kann, noch eine besondere Steuerstromleitung vorgesehen ist, die wvieder unter Benutzung jener Ringscheibe, aber sonst unabhängig von der gewöhnlichen Haltestellensteuerung zu der besonderen Entladestelle o. dgl. steuert.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel möge es sich um die Beförderung von glühendem Koks aus mehreren Vertikalöfen, bzw. Retorten nach einem Löschturm handeln. Der Einfachheit wegen ist angenommen, daß nur zwei Ofengruppen vorhanden seien und an jeder derselben zwei Haltepunkte genügen, so daß zwischen diesen vier Punkten beliebige Fahrten möglich sein müssen und außerdem von jedem Haltepunkt die Fahrt zum Löschturm mnit selbsttätigem Umkehren und Rückfahrt zu einem anderen, inzwischen bestimmten Punkt stattfinden kann.
  • An den Haltepunkten entlang ist eine Steuerstange e (oder auch ein Seilzug o. dgl.) vorbeigeführt, deren Verschiebung von jeder beliebigen Stelle aus eine entsprechende Bewegung des Schalthebels f herbeiführt.
  • An jedem Ofen sind auf einer Anzeigetafel die Punkte a, b, c, d vermerkt, die den vier nötigen Einstellungen des Schalthebels f entsprechen. Je ein an der Schaltstange e o. dgl. angebrachter Zeiger zeigt dann an jeder der Tafeln die Stellung des Schalthebels f an.
  • Den vier Stellungen des Schalthebels f entsprechen vier feststehende Kontakte &, b1, cl, d', die wieder mit im Kreise angeordneten feststehenden Kontakten &, b2, c2, d= verbunden sind. Über diesen kann sich in bekannter Weise dieRingscheibe bewegen, .deren nahezu halbkreisförmige Kontaktschienen g und h in der Zeichnung angedeutet und seit denrSteuerorganen m bzw. l für den Motor v verbunden sind, :die diesen in bekannter Weise nach rechts oder nach links steuern. Die Ringscheibe g, 7i, wird dann in Abhängigkeit von der Bewegung des Motors je nachdem, entweder in der Richtung des eingezeichneten Pfeils oder entgegengesetzt, gedreht.
  • Für die besondereHaltestelle amLöschturm ist ebenfalls ein feststehender Kontakt ii unter der Ringscheibe g, 7i vorgesehen, der aber seinen Strom von parallelgeschalteten Druckknöpfen o, o' bekommt, die zu j e einer Gruppenhaltestelle oder einem Teil derselben gehören. Der von den Druckknöpfen .gesteuerte Strom führt durch ein Relais q, das seinen Kern einzieht und durch Einschalten desKontaktes r den Haltestrom für die Dauer der Fahrt herstellt, auch wenn der Druckknopf wieder losgelassen ist. Beien Niederdrücken eines der Druckknöpfe wird in bekannter Weise von' eurem der Druckknopfschalter s bzw. s1 die Verbindung zum Schalthebel f unterbrochen. Eine weitere Unterbrechung besorgt das Relais q mittels der Kontaktbrücke t.
  • Ein ganzes Fahrspiel wickelt sich nun folgendermaßen ab: Der Kokswagen stehe bei der der Marke a entsprechenden Haltestelle und soll nun bei der der Marke c entsprechenden Haltestelle gefüllt werden. Dann wird die Steuerstange auf Marke c gestellt, so daß der vorher auf Kontakt a1 befindliche Steuerhebel f auf Kontakt cl kommt, während der Kontakt a2 noch auf der Lücke bzw. dem Isolierstück zwischen den Ringen g und h sich befand.
  • Nun kommt ein Strom vom ---Pol über die Druckknopfschalter s, s1 und Brücke t nach dem Steuerhebel f und über die Kontakte cl, c2, k und l und den Motor v zum --Pol zustande. Der Anlasser schaltet den Motor für die Fahrtrichtung nach rechts ein, die Ringscheibe dreht sich in der Richtung des eingezeichneten Pfeils und unterbricht den Steuerstrom, wenn nach Ankunft des Wagens bei der der Marke c entsprechen-,den Haltestelle die Lücke oder das Isolationsstück der Ringscheibe vor Kontakt c2 gekommen ist.
  • Der Wagen wird gefüllt und der bei oder in der Nähe der Haltestelle befindliche Druckknopf gedrückt. Hierdurch entsteht der Stromverlauf +, o, q, n, i, mn, - Das Solenoid q zieht seinen Kern ein und stellt durch Schließen des Kontaktes r den Haltestrom +, r, q, n, i, kn, - her, der nach Loslassen des Knopfes bestehen bleibt und den Anlasser für die Fahrtrichtung nach links einschaltet. Die Ringscheibe läuft nun entgegen der Pfeilrichtung, bis das Isolierstück unter n kommt und den Steuerstrom unterbricht.
  • Ein mit dem Anlasser verbundener, nicht n her a beschriebener Zeitschalter oder irgendeine andere Verzögerungseinrichtung ermöglicht die Pause zur selbsttätigen Bodenentleerung des Wagens, worauf nach Wiederherstellung der Verbindung der noch auf cl stehende Einstellhebel wieder selbsttätig die Rückfahrt nach der der Marke c entsprechenden Haltestelle einleitet, indem der zuerst beschriebene Stromkreis +, s, t, f, cl usw. wieder zustande kommt.
  • Es könnte aber jederzeit, auch während der Fahrt des Wagens, zum Löschturm, die Steuerstange auch auf eine andere Stelle gerückt werden, so daß beispielsweise der Schalthebel f auf b1 gedreht wird und eine Rückkehr des Wagens nicht nach c, sondern nach b herbeigeführt wird, Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind nur ganz wenige und im Aufzugsbau gebräuchliche Schaltelemente erforderlich. Auch die Bedienung der Anlage ist außerordentlich einfach. Bemerkenswert ist, daß in der Nähe der Arbeitsstellen nur wenige und unempfindliche Organe nötig sind.
  • Im einzelnen sind verschiedene Änderungen möglich. Es ist z. B. nicht nötig, daß der Schalthebel f eine Kreisbewegung ausführt, vielmehr könnte die Bewegung auch geradlinig sein. An Stelle je eines Schalters o, 0l usw. an jeder Haltenstellengruppe könnte auch ein gemeinsamer Schalter treten, der ebenfalls mittels einer an den Gruppen vorbeigeführten Schaltstange, eines Schaltseils o. dgl. bedient wird.
  • Es ist keineswegs nötig, daß die besondere Haltestelle, z. B. am Löschturm, seitlich von den anderen Haltestellen liegt, sie könnte auch zwischen den Gruppenhaltestellen liegen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Elektrische Steuerung für motorisch bewegte führerlose Gefäße (Förderwagen, Fahrkörbe u. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß einer beliebigen Anzahl von Haltestellen gleicher Art in bekannter Weise eine gemeinsame Fernsteuereinrichturig zugeordnet ist, welche das Hinuni Hersteuern mit Hilfe eines Fahrtbegrenzers bekannten Art (Ringscheibe g, h.) zwischen diesen Haltestellen gestattet, und außerdem ein Steuerorgan (Druckknopf s, o, s1, o1), welches einen von den Verbindungen der in üblicher Weise vorgesehenen feststehenden Strom,sohlußstücke des Fahrtbegrenzers unabhängigen feststehenden Kontakt (n) an den zutreffenden Pol der Steuerstromquelle legt, so daß ;die Benutzung jenes Steuerorgans (s, o, s1, o1) das Fahren nach einer Haltestelle besonderer Art, deren Lage der Lage jenes unabhängigen Kontaktes (n) entspricht, zur Folge hat.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Haltestellen gleicher Art ein gemeinsamer Schaltapparat (f, a1, b1, cl, dl) verwendet ist, der .durch ein gemeinsames Organ (Stange, Seil o. dgl.) von jeder Haltestelle aus bedientwerden kann.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einschalten der Steuerung für die besondere Haltestelle,die zu den anderen Haltestellen gehörenden Steuerstromzweige (mittels Solenoids q und Brücke t) unterbrochen «-erden.
DENDAT348679D Elektrische Steuerung fuer motorisch bewegte fuehrerlose Gefaesse Expired DE348679C (de)

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