DE348339C - Eisenbahnkupplung - Google Patents

Eisenbahnkupplung

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DE348339C
DE348339C DE1921348339D DE348339DD DE348339C DE 348339 C DE348339 C DE 348339C DE 1921348339 D DE1921348339 D DE 1921348339D DE 348339D D DE348339D D DE 348339DD DE 348339 C DE348339 C DE 348339C
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DE
Germany
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coupling
hook
draw hook
articulated
pivot
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Expired
Application number
DE1921348339D
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WILHELM TERWEY
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WILHELM TERWEY
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. FEBBUAH1922.
REIC H S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JHi 348339 - KLASSE 2Oe GRUPPE 2
Wilhelm Terwey in Herford,
Eisenbahnkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1921 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Eisenbahnkupplung mit in senkrechter Ebene schwenkbaren Kuppelgliedern. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an dem Zughaken des Wagens voneinander unabhängige, übereinanderliegendeKuppelglieder angelenkt sind, von denen das eine mit einem Schwenkhebel in Eingriff steht, der in senkrechter Ebene drehbar am Schaft des Zughakens angelenkt ist, und dessen rückwärtiges
Ende von einem von den Wagenseiten aus zu ' bedienenden Getriebe gesteuert wird. -:
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen- > stand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen: S Abb. ι und 2 die Kupplung in zwei An- j sichten mit Schnitt durch das Steuergetriebe.
Abb. 3 und 4 zeigen ein Kuppelglied, teil- j weise im Schnitt. l
An dem mit der Auflauffläche 1 versehenen ; Zughaken 2 sind in den Drehpunkten 3 und 4 j die aus den Kuppellaschen 5 sowie den Kuppel- ' ösen 6 bestehenden Kuppelglieder angelenkt, ( die lose aufeinanderliegend und voneinander,; unabhängig durch die an den vorderen Enden der Ösen 6 in seitlichen Aussparungen 7 liegenden Klinken 8 zusammengehalten werden. Um ein seitliches Nachgeben der Kuppelösen zu ermöglichen, sind diese mit ihren Kuppellaschen 5 mittels Drehbolzen 9 schwenkbar verbunden, wobei an den Laschen 5 angeordnete Federn 10 die Ösen 6 stets in ihrer Mittelstellung halten. Zum Schwenken der Kuppelglieder dient ein in senkrechter Ebene drehbar am Schaft des Zughakens 2 angelenkter Hebel 17, dessen rückwärtiges Gabelende 12 mit der Wandermutter 16 eines durch Handräder 21 von den Wagenseiten aus zu bedienenden Steuergetriebes 22 in Verbindung steht. Am vorderen Ende der Gabel 11 des Schwenkhebels 17, die mit Auflauf flächen 27 zum Hochdrücken der eingehakten Kuppelöse 6 des gegenüberliegenden Wagens versehen ist, sind Mitnehmerbolzen 18 angeordnet, welche in die hakenartig ausgebildeten Führungen 19 der hinteren Enden der Laschen 5 des oberen, als Sicherungsöse dienenden Kuppelgliedes eingreifen. Als Sicherung gegen selbsttätiges , Lösen der Kupplung ist auf dem Schaft des j Zughakens 2 ein die Hakenspitze übergreifen- ! der Federbügel 25 angeordnet. Um in zuver- j lässiger Weise ein weiteres Umlegen der Kuppelglieder aus der Kuppelstellung zu verhindern, sind an den Zughaken 2 Anschlagnocken 26 vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende :
Beim Zusammenstoßen der Wagen greift die Öse des in der Kuppelstellung stehenden Kuppelgliedes durch die Kuppellaschen des j gegenüberliegenden, in der Lösestellung befindlichen, also hochgestellten Kuppelgliedes hindurch und übergreift den Zughaken nach Hochgleiten über dessen Auflauffläche. Hierbei wird der Federbügel 25 durch die Öse hochgedrückt, der nach erfolgter Kupplung, wieder gegen den Zughaken federnd, die Kuppelöse sichert. Beim Abwärtsschwenken des hinteren Endes 12 des Schwenkhebels 17 durch Einwirkung des Steuergetriebes 22 legt sich das vordere Gabelende 11 des Schwenkhebels mit seinen Auflaufflächen unter die eingehakte Kuppelöse und hebt diese unter Zurückdrücken des Federbügels über den Zughaken.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Eisenbahnkupplung mit in senkrechter Ebene schwenkbaren Kuppelgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zughaken (2) des Wagens voneinander unabhängige, übereinanderliegende Kuppelglie-· der (5, 6) angelenkt sind, von denen das eine mit einem Schwenkhebel (17) in Eingriff steht, der in senkrechter Ebene drehbar am Schaft des Zughakens (2) angelenkt ist, und dessen rückwärtiges Ende von einem von den Wagenseiten aus zu bedienenden Getriebe gesteuert wird.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelösen (6) mit den in getrennten Drehpunkten (3,4) seitlich am Zughaken (2) gelagerten Kuppellaschen (5) mittels Drehbolzens (9) schwenkbar-verbunden sind, wobei an den Laschen (5) angeordnete Federn (10) die Ösen (6) stets in ihrer Mittelstellung halten, während an den vorderen Enden der Ösen (6) in seitlichen Aussparungen (7) liegende Klinken (8) die übereinanderliegenden Kuppelglieder zusammenhalten.
3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Enden der Laschen des oberen, als Sicherungsöse dienenden Kuppelgliedes hakenartig ausgebildet sind und z;ur Aufnahme eines Mitnehmerbolzens (18) dienen, der am vorderen Ende des Schwenkhebels (17) angeordnet ist.
4. Kupplung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schaft des Zughakens (2) ein Federbügel (25) angeordnet ist, der, die Hakenspitze übergreifend, die mit' dem Zughaken in Eingriff stehende Kuppelöse (6) gegen selbst-
- tätiges Lösen sichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1921348339D 1921-03-06 1921-03-06 Eisenbahnkupplung Expired DE348339C (de)

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DE348339C true DE348339C (de) 1922-02-06

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