DE348024C - Schmiervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Schmiervorrichtung fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/30—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
- F16N7/32—Mist lubrication
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Description
- Schmiervorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher die im Maschinenzylinder infolge der Luftverdünnung entstehende Bewegung der Luft :dazu verwendet wird, um in einer Kammer das Schmiermittel zu zerstäuben und zusammen mit der Luft .in Form eines feinen Sprühregens in den Maschinenzylinder zu führen.
- ?Nach der Erfindung wird die Saugluft durch einen Schmiermittelbehälter mit in die Schmierflüssigkeit tauchender Sperrwand so geführt, daß sie unter der Sperrwand durch (las Schmiermittel streicht und sich entsprechend der Maschinengeschwindigkeit sättigt. Hierdurch erfolgt die Verteilung des Schmiermittels genau entsprechend dein Bedarf und der Geschwindigkeit der Maschine, und die Vorrichtung ist gegenüber bekannten Anordnungen wesentlich vereinfacht.
- Abb. i ist eine Seitenansicht.
- Abb. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der Abb. r. Abb. 3 ist eine Ansicht von vorn.
- Abb. 4 ist ein Längsschnitt.
- Der Speisebehälter i ist durch Schrauben 3 oder in sonst geeigneter Weise mit der Zerstäubungskammer 2 verbunden und besitzt eine Füllöffnung 4 (Abb.4), .die gewöhnlich durch die Deckelplatte 5 geschlossen ist. E, in Luftzulaßrohr 6 steht mit dem einen Ende mit der Zerstäubungskammer 2 in Verbindung, welche eine schräg angeordnete Grundplatte 2 besitzt.
- In dem Luftzulaßrohr 6 ist ein Regelungsventil 7 mit einer Stange 8 angebracht, deren oberer Teil in einer Hülse g liegt. Eine Schraubenfeder io übt einen Druck nach unten in der Öffnungsrichtung auf die Ventilstange aus. Durch die Flügelschraube i i der Stange kann der Federdruck geregelt werden, während eine Stellschraube 12 die Öffnungsbewegung begrenzt. Das Ventil 7 wird durch ein Ansaugen infolge der Luftverdünnung im Maschinenzylinder geöffnet, kann jedoch nicht eher geöffnet sein, als bis der Druck der Feder io überwunden ist.
- Das Schmiermittel vom Behälter i wird für die Zerstätrbungskammer 2 ergänzt mit Hilfe einer Speisevorrichtung 13. Diese steht mit dem Behälter i durch einen Hahn 14 und durch eine Muffe 15 mit einem Zulaßrohr 16, das in die Zerstäubungskammer 2 hineinragt, in Verbindung.
- Ein gewöhnlicher kleiner Hahn 17 ist an dem unteren Ende der Speisevorrichtung angebracht. Ein Drosselventil 18 im Rohr 16, das auf einem Ventilsitz ig ruht, wird gewöhnlich geschlossen gehalten durch einen Schwimmer 2o, der von dem Schmiermittel 27 getragen wird. Wenn das Schmiermittel unter einen bestimmten Stand sinkt, öffnet sich das Ventil 18 und läßt das Schmiermittel zufließen, um die Oberfläche auf die richtige Höhe zu bringen. Eine Auslaßöffnung2i der Zerstäubu.ngskammer 2 liegt hinter einer Wand 22, :die bis in den Spiegel -der Flüssigkeit in der Zerstäubungskammer hineinragt und einen Sperrabschluß bildet (Abb. .4) . 1,-- in Rückschlagventil 23 gestattet . nur den Ufluß nach einer Richtung durch die Öffnung 21. Über :dem Ventil 23 ist eine Verschlußschraube 24 angeordnet, welche den Zugang zum Ventil gestattet. Die Auslaßöffnung 2i ist durch ein Rohr 25 mit dem Maschinenzylinder 26 verbunden.
- Der Vorgang beim Gebrauch der Schmiervorrichtung ist folgender: Sobald der Maschinenkolben sich vom Zylinderkopf fortbewegt, entsteht eine Luftverdünnung im Zylinder, und die Luft wird durch das Rohr 25 und die Öffnungen der Vorrichtung angesaugt. Dadurch entsteht eine Öffnung des Ventils 7, durch das die Luft in die Zerstäubungskammer 2 und auf .die Oberfläche des Schmiermittels gelangt. Die Wand 22 bewirkt eine innige Mischung der Luft mit dem Schmiermittel, so daß es mit Luft gemischt durch die Öffnung 21 in Form eines feinen Sprühregens oder Nebels entweicht.
- Auf diese Weise wird es gleichmäßig über die Flächen des Zylinders und Kolbens verteilt und sichert eine vollkommene Schmierung.
- Die Verbrauchsmenge des Schmiermittels wird eingestellt durch )den Grad der Luftverdünnung bzw. die Luftbewegung. Wenn .die Maschine langsam läuft, so ist die Abgabe an Schmiermittel merklich geringer, als wenn die Maschine schnell läuft. Daraus ergibt sich eine sparsame und ebenso eine höchst vollkommene Schmierung aller Teile, wie es gerade erforderlich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schmiervorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mittels Zuführung von mit Schmiermittel geschwängerter Luft durch die Saugwirkung im Zylinder, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugluft durch einen Schmiermittelbehälter (2) mit in die Schmierflüssigkeit (27) tauchender Sperrwand (22) so geführt wird, daß sie unter der Sperrwand durch das Schmiermittel streicht und sich entsprechend der Maschinengeschwindigkeit sättigt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348024T | 1921-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348024C true DE348024C (de) | 1922-02-01 |
Family
ID=6256882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921348024D Expired DE348024C (de) | 1921-03-11 | 1921-03-11 | Schmiervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348024C (de) |
-
1921
- 1921-03-11 DE DE1921348024D patent/DE348024C/de not_active Expired
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