DE347241C - Vorrichtung zum Scheiden von Gemengegut, insbesondere von Feuerungsrueckstaenden, mittels einer Fluessigkeit mittlerer Dichte - Google Patents
Vorrichtung zum Scheiden von Gemengegut, insbesondere von Feuerungsrueckstaenden, mittels einer Fluessigkeit mittlerer DichteInfo
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Classifications
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- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
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-
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- B03B5/36—Devices therefor, other than using centrifugal force
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Description
- Vorrichtung zum Scheiden von Gemengegut, insbesondere von Feuerungsrückständen, mittels einer Flüssigkeit mittlerer Dichte. Die Vorrichtung idient zur Scheidung von Gemengegut aller Art unter Benutzung der hydrostatischen Wirkung einer spezifisch schwereren Flüssigkeit; die als Trübe aus Wasser mit Beimengungen. eines geeigneten Schlammaterials, z. B. Kalk, Ton, Kreide, Staub usw., hergestellt und in welcher das Gemengegut eingetaucht wird. Die Einrichtung ermöglicht die gesonderte Austragung der in solcher Flüssigkeit nach dem Unterschiede des spezifischen Eigengewichtes geschiedenenEinzelsorten desGemengegutes mittels einfacher Handarbeit. Die bisher bekannt gewordenen derartigen Einrichtungen erfordern durchweg maschinelle, meist komplizierte und auch teure Mittel zur Verrichtung (derselben Arbeit und Erzielung des gleichen Ergebnisses. Solche Einrichtungen können idah.er auch nur für :größere Industriebetriebe, Eisenbahn - Lokomotivstände usw., gebraucht werden, während der Erfindungsgegenstand für die große Zahl von Kleinbetrieb-en bestimmt ist.
- Die Einrichtung besteht aus einem einfachen Bottich im Querschnitt in Form eines Kreisse,,-mentes, der auf einem Untergestell, gegebenenfalls fahrbar, gelagert ist. Parallel mit idem Boden sind: an den Seitenwänden ides Bottichs als Träger je ein Winkeleisenreifen o. dgl. angebracht, über welchen periodisch ein geteiltes Blech .eingeschoben und wodurch ein zweiter oder Zwischenboden gebildet wird. Die beiden Teile dieses letzteren werden an den Enden ides Bottichs; eingeschoben und stoßen in. der Mitte ;der Längsrichtung desselben gegeneinander, wodurch; ;der Zwischenboden geschlossen wird. Die beiden Zwischenbodenteile -sind an ihren Enden, wo sie -ini ;der Mitte des Bottichs zusammenstoßen, in ihrer Querrichtung als Ösen ausgebildet, mittels welcher die beiden Bodenblechteile j e in eine an den Endendes eigentlichen bzw. festen. Bottichbodens entsprechend angebrachte Querstange beim! Ausziehen einhaken und: außen an den beiden Bottichenden je eine schiefe Ebene bilden auf der das ausgekratzte Schwimm- und Sinkgut auf den Boden oder nahegestellte Transportgefäße abrutscht.
- In der Zeichnung beldeuten: a den Bottich, bl und b2 die Träger des Zwischenbodens, und c2 die (beiden Teile des Zwi;schenbdd'ens, c' und d2 die Ösenenden des letzteren, e' und e2 ;die beiiden Einhängestangen an den Bottichenden.
- Die Arbeitsweise mit dem Erfindungsgegenstande ist folgende: Der Bottich wird bis zu einer bestimmten Höhe mit ;der Flüssigkeit angefüllt, die Zwischenbodenteile sind ausgezogen; das Gemengegut wird nun in die Flüssigkeit eingeschaufelt, wobei Idas leichte Gut an deren Oberfläche ,schwimmend bleibt, während das schwerere Gut 'auf den Boden ,des Behälters 'sinkt. Hat sich an beiden Steilen eine ,gewisse Menge des getrennten Gutes angesammelt, so werden von beiden Längsenden des Bottichs idie ibeilden Hälften des Zwischenbodens eingeschoben, bis sie in der Mitte des Bottichs. zusammenstoßen und einen vollen, der Form ides. eigentlichen Bottichbodens angepaßten Zwischenboden bilden. Dadurch wird @da;s in der Flüssigkeit getrennte Gut gegeneinander abgeschlossen. Es wird darauf zuerst das schwimmende Gut durch eine geeignete Zinken- oider Siebkratze aus der Flüssigkeit befördert, dann der Zwischenboden ausgezogen und iäarauf Idas Sinkgut herausigekratzt. Diese Vorgänge können beliebig oft wieiderholt werden. Durch Hin-und Herbewegen ider Kratze auf dem festen Behälterboden vor dem jedesmaligen Einwerfen des Gemengegutes wird die Flüssigkeit bzw. das Verdickungsmaterial,der Flüssigkeit durchgerührt oder "nach längerem Stil'listand oder Arbeit von neuem aufgerührt und in dem Wasser oder der ;dünnen Lauge ordentlich verteilt.
Claims (2)
- PATENT-,;ANSpRÜcHE: z. Vorrichtung zum Scheiden. von Geinengegut, insbesondere von Feuerungsrückstän@den, mittels einer Flüssigkeit mittlerer Dichte, dadurch gekennzeichnet, ,daß in einem der Form nach an sich bekannten _ Trog ein Zwischenboden einschiebbar gelagert ist, mittels dessen das Sch:wimrngut von dem Sinkgut getrennt und für -sich ausgetragen werden kann.
- 2. Ausführungsform -der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß der Zwischenbdd@en (b) wie der Trog (cn) zylindrisch nach: unten durchgewölbt ist, wobei die Wölbung ,des Bodens (b) einen größeren Radius hat, -so idaß der Zwischenboden den Trog nur auf dem oberen Rande berührt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347241T | 1920-06-29 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE347241C true DE347241C (de) | 1922-01-17 |
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ID=6256008
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920347241D Expired DE347241C (de) | 1920-06-29 | 1920-06-29 | Vorrichtung zum Scheiden von Gemengegut, insbesondere von Feuerungsrueckstaenden, mittels einer Fluessigkeit mittlerer Dichte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE347241C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4300870A1 (de) * | 1993-01-15 | 1994-07-21 | Franken Gmbh | Verfahren zum Sortieren von Wertmüll |
-
1920
- 1920-06-29 DE DE1920347241D patent/DE347241C/de not_active Expired
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| DE4300870A1 (de) * | 1993-01-15 | 1994-07-21 | Franken Gmbh | Verfahren zum Sortieren von Wertmüll |
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