AT153485B - Schaumschwimmaufbereitungsverfahren zur Gewinnung von Kohle mit sehr geringem Aschengehalt. - Google Patents

Schaumschwimmaufbereitungsverfahren zur Gewinnung von Kohle mit sehr geringem Aschengehalt.

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AT153485B
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Peter Biesel
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Peter Biesel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schaumschwimmaufbereitungsverfahren   zur Gewinnung von Kohle mit sehr geringem Aschen- gehalt. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dem Fertigkonzentrat ausgeschieden sind. Die Endkonzentration kann bereits nach Verlassen der dritten oder vierten Zelle erreicht sein. Unter Umständen sind jedoch entsprechend mehr Zellen erforderlich. Ausschlaggebend ist, wie weit man die Edelkohlekonzentration und damit die Verminderung des Aschengehalts im Enderzeugnis treiben will. Im allgemeinen wird ein Aschegehalt im Konzentrat unter 0-8% zulässig sein. Bei der Erreichung einer bestimmten unteren Grenze wäre das weitere Hinzuschalten von Zellen unwirtschaftlich, da ohne nennenswerten Einfluss auf den Aschegehalt. 



   Abgesehen davon, dass das nach dem vorliegenden Verfahren zu behandelnde Rohgut in der Regel etwa schon den bisherigen Flotationsendprodukten entspricht, also zweckmässig schon recht aschearm sein kann, verläuft der Arbeitsweg des Gutes anders als bisher, indem das Ausscheiden der Trübe aus jeder Zelle oder Zellengruppe erfolgt und die einmal abgeschiedene Trübe nicht wieder in den Verfahrensgang eingeführt wird. 



   Aus vorstehendem ergibt sich, dass gegenüber den verschiedenen bekannten Verfahren und Anlagen beim vorliegenden Verfahren grundsätzliche Unterschiede und Vorzüge vorhanden sind. 



   Zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung kann ein in der Grundausbildung bekannter Schwimmaufbereiter mit einer Mehrzahl oder Vielzahl von hintereinander angeordneten, aus je einer Rührkammer und einer Abscheidekammer bestehenden Zellen oder Zellengruppen Verwendung finden, bei dem zur Überführung des Kohlesehaumes vom Austragsende der   Ausscheidekammer   jeder Zelle oder Zellengruppe zur Rührkammer der   nächstfolgenden   Zelle eine Fördervorrichtung, z. B. ein Becherwerk vorgesehen ist. 



   Zur Schaumerzeugung unter der Wirkung der Rührwerke od. dgl. in den Schaumerzeugungskammern der Vorrichtung werden dem Wasser gewisse Mengen von   Ölen, z. B. Buchenteeröl   und gegebenenfalls gewisse kleine Mengen von Alkalien, Ammoniak od. dgl. zugesetzt. Der Flüssigkeitsersatz in den einzelnen Zellen oder Zellengruppen erfolgt durch ständige Zuführung von reinem, klarem Frischwasser, z. B. in Form von Brunnen-oder Leitungswasser. 



   Gemäss einer Ausführungsart des Schaumschwimmaufbereitungsverfahrens nach der Erfindung wird insbesondere in der Nähe des Austragsendes des Schaumschwimmaufbereiters eine flachschichtige Ansammlung des vom Schaum umhüllten Kohlengutes, z. B. mittels horizontal oder schräge nach der Ableitungsstelle des Kohlengutes zu ansteigenden Überhöhungen und zweckmässig auch die Förderung des Kohlengutes bzw. des   kohlehaltigen   Schaumes mittels oberhalb seiner flachschichtigen Ansammlung vorgesehener, an sich bekannter Fördermittel, wie z. B.   Schaufelräder,   Kratzerketten od. dgl. bewirkt. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform eines zur Ausübung des Verfahrens geeigneten Schaumschwimmaufbereiters ist in Fig. 2 im Aufriss, in Fig. 3 im Grundriss und in Fig. 4 in einem Querschnitt schematisch dargestellt. 



   Der Schaumschwimmaufbereiter besteht dabei aus den Zellen 1-9 mit je einer   Schaumrühr-   kammer a (das Rührwerk bekannter Art ist nicht eingezeichnet) und einer Abscheidekammer b. Die Kammern a und b stehen bei c miteinander in Verbindung. In der gezeigten Ausführung bilden die beiden ersten Zellen   1   und 2 durch Verbindung eine Zellengruppe, während die übrigen Zellen voneinander getrennte Arbeitsstufen darstellen. Die Aufgabe des Materials (eine Trübe aus Kohle und Wasser) erfolgt bei d in die erste Zelle bzw. Zellengruppe. Das Aufschwimmen der Kohle unter Absonderung der Berge erfolgt in bekannter Weise unter Zusatz eines schaumbildenden Öles durch die hier nicht dargestellten Rührwerke. Die aufschwimmende Kohle sammelt sich an der Oberfläche in den   Abseheidekammern   b.

   Sie wird an den vorderen Enden dieser Kammern in einen jeder Kammer vorgelagerten   Auffangbehälter t ausgetragen.   Vom Auffangbehälter jeder Zelle, z. B. Zelle 4, wird die ausgetragene Kohle mittels einer Fördervorrichtung in die Rührkammer der nächsten Zelle, z. B. 



  Zelle 5 überführt, und erst aus der Endzelle 9 bei g als Reinkohle mit dem gewünschten geringen Aschegehalt abgeführt. Die absinkenden Berge werden dagegen fortlaufend aus allen Zellen bei h und durch einen Sammelkanal   ho   abgelassen. Aus nicht eingezeichneten Leitungen wird den Zellen in regelbaren Mengen stets reines Frischwasser zugegeben.

   Die Fördervorrichtungen zur Förderung des Kohleschaumgemenges von der einen Zelle oder Zellengruppe zur andern bestehen hier aus einem Becherwerk k mit anschliessender Rinne   dz   Mit m ist ein zur flachschichtigen Sammlung und Ableitung des Aufschwimmgutes in den Scheidekammern b gebildeter, das Absinken des Gutes verhindernder Boden bezeichnet, und o sind oberhalb dieser Sammelstellen angebrachte Schaufelräder, welche das Austragen der auf schwimmenden Kohle und deren Zuführung zu den   Fördervorrichtungen   k,   k1   unterstützen. An Stelle   der Schaufelräder   können auch, wie in Fig. 4 punktiert angedeutet, als Fördergeräte   z.   B. endlose   Kratzen-oder Schaufelbänder o,   treten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Schaumschwimmaufbereitungsverfahren zur Gewinnung von Kohle mit sehr geringem Aschengehalt aus an sich schon verhältnismässig aschenarmer Kohle mittels eines mehrzelligen Schwimmaufbereiters, dadurch gekennzeichnet, dass die erdigen Bestandteile aus jeder Rührzelle oder aus jeder gleichartig arbeitenden Rührzellengruppe des Schwimmaufbereiters als Sinkstoffe sogleich aus dem Verfahrensgang abgeführt werden, während die in einer Schaumzelle oder Schaumzellengruppe aufschwimmende Kohle in die jeweils nächstfolgende Rührzelle oder Rührzellengruppe unmittelbar derart <Desc/Clms Page number 3> zurückgeführt wird, dass die zu vergütende Kohle nacheinander alle Rührzellen oder Rührzellengruppen, denen beständig Frischwasser zugegeben wird, durchläuft.
    2. Schaumschwimmaufbereitungsverfahren nach Patentanspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere in der Nähe des Austragsendes des Schaumschwimmaufbereiters eine flachschichtige Ansammlung des vom Schaum umhüllten Kohlengutes z. B. mittels horizontal oder schräge nach der Ableitungsstelle des Kohlengutes zu ansteigenden Überhöhungen herbeigeführt wird. EMI3.1
AT153485D 1935-08-09 1936-07-31 Schaumschwimmaufbereitungsverfahren zur Gewinnung von Kohle mit sehr geringem Aschengehalt. AT153485B (de)

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