DE397199C - Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere Feuerungsrueckstaenden - Google Patents
Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere FeuerungsrueckstaendenInfo
- Publication number
- DE397199C DE397199C DEB106870D DEB0106870D DE397199C DE 397199 C DE397199 C DE 397199C DE B106870 D DEB106870 D DE B106870D DE B0106870 D DEB0106870 D DE B0106870D DE 397199 C DE397199 C DE 397199C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- cut
- conveyor belts
- paddle wheel
- separating material
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 5
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 5
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 20
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 8
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 5
- 239000000571 coke Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000029142 excretion Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000002085 persistent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 1
- 230000009182 swimming Effects 0.000 description 1
- 239000002562 thickening agent Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B9/00—General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
- B03B9/04—General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for furnace residues, smeltings, or foundry slags
Landscapes
- Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere Feuerungsrückständen. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Trennung von Brennstoff und Schlacken durch Wasser, das, mittels Schaufelräder in bestimmter Richtung und Wellen bewegt, die Feuerungsrückstände je nach ihrer Schwere ungleich weit fortträgt und auf untereinander verschoben angeordnete Förderbänder absetzt.
- Der andauernde Brennstoffmangel zwingt immer mehr zur Rückgewinnung der noch brennbaren Teile (wie Koks und Kohle) in den Feuerungsrückständen der Fabriken und der Eisenbahn. Durch maschinelle Anlagen wird versucht, teils auf nassem, teils auf trockenem Wege diesen Zweck möglichst vollkommen und wirtschaftlich zu erreichen. Die bisher bekannten Anlagen haben den gestellten Anforderungen nur zum Teil entsprochen, da irrigerweise angenommen wurde, das zu verarbeitende Scheidegut müsse trocken sein. Besonders im Naßverfahren (bei welchem durch Anordnung von Druckwasserdüsen eine Wasserströmung zur Begünstigung der Ausscheidung der Leichtstoffe hervorgerufen werden soll) ist der Weg zur Ausscheidung zu kurz und die Bewegung des Wassers nur auf die oberste Schicht von nur geringer Tiefe beschränkt. Nasser Koks sinkt deshalb gleich der Schlacke in kurzer Zeit unter.
- Bei anderen Verfahren wird die Scheideflüssigkeit durch Beimengung von Kalk, Lehm, Salz u. dgl. verdickt -oder das Scheidegut selbst vorbehandelt, um das Sinken der leichteren Brennstoffe zu verhindern. All diese Beimengungen erfordern hohe Kosten und machen entweder die rückgewonnenen Brennstoffe unansehnlich und schwer verkäuflich oder die Schlacken zur Ausnutzung ungeeignet. Auch der Verschleiß von Betriebswasser selbst und die Erzeugung von Druckwasser erfordert ebenfalls hohe Ausgaben und vermindert die Wirtschaftlichkeit sehr erheblich.
- All diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Ihre Besonderheiten und Vorteile sind folgende Erzeugung von Wellen durch Drehung eines teilweise in das Scheidebad eintauchenden Schaufelrades, die, ihrer Eigenart entsprechend, auch durchnäßte und schwere Brennstoffe im Sche=degut zeitweilig wieder heben und daher langsamer sinken lassen, so daß auch derer Rückgewinnung möglich ist.
- Schaffung zweier Wasserkreisläufe durch Einbau von Tauchwänden im Wasserbehälter, die sich im mittleren Teil des Behälters zu einer Strömung vereinigen und mit den dort erzeugten Wellen die auszuscheidenden Brennstoffe ungehindert bis auf die Förderbänder fortbewegen und dort festhalten.
- Anlage von mehr als zwei Förderbändern untereinander zur Ausscheidung des Brennstoffes nach Brennwerten mit Hebung der Scheidegüter in Richtung des Wellenschlages, unter Hintanhaltung jeder Gegenströmung, zur Verminderung des Abrollens der leichteren Brennstoffe von den Förderbändern.
- Zwangläufige Aufbringung gleich großen Scheidegutes in zu regelnden Zeitabständen und Mengen gleichmäßig verteilt auf die ganze Breite der in Wellen bewegten Wasserbahn zur leichteren und sicheren Scheidung gleich schwerer Stoffe innerhalb bestimmter Schwimmwege, je nach der Zahl der vorhandenen Transportbänder und der Geschwindigkeit der die Wellen erzeugenden Schaufelräder.
- - Verwendung von gewöhnlichem Wasser ohne Verdickungszusatz und ohne Vorbehandlung des Scheidegutes zur Erhöhung der Schwimmfähigkeit.
- Abminderung des Wasserverbrauches dadurch, daß außer der .Behälterfüllung lediglich die den ausgeschiedenen Stoffen anhaftenden geringen Wassermengen nach Umfluß einer Arbeitsschicht zu ergänzen sind.
- Verminderung der Betriebskraft durch Ausschaltung der Druckwassererzeugung und anderer maschineller Anlagen, wie Becherwerke u. dgl.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung Anlage 2 dargestellt. Abb. x gibt einen Längsschnitt A-B durch den Apparat.
- Abb. 2 zeigt einen Querschnitt C-D des Apparates.
- Abb. 3 gibt eine Kopfansicht des Apparates. Abb. q. und g veranschaulichen eine Gelenkkette.
- Ein Behälter a ist durch Zwischenwände b und c in drei Wasserbahnen unterteilt. Durch Schaufelräder wird Wasser auf eine bestimmte Tiefe in Wellen nach der Pfeilrichtung in doppeltem Kreislauf bewegt. Schaufelrad d in der mittleren Wasserbahn e bewegt das Wasser mit Scheidegut gegen die Transportbänder f und g mit Bordwänden m. Das Räderpaar h und i in den beiden seitlichen Wasserbahnen k und 1 bewirkt die Umkehr-Bewegung und fördert in den äußeren Wasserbahnen das Wasser wieder zurück zum Schaufelrad d.
- Gleich große Feuerungsrückstände werden auf einen Rüttler n durch verstellbare, gerüllte Walzen o und P, die vom Schaufelrad d aus durch Riemen angetrieben werden, in gleichen, dem Wellenschlag angepaßten Zeitabständen und Mengen auf die Oberfläche des Wassers gebracht. Je nach ihrer Schwere werden die Feuerungsrückstände von den Wellen entsprechend der erzeugten Strömung des Wassers ungleich weit fortgetragen, bis sie unter Einwirkung der Schwerkraft auf die unter einem bestimmten Winkel zur Wasserfläche sich ebenfalls in der Pfeilrichtung bewegenden Transportbänder f und g abgesetzt, aus dein Wasser gehoben und in untergestellte Karren q oder auf Haufen usw. abgeworfen werden. Auf das untere Band fällt die schwerere, rasch sinkende Schlacke. Der leichtere, von den Wellen Weiterfort getragene Koks setzt sich auf dem oberen Band ab. Wird eine weitere Scheidung von Halbschlacke, Kohle und anderen Bestandteilen beabsichtigt, so werden zwischen dem untersten und obersten Band weitere Transportbänder eingebaut. Die Transportbänder selbst sind entsprechend der Größe des Scheidegutes für den Wasserdurchlauf durchbrochen und in seitlich angebrachten Gelenkketten geführt, die eine Streckung der -Bänder und das Herabfallen des Gutes verhindern.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondereFenerungsrückständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidung in einem durch zwei Tauchwände (b und c) gleichlaufend zur Längswand in drei Wasserbahnen (e, 1, k) geteilten Behälter (a) mittels einer durch Schaufelrad (d) erzeugten Wellenbewegung bewirkt wird, unter gleichzeitiger Überleitung des Gutes vom Rüttler zu in der Wellenrichtung im mittleren Wasserlauf befindlichen, schräg aufsteigenden, endlosen, treppenartig vorgelagerten, durchbrochenen, gelenkig mit Bordwänden (m) versehenen Transportbändern (f und g).
- 2. Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere Feuerungsrückständen, nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr des Scheidegutes auf dem Rüttler (m) mittels gerüllten Walzenpaares (o, P), angetrieben durch senkrecht verstellbares Schaufelrad (d), geregelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB106870D DE397199C (de) | 1922-10-22 | 1922-10-22 | Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere Feuerungsrueckstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB106870D DE397199C (de) | 1922-10-22 | 1922-10-22 | Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere Feuerungsrueckstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397199C true DE397199C (de) | 1924-06-16 |
Family
ID=6991752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB106870D Expired DE397199C (de) | 1922-10-22 | 1922-10-22 | Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere Feuerungsrueckstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397199C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2745935A1 (de) * | 1976-10-12 | 1978-04-13 | Wurth Anciens Ets Paul | Anlage und verfahren zur aufbereitung und zum weiterbefoerdern von metallurgischen schlacken |
-
1922
- 1922-10-22 DE DEB106870D patent/DE397199C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2745935A1 (de) * | 1976-10-12 | 1978-04-13 | Wurth Anciens Ets Paul | Anlage und verfahren zur aufbereitung und zum weiterbefoerdern von metallurgischen schlacken |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3629947A1 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen abtrennung von feststoffteilchen aus einer fluessigen suspension | |
| DE397199C (de) | Vorrichtung zum Trennen von Scheidegut, insbesondere Feuerungsrueckstaenden | |
| DE2613940A1 (de) | Schwimmende vorrichtung zur behandlung der oberen schicht einer fluessigkeit | |
| DE2418224C3 (de) | Absetzbehälter für Roheisengranulat o.dgl | |
| DE2501118C3 (de) | Wasserfahrzeug zum Abschöpfen von Öl und anderen schwimmenden Substanzen von der Wasseroberfläche | |
| DE539448C (de) | Vorrichtung zum Abfangen und Auswaschen des Sandes aus Abwaessern | |
| DE626669C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Scheidung der organischen Feststoffe von den anorganischen in Abwaessern | |
| DE3100300C2 (de) | ||
| DE427401C (de) | Mit einer Fluessigkeit mittlerer Dichte arbeitende Vorrichtung zum Scheiden koernigen Gutes nach dem spezifischen Gewicht | |
| DE842317C (de) | Vorrichtung zum Foerdern von Materialien durch eine Fluessigkeit | |
| DE347241C (de) | Vorrichtung zum Scheiden von Gemengegut, insbesondere von Feuerungsrueckstaenden, mittels einer Fluessigkeit mittlerer Dichte | |
| DE826892C (de) | Schleusenanordnung zur Entladung von Schwebstoffen aus einem Schwimm- und Sinkscheidetank | |
| DE1634001C3 (de) | Schiff zum Sammeln von Treibgut | |
| DE598555C (de) | Verfahren zum Aufbereiten oder Reinigen festen kohlenstoffhaltigen Gutes | |
| DE411799C (de) | Gewinnung und Transport von Rohtorf o. dgl. | |
| AT91558B (de) | Vorrichtung zum Ausscheiden der Rübenschwänze aus Rübenwasch-Abwässern. | |
| DE891082C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Schwelteeren von Wasser, Feststoffen, wie Staub od. dgl., und Asphaltstoffen | |
| DE917158C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Rohgasleitungen | |
| DE3024671C2 (de) | ||
| DE571830C (de) | Nasssetzmaschine, insbesondere zur Aufbereitung von Bimsstein | |
| DE1634001B2 (de) | Schiff zum sammeln von treibgut | |
| DE328514C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Scheiden von Gemengegut mittels einer Fluessigkeit mittlerer Dichte | |
| AT337615B (de) | Entnahmeanlage fur nutzwasser aus wildbachen od.dgl.entnahmeanlage fur nutzwasser aus wildbachen od.dgl. | |
| DE443616C (de) | Vorrichtung zur Schaumschwimmaufbereitung | |
| DE640198C (de) | Vorrichtung zum Ausraeumen des Sandes aus Sandfaengen |