DE3414503C2 - - Google Patents

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DE3414503C2
DE3414503C2 DE19843414503 DE3414503A DE3414503C2 DE 3414503 C2 DE3414503 C2 DE 3414503C2 DE 19843414503 DE19843414503 DE 19843414503 DE 3414503 A DE3414503 A DE 3414503A DE 3414503 C2 DE3414503 C2 DE 3414503C2
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Helmut 7321 Wangen De Roether
Manfred 7321 Hattenhofen De Reyher
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Gebr Maerklin & Cie 7320 Goeppingen De GmbH
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Gebr Maerklin & Cie 7320 Goeppingen De GmbH
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    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/30Permanent way; Rails; Rail-joint connections

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Description

Die Erfindung betrifft eine Kupplung für zwei aneinander­ grenzende Schienenstücke einer Spielzeuggleisbahn mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1. Eine solche ist bekannt durch die Zeitschrift "Miniaturbahnen" 28 (1976) S. 134-136.
Beim Zusammensetzen von Schienenstücken einer Spielzeug­ gleisbahn ergibt sich bei den herkömmlichen Verbindungen die Schwierigkeit, daß die Schienen in Längsrichtung ge­ geneinander verschoben werden müssen. Es ist daher nicht möglich, Schienenstücke in einem fertigen Gleisstrang auszuwechseln, ohne den gesamten Gleisstrang zu verschie­ ben.
Es ist bereits bekannt, Verbindungsmittel vorzusehen, die eine Verbindung benachbarter Schienenstücke durch Bewegen in senk­ rechter Richtung gestatten. Beispielsweise werden dazu die Schienen eines Gleisstückes von oben her in seitli­ che Klammern eingedrückt, die die Verbindungsstelle an­ einandergrenzender Schienenstücke überbrücken (DE-Gbm 78 01 529). Es ist aber mühsam, die Schienen immer exakt in die einzelnen Klammern einzusetzen, außerdem ergibt sich durch diese Klammern ein wenig realistisches Aus­ sehen der Schienen im Übergangsbereich. Diese Art der Verbindung ist darüber hinaus nur dann möglich, wenn die Schienen auf ihrer Unterseite frei liegen, bei Ver­ wendung eines geschlossenen Schienenbettes, auf das die Schienen aufgesetzt sind, kann diese Verbindungsart je­ doch nicht verwendet werden.
Es ist auch bereits bekannt, besondere Schienenverbinder vorzusehen, die parallel zu den Fahrschienen verschoben werden und oberhalb der Gleisbetten angeordnet sind (Mi­ niaturbahnen, 28. Jahrgang, 1976, S. 134-136). Dadurch ergibt sich eine komplizierte Verbindungstechnik, außerdem sind die Verbindungsmittel von außen her sichtbar.
Weiterhin ist vorgeschlagen worden, benachbarte Gleis­ stücke mittels eines darunter liegenden Kupplungsstückes zu verbinden, wobei spezielle vertikale Stifte verwendet werden, um einen elektrischen Kontakt herzustellen. (DE- 34 05 506).
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Kupplung der gattungs­ gemäßen Art derart zu verbessern, daß oberhalb des Schienen­ bettes keinerlei Verbindungsmittel sichtbar sind, auch nicht die für die elektrische Verbindung, und daß das Zusammen­ fügen und Trennen der Schienenstücke erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Kupplung der eingangs beschrie­ benen Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch diese Ausgestaltung werden benachbarte Schienen­ stücke beim Zusammenstecken nicht nur mechanisch zusammen­ gefügt, sondern es erfolgt gleichzeitig auch eine elektri­ sche Verbindung der miteinander fluchtenden Fahr- bzw. Stromschienen, ohne daß irgend ein zusätzlicher Handgriff notwendig wäre. Auf der Oberseite des Schienenbettes sind keinerlei Verbindungsmittel - weder mechanische noch elektrische - sichtbar, und trotzdem bleibt der Vorteil erhalten, daß auch aus einem verlegten Schienenstrang Schienen ohne weiteres nach oben abgenommen und von oben her wieder eingesetzt werden können.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, daß die Verlängerungen sich über die ge­ samte Länge der Fahrschienen und/oder der Stromschienen erstrecken, d. h. die Schienen weisen über die gesamte Länge den gleichen Querschnitt auf.
Vorzugsweise ist die Verlängerung dabei schmaler als der Schienenfuß, so daß der Schienenfuß auf dem Schienenbett aufliegt.
Die Verlängerungen können im wesentlichen dieselbe Brei­ te haben wie ein den Kopf der Fahrschiene mit dem Schienen­ fuß verbindender Steg.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Fahrschie­ nen und/oder die Stromschiene durch die durch das Schienen­ bett hindurchragenden Verlängerungen am Schienenbett ge­ halten, beispielsweise durch einen Klemmsitz, durch eine Verklebung oder durch Anspritzen des Schienenbettes an die Schienen.
In dem verlängerten Schienenfuß können sich Unterbrechun­ gen oder Durchbrechungen befinden, so daß benachbarte Teile des Schienenbettes untereinander verbindbar sind. Es ist auch möglich, die Verlängerung nur im Verbindungsbereich benachbarter Schienenstücke vorzusehen, während im übri­ gen Bereich die Schiene mit dem Schienenfuß en­ det. Die Stromschiene kann in an sich bekannter Weise nur punktweise nach oben über das Schienenbett hervor­ stehen.
Es ist vorteilhaft, wenn die Verlängerungen parallele Seitenwände aufweisen.
Zur Aufnahme dieser Verlängerungen können die Halteele­ mente bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach oben offene Längsschlitze aufweisen, deren Seitenwände vorzugsweise nach unten divergieren. Es ist außerdem günstig, wenn sich die Längsschlitze im Bereich ihres oberen Randes erweitern, so daß die Einführung der Ver­ längerungen in die Längsschlitze erleichtert wird.
Die Seitenwände der Längsschlitze können elastisch aus­ einanderbiegbar sein, so daß sie unter Klemmung an den eingeschobenen Verlängerungen anliegen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgese­ hen, daß die Halteelemente U-förmige Streifen sind, die mit ihrem Steg parallel zur Schienenlängsrichtung ange­ ordnet sind und deren Schenkel senkrecht nach oben ste­ hen und die Längsschlitze aufweisen.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Stege in einer Längsnut des plattenförmig ausgebildeten Kupplungskör­ pers angeordnet sind. Sie können auf vom Kupplungskör­ per nach oben abstehende Haltestifte aufgesteckt sein, die durch Löcher in den Stegen hindurchragen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die senkrecht nach oben abstehenden Schenkel mit bei­ den Seitenkanten in senkrechte Nuten von mit dem Kup­ plungsträger verbundenen Wänden eintauchen. Diese Wände bieten den senkrecht nach oben abgebogenen Schenkeln einen Halt und fixieren diese. Es ist dabei vorteilhaft, wenn der Abstand der einem Schenkel zugeordneten Wände geringfügig kleiner ist als die Breite des Steges des Halteelementes und wenn die Wände nach oben divergieren­ de Einschubflächen für den Steg des Halteelements sowie an ihrem unteren Ende einen Rücksprung zur Aufnahme des Steges aufweisen. Durch die divergierenden Einschubflä­ chen kann der Steg unter elastischem Auseinanderbiegen der Wände auf den Kupplungskörper aufgelegt werden und rastet dann am unteren Ende in den Rücksprung ein, so daß das Halteelement am Kupplungskörper festgelegt ist.
Die oberen Ränder wenigstens einer Wand können eine Auf­ lagefläche für das Schienenbett bilden.
Es ist weiterhin günstig, wenn das Schienenbett im Quer­ schnitt U-förmig ausgebildet ist und mit seinen Seiten­ wänden oder mit daran befestigten Teilen den Kupplungs­ körper untergreift. Dadurch ergibt sich eine besonders sichere Verbindung im Übergangsbereich von einem Schie­ nenstück zum anderen.
Wenn der Kupplungsträger gemäß einer weiteren Ausgestal­ tung vollständig in dem vom Schienenbett gebildeten Hohlraum angeordnet ist, tritt er nach außen optisch überhaupt nicht in Erscheinung. Dadurch läßt sich ein besonders realistisches Aussehen des Schienenstranges erreichen.
Das Schienenbett und/oder der Kupplungskörper können aus Kunststoff bestehen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vor­ gesehen, daß die Halteelemente Stifte zum Aufstecken einer elektrischen Kupplungsbuchse tragen. Dadurch ist der Anschluß an eine Speisespannung möglich, es können auch elektrische Signale über diesen Anschlußstift über­ tragen werden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Stifte parallel zur Schie­ nenlängsrichtung verlaufen, insbesondere wenn sie seit­ lich zu den Halteelementen versetzt in Zwischenräumen zwischen benachbarten Halteelementen angeordnet sind.
Bei einer Ausführungsform, bei der die Halteelemente als U-förmige Streifen ausgebildet sind, ist es vorteil­ haft, wenn diese von ihren Stegen seitlich abstehende Streifen tragen, an denen die Anschlußstifte befestigt sind.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungs­ formen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeich­ nung der näheren Erläuterung. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Kupplungskörper;
Fig. 2 eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht längs Linie 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht eines Schienen­ stückes mit einem Kupplungskörper;
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Kupplungskör­ pers und
Fig. 6 eine Schnittansicht längs Linie 6-6 in Fig. 5.
In Fig. 4 ist ein im Querschnitt U-förmiges Schienenbett 1 dargestellt, das eine horizontale Oberseite 2 und zwei schräg nach außen abstehende Seitenwände 3 und 4 aufweist. In die Oberseite 2 sind Schwellen 5 eingelassen oder ein­ geformt. Zwei Fahrschienen 6 mit einem Schienenkopf 7, ei­ nem Schienenfuß 8 und einem Kopf und Schienenfuß verbin­ denden Steg 9 sind auf der Oberseite 2 des Schienenbettes 1 so angeordnet, daß die Schienenfüße 8 auf den Schwel­ len 5 gelagert sind. Zu beiden Seiten der Schienenfüße 8 befinden sich auf den Schwellen 5 Schienenlaschen 10 und 11, die an den Schwellen befestigt sein oder ein­ stückig mit diesen ausgebildet sein können.
Unterhalb des Schienenfußes 8 trägt jede Fahrschiene 6 eine nach unten vorstehende Verlängerung 12 mit paral­ lelen Seitenwänden 13 und 14, deren Breite der Breite des Steges 9 entspricht. Die Verlängerung 12 ragt durch eine schlitzförmige Öffnung 15 im Schienenbett 1 hin­ durch und steht auf der unteren Seite der Oberseite 2 aus dieser hervor.
Zwischen den beiden Fahrschienen 6 ist weiterhin eine Stromschiene 16 vorgesehen, die ebenfalls eine nach un­ ten aus der Oberseite 2 des Schienenbettes 1 hervorra­ gende Verlängerung 17 trägt. Die Stromschiene 16 ragt nach oben über das Niveau der Schwellen 5 hervor, sie kann beispielsweise in an sich bekannter Weise punktför­ mige Vorsprünge aufweisen, die nacheinander an einem in der Zeichnung nicht dargestellten Schleifkontakt eines Gleisfahrzeuges zur Anlage gelangen.
Fahrschienen und Stromschiene sind am Schienenbett 1 festgelegt, beispielsweise durch Verkleben, durch ei­ nen Preßsitz oder durch das Einspritzen dieser Teile in das als Kunststoff ausgebildete Schienenbett.
Das Schienenbett 1 ist auf einen Kupplungskörper 18 auf­ gesetzt und untergreift dessen äußere Längskanten 19 und 20 mittels elastisch abbiegbar an den Seitenwänden 3 und 4 des Schienenbettes 1 angeformten Armen 21 und 22, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Die Seitenwände 3 und 4 des Schienenbettes 1 fluchten dabei mit einer ebenen Unterseite 23 des plattenförmigen Kupplungskörpers 18, so daß der Kupplungskörper von außen nicht zu sehen ist, wenn das Schienenbett 1 mit eingesetztem Kupplungskörper 18 auf eine ebene Fläche aufgesetzt wird.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Kupplungskörper 18 ist plattenförmig ausgebildet und weist drei nebenein­ anderangeordnete, zur Schienenlängsrichtung parallele Nu­ ten 24, 25 und 26 in seiner ebenen Oberseite 27 auf, wo­ bei diese Nuten 24, 25 und 26 bei eingesetztem Kupplungs­ körper unterhalb der Fahrschienen und der Stromschiene angeordnet sind. Die Nuten 24, 25 und 26 weisen in ihrer Längsrichtung zwei kreisförmige Verbreiterungen 28 bzw. 29 auf, in deren Mittelpunkt nach oben abstehende Halte­ stifte 30 und 31 angeordnet sind, die mit dem aus Kunst­ stoff bestehenden Kunststoffkörper einstückig ausgebildet sind.
In jede Nut ist ein als U-förmiger Streifen ausgebildetes Halteelement 32 mit einem ebenen Steg 33 und zwei senk­ recht davon abstehenden Schenkeln 34 und 35 eingelegt, wo­ bei der Steg 33 flächig am Boden der jeweiligen Nut an­ liegt. Im Steg 33 sind zwei Löcher 36 und 37 vorgesehen, durch die bei eingelegtem Halteelement die Haltestifte 30 und 31 hindurchragen (Fig. 2).
Die Schenkel 34 und 35 stehen am Ende des Steges 33 senkrecht nach oben ab. Jeder Schenkel weist eine nach oben offene parallel zur Schienenlängsrichtung verlau­ fende Längsnut 38 mit nach unten zu divergierenden Sei­ tenwänden 39 und 40 auf, wobei sich die Längsnut 38 am oberen Ende erweitert (Fig. 3). Die Breite dieser Längs­ nuten 38 ist so gewählt, daß sie im schmalsten Bereich geringfügig schmaler ist als die Breite der Verlängerun­ gen 12 bzw. 17 der Fahrschienen und Stromschienen, die Seitenwände 39 und 40 der Längsnut 38 sind jedoch auf­ grund der Elastizität des verwendeten Materials in ge­ ringem Maße elastisch auseinanderbiegbar.
Die vorzugsweise einstückig ausgebildeten Halteelemente 32 bestehen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Metallstreifen, d. h., sie sind elektrisch leit­ fähig.
Die Schenkel 34 und 35 der Halteelemente 32 tauchen mit ihren Seitenkanten in nach oben offene Längsnuten 41 und 42 ein, die in einander gegenüberliegenden, einstüc­ kig mit dem Kupplungskörper 18 verbundenen Wänden 43 und 44 angeordnet sind. Der Abstand dieser Wände 43 und 44 ist dabei geringfügig kleiner als die Breite des Steges 33 des Halteelementes 32. An ihrem oberen Ende weisen die Wände 43 und 44 nach unten aufeinander zu laufende Einschubflächen 45 und 46 auf (Fig. 3), am unteren Ende ist in den Wänden 43 und 44 ein Rücksprung 47 vorgese­ hen, so daß die beiden Wände in diesem Bereich eine Brei­ te haben, die mindestens so groß ist wie die Breite des Steges 33.
Im Kupplungskörper 18 sind weiterhin zwei Bohrungen 48 und 49 vorgesehen, durch welche Schrauben hindurchge­ steckt werden können, die der Befestigung des platten­ förmigen Kupplungskörpers 18 an einer Unterlagen dienen.
Der Kupplungskörper 18 wird vorzugsweise einstückig aus Kunststoff hergestellt, die Halteelemente 32 werden aus Blechstreifen gestanzt und gebogen. Sie können in einfa­ cher Weise mit dem Kupplungskörper verbunden werden, in­ dem sie von oben her in die Nuten 24, 25 oder 26 einge­ drückt werden. Dabei gleitet der Steg 33 an den Einschub­ flächen 45 und 46 der Wände 43 und 44 entlang und biegt diese elastisch auseinander, so daß der etwas breitere Steg 33 an den Wänden 43 und 44 vorbeigleiten kann, bis er in den Bereich der Rücksprünge 47 gelangt. Bei diesem Einschieben treten die Haltestifte 30 und 31 durch die Löcher 36 und 37 im Steg hindurch, und die seitlichen Bereiche der Schenkel 34 und 35 gleiten in die senkrech­ ten Nuten 41 und 42 der einander gegenüberliegenden Wän­ de 43 und 44 hinein. In dieser Position sind die Halte­ elemente am Kupplungskörper festgelegt, wobei die Schen­ kel 34 und 35 durch die Führung in den Nuten 41 und 42 gegen jede Verformung gesichert sind.
Die in dieser Weise vorbereiteten Kupplungskörper können nunmehr zur Verbindung von zwei Schienenstücken dienen. Dazu genügt es, die beiden Schienenstücke nebeneinander von oben her so gegen den Kupplungskörper 18 zu drücken, daß die Seitenwände 3 und 4 des Schienenbettes den Kupp­ lungskörper seitlich umgreifen, wie dies in Fig. 4 dar­ gestellt ist. Dabei treten die Verlängerungen 12 bzw. 17 der Fahrschienen und der Stromschienen in die darunter angeordneten Längsnuten 38 in den Schenkeln 34 und 35 der Halteelemente 32 ein und biegen diese geringfügig auseinander, so daß die Seitenwände 39 und 40 der Längs­ nuten 38 fest an den Seitenwänden 13 und 14 der Verlän­ gerungen 12 bzw. an den Seitenwänden der Verlängerung 17 anliegen. Dadurch wird eine elektrische Verbindung von zwei aneinanderstoßenden Schienen hergestellt. Die Ein­ schubtiefe wird dadurch begrenzt, daß das Schienenbett mit an seiner Unterseite angeordneten Schultern 50 an dem oberen Rand 51 der äußeren Wände 43 bzw. 44 zur An­ lage kommt, außerdem sind an den Seitenwänden 3 und 4 des Schienenbettes 1 weitere Schultern 52 vorgesehen, die an nach oben vorstehenden Vorsprüngen 53 des Kupp­ lungskörpers 8 anliegen.
Das in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsbei­ spiel eines Kupplungskörpers ist ähnlich aufgebaut wie das der Fig. 1 bis 4; einander entsprechende Teile tragen daher dieselben Bezugszeichen.
Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 4 weisen die Halteelemente 32 von ihren Stegen 33 seit­ lich abstehende Arme 54 und 55 auf, an denen parallel zu den Stegen und seitlich versetzt zu diesen verlaufende Anschlußstifte 56 befestigt sind. Diese Anschlußstifte 56 befinden sich in den Zwischenräumen 57 zwischen be­ nachbarten Halteelementen 32, und sie sind dort so ange­ ordnet, daß auf sie in der Zeichnung nicht dargestellte Anschlußbuchsen aufgesteckt werden können, die eine elek­ trische Verbindung zu einem mit den Anschlußbuchsen ver­ bundenen Kabel bilden. Es können dabei an den Armen zwei entgegengesetzt gerichtete Anschlußstifte 56 angeordnet sein, wie dies bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bei den Fahrschienen dargestellt ist, es ist aber auch möglich, daß jeder Arm nur einen Anschlußstift trägt, wie dies im Falle der mittleren Stromschiene gezeigt ist.
Selbstverständlich sind bei dieser Ausführungsform die Arme 54 und 55 elektrisch gegeneinander isoliert. Vorteilhaft ist bei dieser Ausgestaltung vor allen Dingen, daß die Anschlüsse zu den einzelnen Schie­ nen unterhalb des Schienenbettes so angeordnet sind, daß ein solcher Anschluß im Verbindungsbereich von zwei Schie­ nenstücken möglich ist, ohne daß der Anschluß von außen sichtbar wird. Dabei kann ein solcher Anschluß vorgenom­ men werden, bevor das Schienenbett aufgesetzt ist, d. h. die elektrischen Anschlußstellen sind von oben ohne wei­ teres zugänglich. Auch wenn bei einer bereits aufgebau­ ten Anlage ein Anschluß gewechselt werden soll, genügt es, das Schienenbett nach oben abzunehmen, um ohne wei­ teres an den gewünschten Anschlußstift zu gelangen. Da­ zu müssen die benachbarten Schienenstücke in keiner Wei­ se bewegt werden.

Claims (24)

1. Kupplung für zwei aneinandergrenzende Schienenstücke einer Spielzeuggleisbahn mit einem Schienenbett, auf dem Fahrschienen und gegebenenfalls Stromschienen ge­ halten sind, bei der unterhalb der aneinanderliegenden Schienenstücke ein Kupplungskörper angeordnet ist, der nach oben hin offene, unterhalb des Schienenbettes en­ dende Halteelemente aufweist, in die nach unten aus dem Schienenbett hervorstehende Vorsprünge von oben her eingesteckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge durch Verlängerungen (12 bzw. 17) der Fahrschienen (6) und/oder der Stromschiene (16) der beiden Schienenstücke gebildet sind, daß die Halte­ elemente (32) aus einem elektrisch leitenden Material bestehen und daß die miteinander fluchtende Schienen aufnehmenden Halteelemente (32) elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verlängerungen über die gesamte Länge der Fahrschienen (6) und/oder der Stromschienen (16) er­ strecken.
3. Kupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (12) sich an einen Schienenfuß (8) der Fahrschiene (6) an­ schließen, der auf der Oberseite (2) des Schienenbet­ tes (1) angeordnet ist.
4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (12) schmaler sind als der Schienen­ fuß (8).
5. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (12) im wesentlichen dieselbe Breite haben wie ein den Kopf (7) der Fahrschie­ ne (6) mit dem Schienenfuß (8) verbindender Steg (9).
6. Kupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Fahrschienen (6) und/oder die Stromschienen (16) durch die durch das Schienenbett (1) hindurchragenden Verlängerungen (12 bzw. 17) am Schienenbett (1) gehalten sind.
7. Kupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (12, 17) parallele Seitenwände (13, 14) aufweisen.
8. Kupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (32) nach oben offene Längsschlitze (38) zur Aufnahme der Ver­ längerungen (12, 17) aufweisen.
9. Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (39, 40) der Längsschlitze (38) nach unten divergieren.
10. Kupplung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Längsschlitze (38) im Bereich ihres oberen Randes erweitern.
11. Kupplung nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Seitenwände (39, 40) der Längsschlit­ ze (38) elastisch auseinanderbiegbar sind.
12. Kupplung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Halteelemente (32) U-förmige Strei­ fen sind, die mit ihrem Steg (33) parallel zur Schienen­ längsrichtung angeordnet sind und deren Schenkel (34, 35) senkrecht nach oben stehen und die Längsschlitze (38) aufweisen.
13. Kupplung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (33) in einer Längsnut (24, 25, 26) des plattenförmig ausgebildeten Kupplungskörpers (18) an­ geordnet sind.
14. Kupplung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stege (33) auf vom Kupplungskörper (18) nach oben abstehende Haltestifte (30, 31) aufgesetzt sind, die durch Löcher (36, 37) in den Stegen (33) hindurchragen.
15. Kupplung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht nach oben abstehen­ den Schenkel (34, 35) mit beiden Seitenkanten in senk­ rechte Nuten (41, 42) von mit dem Kupplungsträger (18) verbundenen Wänden (43, 44) eintauchen.
16. Kupplung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der einem Schenkel (34 oder 35) zugeordne­ ten Wände (43, 44) geringfügig kleiner ist als die Brei­ te des Steges (33) des Halteelementes (32) und daß die Wände (43, 44) nach oben divergierende Einschubflächen (45, 46) für den Steg (33) des Halteelements (32) so­ wie an ihrem unteren Ende einen Rücksprung (47) zur Aufnahme des Steges (33) aufweisen.
17. Kupplung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Ränder (51) wenigstens einer Wand (43, 44) eine Auflagefläche für das Schienenbett (1) bilden.
18. Kupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Schienenbett (1) im Quer­ schnitt U-förmig ausgebildet ist und mit seinen Seiten­ wänden (3, 4) oder mit daran befestigten Teilen (Arm 21, 22) den Kupplungskörper (18) untergreift.
19. Kupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Kupplungsträger (18) vollständig in dem vom Schienenbett (1) gebildeten Hohlraum angeordnet ist.
20. Kupplung nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Schienenbett (1) und/ oder der Kupplungskörper (18) aus Kunststoff bestehen.
21. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (32) Stifte (56) zum Aufstecken einer elektrischen Kupplungsbuchse tragen.
22. Kupplung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (56) parallel zur Schienenlängsrichtung verlaufen.
23. Kupplung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (56) seitlich zu den Halteelementen (32) versetzt in Zwischenräumen (57) zwischen benachbarten Halteelementen (32) angeordnet sind.
24. Kupplung nach den Ansprüchen 12 und 23, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die als U-förmige Streifen ausgebildeten Halteelemente (32) von ihren Stegen (33) seitlich ab­ stehende Streifen (Arme 54, 55) tragen, an denen die Stifte (56) befestigt sind.
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