DE340083C - Vorrichtung zum Roesten u. dgl. auf dem Windrost, insbesondere fuer Erze - Google Patents

Vorrichtung zum Roesten u. dgl. auf dem Windrost, insbesondere fuer Erze

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DE340083C
DE340083C DE1920340083D DE340083DD DE340083C DE 340083 C DE340083 C DE 340083C DE 1920340083 D DE1920340083 D DE 1920340083D DE 340083D D DE340083D D DE 340083DD DE 340083 C DE340083 C DE 340083C
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pusher
perforations
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MINING AND METALLURG PROCESSES
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MINING AND METALLURG PROCESSES
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Rösten u. dgl. auf dem Windrost, insbesondere für Erze. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rösten u. dgl. auf dem Windtrost, insbesondere für Erze, bei welcher oder Wind durch .die Beschickung zwecks Röstens oder zwecks Bildung von Oxyden u. dgl. aus Gemischen von Erzen mit Brennstoff hindurchgetrieben wird.
  • Bei! solchen metallurgischen Prozessen kommt es häufig vor, daß die unmittelbar über dem Windrost lagernden Beschickungsschichten zu einem mehr oder weniger gesinterten, undurchlässigen Kuchen oder Klinker zusammenbacken bzw. zusammenschmelzen, so daß der Winddurchgang gestört und zum mindesten ungleichmäßig gemacht wird, infolgedessen ist eine stetige Beaufsichtigung des Vorganges notwendig, um übermäßigen örtlichen Einwirkungen des Windes einerseits und ungenügendem Zutritt dies letzteren anderseits zu begegnen. Oft ist man gezwungen, die Beschickung so kleinschichtig zu machen, daß dadurch .die Arbeit unwirtschaftlich wird. Es hat sich gezeigt, daß, während die unteren Schichten der Beschikkung in der oben erwähnten Weise gesintert bzw. zu einer Schlacke geschmolzen sind, die oberen Schichten normale Beschaffenheit aufweisen. Es sind daher bereits Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche bezwecken, diese unteren Schichten ununterbrochen abzubröckeln, . und zwar durch mit Zähnen, Vorsprüngen" Spitzenreihen usw. besetzte Roststäbe oder Walzen, welche, sei es in: wagerechter Richtung, hin und her bewegt bzw. in Drehung versetzt werden. Da der Sinterungsvorgang indes stets fortschreitet und' die Bewegungsbahn der Zähne usw. nur die untersten Lagen der sinternden Schicht bestreicht, so nutzt die Beseitigung der untersten Lagen insofern nichts, als sich unterdessen oben neue gesinterte Lagen angesammelt haben.
  • Der Erfindungsgegenstand bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, mittels welcher nicht nur .die untersten - Lägen der gesinterten Schicht, sondern auch die darüber im Sinterungsvorgang begriffenen in wirksamer Weise von, Zeit zu Zeit derart bearbeitet werden"d'aß von unten nach oben verlaufende Öffnungen für dien Winddurchgang gebildet werden. Diese Bearbeitung erfolgt erfindungsgemäß durch Stößer von gewisser Länge, welche in ihrer achsialen Richtung, vorzugsweise lotrecht, beweglich sind und durch die gesinterte bzw. sinternde Schicht derart hindurchgestoßen werden können, daß gleichmäßig über die ganze Breite der Beschickung aufrecht verlaufende Windkanäle gebildet werden.
  • Obwohl der Erfindungsgegenstand in erster Linie für mit Wind arbeitende Tiegelöfen zum Rösten von Erzen bestimmt ist, kann derselbe sinngemäß für alle Arbeitsvorgänge Verwendung finden, bei welchen eine zusam-5 mensinternde Beschickung auf einem, Rost dem Gebläsewind von Luft oder anderen Gasen ausgesetzt wird.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des: Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. z ist ein lotrechter Mittelschnitt eines Tiegelofens für die Entschwefelung der Bleierze nach dem Verfahren Huntington-Heberlein; Fig.2 zeigt eine Draufsicht mit abgebrochenen Teilen; Fig.3 zeigt zwei Ausführungsformen von Stößern in Seitenansicht bzw. lotrechtem Schnitt und Fig. 4 dieselben in Draufsicht; Fig. 5 -ist eine schaubildliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Stößers; Fig. 6 ist ein teilweiser lötrechter Mittelschnitt eines anderen Ofens; Fig. 7, 8 und zo sind Seitenansichten bzw. Querschnitt von weiteren Ausführungsformen des Stößers; Fig. 9 zeigt eine Einzelheit.
  • Mit 2o ist ein, kippbarer Tiegelofen bezeichnet, dessen Tragezapfen 21 im fahrbaren Gestell 22 gelagert sind. Einer der Zapfen 21 -ist mit dem Schneckenrad 23 ausgestattet, welches- mit der auf der Welle 25 sitzenden -Schnecke 24 kämmt; die Welle 25 besitzt ein zwecks Kippens des Tiegelufens in die Entleerungslage zu betätigendes Handrad 26.
  • . In einer gewissen Höhe des Ofens ist der Rost 27 angeordnet, bestehend. aus einer Gußplatte mit Reihen von gleichmäßig über deren ganze Ausdehnung verteilten Lochungen 28, welch letztere zylindrisch sind und lotrecht verlaufen. Vorzugsweise ist der Rost im Ofen abnehmbar montiert, um ihn leicht reparieren oder ersetzen zu können.
  • Der Boden des Ofens ist mit einer mittleren Bohrung versehen, mit welcher in, Reihe die Führung 29 für die Spindel 30 vorgesehen ist, welche in dieser Führung auf und ab verschiebbar ist. Das obere Ende der Spindel 30 besitzt eine Kopfscheibe 3 r, welche in der Mitte .einer Grundplatte 32 damit verbolzt ist. Die letztere besitzt die gleiche Form wie der untere zylinderförmige Teil des Ofens, ist jedoch von geringerem Durchmesser.
  • Die Grundplatte 32 ist mit Reihen von mit Gewinde versehenen Löchern 33 versehen., welche in Reihe mit den Lochungen 28 des Rostes verlaufen und bestimmt sind, Schraubenzapfen 34 aufzunehmen, welche die Unterteile der lotrechten Stößer oder Brechzähne 35 bilden. Die Stößer 35 sind an ihren; oberen Enden zugespitzt Mg. r und 3 rechts) oder mcißielförmig geschärft (Fig.3 links) und treten durch die Lochungen 28 des Rostes 27 hindurch.
  • Der Querschnitt der Stößer 35 kann der Gestalt der Lochungen 28 entsprechen, besitzt jedoch einen geringeren. Umfang als die letzteren, so daß ein Spielraum zwischen den Seitenflächen der Stößer und den Flächen der Lochungen 28 entsteht, welcher für den Durchgang des Windes lbestimmt ist. Mit Vorteil sind aber die Stößer 35 im Querschnitt abweichend von den runden Lochungen 28 geformt.
  • So"können .die Stößer im Querschnitt kreuzförmig sein (Fig. 3 und' 4 links). Ferner können dieselben nicht voll, sondern als Hohlzylinder ausgebildet sein (Fig. 3 rechts), in welchem Falle die Grundplatte 32 mit durchgehenden Bohrungen und! die Stößer an ihren oberen Enden mit Durchtrittsöffnungen 36 versehen sind, so daß der Wind, unterhalb der Grundplatte 32 eingeblasen, durch die hohlen Stößer zum Rost gelangen kann.
  • Die Stößer können auch vollzylindrisch ausgebildet sein (Fig. 5), besitzen aber in diesem Falle Längsschlitze 37.
  • Um die gleichmäßige Verteilung des Windes unterhalb des Rostes 27 noch zu vervollkommnen, besitzt die Grundplatte 32 eine Anzahl von Löchern 38, durch welche der Wind' unmittelbar aus dem Unterteil des Ofens zum Rost hindurchgeht.
  • Brei hohlen; Stößern könnten die Löcher 38 in Fortfall kommen.
  • Der untere Teil der Spinde13o ist .mit einem wagerechten Schlitz versehen, welcher zur Aufnahme eines: an den Schenkeln der Gabel 4o befestigten Zapfens 39 bestimmt ist. Die Gabel 4o bildet das Ende eines Armes eines zweiarmigen Hebels 44 welcher bei 42 an dem von dem Ofenboden getragenen Träger 43 drehbar gelagert ist. Der andere Arm des Hebele 42 besteht aus -mehreren teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen, wodurch dieser Arm beim Kippen des Tiegelofens verkürzt werden kann. Die letztgenannten Teile werden in bekannter Weise in -'der Arbeitslage festgestellt.
  • Der Wind wird dem unteren Teil -des Ofens durch das Rohr 44 zugeführt. Der untere Teil des Ofens kann .durch Entfernen des Deckels 45 an der Öffnung 46 des Ofens gereinigt werden.
  • Die Stößer 35 können ferner, wie in Fig. 6 und 7 gezeigt, ausgebildet sein. In diesem Falle sind nicht -dargestellte Organe vorgesehen, um den Stößern eine teilweise Drehung zu erteilen, wenn dieselben durch: die Lochungen des Rostes nach aufwärts hindurchtreten. Die Stößer weisen Schraubengänge mit großer Ganghöhe und scharfen Kanten auf. Entsprechend geformte Lochungen 47 sind in einer Platte 48 vorgesehen, welche durch Träger q.9, .die in geringer Entfernung von dem Rost angeordnet sind, getragen wird.
  • Die Zapfen 3q. der Stößer sind in diesem Falle in der Grundplatte 32 frei drehbar gelagert. Die letztere sowie .die Platte q.8 sind ferner mit Löchern 38 bzw. 5o ausgestattet, um den freien Durchgang .des Windes zu gestatten.
  • Es können auch nur die unteren Teile der Stößer mit Schraubengängen versehen sein, während ihre oberen Teile gerade verlaufen (Fig. io). Auch hier erhalten die Stößer eine teilweise Drehung beim Aufwärtshub.
  • Nachdem die Beschickung im Ofen; entzündet wurde, wird:,d'er Wind eingeblasen und bald beginnt auch die Sinterung bzvv. Bildung der Schlacken bzw. des Klinkers in den unteren Schichtender Beschickung. Es werden nun mittels .des Hebels 41 die Grundplatte 32 und mit ihr die Stößer 35 durch die Lochungen 28 des Rostes von unten nach oben bewegt, so daß die Spitzen bzw. Meißel der Stößer in die gesinterte Masse bzw. der Klinker eindringen, dieselbe bzw. denselben brechen und, durchbohren und auf diese Weise Kanäle für den ungehinderten Durchtritt des Windes schäffen. Da die Stößer gleichmäßig über die ganze Rostfläche verteilt sind, so ist die gleichmäßige Verteilung,des Windes durch die Beschickung damit gewährleistet. Die brechende Wirkung wird bei den schraubenförmigen Stößern noch erhöht.
  • Das Heben der Grundplatte 32 mit den Stößern wird periodisch mit den praktisch erprobten Zwischenzeiträumen wiederholt. Der Arbeitsvorgang erfolgt infolgedessen rascher und gleichmäßiger, daß stets ein genügender Zutritt des Windes und überall in gleicher Menge zu allen Teilen der Beschikkung ermöglicht ist; Idas Röstprodukt wird dadurch wesentlich verbessert, während bei Arbeitsvorgängen für Erze zwecks Bildung von Oxyden u. dgl. durch Hindurchblasen von Luft durch ein. Gemisch von Erz und Brennstoff es möglich wird, Beschickungen von weit größerer Höhe als bisher zu verwenden.
  • Ein Zusatz von zerstäubtem Wasser zum Wind kann benutzt werden, um die Temperatur der Beschickung zu regeln. Diese Regelung ist tatsächlich wirksam, da der Wind in gleichmäßiger Form über die ganze Beschickung verteilt wird. In anderen Fällen, wo diese Verteilung unregelmäßig ist, beschränkt sich die kühlende Wirkung nur auf einige Anteile der Masse.
  • Die Vorrichtung könnte auch anderen metallurgischen Arbeitsvorgängen angepaßt werden. In einigen: Fällen ist es wünschenswert, der die Stößer tragenden Grundplatte bzw. den Stößern selbst eine radiale Bewegung zu erteilen.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE i. Vorrichtung zum Rösten u. dgl. auf einem Windrost, insbesondere für Erze, diadurclgekennzeichnet, daß die Durchlässigkeit der Beschickung für den Wind dadurch erhalten bleibt, daß die sinternden oder verschlackenden Anteile der Beschikkung periodisch durch mit Spitzen, scharfen Kanten u. dgl. versehene Stößer oder Brechzähne (35), welche in ihrer achsialen Richtung, vorzugsweise lotrecht von unten nach oben und umgekehrt, verstellbar sind, derart durchstoßen und durchbohrt werden, daß. gleichmäßig über die ganze Breite der Beschickung aufrecht verlaufende Kanäle für den Durchtritt des Windes durch die gesinterte bzw. sinternde Schicht gebildet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Stößer (35) auf einer Grundplatte (32) befestigt sind, welche unterhalb des wagerechten Windrostes (27) periodisch auf und ab lotrecht beweglich sind, wobei die Stößer (35) durch Lochungen (28) des Rostes (27) hindurchtreten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Stößer (35) einen solchen Querschnitt besitzen, daß sie beim Hindurchgang durch die Rostlochungen (28) den Winddurchtritt zwischen ihren Seitenflächen. und den Flächen der Rostlochungen ermöglichen. q..
  4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer (35) einen kreuzförmigen Querschnitt besitzen und -mit meißelförmigen Spitzen versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, -dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer (35) vollzylindrisch sind und Längsschlitze (37) besitzen.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer (35) hohlzylindrisch und an ihren oberen Enden mit Durchtrittsöffnungen (36) versehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer (35) Schraubengänge aufweisen und bei ihrem Durchgang durch die' Rostlochungen (28) eine teilweise Drehung erhalten. B. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer (35) auf in der Grundplatte (32) drehbaren Zapfen befestigt sind unddurch dem Schraubenquerschnitt angepaßte Öffnungen (47) in einer ortsfesten Platte (48) geführt werden, so daß bei der achsialen Bewegung der S.tößer (35) -durch die Öffnungen (47) deren teilweise Drehung erfolgt. g. Vorrichtung nach Ansprüchen z bis 8, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Grundplatte (32) und die ortsfeste Platte (48) mit Reihen von Durchtrittslöchern (38 bxw. 5o) für den Wind versehen sind.
DE1920340083D 1919-07-09 1920-06-20 Vorrichtung zum Roesten u. dgl. auf dem Windrost, insbesondere fuer Erze Expired DE340083C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206932B (de) * 1964-01-04 1965-12-16 E H Hermann Schenck Dr Ing Dr Lochschicht-Sinterverfahren und dazugehoerige Vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206932B (de) * 1964-01-04 1965-12-16 E H Hermann Schenck Dr Ing Dr Lochschicht-Sinterverfahren und dazugehoerige Vorrichtung

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