DE553741C - Verfahren und Vorrichtung zur stetigen automatischen Beschickung von Schmelzanlagen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur stetigen automatischen Beschickung von Schmelzanlagen

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DE553741C
DE553741C DE1930553741D DE553741DD DE553741C DE 553741 C DE553741 C DE 553741C DE 1930553741 D DE1930553741 D DE 1930553741D DE 553741D D DE553741D D DE 553741DD DE 553741 C DE553741 C DE 553741C
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DE
Germany
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melting
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continuous automatic
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pieces
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Expired
Application number
DE1930553741D
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English (en)
Inventor
Karl Friedrich Wagner
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Mahle GmbH
Original Assignee
Elektronmetall GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/28Melting pots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur stetigen automatischen Beschickung von Schmelzanlagen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur stetigen automatischen Beschickung von Schmelzanlagen und ermöglicht die Beschickung des Schmelzgefäßes in vorbestimmten Zeitabständen mit einer vorbestimmten Schmelzgutmenge. Die Erfindung eignet sich insbesondere in Verbindung mit Spritzgußmaschinen, bei denen die Aufgabe vorliegt, dem Schmelzgefäß jeweils die gleiche Menge Schmelzgut neu zuzuführen, die beim Schuß entnommen wird. Eine solche Maßnahme kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn es erwünscht ist, den Spiegel des Metallbades während einer längeren Betriebszeit möglichst auf gleicher Höhe zu erhalten.
  • Die Erfindung geht von der Voraussetzung aus, daß das in den Schmelzbehälter einzuführende Metall in längeren Stücken von praktisch gleichbleibender Ausdehnung vorliegt (Gußmasseln). Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß eine Folge von Stücken des Schmelzgutes mit vorgegebener mäßiger Geschwindigkeit stetig oder absatzweise zwangsläufig in das Metallbad eingeführt wird, wobei das Gut im Maße der Zuführung abschmilzt. Dies bringt den weiteren Vorteil mit sich daß eine - stets unerwünschte - heftigere Bewegung des Schmelzbades durch die Zugabe von frischem Schmelzgut auf ein Mindestmaß beschränkt wird.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Erfindung ist in der schematisch gehaltenen Zeichnung veranschaulicht. Der Einfüllschacht a des Schmelzkessels b ist in seinem oberen Teil einseitig als schräge Rinne c ausgebildet, die in gleicher Flucht durch eine Führungsrinne d, deren Querschnitt sich annähernd dem des Beschickungsgutes anschließt, verlängert ist. Auf dem Winkelhebel e sitzt eine gezahnte Rolle g, die auf dem in der Rinne d befindlichen Beschickungsgut aufliegt und mit einem auf der Drehachse f des Hebels sitzenden Zahnrad lt im Eingriff steht. Der eine freie Arm des Hebels trägt ein Gewicht i, dessen Größe so bemessen ist, daß der von der gezahnten Rolle auf das in der Rinne d befindliche Beschickungsgut ausgeübte Druck ausreicht, um bei einer Fortbewegung der gezahnten Rolle das Gut abwärts zu bewegen, andererseits aber auch ein unbeabsichtigtes Abgleiten des Beschickungsgutes in den Beschickungsschacht zu verhindern. Das Zahnrad h wird durch eine beliebige Antriebsvorrichtung entweder ständig in Umdrehung gehalten, wobei die Umdrehungsgeschwindigkeit für eine Förderung des Gutes entsprechend dem Fortschreiten des Einschmelzvorganges bemessen wird. Bei Spritzgußmaschinen hat es sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, die Drehung des Zahnrades h, wie in der Zeichnung angedeutet, durch eine von einem Schließorgan der Maschine selbst betätigte (in der Zeichnung durch einen Doppelpfeil angedeutet) Rätsche k zwangsläufig bei jedem Schuß zu bewirken, wobei das Zahnrad jeweils um einen einstellbaren Teil seines Umfanges gedreht wird, so daß das Beschickungsgut bei jedem Schuß schrittweise um eine bestimmte Strecke in der Rinne vorgeschoben wird, während ein der jeweiligen Entnahme aus dem Schmelzkessel entsprechendes Stück des Schmelzgutes dabei in den Schmelzbehälter gelangt und dort abschmilzt.
  • Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich grundsätzlich von einem bekannten Verfahren zur Beschickung von Schmelzöfen, bei dem die einzelnen Stücke des Schmelzgutes zwar stetig an das Schmelzbad herangeführt werden, alsdann aber in dieses hineinfallen, dadurch, daß auch die Einführung des Schmelzgutes in das Schmelzbad stetig erfolgt. Als eine stetige Einführung in diesem Sinne ist es auch anzusehen, wenn die Hineinführung der einzelnen Gußmasseln in das Schmelzbad absatzweise verläuft, solange die einzelnen Absätze nur einen Bruchteil der Gesamtlänge der Massel betragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur stetigen automatischen Beschickung von Schmelzanlagen mit einer Folge von in länglicher Form vorliegenden Stücken des Schmelzgutes, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Stücke durch ein Greiforgan mit vorgegebener Geschwindigkeit entweder stetig oder in solchen Absätzen, die jeweils nur einen Bruchteil der Länge des einzelnen Stückes erreichen, in das Schmelzbad eingeführt werden. z. Verfahren gemäß Anspruch i in Anwendung auf Vorrichtungen zur Herstellung von Spritzguß, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Materialvorschubs zwangsläufig durch eine Arbeitsbewegung des Spritzvorganges erfolgt. 3. Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens gemäß Ansprueh I oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzbehältei an der Einführungsstelle des Beschickungsgutes als schräge Rinne ausgebildet ist, und daß auf ein innerhalb dieser Rinne befindliches Stück des Beschickungsgutes eine gezahnte Druckrolle wirkt, durch deren Drehung um einen gegebenenfalls einstellbaren Teil ihres Umfanges das Vorrücken des Gutes in der Rinne bewirkt wird.
DE1930553741D 1930-08-29 1930-08-29 Verfahren und Vorrichtung zur stetigen automatischen Beschickung von Schmelzanlagen Expired DE553741C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1608689B1 (de) * 1964-12-04 1970-05-14 Aeg Elotherm Gmbh Verfahren zum dosierten Vergiessen geschmolzenen Metalls aus OEfen,Pfannen od.dgl.
EP0084090A1 (de) * 1981-12-07 1983-07-27 PREH, Elektrofeinmechanische Werke Jakob Preh Nachf. GmbH & Co. Masselbeschickungseinrichtung für eine Warmkammerdruckgiessmaschine
WO1999055478A1 (de) * 1998-04-27 1999-11-04 Otto Junker Gmbh Verfahren zum verarbeiten einer metallschmelze, insbesondere einer leichtmetallschmelze, sowie gekapselter und mit schutzgas beaufschlagbarer dosierofen

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WO1999055478A1 (de) * 1998-04-27 1999-11-04 Otto Junker Gmbh Verfahren zum verarbeiten einer metallschmelze, insbesondere einer leichtmetallschmelze, sowie gekapselter und mit schutzgas beaufschlagbarer dosierofen

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