DE340047C - Verschluss fuer Konservenglaeser - Google Patents
Verschluss fuer KonservenglaeserInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/16—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
- B65D51/1672—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element
- B65D51/1683—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element by actuating a separate element in the container or closure
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung des durch das Patent 331740 geschützten
Verschlusses für Konservengefäße. Für die neue Ausführungsform des Ver-Schlusses
ist ein besonderes Instrument zur Herstellung des Lufteinlasses durch den Schütz
des elastischen Stopfens in der mittleren Öffnung des Deckels nicht mehr erforderlich, weil
der Stopfen mit einer dieses Instrument ersetzenden Vorrichtung kombiniert ist. Durch
diese Ausgestaltung des Verschlusses wird eine ganz wesentliche Vereinfachung sowohl der
durch das Hauptpatent geschützten als auch anderer, auf einem ähnlichen Prinzip beruhender
Vorrichtungen erreicht.
Im Äußeren gleicht der neue Verschluß dem des Hauptpatents, indem ebenfalls in der Mitte
des Deckels eine durch einen Stopfen aus elastischem Material, Weichgummi ο. dgl., ver-
ao schließbare Öffnung vorgesehen ist. Dieser Stopfen ist ebenfalls mit einer durchgehenden
mittleren Schlitzöffnung versehen, welche nach der Evakuierung des Gefäßes sich unter Zusammenpressung
des Stopfens durch den Luftdruck selbsttätig schließt. Abweichend von der Anordnung des Hauptpatents wird nach
dem Prinzip dieser Erfindung, bevor der Stopfen eingesetzt wird, ein im Querschnitt flachovaler
Stift von oben so in den Schlitz des Stopfens eingeführt, daß dessen größerer Durchmesser
mit dem großen Durchmesser des Schlitzes in der gleichen Richtung liegt. Nach der
Evakuierung des Gefäßes wird der Stopfen in der Deckelöffnung durch den äußeren Luftdruck
so weit herabgepreßt, daß sich das elastische Material des Stopfens sowohl an die
Wandung der Deckelöffnung wie auch von außen gegen den eingesetzten Stift absolut
dicht anlegt.
Wenn nun zwecks Entlastung und Lockerung 4"
des Deckels Luft in das Gefäß eingelassen werden soll, so ist es bei der neuen Anordnung
nur nötig, den Stift in der Schlitzöffnung des Stopfens um etwa 900 zu drehen, wodurch
diese Öffnung so weit auseinandergespreizt wird, daß in deren Kanten je ein für den Lufteintritt
genügender Kanal entsteht. Nachdem der Druckausgleich in dieser Weise hergestellt
ist, kann der Deckel ohne weiteren Widerstand von dem Gefäß abgehoben werden.
Das Material des Stopfens wird durch das Drehen des Stiftes in nennenswerter Weise
überhaupt nicht abgenutzt und kann der Stopfen, da der Stift stets in seine Anfangsstellung zurückfedert, von neuem benutzt
werden.
Um zu verhindern, daß durch das Zusammenkommen des unteren Teils des Stiftes mit
den in dem Gefäße enthaltenen Nahrungsmitteln bzw. deren Dämpfen sich gesundheitsschädliche
Verbindungen bilden, wenn der Stift aus Metall hergestellt wird, empfiehlt es sich,
für diese Stifte entsprechend widerstandsfähiges Material, wie Hartgummi, Glas, Porzellan,
Zelluloid, Galalith u. dgl., zu verwenden. Wegen der geringeren» Bruchfestigkeit dieser Stoffe
kann der Durchmesser des Stopfens verhältnismäßig groß gewählt werden. Der Schlitz kann
dementsprechend ebenfalls größer und auch breiter hergestellt werden, so daß die Dimensionen
des Stiftes im gleichen Verhältnis vergrößert werden können.
Der besseren Handlichkeit halber ist es vorteilhaft, den Stift an seinem oberen Ende mit
einem knebelartigen Quergriff zu versehen, wobei die obere Mündung der Deckelöffnung derartig
zu erweitern ist, daß dieser Griff zum Zwecke der Drehung unschwer mit zwei Fingern
zu greifen ist. Der Griff des Stiftes darf hierbei selbstverständlich nicht nach oben aus der
Deckelöffnung herausragen, da sonst einesteils ein Aufeinanderstellen der Gefäße beim Aufbewahren
nicht möglich sein würde und and:rnteils immer die Gefahr vorliegen würde, daß
der Verschluß durch Stoß ο. dgl. leiden und undicht werden könnte.
Zur weiteren Sicherung des Verschlusses gegen unbefugtes Öffnen kann die obere Seite
der Deckelöffnung durch eine Art Etikett überklebt sein. Dieses-Etikett kann für Reklameaufdrucke
u. dgl. verwendet werden, wobei außerdem auf demselben zweckmäßig Rubriken vorzusehen sind für von der Hausfrau vorzunehmende
Einzeichnungen hinsichtlich des Datums des Einkochens und anderer auf den Gefäßinhalt usw. bezüglicher Angaben.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des neuen
Konservenglasverschlusses nach dem Prinzip dieser Erfindung, und zwar zeigen
Fig. ι den oberen Teil eines Konservenglases mit dem neuen Verschluß in einem mittleren
Vertikalschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht desselben Gefäßes mit zur Sicherung des Verschlusses gegen unbefugte
Entnahme über den letzteren geklebtem Etikett,
Fig. 3 eine Draufsicht desselben Gefäßes nach Entfernung des Sicherungsetiketts,
Fig. 4 den neuen Stopfen für die Mittelöffnung des Deckels in einer Draufsicht,
Fig. 5 einen mittleren Vertikalschnitt des neuen Stopfens,
Fig. 6 eine Seitenansicht des in dem Stopfei einzusetzenden Stiftes sowie
Fig. 7 eine Unteransicht dieses Stiftes. In dem Deckel 1 des neuen Verschlusses ist in der Mitte eine nach unten hin konisch verjungte, am Boden rundlich gestaltete Eintiefung 2 vorgesehen, welche an ihrer tiefsten Stelle durch eine Öffnung 3 mit dem Inneren des Konservenglases 4 kommuniziert. Ähnlich wie beim Hauptpatent ist von oben ein in gleicher Weise konisch geformter Stopfen 5 in diese Vertiefung eingesetzt, in dessen mittleren .
Fig. 7 eine Unteransicht dieses Stiftes. In dem Deckel 1 des neuen Verschlusses ist in der Mitte eine nach unten hin konisch verjungte, am Boden rundlich gestaltete Eintiefung 2 vorgesehen, welche an ihrer tiefsten Stelle durch eine Öffnung 3 mit dem Inneren des Konservenglases 4 kommuniziert. Ähnlich wie beim Hauptpatent ist von oben ein in gleicher Weise konisch geformter Stopfen 5 in diese Vertiefung eingesetzt, in dessen mittleren .
Schlitz 6 zuvor ein im Querschnitt flachovaler Stift 7 eingeführt ist. Wie aus der Darstellung
ersichtlich, ist der Schlitz 6 ebenso wie der Stift 7 im Querschnitt fiachoval gehalten und
ist der Stift 7 so in den Schlitz 6 zu setzen, daß die größeren Durchmesser beider Teile in
derselben Richtung liegen. Durch Drehung des Stiftes 7 in dem Schlitz 6 um 90° (vgl.
die punktierte Stellung in Fig. 3) wird dadurch, daß der Stift mit seinem größeren Durchmesser
in der Richtung des kleineren Durchmessers des Schlitzes in diesem steht,. der Schlitz so
aufgespreizt, daß in dessen Ecken an den Längsseiten Einlasse für die Aussenluft nach
dem Inneren des Behälters entstehen, welche den Druckausgleich vermitteln.
Von dem Stopfen des Verschlusses nach dem Hauptpatent unterscheidet sich der neue dadurch,
daß bei dem letzteren, wie schon ausgeführt, der durchgehende Schlitz im Querschnitt
flachoval ist, im Gegensatze zu dem flachen Schlitz der ersteren Ausführungsform.
Bei dem neuen Stopfen schließen sich aus diesem Grunde infolge des Überdruckes der
Außenluft nicht gegeneinander, sondern gegen die Seitenflächen des eingesetzten Stiftes.
Der Stopfei 5 ist im Verhältnis zu der Eintiefung 2 in der Mitte des Deckels 1 so zu
bemessen, daß er durch den Luftdruck nicht bis auf den Boden der Eintiefung 2 gepreßt
wird und der eingesetzte Stift 7 mit seinem unteren, durch den Stopfen hindurchreichenden
Ende nicht auf den Boden der» Eintiefung auftritt, während über dem Stopfen noch hinreichender
Raum für den Griffknebel 8 des Stiftes 7 verbleiben muß, damit dieser nicht über die obere Fläche des Deckels 1 hervorragt.
Wie in Fig. 2 dargestellt, kann zur Verhinderung des unbefugten Öffnens des Verschlusses
die obere Öffnung der Eintiefung 3 mit einer Art Etikett 9 überklebt werden,
wenn der Inhalt des Glases evakuiert und der Deckel geschlossen ist.
Diese Etiketten können in beliebiger Weise zu Reklameaufschriften u. dgl. benutzt und
von den betreffenden Firmen den Hausfrauen geliefert werden. Außer diesen Reklameaufschriften
sind zweckmäßig auf den Etiketten Rubriken vorzusehen, in welchen die Hausfrauen
das Datum des Einkochens und andere auf den Inhalt Bezug habende Angaben eintragen
können.
Claims (1)
- "5 Patent-Anspruch:Ausführungsform eines Verschlusses für Konservengläser gemäß Patent 331740, dadurch gekennzeichnet, daß der die Mittel- iao Öffnung (2) des Deckels (1) verschließende Stopfen (5) aus elastischem Materialmit einer durchgehenden achsialen Öffnung (6) von flachovalem Querschnitt versehen ist, in welche ein Stift (7) aus Hartgummi, Glas, Porzellan, Celluloid, Galalith oder einem ähnlichen, vom Inhalte des Glases nicht angreifbaren Stoff vor dem Evakuieren des Gefäßes eingesetzt wird, durch' dessen Drehung um 90° der Schlitz so weit aufzuspreizen ist, daß Außenluft behufs Herbeiführung des zum Abheben des Deckels erforderlichen Druckausgleiches einzutreten vermag, wobei die nach unten konisch verjüngte und unten mit einem rundlichen, mit einer öffnung (3) versehenen Boden endigende Eintiefung (2) des Dekkels (1) und der elastische Stopfen (5) so bemessen sind, daß der Stopfen nicht bis auf den Boden der .Eintiefung reicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (4)
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|---|---|---|---|
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| GB22213/20A GB163938A (en) | 1919-04-01 | 1920-07-26 | Improvements in and relating to closures for glasses for preserved fruits and the like |
| FR522284T | 1920-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
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| DE1920340047D Expired DE340047C (de) | 1919-04-01 | 1920-06-12 | Verschluss fuer Konservenglaeser |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919331740D Expired DE331740C (de) | 1919-04-01 | 1919-04-01 | Verschluss fuer Konservenglaeser |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1427128A (de) |
| DE (2) | DE331740C (de) |
| FR (1) | FR522284A (de) |
| GB (1) | GB163938A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907852C (de) * | 1952-02-12 | 1954-03-29 | Georg Waidmann | Deckelventil zum OEffnen von Einkochgefaessen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907852C (de) * | 1952-02-12 | 1954-03-29 | Georg Waidmann | Deckelventil zum OEffnen von Einkochgefaessen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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