AT7674B - Vorrichtung zum Durchsichtigmachen von Papier mittelst flüchtiger Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zum Durchsichtigmachen von Papier mittelst flüchtiger Flüssigkeiten.

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AT7674B
AT7674B AT7674DA AT7674B AT 7674 B AT7674 B AT 7674B AT 7674D A AT7674D A AT 7674DA AT 7674 B AT7674 B AT 7674B
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paper
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Lothar Von Giese
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Lothar Von Giese
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Oesterreichische PATENTSCHRIFT   Nr.     7674.   



   Den Gegenstand vorliegender Anmeldung bildet eine Vorrichtung, welche dazu dient, ein für die Aufnahme von Schriften, Bildern und   dergl.   bestimmtes oder dieselben bereits enthaltendes undurchsichtiges Papier zeitweise und an beliebiger   Steile   zum unmittelbaren 
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 treffenden Stelle mit einem leicht   flüchtigen   Stoff behandelt wird, welcher das Papier durchscheinend macht und welcher aus demselben nach genommener Pause verschwindet. ohne Rückstände im Papier zu hinterlassen. 
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     Zum   Tränken des Streichlappens bezw. Dochtes f kann Benzin, Äther, MethylAlkohol, Chloroform oder ein sonstiger leicht flüchtiger Stoff benutzt werden. welcher   durch den Einiass   in die Trommel a gegossen und vermittelst des Gewindedeckels abgeschlossen wird. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

   Um das Einziehen bezw. Aufwickeln des Streichlappens in die Hohlzunge e bezw. in die Trommel a möglichst zu erleichtern, kann an dem Verschlussdeckel b eine Gabel 11 angeordnet worden. Die beiden Zinken der Gabel h werden auf das in die Hohlzunge e eingeschobene Ende des Stroichlappens f gesteckt, so dass letzterer bei Drehen der Gabel auf diese aufgewunden wird.

   Selbstverständlich darf der die Gabel h tragende Verschlussdeckel dabei nicht in die Einfüllöffnung eingeschraubt werden, sondern ist lediglich ausserhalb derselben zu vorerwähntem Zwecke in entsprechende Drehung. zu versetzen. Nachdem die Aufwicklung des Streichlappens f derart in der Trommel a erfolgt ist, dass das freie Ende des Sauglappens f zwecks Bestreichens des Papieres an der abgeschrägten Spitze der Hohlzunge e freiliegt (Fig. 1), wird die Gabel li aus dem inneren Ende des Streichlappens l herausgezogen und kann nunmehr, nachdem der flüchtige Stoff in die Einfüll- öffnung mit dem Gewindedeckel eingegossen ist, gasdicht derart eingeschraubt werden, dass die Gabel h sich in dem inneren freien Raum der Trommel a befindet, ohne den aufgewickelten Streichlappen f irgendwie zu beeinflussen. 



  Da naturgemäss eine derart offene Hohlzunge e, wie in Fig. 2 dargestellt, die Gefahl ; t sich bringt, dass einerseits der flüchtige Stoff unnützerweise leicht verdunstet und andererseits das freiliegende Streichende des Sauglappens. f äusserlichen Beschädigungen bezw. Verunreinigungen ausgesetzt ist, kann die Hohlzunge e auf ihrer Unterfläche mit einem in Längsrichtung der Hohlzunge beweglichen Schieber i versehen werden (Fig. 3-6). 



  Letzterer bewirkt durch eine Feder k selbstthätig den Verschtuss der Hohlzunge e und mithin der gesammten Vorrichtung, so dass, so lange die Vorrichtung nicht zum Bestreichen benutzt wird, ein unnützes Verdunsten des leicht flüchtigen Stoffes in wirksamster Weise verhindert wird. 



  Da in jedem Falle beim Zurückschnellen des Schiebers i in die Verschlusslage eine mehr oder minder grosse Zusammenpressung des freien Sauglappenendes erfolgt, so wird hierdurch zugleich eine zweckentsprechende Abdichtung des Verschlusses erzielt bezw. ein Verdunsten des leicht flüchtigen Stoffes sicher verhindert. 



  Ausser der Feder k ist dieser Schieber i noch mit zwei Randführungen l versehen, zwischen welchen zweckmässig eine Griffleiste m angeordnet ist. Letztere dient dazu, um den Schieber t bequem in der Richtung gegen die Trommel a (Fig. 6) zurückschieben, bezw. die Feder zurückdrücken und mithin die betreffende Papierstelle mit dem nunmehr freigelegten Ende des Sauglappens f bestreichen bezw. durchscheinend machen zu konnen, In Anbetracht, dass, wie aus obigen ausführlichen Darlegungen hervorgeht, die Handhabung der beschriebenen Vorrichtung eine äusserst einfache ist, wird damit auch un-   
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 können. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
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 bestehend aus einem mit gasdicht   verschliessbarer Füllöffnung   und einer das Ende eines Sauglappens freilassenden Hohlzunge versehenen Behälter zur Aufnahme des   Süchtigen,   aus dem Papier ohne   Rückstände   verschwindenden Stoffes, gekennzeichnet durch einen Schieber (i) an der Zunge (e), dessen von Hand zu bewirkende Offenstellung die Ingebrauchnahme der Vorrichtung ermöglicht, während die Verschlusstellung des Schiebers (i) bezw. der Vorrichtung   selbstthfitig durch   eine Feder (k) bewirkt wird, zum Zweck, das Austreten des   flüchtigen   Stoffes nur beim Bestreichen des Papieres zuzulassen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gewindedeckel (b) der Füllöffnung (d) eine Gabel ) angeordnet ist, welche das Aufwickeln'des Sauglappens OJ durch die Zunge (e) in dem Behälter (a) ermöglicht, so dass der Gewindedeckel (b) gleichzeitig als Anfwiclder und als Verschluss dient.
AT7674D 1900-12-03 1900-12-03 Vorrichtung zum Durchsichtigmachen von Papier mittelst flüchtiger Flüssigkeiten. AT7674B (de)

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