DE339703C - Vorrichtung zum Aufschieben der Foerderwagen auf Foerdergestelle - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschieben der Foerderwagen auf Foerdergestelle

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DE339703C
DE339703C DE1918339703D DE339703DD DE339703C DE 339703 C DE339703 C DE 339703C DE 1918339703 D DE1918339703 D DE 1918339703D DE 339703D D DE339703D D DE 339703DD DE 339703 C DE339703 C DE 339703C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufschieben der Förderwagen auf Fördergestelle. Es sind Wagenverschiebevorrichtungen für die Bedienung zweier nebeneinanderliegender Gleise bekannt, bei welchen unter jedem Gleis ein hin und her laufendes, einen Stößelwagen antreibendes Seil angeordnet ist. Die beiden Seile werden von einer durch einen Motor angetriebenen Welle im. gleichen Sinne bewegt. Diese Einrichtungen haben den Nachteil,, daß Förderwagen, die durch einen Zufall (Versagen einer Gleissperre o. dgl.) auf dem Gleis, auf dem gerade keine Wagenförderung stattfinden soll, in den Bereich des Stößelwagens gekommen sind, in den Schacht gedrückt werden können. Um diesen Übelstand zu vermeiden, hat man schon den Stößelwagen von seinem Antrieb getrennt und läßt eine Kupplung zwischen beiden nur am Anfang der Verschiebungsbahn zu, indem man dort einen auf ein Kupplungsglied einwirkenden Hebel anordnet, der von Hand bedient werden muß. Bei diesen Einrichtungen erfolgt der Antrieb des Stößelwagens durch eine endlose, stets im gleichen Sinne umlaufende Kette, die Entkupplung zwischen Antrieb und Stößelwagen findet am Ende der Vorschubbewegung statt, und der Stößelwagen wird durch ein Gewicht in seine Anfangsstellung zurückgezogen.
  • Nach der Erfindung wird dieselbe Sicherung des Betriebes bei Aufschiebevorrichtungen finit hin und her gehendem Antrieb erzielt, und die einmal hergestellte Kupplung zwischen Antrieb und Stößel-,vagen bleibt aufrechterhalten bis der Stößelwagen seine Anfangsstellung am Beginn der Aufschiebebahn erreicht hat, Zu diesem Zweck ist das bewegliche Kupplungsglied (Kupplungshaken) an dem hin und her bewegten Seil der Aufschiebevorrichtung befestigt, und die am Beginn der Verschiebebahn angeordnete, von Hand bediente, die Kupplung bewirkende Vorrichtung bringt den beweglichen Kupplungshaken mit dem Stößelwagen in Eingriff, der aufrechterhalten bleibt, bis der Stößelwagen seine Vor- und Rückbewegung beendet hat. Hat der Kupplungshaken bei der Vorwärtsbewegung des Seiles die Kupplungsstelle verlassen, ohne mit dem Stößelwagen gekuppelt zu sein, so muß er während der gesamten Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in herabhängender Stellung bleiben, bis er an den Ausgangspunkt zurückgekehrt ist. Ein Mittel, um den Kupplungshaken mit dem Stößelwagen während des ganzen Hin- und Herganges gekuppelt zu halten, besteht gemäß der Erfindung in einer Doppelschiene, die ihn in angehobener Lage unterstützt und die sich über die ganze Länge der Verschiebungsbahn erstreckt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen Fig. i eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung, Fig. 2 einen dazu gehörigen Grundriß, die Fig. 3 bis 6 Einzelheiten in großem Maßstab. Die Seile a und b, welche über die auf der Welle c sitzenden Rollen d und e und die beiden losen Rollen f und g laufen, tragen die Kuppelhaken h bzw. i, die frei herabhängen, sofern sie nicht durch besondere Vorrichtungen unterstützt werden. Zum Anheben dieser Haken dienen die am Anfang der Verschiebungsbahn angeordneten Hebel k und l,' die mittels zweier Hebelgestänge m und n von Fußtritten o bzw. p aus bewegt werden. Der ausschwingende Hebel stößt frei unter den Haken und hebt ihn empor, so daß er in Eingriff mit dem Mitnehmerwagen r kommt (Fig. 3 bis 6). Der einmal angehobene Haken kann auf dem übrigen Teil der Bahn nicht wieder herabfallen, weil er durch die parallel in geringem Abstand voneinander angeordneten Führungsschienen q1, q2 unterstützt wird, auf welche sich die seitlichen Lappen u legen. Er bleibt also mit dem Mitnehmerwagen in Eingriff und nimmt ihn auch beim Rückgang wieder mit, weil er mit dem Vorsprungs (Fig. 3) hinter den Anschlag t des Stößelwagens greift. Erst am Anfang der Fiihrungsbahn fällt er nach dem Verlassen der Schiene q frei herab. Der nicht angehobene Haken wird herabhängend zwischen den Schienen qi, q2 hindurchbewegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufschieben der Förderwagen auf Fördergestelle, bei welcher unter zwei nebeneinanderliegenden Gleisen zum Antrieb von Stößelwagen dienende, von einer gemeinsamen Welle in der gleichen Richtung hin und her bewegte Seile angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Seil (a, b) ein Kuppelhaken (3a bzw. a@ gelenkig befestigt und am Anfang jeder Verschiebungsbahn eine den Haken anhebende und mit dem Stößelwagen in gesicherten Eingriff bringende Vorrichtung (k, l) angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter jeder Verschiebungsbahn eine Schienenführung (qI, qa) angeordnet ist, welche das Herabfallen des einmal angehobenen Hakens während der Bewegung des Seiles verhindert.
DE1918339703D 1918-07-13 1918-07-13 Vorrichtung zum Aufschieben der Foerderwagen auf Foerdergestelle Expired DE339703C (de)

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