DE33956C - Einrichtung zum selbstthätigen Wenden des Zuges bei Koksöfen - Google Patents

Einrichtung zum selbstthätigen Wenden des Zuges bei Koksöfen

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DE33956C
DE33956C DENDAT33956D DE33956DA DE33956C DE 33956 C DE33956 C DE 33956C DE NDAT33956 D DENDAT33956 D DE NDAT33956D DE 33956D A DE33956D A DE 33956DA DE 33956 C DE33956 C DE 33956C
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Germany
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train
water
automatic turning
coke ovens
shaft
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DENDAT33956D
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GEBR. RÖCHLING in Saarbrücken
Publication of DE33956C publication Critical patent/DE33956C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/10Regulating and controlling the combustion
    • C10B21/14Devices for reversing the draught

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 10: Brennstoffe.
Auf der horizontalen Welle α sitzt ein gleicharmiger Hebel b, in dessen gabelförmigen Enden zwei entsprechend grofse Wassergefäfse c und c1 beweglich aufgehängt sind. Jedes dieser Gefäfse hat in seinem Boden ein Ventil d.. Ueber der höchsten Stellung der Wassergefäfse sind, durch ein Rohr verbunden, zwei Ventilkästen/ und f1 angebracht. An einem Ende der Welle α ist ein Kegelrad g befestigt. Dieses greift in das Kegelrad g ein, welches auf der stehenden Flügelwelle h des um 90° drehbaren Flügels P des Wendeapparates J befestigt ist. Am anderen Ende der Welle α sitzt ein entsprechend langer gleicharmiger Hebel i, Fig. 1 und 4, lose auf der Welle und wird durch den Finger m bald links, bald rechts niedergedrückt. An den Enden des Hebels i sind ebenfalls zwei entsprechend grofse Wassergefäfse k und k1 beweglich aufgehängt, in welche die Enden zweier Gasröhren / und Z 1 hineinreichen. Die Röhren / und l1· stehen senkrecht zu dem Rohr D und sind durch eine Scheidewand bis auf eine entsprechende Länge von ihren Enden in zwei Hälften getheilt. Es dient diese Einrichtung zum wechselweisen Durchlassen des Gases. Befindet sich das eine oder das andere Wassergefäfs k oder k1 oben, so taucht die Scheidewand der Röhre / oder Z1 in das in dem entsprechenden Gefäfse . befindliche Wasser ein und der Durchgang der Gase ist abgesperrt. Kommt dagegen das Gefäfs unten an, so ragt die Scheidewand, nicht mehr in das Wasser hinein und die Gase haben freien Durchgang. .
Diese Vorrichtung wird in Bewegung gesetzt, indem man den Flügel P im Wendeapparat J nach einer Seite hin schliefsend anlegt, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Hier steht das Wassergefäfs c1 oben; dasselbe hat das Ventil im Ventilkasten/1 gehoben und füllt sich aus demselben mit Wasser. Die 'Zeitdauer dieser Füllung wird durch die Hähne η und n1 regulirt. Das Wassergefäfs c steht unten mit aufgehobenem Ventil, so dafs das Wasser aus diesem Gefäfse abfliefst. Hat sich das Wassergefäfs e1 so weit mit Wasser gefüllt, dafs sein Gewicht den Widerstand, welchen die Drehung des Flügels P entgegensetzt, überschreitet, so wird sich der Flügel P zu drehen beginnen und sich rasch dem vorhergehenden Verschlufs entgegengesetzt schliefsen bezw. öffnen. Gleichzeitig wird auch dadurch die Gasströmung umgestellt. Das Wassergefäfs c ist nunmehr oben angekommen und hat das ihm zugehörige Wasserzuflufsventil f geöffnet, das Gefäfs c füllt sich. und sinkt abwärts. Das wechselweise Wenden der Gas- und Luftströmung geht nunmehr ununterbrochen weiter.
Die Welle des Flügels P steht hier vertical, dieselbe kann aber auch horizontal gelegt werden, wie bei den Siemens'sehen Zugwenden, es fallen dann die Kegelräder g und g1 weg.
Die Schieber Z und -Z\ Fig. 2, welche eben-
falls durch den Apparat bewegt werden, dienen zum abwechselnden Oeffnen und Schliefsen der beiden Luftkanäle.

Claims (1)

  1. PatEnt-Anspruch:
    Die Anordnung zweier in der beschriebenen Weise sich selbstthätig in gleichen Zeitabschnitten füllender und entleerender Gefäfse c und cl an einem gleicharmigen, auf einer Welle α angebrachten Hebel b, um durch die so erzeugte hin^ und herschwingende Bewegung der.Welle a den Wendeflügel P, die beiden SchieberZund Z1 und den Gaswechselapparat D in bestimmten regulirbaren Zeitabschnitten umzustellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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