DE339482C - Alarmapparat fuer Fahrraeder - Google Patents

Alarmapparat fuer Fahrraeder

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DE339482C
DE339482C DE1920339482D DE339482DD DE339482C DE 339482 C DE339482 C DE 339482C DE 1920339482 D DE1920339482 D DE 1920339482D DE 339482D D DE339482D D DE 339482DD DE 339482 C DE339482 C DE 339482C
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wall
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alarm
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/20Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Alarmapparat-für Fahrräder, Um einen Diebstahl oder eine widerrechtliche Benutzung von Fahrrädern zu verhindern, war man gezwungen, dieselben entweder in Aufbewahrung zu geben, selber zu beobachten oder man mußte sie anschließen. Äber auch dann kam es häufig vor, dall der Dieb das zusammengeschlossene Rad auf die Schulter nahm und damit bis zum nächsten Torwege ging, die Kette sprengte und das Weite suchte.
  • Durch die - vorliegende Erfindung werden diese vorgenannten Übelstände in einfacher Weise beseitigt, und zwar bestehen ihre wesentlichen Merkmale darin, daß eine entsprechend schwere Kugel aus Blei, Stahl, Eisen, Glas, Ton o. dgl. beim Geradestellen des Fahrrades, d. h. beim Wegnehmen des stets schräg angelehnten bzw. gestützten Fahrrades einen vorher entsicherten, einarmigen Hebel niederdrückt, der mit einer Rille, in welcher die Kugel läuft, gelenkig verbunden ist, wodurch gleichzeitig ein an dem einarmigen Hebel ebenfalls angelenkter Sperrstift eine bekannte, durch Federbetrieb betätigte, lauttönende Glocke auslöst, so daß der Dieb durch den andauernden Alarm der Glocke gezwungen wird, das Fahrrad stehenzulassen und erst der Besitzer des letzteren die Abstellung des Läutewerkes (Glocke) durch.Verschieben von Stangen vornehmen kann, welche in vielfacher Weise eingestellt werden können, wodurch es nicht einmal Kennern des Apparates möglich ist, ohne eingeweiht zu sein, diesen abzustellen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. T und z je eine Seitenansicht des Apparates in seinen Endstellungen bei geschnittenem Gehäuse, Fig. g eine Draufsicht bei ebenfalls geschnittenem Gehäuse.
  • Gemäß der Zeichnung besteht der Alarmapparat für Fahrräder aus einem Gehäuse a mit Zwischenwänden b, c, in welchen die in der Pfeilrichtung verschiebbaren Schieber d 'geführt werden. Die Schieber d sind an dem einen Ende mit runden Köpfen e versehen, welche über die Seitenwand f hinausstehen, während das andere Ende ein kleines Stück über die Zwischenwand b hinausragt, so daß die an letzterer durch Bügel g befestigten Blattfedern )a die Schieber d stets wieder in ihre Ursprungsstellung zurückdrücken. Für die Blattfedern h können natürlich auch Spiralfedern Verwendung finden, welche in geeigneter Weise angeordnet sind. Die Schieber d besitzen des ferneren Nasen oder Haken i sowie schiefe Ebenen h. In der Zwischenwand b ist ein einarmiger -Hebel L um den Bolzen m drehbar befestigt, während das andere Ende an .der Gabel n des Rillenstückes o1 angelenkt ist. Der Hebel l wird in einem Schlitz p, dagegen das Rillenstück o' zwischen den Wänden c, f geführt, welche einen Teil der Rille o bilden, auf welcher eine Blei, Eisen-, Stahl- oder sonstige schwere Kugel aufliegt: ,Kommt die Kugel im gegebenen Moment auf das Rillenstück o", so wird ein Sperrstift s, welcher mit seiner Öse r an dem Hebel l drehbar befsstigt ist und in dem Loch t geführt wird, nach unten bewegt und dadurch das Federtriebwerk der lauttönenden Glocke zi ausgelöst. Die Sperrvorrichtung des Apparates besteht aus einem Bügel v, welcher schwenkbar an der um Scharniere w drehbaren Seitenwand .x befestigt ist und durch Blattfedern x' stets abwärts gedrückt wird. Zwischen der Wand x und b sind starke Druckfedern y angeordnet. Der Weg der Wand x wird durch die seitlichen -Führungen z und Führungsstifte z1 begrenzt.
  • Die Glocke zi und das Gehäuse a wird durch einen mit Schloß versehenen Deckel A abgeschlossen, welcher mit Gazeöffnungen versehen ist, um das Alarmsignal recht deutlich für jedermann vernehmbar zu machen.
  • Der Alarmapparat wird am besten am vorderen Teil an der Rahmenstange oder am hinteren Teil unter dem Sattel in geeigneter Weise befestigt.
  • Die Wirkungsweise des Alarmapparates ist folgende Wird das Rad beiseitegestellt, so folgt die Kugel q der Neigung und liegt auf dem starren Teil der Rille o. Der Radfahrer drückt nun (aus der Stellung Fig. i) die Gehäusewand x ein, wodurch vermittels der Spannfeder x1 der Bügel v, von den Lagerböcken dl gleitend, zwischen die Haken i und schiefen Ebenen k einschnappt und durch die hierbei gespannten Federn y erst richtig unter die Haken i eingreift. Hierdurch ist jetzt der Hebel l entsichert und kann von der Kugel q niedergedrückt werden, wenn diese auf das Rillenstück o1 gerät. Zur Ausbalanzierung des Hebelgewichtes kann eine schwache Druckfeder oder ein Gegengewicht (auf der Zeichnung nicht dargestellt) Verwendung finden. Wird das Rad von seinem Standort weg genommen, so verändert sich natürlich auch die jeweilige Neigung. Die Kugel q rollt hierbei längs der Rille o. Sobald dieselbe auf das .Rillenstück ' gelangt, gibt dasselbe in demselben Moment unter der Last der Kugel q nach und drückt den Hebel l sowie den Sperrstift s nach unten, wodurch das Federtriebwerk der Glocke ausgelöst wird, so lange in Bewegung bleibt und die Glocke zc ertönen läßt, bis es abgelaufen ist oder die Abstellvorrichtung eingestellt wird (Fig. 2). Zum Abstellen des Apparates dienen die Schieber d bzw. Knöpfe c, welche eingeschoben werden, wobei der Bügel v aus dem Haken i befreit wird und an den ,schiefen Ebenen k emporgeschoben wird, so daß im gegebenen Momente die immer noch gespannten Druckfedern y sich entspannen, wobei der Bügel v wieder auf die Lagerböcke d' gelangt, um hierbei gleichzeitig den Hebel l und den Sperrstift s (wie in Fig. i dargestellt) zu heben und das Federtriebwerk der Glocke abzustellen.
  • Um Kennern von solchen Apparaten das Abstellen unmöglich zu machen, können die Rillen o um ein Scharnier drehbar befestigt und mit Winkelhebeln verbunden werden, welch letztere gelenkig mit dem Bügel v durch Stangen zwangsläufig in Verbindung stehen, so daß schon bei einem Versuch, den Apparat vor dem In-die-Hand-Nehmen des Fahrrades abzustellen, ein Mißerfolg eintritt, da hierbei die .Rillen gekippt werden und die Kugel auf das ein wenig tiefer liegende Rillenstück o1 rollt, worauf das Federtriebwerk der Glocke u wie in vorbeschriebener Weise vom Sperrstift s befreit und sich in Bewegung setzen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Alarmapparat für Fahrräder, der bei widerrechtlicher Benutzung des Rades in Tätigkeit tritt, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (a) ein einarmiger Hebel (Z) drehbar um einen Bolzen (m) gelagert ist, der in einem Schlitz (P) einer Zwischenwand (c) geführt 'wird und an seinem freien Ende ein gelenkig angeordnetes Rillenstück (o1) trägt, welches zwischen zwei parallelen Wänden (c, f) geführt wird und das Zwischenglied einer Längsrille (ol) bildet, wobei in der Längsrille (o, o") eine Metall- oder sonstige schwere Kugel (q) rollt, welche beim Berühren des nachgiebigen Rilleristückes (o1) den Hebel (l) niederdrückt und hierbei einen an dem Hebel (l) durch eine Öse (p) angelenkten und in einem Loch (i) geführten Sperrstift (s) des Federtriebwerkes einer lauttönenden Glocke (u) auslöst. z. Alarmapparat nach Anspruch i, daduzch gekennzeichnet, daß in den Zwischenwänden `(b, c)" längsverschiebbare, mit Haken (i) und schiefen Ebenen (k) versehene Schieber (d) angeordnet sind, die an dem einen Ende aus der Wand (f) vorstehende Köpfe (e) besitzen, während die anderen Enden über die Zwischenwand (b) hinausstehen, gegen welche durch Bügel (g) an der Wand (b) befestigte Blattfedern (1a) drücken. 3. Alarmapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einstellung des Alarmapparates die eine Gehäusewand (x) um Scharniere (w) drehbar eingerichtet ist und einen drehbar befestigten, unter dem Druck von Blattfedern (xl) stehenden Bügel (v) besitzt, welcher sich in eingestelltem Zustande in Haken (i) der Schieber (d) einlegt, bei abgestellter Vorrichtung zwischen den Lagerbock (d1) und den Hebel (l) einschiebt und den letzteren arretiert. q.. Alarmapparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusewand (x) unter dem ständigen Drucke von -starken Spiralfedern (y) steht und ihr Weg durch Führungen (z) und Führungsstifte (z1) begrenzt wird.
DE1920339482D 1920-06-02 1920-06-02 Alarmapparat fuer Fahrraeder Expired DE339482C (de)

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