DE33804C - Vorrichtung zum Bewegen von Zungenweichen - Google Patents

Vorrichtung zum Bewegen von Zungenweichen

Info

Publication number
DE33804C
DE33804C DENDAT33804D DE33804DA DE33804C DE 33804 C DE33804 C DE 33804C DE NDAT33804 D DENDAT33804 D DE NDAT33804D DE 33804D A DE33804D A DE 33804DA DE 33804 C DE33804 C DE 33804C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongue
eccentric
rail
eccentrics
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33804D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. E. CARR in Dunston Hill, Durham, England
Publication of DE33804C publication Critical patent/DE33804C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1885 ab.
Durch vorliegende Vorrichtung sollen die Zungenweichen geöffnet, umgestellt und wieder geschlossen werden können.
In den beiliegenden Zeichnungen sind drei nur gering von einander abweichende Vorrichtungen dargestellt.
In Fig. ι ist 5 die Zungenschiene, die durch Einwirkung der Scheibe oder des Excenters C gegen die Hauptschiene -R angeprefst wird, während die gegenüberliegendeZungenschiene S' ganz geöffnet ist und durch das Excenter C geschlossen wird.
Fig. 2 zeigt das Excenter C, das durch Bewegung der Verbindungsstange C in Richtung des Pfeiles um ein Geringes um seinen Drehpunkt F gedreht worden ist, dabei aber noch die Zunge S fest gegen die Hauptschiene anprefst, während der Greifer des Excenters C durch die Bewegung des letzteren um seinen Drehpunkt F' sich nahezu von der Zungenschiene S' entfernt hat.
In Fig. 3 hat sich das Excenter C durch Bewegung von B in der angegebenen Pfeilrichtung noch weiter um seinen Drehpunkt gedreht, wodurch das Excenter die Zungenschiene S von der Hauptschiene R entfernt, während Excenter C die Zungenschiene S' gegen die Hauptschiene anzulegen beginnt, wobei der Greifer zurückgezogen worden ist.
Fig. 4 zeigt Zungenschiene S. nahezu ganz geöffnet, Schiene S' dagegen nahezu an die Hauptschiene 22' angelegt, und endlich zeigt Fig. 5 das Ende der Bewegung der Excenter oder Scheiben; hierbei befinden sich die Zungenschienen genau in der entgegengesetzten Stellung zu derjenigen von Fig. 1, indem S' durch Excenter C fest gegen die Hauptschiene 22' angeprefst und Schiene S voll geöffnet und so durch Excenter C erfafst ist.
Die zweite Art der Zungenschienenbewegung ist in Fig. 6 bis 9 dargestellt. Hier sind die Excenter C C' von anderer Form und werden auf den Drehzapfen FF1 durch kurze Verbindungshebel oder Gelenke L L bewegt; letztere werden durch eine Verbindungsstange B bewegt. Hierbei macht es sich nöthig, Stange B in Führungen G in allen Stellungen parallel und immer in gleichem Abstande von der Schwelle zu führen. Solche Führungen G sind nur in Fig. 9 angegeben, die jedoch in Wirklichkeit auch bei den übrigen Figuren angebracht sein müssen.
Die Art und Weise der auf einander folgenden Bewegungen ist derjenigen bei dem vorherbeschriebenen System ähnlich.
Fig. 6 zeigt die Zungenschiene S fest gegen die Hauptschiene 22 angeprefst, während Zungenschiene S' voll geöffnet und von dem zwischenliegenden, beide Gelenke L1L' mit einander verbindenden Stift P' erfafst wird. Fig. 7 und 8 zeigen die Zwischenstellungen, bis die zu Fig. 6 genau entgegengesetzte Stellung der Fig. 9 erreicht ist. Es wird dann Schiene S' fest gegen die Hauptschiene 22' angeprefst, während Schiene 5 ganz geöffnet und durch den zwischenliegenden Stift P gehalten wird.
Die dritte Bewegungsart der Zungenschienen zeigen die Fig. 10 bis 13. In Fig. 10 ist Zungenschiene S durch die Scheibe oder das Excenter C geschlossen und gegen die Hauptschiene 22 angeprefst, während die gegenüberliegende Zunge S' ganz geöffnet und durch
Excenter C erfafst ist, dessen einer Theil zwischen der Zunge S' und der Hauptschiene R' liegt. Fig. 11 zeigt die Zunge S, die durch Drehung des Excenters C um seinen Drehpunkt F und in Richtung des Pfeiles gerade freigelassen wird, während Zunge S' sich durch Einwirkung des sich eben zu drehen beginnenden Excenters C zu schliefsen beginnt, wobei sich letzteres in derselben Richtung um seinen Drehpunkt F' dreht.
Fig. 12 zeigt diejenige Stellung, in welcher die Zungenschiene S' durch weitere Drehung des Excenters C um seinen Drehpunkt F' verschoben wird und den Einschnitt des Greifers am Excenter ausfüllt, wobei der Greifer nach Mafsgabe der Drehung des Excenters Cl nach und nach zurückgezogen wird, bis er ganz frei liegt. Hierdurch aber wird die Zunge 5 von dem Drucke des Excenters C frei und durch die Zunge S' geöffnet, die durch die gewöhnliche nicht gezeichnete Verbindungsstange zwischen beiden Zungen bewegt wird.
Fig. 13 zeigt das Ende der Bewegungen, und ist hier die Stellung genau entgegengesetzt zu derjenigen in Fig. io; Zunge S' ist fest gegen die Hauptschiene R' angeprefst, Zunge S dagegen ganz geöffnet und von dem sich zwischen Zunge und Hauptschiene einlegenden Greifer des Excenters C erfafst.
Es ergiebt sich, dafs bei dieser dritten Bewegungsart, statt Stange B an auf den Excentern sitzenden Stiften zu befestigen, die Excenter C C um ihre Drehpunkte FF' durch Stifte gedreht werden, welche an den Enden der Hebel L L' sitzen und sich in curvenförmigen Schlitzen der Excenter bewegen. Die Form dieser Schlitze ist eine solche, dafs die Excenter die nöthige Bewegung machen können; auch können diese Schlitze in den Enden der Hebel L L' und die Stifte auf den Excentern C C' angebracht sein. Die Drehpunkte der Hebel L L' befinden sich auf der nächsten Schwelle und w7erden die Hebel selbst durch eine an das hintere Ende des einen Hebels angesetzte Stange bewegt. Verbindungsstange B überträgt dann die Bewegung auf den anderen Hebel. Auch kann die zur Bewegung nöthige Kraft (durch Hand oder anderswie) direct an die Verbindungsstange B abgegeben werden.
Die Verbindung der Zungenweichen mit den Signalstangen kann ebenso wie bei den bestehenden Systemen hergestellt werden; durch die Verbindung des sich zwischenschiebenden Gliedes (Greifer, Stift etc.) mit den Scheiben oder Excentern ist infolge der besonderen Form und der Differenz der Bewegungen der letzteren eine besondere Sicherheit gewährleistet, indem die Signalhebel so lange unvollkommen eingestellt bleiben, als sich nicht die Zungenschienen genau in der richtigen Lage befinden, selbst wenn ein Theil des Signalbetriebes nicht in Ordnung sein sollte.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. In einer Weichenstelleinrichtung die Anordnung von zwei Excentern (CC, Fig. ι bis 5 und Fig. io bis 13), die gemeinschaftlich durch eine Verbindungsstange auf ihrem Drehpunkt (F) gedreht werden können und so eingerichtet sind, dafs bei dieser Drehung das eine Excenter die eine Zunge (S oder S) der Weiche schliefst und geschlossen hält, während das andere Excenter theilweise um die andere Zunge (S oder S') der Weiche greift und diese offen hält.
2. In einer Modification dieser Anordnung die Combination der Excenter (C C) mit Verbindungshebeln oder Gelenken (L L'), an welche letzteren die zur gemeinsamen Drehung der Excenter dienende Verbindungsstange anfafst, und bei welcher Einrichtung das eine Excenter die eine Zunge (S oder S') der Weiche schliefst und geschlossen hält, während ein Theil der Verbindungshebel oder Gelenke hinter die andere Zunge (S oder S') der Weiche tritt, um diese offen zu halten, Fig. 6 bis 9.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT33804D Vorrichtung zum Bewegen von Zungenweichen Expired - Lifetime DE33804C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE33804C true DE33804C (de)

Family

ID=309751

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT33804D Expired - Lifetime DE33804C (de) Vorrichtung zum Bewegen von Zungenweichen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE33804C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE33804C (de) Vorrichtung zum Bewegen von Zungenweichen
DE2309320C3 (de) Starres Schiebedach für Fahrzeuge mit in Schieberichtung beweglichen Bremsstangen
DE742538C (de) Steuer- und Sperrvorrichtung fuer Schreib-, Rechen-, Buchungs- und Lochkartenmaschinen
DE73428C (de) Curvenschubgetriebe zur Umsetzung hin- und hergehender Bewegung in Drehbewegung
DE280042C (de)
DE181250C (de)
DE635575C (de) Typenradschreibmaschine
DE673243C (de) Vorrichtung zur Erzielung eines Daueranschlages an einer Schreibrechenmaschine mit Motorantrieb
DE1218914B (de) Werkzeug zum Aufbringen der Ringlaeufer auf Spinnringe
DE614105C (de) Zeilenschaltvorrichtung an Schreibmaschinen
DE597000C (de) Akkordgreifvorrichtung fuer Saiteninstrumente
AT59378B (de) Rechen-Schreibmaschine.
DE191541C (de)
DE276381C (de)
DE152066C (de)
DE511064C (de) Selbsttaetiger Kontrollapparat, z.B. Versicherungsautomat
DE259788C (de)
DE306994C (de)
DE286928C (de)
AT52123B (de) Rechenmaschine.
DE703307C (de) Selbstverkaeufer mit einer Vorrichtung zur Rueckgabe bereits eingeworfener Muenzen
DE49389C (de) Sammelmappe
DE31711C (de) Verschlufseinrichtung bei Hebel-Apparaten für centrale Weichen- und Signalstellung
DE736727C (de) Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE247728C (de)