DE337402C - Selbsttaetige Eisenbahnkupplung - Google Patents
Selbsttaetige EisenbahnkupplungInfo
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- DE337402C DE337402C DE1920337402D DE337402DD DE337402C DE 337402 C DE337402 C DE 337402C DE 1920337402 D DE1920337402 D DE 1920337402D DE 337402D D DE337402D D DE 337402DD DE 337402 C DE337402 C DE 337402C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G9/00—Draw-gear
- B61G9/04—Draw-gear combined with buffing appliances
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Dampers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 28. MAI 1921
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge, bei
welcher durch den Anprall der Puffer ein Anschlaghebel beeinflußt wird, der eine den Zughaken
tragende Welle herumschlägt, so daß der Zughaken in die gegenüberliegende, federnd
angeordnete Öse einfallen kann. Nach der Erfindung ist der Zughaken lose auf ein
Vierkant der Welle aufgesetzt, so daß die
ίο Welle durch seitliches Herausziehen von dem
Zughaken gelöst werden kann.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht dier gelösten Kupplung, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht dier gelösten Kupplung, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe.
Jeder Wagen ist mit einer außerhalb der Längsachse liegenden Öse α sowie mit zwei
normalen Puffern b versehen. Sowohl die öse als auch die Pufferführungen tragen Lagerungen
für eine durchgehende Welle C1 die ihrerseits den Zughaken <2 trägt. Damit sich die
Welle beim Durchfahren von Gleiskrümmungen entsprechend einstellen kann, sind die auf
den Pufferkörben angebrachten Lagerungen e mit Längsschlitzen s versehen, in denen sich
die Welle c bewegt. Der Zughaken d selbst hat in seiner gegenüberliegenden öse so viel
Spielraum, daß er beim Durchfahren von Krümmungen seitlich ausweichen kann. Die
Welle c ist gemäß der Erfindung mit einem Vierkant ν versehen, auf das der Zughaken d
aufgeschoben ist.
Das von der Zugöse getragene Lager der Welle c besteht aus zwei Teilen, dem eigentlichen
Lager f, das die Bohrung der Welle c besitzt, und einem schmalen Seitenlager g,
dessen Bohrung so weit gehalten ist, daß der Vierkant der Welle c in dieselbe eintreten
kann. Durch eine auf die Welle c aufgeschobene Feder h wird das. Vierkant der Welle c
dauernd in das vierkantige Loch des Zughakens d eingedrückt. Jede Welle c trägt an
einer Seite einen fest mit ihr verbundenen Hebelarm i, der sich mit einer Rolle k im
ausgelösten Zustand der Kupplung an die Außenwand der Pufferscheibe I anlegt. Außerdem
trägt die Welle c beiderseitig Handhehel m, deren Griffe κ als Gewichte ausgebildet
sind.
Beim Zusammenstoß zweier Wagen werden die Pufferstangen in bekannter Weise in ihre
Führung hineingedrückt. Hierbei wird der Hebelarm i herumgeworfen und dreht die
Welle c und den auf ihr befestigten Zughaken d nach vorn. Sobald der tote Punkt
überschritten ist, fällt der Zughaken in die gegenüberliegende Öse α ein, welcher Vorgang
durch das Gewicht η beschleunigt wird, so daß beide Wagen doppelt gekuppelt sind.
Im gekuppelten Zustande nehmen die Gewichte η eine Stellung ein, die einem Lösen
der Kupplung entgegenwirken, so daß die Zughaken zwar allen Schwankungen und Federungen
der Wagen folgen, sich aber nicht auslösen können. Das Entkuppeln geschieht von der Seite der Wagen her durch Herumschlagen
der Handhebel m.
Zwecks Vermeidung des unbeabsichtigten Einfallens 3er Zughaken ist mit jeder Kupplung
eine Feststellvorrichtung 0 verbunden, in welche der Handhebel m eingeführt wird. Zu
diesem Zweck wird von der Seife des Wagens her die Welle c aus dem Vierkant ν des Zughakens
entweder herausgezogen oder gedrückt und der Handhebel m um 900 gedreht, wodurch,
der Hebel i nebst der Rolle k aus dem 15 ereich des zugehörigen Puffers kommt. Darauf
wird d&s Vierkant durch Nachlassen des
Ztiges bzw. Druckes wieder in den Zughaken eingeführt und gleichzeitig der Handhebel m
in die Sperrast 0 eingeführt.
Um mit dieser neuen Kupplung auch alte Wagen anderer Kupplungen mitnehmen zu
können, ist an der neuen Kuppelöse α ein Haken p angebracht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Selbsttätige Eisenbahnkupplung, bei welcher das Eingreifen der Kuppelorgane durch das Zusammenstoßen der Fahrzeuge erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelhaken (d) lose auf einem Vierkant (v) einer Welk (c) aufgesetzt ist, welche vor der Stirnwand des Fahrzeuges in einem Lagerauge der Zugöse querverschiebbar und gleichzeitig auf den Pufferkörben in Langschlitzführungen gelagert ist.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sperrast (0), in welche der Hebel (») der Kuppelwelle (c) eingelegt werden kann, nachdem die Welle entgegen der Wirkung einer Feder (Ji) seitlich verschoben, somit die Verbindung mit dem Kuppelhaken (d) vorübergehend gelöst und gleichzeitig der Anschlaghebel (i) aus dem Bereich des zugehörigen Puffers gebracht worden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337402T | 1920-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337402C true DE337402C (de) | 1921-05-28 |
Family
ID=6221429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920337402D Expired DE337402C (de) | 1920-05-06 | 1920-05-06 | Selbsttaetige Eisenbahnkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337402C (de) |
-
1920
- 1920-05-06 DE DE1920337402D patent/DE337402C/de not_active Expired
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