DE337305C - Federndes Rad - Google Patents

Federndes Rad

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DE337305C
DE337305C DE1916337305D DE337305DD DE337305C DE 337305 C DE337305 C DE 337305C DE 1916337305 D DE1916337305 D DE 1916337305D DE 337305D D DE337305D D DE 337305DD DE 337305 C DE337305 C DE 337305C
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wheel
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steel
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DE1916337305D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Federndes Rad. Die Erfindung stellt ein federndes Rad dar und besteht in der kraftschlüssigen Verbindung einer nachgiebigen, aus Stahlband und Lamellen zusammengesetzten Felge mit einer um die Nabe schwingbaren abgefederten Druckrolle.
  • Nachgiebige Felgen, welche aus einem oder mehreren Stahlbändern mit aufgesetzten oder zwischengesetzten Lamellen bestelhen, sind zur Abfederung eines Rades an sich bekannt. Sie haben dann aber den Nachteil, daß sie, um die Last des Wagens federnd. tragen zu können, sehr kräftige Abmessungen haben müssen, so,daß sie sich den Unebenheiten der Fahrbahn nur schlecht anschmiegen können. Dies wird nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß die Felge selbst nicht zur Abfederung des Rades bestimmt wird, vielmehr nur mit relativ schwacher Federkraft ausgeführt wird, und daß die eigentliche Abfederung durch eine auf der Felge laufende, mit der Nabe verbundene Rolle geschieht.
  • In der Zeichnung stellt Fig. i eine innere Ansicht des Rades vor, Fig. 2 den Schnitt I-I durch Fig. i. Auf der Achse ruht mittels eines Kugellagers o ein Führungsstück g. An diesem gleitet mit Führungsleisten m, ein Rahmen, dessen Seitenwände m die Rolle oder das Imienrad k zwischen sich tragen. Diese Seitenwände m sind mit einem länglichen Ausschnitt n versehen, durch den die Achse und das Lager o hindurchgreifen, ohne ein Hin- u ndHergleiten des Rahmens zu hindern. Das mit der Außenwand des Lagers o fest ver#bundente Führungsstück g wird durch Halter l (Fig. a) mit den festen Teilen des Automobil- oder Wagenuntergestells Verstellbar oder fest oder abfedernd verbunden. Das Rad besteht weiter aus einer auf der Achse alufgekeilten oder aufgeschraubten Scheibe a, die mit einer gegenüberliegenden Ringscheite b mittels zwischengenieteter Nocken c verbundlen ist. Zwischen diesen beiden Scheiben a und b liegt ein Stahlring d; der ringsherum eine Reihe von Klötzen oder Lamellen i trägt, so daß :die Umfläche an jeder einzelnen Stelle eindrückbar ist, ohne selbst eine wesentliche Last tragen zu können. Um die Lamellen i kann ein weiterer Außenring f liegen, um welchen, wie in Fig. z unten punktiert angedeutet, eine Leder- oder wasserdichte Stoffumhüllung h mit Gleitschutz und allen möglichen Beschlag angeordnet sein kann. Die Lamellen i dürfen natürlich nicht starr die beiden Ringe d und f miteinander verbinden, sie sind beweglich, evtl. wieder in sich-federnd anzuordnen. Auch- kann vorteilhaft der Außenring f ganz fehlen (wie in Fig.2 oben) und das Rad direkt auf den dicht aneinander gelagertenLamellen i laufen, wenn durch sonstiges Umhüllungsmaterial gegen das Eindringen von Steinen und Schmutz zwischen die Lamellen Sorge getragen wird.
  • Die Rolle k wird elastisch nach unten gehalten, z. B. durch Zugfedern p, wie in der Zeichnung angedeutet ist, oder durch Druckfedern oder durch elastische Kissen (Luftkissen) o. dgl. Bei Überschreitung eines Weghindernisses wird nun zuerst die Felge an sich eingedreckt (man denke sich -das Rad von rechts nach links laufend), und darauf wird die die Last .des Wagens federnd tragende Ralle tt bei der Weiterbewegung des Rades auf der .durch die Lamellen dem Stahlband d gegebenen eingedrückten Kurve langsam nach oben gedrängt. Der Ring d kann auch ein sonstiger, etwas elastischer, eine glatte Oberfläche bietender Laufring sein. Der Scheibenring b wird, wie in Fig.2 gezeichnet, vorteilhaft nochmals durch einen besonderen Speichen-oder Nabemteil bi gehalten, der auf dem äußeren Umfang des Lagers o wiederum gelagert sein kann. Je nachdem die Rolle mehr oder minder aus der Mittellage (von der senkrechten Stellung abweichend) durch dien Halter l gehalten wird, voreilend oder nacheilend, ist der Lauf des Rades ein härterer oder weicherer. Wird der Halter l federnd mit dem Untergestell des Wagens verbunden, so wird die um die Nabe o schwingende Rolle k größere Unebenheiten des Weges leichter überschreiten können, ohne daß bei glätterer Fahrbahn ein allzu tiefes Eindrücken der Felge stattfinden wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Federndes Rad, gekennzeichnet durch die kraftschlüssige Verbindung einer nachgiebigen, aus Stahlband oder Stahlbändern und vor- oder zwischengeschalteten Lamellen zusammengesetzten Felge mit einer um die Nabe schwingbaren abgefederten Druckrolle.
DE1916337305D 1916-11-08 1916-11-08 Federndes Rad Expired DE337305C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE337305T 1916-11-08

Publications (1)

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DE337305C true DE337305C (de) 1921-05-30

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ID=6221324

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DE1916337305D Expired DE337305C (de) 1916-11-08 1916-11-08 Federndes Rad

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