DE33631C - Billet-Coupir- und Z{hlapparat. - Google Patents

Billet-Coupir- und Z{hlapparat.

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Publication number
DE33631C
DE33631C DE188533631D DE33631DA DE33631C DE 33631 C DE33631 C DE 33631C DE 188533631 D DE188533631 D DE 188533631D DE 33631D A DE33631D A DE 33631DA DE 33631 C DE33631 C DE 33631C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ticket
billet
section
coupir
wheel
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Expired
Application number
DE188533631D
Other languages
English (en)
Inventor
Vining Robert Willoughby
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Individual
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Individual
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Publication of DE33631C publication Critical patent/DE33631C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B11/00Apparatus for validating or cancelling issued tickets
    • G07B11/02Apparatus for validating or cancelling issued tickets for validating inserted tickets
    • G07B11/07Apparatus for validating or cancelling issued tickets for validating inserted tickets by separating part of ticket

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
(County of Lancaster, England).
Billet -Coupir- und Zählapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1885 ab.
Der vorliegende Apparat zum Coupiren und zum Zählen von Billets oder Fahrscheinen zum Gebrauch für Strafsenbahn- oder Omnibus-Conducteure und für ähnliche Zwecke enthält einen Raum zur Aufnahme von einer oder mehreren Sorten Fahrscheine oder Billets, genügend für eine Fahrt oder für die Fahrten eines Tages oder eines anderen beliebigen Zeitabschnittes, ferner Einrichtungen, um einen Controlabschnitt vom Fahrschein abzutrennen, zu gleicher Zeit auf diesem Abschnitt und dem Fahrschein selbst die Fahrstrecke, für welche das Fahrgeld gezahlt wird, anzugeben und während des Stempeins eine Glocke ertönen und einen Zählapparat in Thätigkeit kommen zu lassen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt eine perspectivische äufsere Ansicht des Apparates von vorn gesehen, Fig. 2 eine Ansicht von vorn nach weggenommener Deckplatte, Fig. 3 eine ebensolche Ansicht von hinten, Fig. 4 einen Querschnitt nach x-x, und zwar nach rechts gesehen, Fig. 5 einen solchen nach y-y, nach links gesehen, und Fig. 6 den Fahrschein mit abgetrenntem Abschnitt.
Der Kasten A aus Blech, Holz oder anderem Material besitzt zweckmäfsig eine parallelepipedische Form und erhält die verschiedenen Theile des Mechanismus, zu welchem man durch eine für gewöhnlich verschlossene Thür oder einen Schieber E gelangen kann. Der Kasten kann vermittelst des Riemens C um die Schulter gehängt werden. Im oberen Theil der Vorderplatte befindet sich ein Schlitz D, Fig. 3 und 4, welcher grofs und breit genug ist, um das Billet oder den Fahrschein oder einen Theil desselben so tief durch das Mundstück d1 hineinschieben zu können, dafs die Abtrennung des Abschnittes bewirkt werden kann. Die gleichzeitig erfolgende Zählung des Billets wird an den Zahlen von Zahlrädern durch die Oeffhungen e von aufsen sichtbar. Eine Welle F geht längs durch den Kasten und trägt den Handgriff F1. Unmittelbar hinter dem Schlitz D ist ein festes Messer G befestigt, das in Gemeinschaft mit einem beweglichen Messer H, welches in dem Zapfen h drehbar ist, den Abschneideapparat bildet. Ein Kurbelarm oder Quadrant H1, fest auf der Welle F sitzend, greift in das bewegliche Messerblatt H ein, so dafs durch Drehung der Welle F das Messer H gegen das feste Scheerenblatt G bewegt und von dem durch Schlitz d1 eingeführten Fahrschein der Abschnitt abgetrennt werden kann. Ungefähr in der Mitte der Schneide des Messers G ist eine Marke als kleiner Einschnitt g in V-Form angebracht, welchem ein Vorsprung gx am beweglichen Messer H entspricht, so dafs beim Abschneiden des Fahrscheines etc. der Schnitt die in Fig. 6 dargestellte Form zeigt. Dem Einschnitt g entspricht die Nase d vorn am Schlitz d1, so dafs man die Marke g an jeder Stelle des Billetrandes einschneiden lassen kann, je nachdem man die betreffende Stelle der Nase d gegenüber hält. Die Welle F kann nur etwa eine halbe Umdrehung oder etwas weniger machen und wird in ihre An-
fangsstellung mit Hülfe einer Feder f wieder zurückgebracht, wobei gleichzeitig der Abschneideapparat wieder geöffnet wird. Am Deckel des Kastens A ist in angemessener Entfernung vom Schlitz D eine Anschlagsplatte O befestigt, Fig. 4, welche dazu dient, die Breite des abzutrennenden Abschnittes zu bestimmen, so dafs für alle Fahrscheine ein gleich breiter Abschnitt abgetrennt wird.
An dem Ende der Welle F ist eine Reihe von losen Zählrädern angebracht, die von der Welle F aus gedreht werden können. Das Einerrad L wird durch ein daran befestigtes Schaltrad Ll mit zehn Zähnen und eine Klinke / bewegt, die an einem Arm der Welle F sitzt. Macht daher die letztere eine halbe Umdrehung oder einen Theil davon, so wird das Einerrad L um eine Zehnteldrehung bewegt. Die Drehung des Einerrades L wird durch den an diesem Rad sitzenden Zahnkranz I1 auf das Rad m der Welle ml übertragen. Das Rad m dieser Welle steht gleichzeitig in Eingriff mit einer Verzahnung «j2 auf dem Zehnerrad M, und zwar so, dafs jede volle Umdrehung des Einerrades L eine Zehntelumdrehung des Zehnerrades M veranlafst. Ein ähnlicher Mechanismus überträgt die Drehung des Rades M auf das Hunderterrad N. Das Schaltrad L1, welches das Einerrad treibt, bewegt auch den Daumen ρ des Hammerhebels ρ' der Glocke P, die im Innern des Kastens angeordnet ist. Um den Ton der angeschlagenen Glocke besser nach aufsen gelangen zu lassen, ist der Kasten A an den betreffenden Stellen durchlöchert.
Der Raum im Innern des Kastens unterhalb des Abschneide- und Zählapparates ist in mehrere Abtheilungen R eingetheilt, in welche die Fahrscheine oder Billets K eingelegt werden. Jede Abtheilung enthält eine Sorte Fahrscheine. Gewichte r liegen oben auf denselben und drücken sie abwärts. An Stelle der Gewichte können auch Federn verwendet werden. Ein Schlitz S am vorderen Ende jeder Abtheilung, ein anderer S1 am Boden derselben erlauben das Herausnehmen je eines Scheines. Der Kasten kann durch das Schlofs J fest verschlossen werden.
Die Billets, Fig. 6, tragen die Nummer und sonstigen Bezeichnungen auf dem Haupttheil wie auf dem Abschnitt. Das Billet wird mit dem Abschnitt zuerst in den Schlitz d1 eingeschoben, bis es an die Platte O anstöfst, und nun wird der Handgriff F1 gedreht. Der Abschnitt wird dadurch abgetrennt, und die Fahrgäste üben durch Hören des Glockenschlages gleichzeitig eine indirecte Controle des Conducteurs aus. Die Nase d am Schlitz d1 giebt gleichzeitig die Stelle an, wo die dreieckige Marke T im Billet eingeprefst werden kann, so dafs man diese Marke in- dem Theil K1K2 oder .K"3 anbringen und dadurch am Billet selbst den Ort oder die Theilstrecke markiren kann, an welchem der betreffende Fahrgast aufgestiegen ist. Sind mehr als drei Theilstrecken auf einer Bahn vorhanden, so können statt der drei Streifen K1K2K3 deren mehrere mit Zahlen versehene vorhanden sein, oder die Zahlen sind nur an der Kante des Billets aufgedruckt und werden durch die dreieckige Marke T abgeschnitten. Gleichzeitig mit der Markirung des Billets wird das Zählwerk um eine Zahl weiter geschaltet; die Zahl der gestempelten Fahrscheine wird an den Schaulöchern e dem controlirenden Beamten sichtbar. Die abgetrennten Abschnitte fallen in den noch übrigen Hohlraum des Kastens, und können behufs Controle später herausgenommen und gesammelt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei einem Billet-Coupirapparat für Omnibusse, Strafsenbahnen und für ähnliche Zwecke die Anwendung einer Scheere mit einem. in den Scheerenblättern befindlichen Markirzeichen (Fig. 6) zu dem Zwecke, beim Abtrennen des Billetabschnittes die Markirung an verschiedenen Stellen des Billetumfanges anbringen zu können, so dafs auf diese Weise das gezahlte Fahrgeld, die Zeit der Zahlung, Länge der Fahrt oder andere Bestimmungen inbetreff der Fahrt an dem Billet angegeben werden können.
2. Bei einem Billet-Coupirapparat für Omnibusse, Strafsenbahnen und für ähnliche Zwecke die in den Figuren dargestellte und beschriebene Combination der Scheerenblätter GH im Innern des Kastens A mit der dieselben tragenden Welle F mit Handgriff F1 , dem Zählapparat LMN, der Glocke P und den Abtheilungen R zur Aufnahme der Billets.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE188533631D 1885-04-14 1885-04-14 Billet-Coupir- und Z{hlapparat. Expired DE33631C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE33631T 1885-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE33631C true DE33631C (de) 1885-11-30

Family

ID=32778877

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188533631D Expired DE33631C (de) 1885-04-14 1885-04-14 Billet-Coupir- und Z{hlapparat.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE33631C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903284C (de) * 1941-12-13 1954-02-04 Rolf Hofer Datier- und Kontrolleinrichtung fuer Billett-Werkaufsstellen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE903284C (de) * 1941-12-13 1954-02-04 Rolf Hofer Datier- und Kontrolleinrichtung fuer Billett-Werkaufsstellen

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